41:35

Atemmeditation mit Zeiten der Stille

by Susanne Winter

rating.1a6a70b7
Bewertet
4.6
Group
Aktivität
Meditation
Geeignet für
Alle
Aufrufe
533

In dieser einführenden Meditation wird der Blick nach Innen gerichtet und auf den Atem fokussiert. Ihre Aufmerksamkeit wird auf deine Empfindungen gelenkt. Die Zeiten der Stille dienen der eigenen Erfahrung — einfach in der Stille zu sein. Versuchen Sie den Körper für seine Empfindungen und Gefühle, den Atemfluss, das Kommen und Gehen von Gedanken und den Körper als Ganzes in seiner Ggeenwärtigkeit wach und präsent wahrzunehmen.

Transkription

Folgende Meditation im Sitzen einen ruhigen und bequemen,

Angenehm warmen Ort aus.

Richten Sie sich auf Ihrem Platz gut ein für circa die nächsten 45 Minuten,

Mit ausreichend Decken versorgt oder von Kissen gestützt und ungestört.

Suchen Sie für sich eine bequeme Sitzhaltung auf einem Sitzkissen,

Einem Bänkchen oder auf einem Stuhl.

Wenn Sie nicht so lange sitzen können,

Dann wählen Sie eine andere Körperhaltung aus,

Eventuell auch im Liegen,

Auf einer Matte am Boden oder auf dem Bett.

Nehmen Sie sich bewusst die Zeit für sich.

Ihre Zeit des Seins für diese Meditationsübung und richten Sie dabei den Blick nach innen.

Nutzen Sie meine Stimme und meine anleitenden Worte für die Durchführung dieser Meditation,

So gut es Ihnen im Moment möglich ist,

Und lenken Sie die Aufmerksamkeit dabei auf Ihre eigenen Empfindungen.

Die Meditationsübung wird mit drei Gongschlägen wieder deutlich beendet und die Zeiten und Momente,

In denen nichts gesagt wird,

Sind die Zeiten der Stille.

In diesen Momenten können Sie die Meditation in Stille alleine weiterführen.

Diese Momente der Stille können Sie ganz für Ihre eigene Erfahrung nutzen.

Einfach in Stille sein.

Machen Sie sich bewusst,

Dass es bei der Meditation in erster Linie um die Kultivierung von Wachheit geht.

Versuchen Sie den Körper,

Seine Empfindungen,

Den Fluss des Atems,

Die Gefühle,

Das Kommen und Gehen der Gedanken und den Körper als Ganzes in seiner Gegenwärtigkeit mit Wachheit und Präsenz wahrzunehmen.

Sobald Sie bemerken,

Dass Sie in einen angenehmen und dösenden Dämmerzustand verfallen,

Kehren Sie wieder mit Ihrer Aufmerksamkeit zurück und setzen Sie die Beobachtung fort.

Lenken Sie die Aufmerksamkeit einfach auf das Sitzen oder auf Ihre jetzige Körperhaltung,

Eventuell ja auch im Liegen in diesem einen Moment.

Nehmen Sie den Körper in dieser Haltung wahr,

Den Körper als Ganzes,

Jetzt,

Hier,

In diesem Moment.

Versuchen Sie,

Sich in der Wirbelsäule langzumachen oder aufzurichten,

Das Brustbein geöffnet,

Die Schultern locker und gelöst.

Die Hände ruhen auf den Oberschenkeln oder liegen in einer anderen angenehmen Haltung.

Diese Körperhaltung kann der Atem frei fließen.

Der Kopf schwebt auf der Halswirbelsäule oder ist sanft abgelegt und die Haltung darf Würde und Freundlichkeit ausstrahlen.

Die Augen können Sie geschlossen oder halb geöffnet halten.

Spüren Sie die feste Verwurzelung in der Erde,

Die Sicherheit und den Halt am Boden.

Mit jedem Atemzug können Sie mehr und mehr an Gewicht abgeben und alle Anspannung lösen.

Vielleicht können Sie auch die Spannung in den Kiefergelenken loslassen.

Seien Sie offen,

Wach und präsent für diesen Augenblick.

