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Mit Bhaddiya

by Sen Ewe

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Ich halte die Sutta für wichtig weil sie: Freie Meinungsbildung, weise Entscheidung, Sekularität, Liebe, Verstehen und Wohlwollen, beinhaltet. Ausserdem kommt darin sehr schön der Charakter des Buddha und der Lehre zum Ausdruck. Worte des Buddha, 2500 Jahre alt. Referenz und Quellenangabe: Tipiṭaka, Suttapiṭaka, Aṅguttaranikāya, Nummerierte Lehrreden 4,20. Das große Kapitel, 193. Mit Bhaddiya.

Transkription

Mit Bhadja heißt die Sutta.

Einmal hielt sich der Buddha bei Vesali am großen Wald auf,

In der Halle mit dem Giebeldach.

Da ging der Lihavya Bhadja zum Buddha,

Verbeugte sich,

Setzte sich zur Seite hin und sagte zu ihm,

Herr,

Ich habe gehört,

Der Asket Gautama ist ein Zauberer.

Er kennt einen Bekehrungszauber und benutzt ihn,

Um die Anhänger derer,

Die andere Wege gehen,

Zu bekehren.

Ich verlasse mich darauf,

Dass die,

Die das sagen,

Die Worte des Buddha wiedergeben und ihn nicht mit einer Unwahrheit falsch darstellen.

Ist ihre Erklärung im Einklang mit der Lehre?

Gibt es berechtigte Gründe,

Sie zu tadeln und zu kritisieren?

Bhadja,

Verlass dich bitte nicht auf mündliche Überlieferung,

Nicht auf die Übertragungslinie,

Nicht auf ein Testament,

Nicht auf die Autorität des Kanon,

Nicht auf Logik,

Nicht auf Rückschlüsse,

Nicht auf vernünftiges Nachdenken,

Nicht darauf,

Einer Ansicht nach Abwägung zuzustimmen,

Nicht auf den Anschein von Kompetenz und nicht darauf,

Dass du denkst,

Der Asket ist unser verehrter Lehrer.

Aber wenn du selbst verstehst,

Diese Dinge sind untauglich,

Tadelnswert,

Werden von vernünftigen Menschen getadelt und wenn man sie ausführt,

Führen sie zu Unglück und Leiden,

Dann solltest du sie aufgeben.

Was denkst du,

Bhadja,

Wenn Gier in einem Menschen aufkommt,

Ist das zu seinem Nutzen oder zu seinem Schaden?

Zu seinem Schaden,

Herr.

Ein gieriger Mensch,

Von Gier überwältigt,

T��tet lebende Geschöpfe,

Stiehlt,

Begeht Ehebruch,

Lügt und stiftet andere an,

Das Gleiche zu tun.

Ist das zu seinem langanhaltenen Unglück und Leiden?

Ja,

Herr.

Was denkst du,

Bhadja,

Wenn Hass oder Täuschung oder Angriffslust in einem Menschen aufkommt,

Ist das zu seinem Nutzen oder zu seinem Schaden?

Zu seinem Schaden,

Herr.

Ein angriffslustiger Mensch,

Von Angriffslust überwältigt,

Tötet lebende Geschöpfe,

Stiehlt,

Begeht Ehebruch,

Lügt und stiftet andere an,

Das Gleiche zu tun.

Ist das zu seinem langanhaltenen Unglück und Leiden?

Ja,

Herr.

Was denkst du,

Bhadja,

Sind diese Dinge tauglich oder untauglich?

Untauglich,

Herr.

Tadelnswert oder ohne Tadel?

Tadelnswert,

Herr.

Werden sie von vernünftigen Menschen getadelt oder gepriesen?

Von vernünftigen Menschen werden sie getadelt,

Herr.

Führen sie,

Wenn man sie ausführt,

Zu Unglück und Leiden oder nicht?

Oder wie siehst du das?

Wenn man sie ausführt,

Führen sie zu Unglück und Leiden,

So sehe ich das.

Also,

Bhadja,

Wir haben gesagt.

Bhadja,

Verlass dich bitte nicht auf mündliche Überlieferung,

Nicht auf die Übertragungslinie,

Nicht auf ein Testament,

Nicht auf die Autorität des Kanon,

Nicht auf Logik,

Nicht auf Rückschlüsse,

Nicht auf vernünftiges Nachdenken,

Nicht darauf einer Ansicht nach Abwägung zuzustimmen,

Nicht auf den Anschein von Kompetenz und nicht darauf,

Dass du denkst,

Der Asket ist unser verehrter Lehrer.

Aber wenn du selbst verstehst,

Diese Dinge sind untauglich,

Tadelnswert,

Werden von vernünftigen Menschen getadelt und wenn man sie ausführt,

Führen sie zu Unglück und Leiden,

Dann solltest du sie aufgeben.

Das habe ich gesagt und deshalb habe ich es gesagt.

Bhadja,

Verlass dich bitte nicht auf mündliche Überlieferung und so weiter.

Aber wenn du selbst verstehst,

Diese Dinge sind tauglich,

Ohne Tadel,

Werden von vernünftigen Menschen gepriesen und wenn man sie ausführt,

Führen sie zu Nutzen und Glück,

Dann solltest du sie dir zu eigen machen und daran festhalten.

