
Achtsames Sitzen
Für einen Moment dem hektischen Alltag entfliehen und im Hier und Jetzt ankommen - das kannst du mit der Übung des Achtsamen Sitzens.
Transkription
Hallo und herzlich willkommen!
Schön,
Dass du da bist und dir die Zeit nimmst,
Um bewusst Ähne zu halten und Achtsamkeit zu praktizieren.
So kleine Auszeiten im Tag können Wunder bewirken.
Daher schön,
Dass du dir diese Zeit nimmst.
Bist du bereit?
Dann lass uns beginnen.
Du hörst nun eine Anleitung für das achtsame Sitzen.
Nimm eine bequeme Haltung im Sitzen ein.
Die Füße stehen etwas auseinander und haben festen Kontakt zum Boden.
Der Rücken ist aufgerichtet.
Der Nacken ist lang.
Die Schultern sind locker und die Hände liegen auf den Oberschenkeln,
Ohne sich zu berühren.
Wenn du magst,
Schließe jetzt die Augen.
Du kannst sie aber auch leicht geöffnet lassen und den Blick auf den Boden richten,
Ohne dabei irgendetwas zu fixieren.
Nimm die Haltung,
Die du eingenommen hast,
Bewusst wahr.
Wenn es dir möglich ist,
Dann atme durch die Nase ein und aus.
Dabei bewusst wahrnehmen,
Wie der Atem ganz von alleine in deinen Körper einströmt und dann wieder ausströmt.
Den Atem einfach geschehen lassen.
Wahrnehmen,
Wie sich der Atem von Moment zu Moment in dir entfaltet.
Vielleicht spürst du,
Wie sich die Bauchdecke beim Einatmen sanft hebt und beim Ausatmen wieder senkt und auch in den Atempausen ganz präsent sein.
Und deinen nächsten Atemzug von Beginn der Einatmung bis zum Ende der Ausatmung begleiten.
Und den nächsten Atemzug.
Und den nächsten Atemzug.
Ganz leicht kann es geschehen,
Dass deine Aufmerksamkeit abschweift.
Vielleicht bist du mit Gedanken,
Gefühlen oder Körperempfindungen beschäftigt.
Wann immer du bemerkst,
Dass die Aufmerksamkeit nicht beim Atmen geschehen ist,
Dann ist dies so etwas wie ein magischer Moment.
Denn genau jetzt kannst du sanft deine Aufmerksamkeit zum Atem zurückführen.
Einfach da sitzen und den Atem spüren.
In diesem Moment.
Und in diesem Moment.
Und in diesem Moment.
Die Einatmung wahrnehmen.
Und die Ausatmung.
Und die Pausen dazwischen.
Es ist normal,
Dass sich der Geist immer wieder verliert.
In Gedanken,
Fantasien,
Erinnerungen,
Planungen.
Wann immer du dies bemerkst,
Kehre sanft zurück zum Atem.
Ganz aufmerksam sein.
Von Augenblick zu Augenblick.
Wahrnehmen,
Welche Qualität dein Atem hat.
Kurz oder lang.
Hart oder weich.
Sanft oder kräftig.
Wenn es dich in deiner Praxis unterstützt,
Dann kannst du einatmend innerlich ein- und ausatmend innerlich aus sprechen.
Und auf diese Weise deine Atembewegung begleiten.
Nichts verändern wollen.
Alles so annehmen,
Wie es in diesem Moment gerade ist.
Wenn du im unteren Rücken nachgelassen hast,
Dann richte dich mit der nächsten Einatmung wieder neu auf.
Bei deinem Atem bleiben.
Von Moment zu Moment.
Jetzt und jetzt und jetzt.
Und wenn du bemerkst,
Dass du dich in Gedanken verloren hast,
Dann kehre zur Wahrnehmung des Atems zurück.
Ohne diesen Vorgang zu bewerten.
Einfach sitzen und den Atem spüren.
Beende nun diese Übung.
Falls du die Augen geschlossen hattest,
Öffne diese langsam und richte die Aufmerksamkeit auch wieder nach außen.
Wenn du magst,
Dann recke und strecke dich.
Mach eine Bewegung,
Die dir jetzt gut tut.
Bleibe so gut es dir jetzt möglich ist in der Achtsamkeit,
Wenn du dich wieder den Dingen in deinem Alltag zuwendest.
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