Diese Achtsamkeitsübung kann dabei helfen,

Ruhig,

Wach und gegenwärtig zu sein.

Verweilen Sie für einen Moment bewusst bei der Atmung.

Wir lassen uns im Alltag leicht ablenken von Gedanken,

Plänen,

Gefühlen und Vorstellungen.

Und in dieser Übung müssen Sie nichts tun,

Nichts verdrängen,

Nichts erledigen.

Der Atem kann immer wieder helfen,

In den Augenblick des Seins zu kommen.

Das bewusste Atmen in der Meditation kann helfen,

Den gegenwärtigen Augenblick zu spüren,

Eine Verbindung zwischen Atem und Körper herzustellen und mit Beständigkeit die Alltagsgedanken,

Die Bewertungen,

Pläne,

Bilder und Geschichten,

Die uns ständig ablenken,

Loszulassen.

Somit entwickeln wir eine Kultur des Vertrauens zu uns selbst und können unsere Empfindungen einfach bewusst wahrnehmen und Ihnen achtsam begegnen.

Mehr nicht.

Richten Sie die Aufmerksamkeit auf den Atem.

Beobachten Sie den Atem,

Ohne ihn verändern zu wollen,

Und lassen Sie das Einatmen und das Ausatmen einfach geschehen.

Beobachten Sie den Atem und sein Fließen während der vollen Länge des Einatmens und der vollen Länge des Ausatmens.

Vielleicht können Sie auch den kleinen Moment,

Die Pause zwischen Einatmen und Ausatmen,

Zwischen Ausatmen und wieder Einatmen,

Wahrnehmen.

Das Kommen und das Gehen des Atems.

Jeder Atemzug ist besonders und jeder Atemzug geschieht jetzt und in jedem Moment neu.

Der Atem kann einmal schneller oder langsamer sein,

Einmal tief und einmal flach,

Und der Rhythmus des Atems möchte vielleicht ein Befinden mitteilen.

Gefühle und Gedanken tauchen auf,

Dann lassen sie sich nicht ablenken,

Sondern kehren wieder sanft zur Beobachtung des Atems zurück,

Ohne zu bewerten und ohne zu beurteilen.

Der Atem bringt unser Bewusstsein wieder zurück,

Wenn wir abgelenkt sind.

Einfach wieder atmen.

Der Atem geschieht jetzt.

Spüren Sie den Atem und die Empfindungen im Körper.

Wo im Körper können Sie den Atem am deutlichsten wahrnehmen und spüren?

Das kann das Einströmen frischer Luft an der Nase sein,

Das Heben und Senken des Brustkorbs,

Der Atem im Bauchraum oder an einer anderen Körperstelle.

Vielleicht möchten Sie den Atem auf einzelne Körperstellen richten.

Diese Körperteile beatmen,

Weit und weich werden lassen mit jedem Atemzug.

Empfindungen des Körpers wahrnehmen und atmen.

Vielleicht zeigen sich bestimmte Körperempfindungen besonders deutlich.

Dann nehmen Sie diese bewusst wahr,

Ohne sie zu bewerten.

Sie können diese Empfindungen erkunden und erforschen.

Empfindungen können sehr stark und deutlich werden.

Und vielleicht können Sie auch die dahinterstehenden Gefühle wahrnehmen und präsent sein,

Ohne zu verdrängen,

Ohne zu unterdrücken.

Die Körperempfindungen können auch verborgene Gefühle hervorbringen,

Im Körper wieder spürbar werden und uns lebendig sein lassen,

Mit den Gefühlen die Gegenwärtigkeit spüren,

Einfach da sein,

Mit Freundlichkeit und Wohlwollen von Atemzug zu Atemzug.

Ein freundliches Ja zu Dir selbst in diesem Moment.

Können Sie Gedanken beobachten,

Die auftauchen?

Es können nur ganz kurze Gedanken sein.

Oder Gedanken kommen immer wieder und bleiben länger im Bewusstsein.

Wenn die Gedanken nicht festgehalten werden,

Können diese leichter wieder verschwinden.

