08:04

Deiner Wahrnehmung vertrauen lernen

by Sabrina Gundert

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Meditation
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Unserer eigenen Wahrnehmung zu trauen, ist ein wertvoller Schatz und Anker auf dem eigenen Lebensweg. Sie hilft uns, klare Entscheidungen zu treffen und den eigenen Weg zu finden und zu gehen. Üben können wir mit kleinen Dingen im Alltag, um unserer Wahrnehmung immer besser zu vertrauen.

Transkription

Herzenswege und Schwellenzeiten – der Podcast mit Sabrina Gundert Herzlich willkommen zu dieser Podcast-Folge mit der Frage,

Warum es sich lohnt,

Der eigenen Wahrnehmung zu folgen.

Und es ist ja oft so,

Dass gerade bei Dingen,

Die uns wichtig sind,

Wir sehr viele Menschen fragen,

Was meinst du denn,

Was würdest du an meiner Stelle machen?

Und ich erlebe das sehr häufig im Coaching,

Dass Menschen zu mir kommen und sagen,

Ich weiß nicht,

Ich weiß nicht,

Wie ich mich entscheiden soll.

Und es zeigt sich dann meist sehr schnell,

Dass die Menschen eigentlich sehr genau wissen,

Was sie wollen und was sie nicht wollen,

Was für sie stimmt und was nicht für sie stimmt.

Nur dass da diese Angst da ist,

Was denken die anderen,

Kann ich das,

Darf ich das überhaupt machen,

Kann ich das so entscheiden,

Auch wenn das vielleicht gegen die Meinung und die Wünsche oder auch die Bedürfnisse der Menschen um mich ist.

Und etwas,

Was ich für mich auf diesem Weg gelernt habe,

Aber was ich auch sehr wichtig finde,

Ist,

Dass letztendlich es am allerwichtigsten ist,

Dass wir an unserer Seite stehen,

Dass wir hinter den Entscheidungen stehen können,

Die wir selber treffen,

Dass wir unserer Wahrnehmung trauen,

Viel mehr als der Wahrnehmung der anderen.

Sicherlich ist es gut,

Sich mal rückzukoppeln,

Hey,

Wie siehst du das?

Nehme ich das falsch wahr?

Wie ist das?

Also jetzt nicht im Sinne von,

Der andere soll mir seine Beurteilung geben und ich stelle mich ganz an den Rand und sage,

Naja,

Der hat recht,

Sondern im Sinne,

Wenn ich vielleicht unsicher bin,

Wie ist das in einem Konflikt oder in einem Umgang mit einem Menschen,

Stimmt da wirklich meine Wahrnehmung,

Ist es die alleinige Wahrheit,

Wie sieht mich da ein guter Freund,

Eine gute Freundin,

Also eher als Rückkopplung.

Aber dass gerade an den wichtigen Momenten im Leben wir darauf achten sollten,

Mehr wieder unserer Wahrnehmung zu trauen.

Dass wir lernen,

Im Alltag anzufangen,

Bei den ganz kleinen Dingen uns selber zu vertrauen.

Wenn du den Impuls hast,

Jetzt zum Briefkasten zu gehen,

Jetzt jenen Menschen anzurufen,

Dies und das heute noch einzukaufen oder einen anderen Weg zur Arbeit oder von der Arbeit zurückzunehmen,

Noch in dieses oder jenes Geschäft zu gehen oder diesen Menschen anzusprechen,

Das zu machen und nicht daran zu zweifeln.

Aufzuhören,

Uns zu fragen,

Naja,

Warum soll ich das jetzt machen,

Das macht jetzt irgendwie keinen Sinn,

Sondern auch wenn es vielleicht nicht in deinem Kopfplan daran vorgekommen ist,

Es trotzdem zu machen und mal zu schauen,

Wo du landest oder auch wenn alle anderen das nicht so machen würden,

Die würden vielleicht alle den direkten Weg nehmen zur Arbeit,

Trotzdem den Umweg zu nehmen,

Die Station früher auszusteigen,

Eine andere Strecke zu fahren,

Wenn du heute das Gefühl hast,

Ich muss das machen.

Wir wissen oft nicht,

Wofür,

Wir sehen es manchmal im Hinterher,

Aber es macht Sinn,

Dem zu folgen.