Was denkst du,

Bhadja,

Wenn Zufriedenheit,

Liebe,

Verstehen,

Wohlwollen in einem Menschen aufkommt,

Ist das zu seinem Nutzen oder zu seinem Schaden?

Zu seinem Nutzen,

Herr!

Ein wohlwollender Mensch,

Nicht von Angriffslust überwältigt,

Tötet keine lebenden Gestöpfe,

Stiehlt nicht,

Begeht keinen Ehebruch,

Lügt nicht und stiftet andere nicht an,

Das zu tun.

Ist das zu seinem lang anhaltenden Nutzen und Glück?

Ja,

Herr!

Was denkst du,

Bhadja,

Sind diese Dinge tauglich oder untauglich?

Tauglich,

Herr!

Tadel ins Wert oder ohne Tadel?

Ohne Tadel,

Herr!

Werden sie von vernünftigen Menschen getadelt oder gepriesen?

Von vernünftigen Menschen werden sie gepriesen,

Herr!

Führen sie,

Wenn man sie ausführt,

Zu Nutzen und Glück oder nicht?

Oder wie siehst du das?

Wenn man sie ausführt,

Führen sie zu Nutzen und Glück,

So sehe ich das.

Also,

Bhadja,

Wir haben gesagt.

Bhadja,

Verlass dich bitte nicht auf mündliche Überlieferung,

Nicht auf die Übertragungslinie,

Nicht auf ein Testament,

Nicht auf die Autorität des Kanon,

Nicht auf Logik,

Nicht auf Rückschlüsse,

Nicht auf vernünftiges Nachdenken,

Nicht darauf,

Einer Ansicht nach Abwägung zuzustimmen,

Nicht auf den Anschein von Kompetenz und nicht darauf,

Dass du denkst,

Der Asket ist unser verehrter Lehrer.

Aber wenn du selbst verstehst,

Diese Dinge sind tauglich,

Ohne Tadel,

Werden von vernünftigen Menschen gepriesen und wenn man sie ausführt,

Führen sie zu Nutzen und Glück,

Dann solltest du sie dir zu eigen machen und daran festhalten.

Das habe ich gesagt und deshalb habe ich es gesagt.

Es gibt gute Menschen in der Welt,

Die ihre Schüler ermuntern.

Bitte,

Guter Mann,

Lebe ohne Gier,

Dann wirst du mit dem Körper,

Der Sprache oder dem Geist nicht aus Gier handeln.

Lebe ohne Hass,

Ohne Täuschung,

Ohne Angriffslust,

Dann wirst du mit dem Körper,

Der Sprache oder dem Geist nicht aus Hass,

Aus Täuschung,

Aus Angriffslust handeln.

Daraufhin sagte der Lechawier Badja zum Buddha,

Vortrefflich Herr,

Von diesem Tag an soll der Buddha mich als Laienschüler in Erinnerung behalten,

Der für sein ganzes Leben Zuflucht genommen hat.

Nun,

Badja,

Habe ich zu dir gesagt,

Bitte Badja,

Sei mein Schüler,

Ich will dein Lehrer sein?

Nein,

Herr.

Obwohl ich so rede und erkläre,

Stellen mich manche Asketen und Brahmanen falsch dar,

Mit der falschen,

Leeren,

Verlogenen und unwahren Behauptung,

Der Asket Gautama ist ein Zauberer,

Er kennt einen Bekehrungszauber und benutzt ihn,

Um die Anhänger derer,

Die andere Wege gehen,

Zu bekehren.

Herr,

Dieser Bekehrungszauber ist vortrefflich,

Dieser Bekehrungszauber ist wunderbar,

Wenn die,

Die ich liebe,

Meine Verwandten und meine Sippe,

Davon bekehrt würden,

Wäre das zu ihrem langanhaltenden Nutzen und Glück.

Wenn alle adeligen Brahmanen,

Kaufleute und Arbeiter davon bekehrt würden,

Wäre das zu ihrem langanhaltenden Nutzen und Glück.

Das ist wirklich wahr,

Badja,

Das ist wirklich wahr,

Badja,

Wenn alle adeligen Brahmanen,

Kaufleute und Arbeiter davon bekehrt würden,

Wäre das zu ihrem langanhaltenden Nutzen und Glück.

Wenn die ganze Welt mit ihren Göttern,

Maras und Brahmans,

Mit dieser Bevölkerung,

Mit ihren Asketen und Brahmanen,

Göttern und Menschen davon bekehrt würde,

Wenn die ganze Welt dazu bekehrt würde,

Untaugliche Eigenschaften aufzugeben und sich taugliche Eigenschaften zu eigen zu machen,

Wäre das zu ihrem langanhaltenden Nutzen und Glück.

Wenn diese großen Saalbäume davon bekehrt würden,

Wenn sie dazu bekehrt würden,

Untaugliche Eigenschaften aufzugeben und sich taugliche Eigenschaften zu eigen zu machen,

Wäre das zu ihrem langanhaltenden Nutzen und Glück,

Wenn sie Bewusstsein hätten.

Um wie viel mehr gilt das für Menschen?

Treffen Sie Ihren Lehrer

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