Der Geist ist wach und aktiv und dies zeigt sich auch in Gedanken,

Die kommen und gehen.

Die Gedanken müssen nicht ablenken,

Es sind nur Gedanken.

Den Gedanken können Sie auch begegnen,

Indem Sie nur bemerken,

Was Sie denken.

In der Achtsamkeitspraxis geht es darum,

Sich nicht in der Gedankenwelt oder in Geschichten zu verlieren,

Ganz gleich was das für Gedanken der Gegenwart,

Gedanken der Vergangenheit oder Pläne für die Zukunft sind.

Beobachten Sie nur.

Es sind nur Gedanken als geistige Aktivität.

Wenn Sie die Gedanken eine Weile beobachtet haben,

Dann lenken Sie Ihre Aufmerksamkeit wieder auf den Atem und auf die Empfindungen des Körpers.

Seien Sie sich darüber bewusst,

Dass Denken stattfindet,

Ohne dass diese Gedanken Besitz von Ihnen ergreifen.

Es kann auch vorkommen,

Dass Gedanken eine emotionale Färbung haben und Gefühle dahinter stehen oder auch Emotionen auslösen.

Ganz gleich,

Was ich zeigen mag,

Kehren Sie immer wieder zurück mit der Aufmerksamkeit zum Atem.

Seien Sie offen für die aufkommenden Gefühle.

Aufmerksamkeit üben gegenüber Gefühlen,

Die sich als Körperwahrnehmungen zeigen.

Vielleicht zeigen sich diese Gefühle im Körper als Druck,

Als Schmerzen,

Als Ziehen oder auch als Leichtigkeit.

Vielleicht zeigen sich diese Gefühle als Gedanken,

Geschichten,

Absichten.

Gefühle können sich auch als Stimmung zeigen und Sie begleiten.

Das kann auch eine kleine Gestimmtheit oder Verstimmtheit sein.

Es ist auch möglich,

Dass Emotionen auftauchen,

Die Ihnen bekannt vorkommen und die Sie zuordnen oder verstehen möchten.

Aber genau darum geht es nicht.

Es geht nicht darum,

Etwas zu tun oder zu verstehen,

Sondern nur darum,

Im Moment einfach wahrzunehmen,

Genau so,

Wie es sich im Moment zeigt.

Vielleicht können Sie die enge Wechselbeziehung von körperlichen Empfindungen und von Gedanken auch in Beziehung zum Atem und den Emotionen deutlich wahrnehmen.

Auch wenn Gefühle entstehen,

Können wir diesen mit Achtsamkeit begegnen.

Diese Emotionen nur fühlen,

Bewusst wahrnehmen,

Im Körper spüren,

Ohne uns von ihnen überwältigen zu lassen.

Einfach beobachten und ihnen erlauben,

Sich zu zeigen und ihnen erlauben,

Wieder aus dem momentanen Bewusstsein zu verschwinden.

Einfach da sein,

Mit akzeptierender Aufmerksamkeit von Moment zu Moment,

Von Atemzug zu Atemzug.

Lassen Sie sich ein auf die reine Sinneserfahrung des Hörens von Moment zu Moment.

Richten Sie Ihre Sinne auf die Geräusche und auf das Hören selbst.

Einfach zuhören.

Und lassen Sie die Geräusche oder Laute einfach auf sich zukommen.

Nicht danach suchen.

Sie können die Geräusche und Töne auch erkunden.

Vielleicht kommen sie von außerhalb.

Oder innerhalb des Raumes.

Oder auch Töne innerhalb des Körpers.

Töne,

Schwingungen,

Laute einfach wahrnehmen.

Ganz gleich woher diese kommen,

Ohne zu bewerten.

Geräusche und Töne erfahren,

Ohne diese zu benennen oder zu bewerten.

Vielleicht können sie auch die Stille zwischen den Geräuschen wahrnehmen.

Ganz gleich woher diese Geräusche kommen.

Und vielleicht ist es Ihnen sogar möglich,

Dabei die Stille hinter der Stille zu bemerken.

Kehren Sie mit der Aufmerksamkeit wieder zurück zu dem Körper als Ganzes.

