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Was ist Hier? Meditation ohne Plan und ohne Ziel.

by Rani Kaluza

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Meditation
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Etwa 30 Minuten Morgen-Meditation mit Rani Kaluza. Gibt euch einen guten Start in den Tag, und einen Einblick in die kraftvolle Weisheit des Nicht-Tuns. Im Kern geht es beim Nichtstun nicht um Müßiggang oder Faulheit; Vielmehr ist es ein gezielter Akt der Stille und Achtsamkeit. Es ermöglicht uns, uns vom unerbittlichen Lärm des modernen Lebens zu lösen und unserem Geist die Möglichkeit zu geben, auszuruhen und neu zu denken. In der Stille des Nichtstuns finden wir den Raum zum Nachdenken, zum Beobachten und um wirklich im Moment präsent zu sein.

Transkription

So ja,

Herzlich willkommen.

Schön,

Dass ihr da seid.

Ich dachte heute morgen,

Es ist doch immer so,

Dass man doch fast immer irgendwie eine Idee hat,

Was sich unbedingt noch ändern muss.

Dass das ganz viel eigentlich noch nicht perfekt ist,

Was noch nicht in Ordnung ist mit uns.

Das habe ich tatsächlich auch sehr oft und das ist ganz schön belastend,

Kann ganz schön belastend sein,

Weil man sich dann irgendwie so teilt zwischen dem,

Was wirklich hier ist,

Was man wirklich eigentlich schon hat,

Was da ist und dem,

Was eigentlich sein sollte.

Und ich dachte heute morgen,

Die Meditation ist eine wunderbare Zeit eigentlich,

Um mit dem zu sein,

Was eigentlich hier ist.

Und das total anzunehmen und zu würdigen auch.

Und deswegen ist es auch so erholsam,

Wenn man in dem Moment,

Wo man meditiert,

Einfach sagt,

Das reicht eigentlich.

Es ist eigentlich,

Wir sind eigentlich,

Bin eigentlich in Ordnung,

So wie ich jetzt bin.

Und die Meditation zeigt einem eigentlich auch,

Dass man nichts weiter braucht.

Deswegen würde ich euch einladen,

Jetzt mal zu schauen,

Was da ist bei euch.

Ganz ehrlich,

Wie wie du dich fühlst jetzt,

Was hier ist für dich.

Und die Zeit zu nutzen,

Genau mit dem da zu sein und keine Ansprüche zu stellen,

Dass die Meditation etwas ist,

Was dich weiterbringen soll,

Was dich stärker machen soll,

Ruhiger machen soll.

Also diese ganzen Ideen von sich ändern zu müssen,

Jetzt mal nicht in die Meditation hereinzutragen.

Das passiert ja auch sehr leicht.

Einfach nur sich gerade hinzusetzen und zu schauen,

Was hier ist.

Total anspruchslos mit dem,

Was du hast,

Mit dem kostbaren Gewahrsein,

Das du auch hast,

Anzuschauen,

Anzufühlen.

Du kannst die Augen öffnen oder geschlossen haben.

Ich gebe dir jetzt da keine Vorgaben.

Dabei müsstest du auch nicht jetzt eindringen in dich und gucken,

Was hier ist,

Was liegt da noch drunter und da noch drunter.

Welche Gefühle finde ich hier und so,

Als wenn das jetzt so ein psychologisches Projekt wäre.

Nun einfach nur spüren,

Was wirklich hier ist,

Was ich dir wirklich gerade vielleicht nur an der Oberfläche zeigt.

Auch wenn das nicht viel ist,

Muss nicht viel sein,

Kann ganz,

Ganz wenig sein.

Das Gefühl von Existenz irgendwie nur.

Wenn Gedanken da sind,

Dann kannst du auch mal versuchen,

Diese Gedanken auch als ein Teil dessen,

Was hier ist,

Wahrzunehmen.

Ja,

Da sind auch Gedanken da.

Und die absorbieren mich auch manchmal,

Ja.

Aber gleichzeitig ist Bewusstheit da.

Und du kannst dieser Bewusstheit einfach Zeit lassen auch,

Dass sie sich ausbreiten kann.

Das dauert manchmal eine ganze Weile.

Es fühlt sich manchmal so an,

Als würde sich Raum ausbreiten.

Fühlender Raum,

Spürender Raum,

Sehender Raum,

Stiller Raum.

Ist manchmal so ein Gefühl wie ein Wasserglas,

In dem so Erde vermischt ist und das ganz trüb ist.

Und sich so ganz langsam während der Meditation setzt sich die Erde in diesem Glas langsam nach unten ab.

Durch dein Gewahrsein,

Das du betonst.

Und nachher ist das Glas viel klarer,

Das Wasser.

Aber du brauchst nichts tun.

Du brauchst nur Gewahrsein zu dem bringen,

Was da ist.

Nichts versuchen zu verändern.

Du könntest auch so ausdrücken,

Du spürst das Gewahrsein,

Was sowieso da ist.

Es ist noch etwas passiver.

Deine Aufmerksamkeit,

Dein Gewahrsein.

Was zugleich deine Liebe ist und dein Mitgefühl.

Es ist kein Unterschied.

Und wenn wieder Ideen reinkommen,

Von Seiten des Verstandes,

Was falsch ist,

Wo du noch hinkommen müsstest.

Ja,

Dann weißt du,

Dass das hier nicht nötig ist,

Sondern dass es dich eigentlich genau wieder dahin bringt,

Zu dem was wirklich hier ist.

Es ist irgendwie ein bisschen manchmal ein Gefühl,

Als würde man etwas Verbotenes tun.

