
Über Berührung Entspannung
In dieser Meditation und Körperübung zeige ich, wie du über Berührung im Alltag entspannen kannst. Ich leite dabei verschiedene Möglichkeiten an, Berührung wahrzunehmen. Wenn du öfter mit dieser Meditation arbeitest, kannst du sie also ganz an deine individuellen Bedürfnisse anpassen und dir gerne einzelne für dich passende Aspekte der Meditation herausgreifen. Mit etwas Übung kann Berührung auf diese Weise zu einem wohltuenden und unterstützenden Anker in deinem Alltag werden. Diese Meditation richtet sich an Menschen, die Berührung für sich als positiv erleben.
Transkription
Hallo und herzlich willkommen.
Mein Name ist Susanne Tiefner und ich freue mich,
Wenn wir jetzt gemeinsam meditieren.
Heute werden wir in der Meditation Berührung mit einbeziehen und das Positive an Berührung ist für mich,
Dass sie nicht nur entspannt,
Sondern dass sie uns im Alltag auch ständig zur Verfügung steht.
Das heißt Berührung als Anker für Entspannung ist im Alltag einfach zugänglich,
Weil wir unsere Hände immer dabei haben und wir können uns berühren auch unabhängig davon,
Ob wir die Augen geöffnet oder geschlossen haben.
Deshalb möchte ich dich jetzt dazu einladen,
Diese Entspannungserfahrung über Berührung mit mir zu machen und dafür bringe dich in eine angenehme Sitzposition.
Und für die erste Meditation mit Berührung würde ich vorschlagen,
Dass du deine Augen schließt.
Wenn du das schon öfters gemacht hast,
Über Berührung zu entspannen,
Dann kannst du in Zukunft das auch einmal probieren mit geöffneten Augen.
Aber für das erste Mal schließen wir die Augen und dann atme ein paar mal durch,
Atme ein paar mal tiefer ein und aus.
Dann darf sich über die Ausatmung Spannung lösen.
Ein kleines bisschen,
Genau so viel Spannung,
Wie sich jetzt im Moment ganz automatisch lösen möchte.
Und dann kannst du auch gerne noch einmal überprüfen,
Ob dein Körper noch etwas braucht.
Vielleicht möchte sich dein Körper in einer Stelle noch bewegen.
Vielleicht der Kopf oder die Schultern.
Vielleicht möchtest du dich einmal strecken.
Und dann spüre auch hier die Bewegung nach und lass sie in deinem Körper nachhallen.
Lass deinen Atem natürlich kommen und gehen.
Und spüre seine beruhigende Wirkung auf deinen Körper,
Auf deinen Geist und dein ganzes System.
Nimm wahr,
Wie du ruhiger wirst.
Du darfst gerne noch ein bisschen in diese Ruhe,
So wie hinein sinken.
Dich von der Ruhe getragen fühlen.
Und nun holen wir unsere Hände zur Unterstützung.
Das heißt,
Du legst nun deine Hände auf eine Körperstelle und bringst sie in eine Position,
Die sich für dich gut anfühlt.
Wo du das Gefühl hast,
Das tut mir jetzt gut.
Und du kannst gerne hier ein paar Augenblicke wirklich für dich prüfen.
Wo fühlt es sich denn gut an?
Du kannst deine Hände mal auf deine Oberschenkel legen,
Auf deinen Bauch oder deine Brust,
Auf den Kopf oder vielleicht auch auf die Wangen.
Du kannst zum Beispiel wirklich rechts und links mit deinen Händen dein Gesicht berühren,
Deine Wangen ganz sanft halten.
Oder eine ganz andere Körperstelle wählen.
Auch der untere Rücken ginge zum Beispiel gut.
Da kann man auch seine Hände auflegen.
Gib dir hier selber ein bisschen Zeit,
Das für dich zu erkunden.
Und wenn du diese Übung in Zukunft öfters machen möchtest,
Dann wirst du immer leichter und intuitiver eine Stelle finden.
Ich kann die Stellen natürlich auch gerne abwechseln.
Wichtig ist,
Dass du machst,
Was sich für dich gut anfühlt in dem Moment,
In dem Wissen,
Dass du nichts falsch machen kannst.
Wenn du noch ein bisschen Zeit brauchst,
Drück gerne die Pause-Taste und wenn du schon eine Position gefunden hast,
Dann spür mal hin,
Wie sanft du deine Hände dort platzieren möchtest.
Ob du dich nur ganz ganz zart berühren möchtest.
Oder ob du deine Hände mehr gewichten möchtest.
Finde hier für dich eine angenehme Berührung.
Und dann darfst du deinen Körper diese Berührung spüren lassen.
Spüle die Berührung deiner Hände auf deiner Haut,
Auf deinem Körper.
Deine Hände dürfen dabei vollkommen neutral sein.
Das heißt,
Die dürfen einfach nur da liegen.
Die brauchen hinzu.
Die sind nicht zu erreichen,
Sondern die liegen einfach nur auf deinem Körper.
Sie berühren.
Und dann nimm wahr,
Was das in deinem Körper auslöst.
Es kann sein,
Dass sich dein Körper an der berührten Stelle entspannt.
Es kann sein,
Dass die Berührung ein wohliges Kribbeln oder eine wohlige Wärme in dir auslöst.
Es kann sein,
Dass die Berührung dir ein Gefühl vermittelt.
Geborgen sein,
Gehalten werden,
Vertrauen,
Geliebt sein,
Schau,
Was bei dir kommt.
Und dann lass dich von dem,
Was du hier wahrnimmst,
Unterstützen.
Lass dich davon unterstützen,
Entspannen,
Nähern.
Lass es dir damit gut gehen.
Du tust dir in dem Moment über deine Berührung etwas Gutes.
Du darfst es auch genießen,
Auskosten.
Nimm dir an dieser Stelle Zeit für dich.
Ich gebe dir jetzt ein paar Momente Stille dafür.
Du kannst in diesem Wohlgefühl deiner Berührung gerne so lange verbleiben,
Wie du möchtest.
Wenn du bereit bist,
Zurückzukehren,
Dann spür auch wieder den Raum um dich herum.
Atme ein paar mal tiefer aus und ein und weck dich mit dem Einatmen wieder ein Stück weit auf.
Löse die Berührung in deinem Tempo,
Wenn du möchtest,
Ganz ganz langsam.
Dann darfst du dich gerne durchstrecken und bewegen nach Lust und Laune.
Ich wünsche dir einen wunderbaren Tag.
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