Den Körper in der Wahrnehmung von Atemzug zu Atemzug.

Vom Kopf bis zu den Füßen den Körper als Ganzes wahrnehmen.

Als Ganz Dasein.

Und als vollständig spüren.

Seien Sie offen für alles,

Was sich im Moment zeigt.

Spüren Sie die Umrisse des Körpers.

Den Körperraum fühlen.

Vielleicht auch einzelne,

Deutliche hervortretende Körperempfindungen oder Körpergrenzen spüren.

Einfach in diesem Moment den Atem,

Die Körperempfindungen,

Gedanken,

Gefühle,

Geräusche,

Die auf Sie zukommen,

Wahrnehmen.

Vielleicht tauchen auch Wünsche oder Erwartungen auf.

Nehmen Sie dann die Erwartung selbst wahr,

Ohne die Aufmerksamkeit auf ein Ergebnis zu richten.

Sondern bleiben Sie in der Beobachtung des momentanen Augenblicks.

Vielleicht ist es möglich,

Einfach loszulassen und die Stille und Ruhe wahrzunehmen.

Versuchen Sie den Körper als Ganzes wahrzunehmen.

Das Gesicht,

Die Haut,

Die Luft wie ein Windhauch am Körper,

Den Körper in der momentanen Haltung,

Den Körper mit dem Verankert- und Getragensein vom Boden und dem Offen- und Aufgerichtetsein im Brustbereich und in der Wirbelsäule.

Würdevoll,

Wohlwollend und freundlich in diesem Moment.

Jetzt hier in diesem Moment.

Bleiben Sie nicht bei einzelnen Beobachtungen,

Erlauben Sie sich und dem gegenwärtigen Moment sich einfach zu entfalten und sich im offenen Gewahrsein zu zeigen.

Einfach alles geschehen lassen,

Nur wahrnehmen,

Von Augenblick zu Augenblick.

Gehen Sie mit Achtsamkeit in ein offenes Gewahrsein.

Bleiben Sie im offenen Gewahrsein.

Ganz gleich,

Was jetzt in Ihrem Bewusstsein auftaucht.

Ganz präsent sein in diesem Moment.

In Offenheit,

Präsenz und Weite darf alles sein,

Verankert im Atem.

Im offenen Gewahrsein alles wahrnehmen.

Ganz gleich,

Ob es körperliche Empfindungen,

Gefühle,

Geräusche,

Gedanken oder die Atembewegung ist.

Nur sein.

Gewahrsein in Stille.

Heil und vollständig,

Ganz da sein.

Nun kehren Sie zum Ende der Übung wieder auf die Achtsamkeit des Atems zurück.

Bewusst den eigenen Atem beobachten.

In diesem Moment.

Atemzug für Atemzug.

Wenn wir diese Übung nun beenden,

Können Sie vielleicht das Gefühl der Weite,

Das Gefühl der Offenheit und Präsenz des Gewahrseins mit in den Alltag nehmen und immer wieder darauf zurückkommen.

Einfach ganz da sein,

In jedem Moment.

Das ist jederzeit wieder möglich,

Sobald Sie die Aufmerksamkeit und die Achtsamkeit auf den Atem lenken.

Vertraue und glaube,

Es hilft,

Es heilt die göttliche Kraft!

4.6 (17)

Neueste Bewertungen

Hannes

November 5, 2020

Wunderschön...Namaste...💫🙏

Andreas

December 9, 2019

Sehr gut!

Julian

January 27, 2019

SUPER Meditation die man gut auch am Abend nach einem stressigen Arbeitstag hören kann! Eine sehr angenehme und ruhige Stimme! Meiner Meinung nach auf jeden Fall weiter zu empfehlen!

© 2026 Susanne Winter. All rights reserved. All copyright in this work remains with the original creator. No part of this material may be reproduced, distributed, or transmitted in any form or by any means, without the prior written permission of the copyright owner.

Trusted by 35 million people. It's free.

Insight Timer

Get the app

How can we help?

Sleep better
Reduce stress or anxiety
Meditation
Spirituality
Something else