Und wenn wir das so im Kleinen,

Im Alltag anfangen,

Werden wir geschult darin,

Das auch mehr für die großen Situationen im Leben zu machen,

Wenn es um einen Jobentscheid geht,

Um einen Therapieentscheid bei einer Krankheit,

Um die Frage,

Soll ich mich trennen oder nicht.

Wir sind dann geschult darin,

Uns selber besser wahrzunehmen,

Wahrzunehmen,

Wo merke ich im Körper,

Dass es ein klares inneres Ja oder Nein ist,

Weil der Körper gibt meist sehr klare Signale,

Dass wir merken,

Es wird weit in uns,

Dass wir ein inneres Ja spüren,

Dass wir merken,

Ich bekomme Bauchweh und irgendwie knarzt es und zieht sich alles zusammen,

Wenn es ein Nein ist.

Und so kann uns unsere innere Wahrnehmung,

Wenn wir wieder vertraut mit ihr werden,

Zu einem inneren Navi werden,

Wie ein Navigationsgerät,

Das uns durch unseren Alltag führt.

Und das Schöne ist,

Wir müssen dann immer weniger eigentlich auf die Meinungen und Erwartungen der anderen schauen.

Wir können sie fragen mal als Referenz,

Aber sie sind nicht mehr unser alleiniges Entscheidungsmaß.

Und ich erlebe das sehr häufig zum Beispiel,

Wenn es um eine Kündigung geht oder auch um die Frage,

Zum Beispiel bei einer Krebserkrankung,

Soll ich eine Chemotherapie machen oder nicht,

Dass wenn wir in so Momenten alle Menschen in unserem Umfeld fragen,

Wir nachher zig verschiedene Meinungen haben.

Und zwar sehr häufig die Meinungen im Sinne von,

Dass sie die Ängste der anderen widerspiegeln.

Wie würde dieser Mensch entscheiden in der Situation,

Aus seinem Hintergrund heraus?

Das muss nicht unbedingt zu uns passen.

Und deshalb finde ich es sehr wichtig,

Bei sehr wesentlichen Entscheidungen nur einzelne Menschen zu fragen,

Wo du weißt,

Die kennen dich und die haben einen wohlwollenden,

Objektiven Blick auf dich.

Und zuallererst aber deine innere Wahrnehmung zu schulen,

Dass du weißt,

Was du willst und wo dein Weg lang geht.

Dass du an deiner Seite stehen kannst und weißt,

Ich kann mir selber vertrauen in Alltagsentscheidungen,

Weil ich es da geübt habe,

Und auch in den schwerwiegenden Entscheidungen,

Die,

Die wirklich wesentlich sind.

Und damit ist es schön im Alltag zu üben,

Weil das oft nicht so große Konsequenzen hat,

Manchmal schon,

Aber nicht immer wie diese ganz großen Entscheidungen.

Und das ist auch etwas,

Was ich sehr gerne für Schwellenzeiten mitgebe,

Denn gerade wenn viele Dinge im Leben wegbrechen,

Wir keinen Halt im Außen mehr finden,

Ist es umso wesentlicher,

Dass wir uns selber vertrauen.

Dass wir wissen,

Ich kann an meiner Seite stehen,

Ich kann mir selber trauen,

Ich kann mir selber zuhören in meinem Inneren und dadurch Antworten für mein Außen finden.

Es gibt uns eine gewisse Stabilität,

Einen Halt,

Einen Anker,

Eine Orientierung in uns selber,

Weil wir wissen,

Wir können uns selber vertrauen und wir sind Orientierung für uns selbst.

Ja,

Und damit wünsche ich dir den Impuls und den Mut und das Vertrauen,

Das einmal auszuprobieren.

Sei es,

Dass du gerade vor einer großen Entscheidung stehst und es direkt darauf anwenden kannst,

Oder sei es,

Dass es die kleinen Entscheidungen sind,

Die Alltagsprobleme,

Schwierigkeiten,

Herausforderungen und Fragen,

Wo du in dieser Woche einmal ausprobieren kannst,

Wie ist es,

Wenn du da erst einmal dir selber vertraust,

Statt die anderen zu fragen,

Nach innen lauscht,

Auch den Körper so als Gradmesser zu nehmen,

Wo wird es weit,

Wo wird es eng,

Wo merkst du ein Ja,

Wo ist es ein Nein,

Also da immer wieder zu schauen,

Was spürst du in dir und ja,

Dass du somit weitergehen kannst auf deinem Weg und mehr dieses Vertrauen in dich und in deine Wahrnehmung schulen kannst.

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