So kommt es mir manchmal vor.

Vielleicht weil es so anders ist,

Als das,

Was man gewöhnt ist.

Und wenn da Empfindungen sind,

Dann spüre ich die manchmal einfach,

Weil es schön ist,

Mich selbst zu spüren.

Die Energie auf meinen Oberschenkeln zum Beispiel,

Wie gerade gespürt,

Oder die Energie an meinem Hinterkopf,

Die leichten Spannungen,

Gehört auch zum Dasein,

Im irdischen Körperdasein.

Wenn du merkst,

Dass du vielleicht versuchst,

Einem inneren Anweiser zu folgen,

Der dir sagen will,

Was du jetzt noch besser machen könntest,

Dann kannst du auch sagen,

Ich habe keine Ahnung,

Wie das jetzt hier geht.

Keine Ahnung,

Was ich machen soll.

Dann diese Offenheit spüren,

Die dich auch wiederum dahin bringt,

Zu dem was hier ist.

Und dann kannst du und ich in dieser Offenheit entspannen.

Ich muss nichts wissen,

Ich muss nichts machen,

Ich entspanne mich damit.

Manchmal ist es so ein Gefühl,

Wie so ein Stückchen Holz,

Das auf einem Fluss hinuntertreibt.

Sich treiben lassen,

Sich tragen lassen,

Nichts machen müssen.

Vielleicht merkst du,

Dass du nicht so ganz wach bist,

Wie du dir das vielleicht wünschst.

Nicht so ganz total aufmerksam.

Aber es ist schon interessant,

Dass es da jemanden gibt,

Der das merkt.

Und dann kannst du das auch so lassen,

Diese gewisse Unklarheit spüren,

Da lassen,

Verwirrung da lassen.

Ich sitze hier einfach nur so da und spüre alles,

Soweit mir das möglich ist.

Und verdammt,

Ich weiß überhaupt nicht,

Was ich machen soll.

Aber ich finde es interessant,

Mal diesen Raum zu betreten,

Der sich dann auftut.

Wenn ich nichts weiß.

Und ich mache Kontakt zu dem,

Was ich gerade fühle,

Zu diesem irdischen Wesen,

In meinem Körper.

Und ich manifestiere genau das,

Was ich gerade bin,

In meinem Körper.

Sag ja dazu.

Was auch immer das ist.

Es ist völlig egal,

Muss nichts Besonderes sein.

Kann ganz einfach sein.

So ein Gefühl,

Wie wirklich in den Körper hineinkommen.

Und die Ansagen zu dieser Existenz in diesem Körper.

Wir haben hier als virtuelle Geistwesen manchmal da so ein wenig die Tendenz,

Aus dem Körper raus zu gehen.

Und es ist sehr hilfreich für die Seele auch mal ganz in den Körper reinzukommen.

Ja zu sagen.

Und wenn du willst,

Kannst du dir jetzt vorstellen,

Dass das Universum dich sieht,

So wie du bist in dem Körper.

Dich mitteilen,

Dich öffnen so.

Es ist kein besonderer Act,

Kein besonderes,

Keine besondere Aktion.

Nur ein ganz kleiner Schalter,

Den du umlegst.

Also als würdest du einen Schleier wegziehen von einer Schale.

Dass man sieht,

Was drin ist.

Damit verbindest du dich nicht nur mit deinem Körper,

Sondern auch mit dem Ganzen.

Was es sonst noch so gibt.

Dem ganzen Gedön sagt man in Köln da draußen.

Die Welt,

Sterne,

Die Erde,

Bäume.

Und ich spüre immer,

Wie diese Verbindung da ist.

Ich finde,

Das ist spürbar,

Diese Verbindung.

So ein Gefühl von Gemeinsamkeit oder Zusammensein habe ich dabei.

Und tatsächlich manchmal,

Wenn ich etwas habe,

Wo ich das Gefühl habe,

Das ist so unerlöst und damit kämpfe ich noch.

Oder irgendeine Frage oder irgendeine offenstehende Entscheidung oder irgendetwas.

Dann kann ich das auch so dem Universum hinhalten und dem zeigen,

So schau daran,

Daran arbeite ich gerade oder damit habe ich gerade zu tun.

Das ist gerade so mein Leiden.

So als wenn man einem Arzt seine Wunde hinhält,

Kommt mir das manchmal vor.

Das kann sehr transformativ sein.

Damit kann man,

Lädt man auch helfende,

Heilende Kräfte ein,

Indem man das so zeigt.

Es ist auch ein Akt der Hingabe,

Diese Öffnung.

Und dann könntest du sagen,

Hallo,

Guten Morgen Welt,

Wenn du möchtest.

Du könntest sagen,

Ich bin dankbar,

Dass ich hier bin,

Dass es mir einigermaßen gut geht.

Und du könntest mit deinem Gewahrsein diese Welt berühren,

Deine Aufmerksamkeit berühren,

Alles,

Was dich umgibt.

4.9 (18)

Neueste Bewertungen

Michael

January 6, 2026

Äußerst hilfreich, bewusst wahrzunehmen was ist, nicht immer leicht, abschweifend, gedankengeführt, zielgerichtet - zurückkehren, danke

Jakobus

April 8, 2025

Eine ganz ungewöhnliche wunderbare Erfahrung. Danke!

Toni

June 29, 2024

Wunderschön

Björn

January 8, 2024

So schlicht, einfach und menschlich - vielen Dank für Deine Begleitung.🌿

Greta

October 16, 2023

Wow. 🤩

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