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Der kleine Elefant mit dem großen Herzen (Einschlafen)

by Zaubermond – Einschlafen und Entspannen für Kinder

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Meditation
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Kinder
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In dieser liebevoll erzählten Einschlafgeschichte begleiten wir den kleinen Elefanten Elumo auf seinem Weg zu echtem Mut und innerer Stärke. Inmitten der weiten, goldenen Savanne zeigt Elumo, dass wahre Größe nicht von äußeren Kräften, sondern von Herz und Klugheit kommt. Eine berührende Reise voller Hoffnung, Geborgenheit und Zuversicht – sanft eingebettet in eine entspannende Erzählweise, die am Ende mit ruhiger Musik in einen tiefen, friedlichen Schlaf begleitet.

Transkription

Der kleine Elefant mit dem großen Herzen.

Schön,

Dass du da bist.

Mach es dir in deinem gemütlichen Bett ganz bequem und ruckel dich noch einmal zurecht.

Und schon geht's los mit Einschlafgeschichte.

Es war einmal mitten in Afrika,

Mitten in der weitläufigen goldgelben Savanne,

Wo man bis zum Horizont schauen kann und die Sonne so warm schien,

Dass die Luft leise zu flimmern schien.

Hier lebte eine Elefantenherde,

Groß und stolz,

Bestehend aus mächtigen Bullen,

Den Elefantenkühen und vielen verspielten Jungtieren.

In dieser Herde wurde eines Morgens,

Kurz vor Sonnenaufgang,

Ein ganz besonderes Elefantenkind geboren.

Es war ein kleiner Elefantenjunge mit großen,

Fragenden Augen und ungewöhnlich zierlichen Beinen.

Seine Ohren waren zwar schon recht groß,

Aber er selbst war viel kleiner als all die anderen Jungtiere.

Seine Mutter nannte ihn Elumo,

Was in der alten Sprache der Elefanten so viel wie das Flistern des Windes bedeutete.

Schon von Anfang an schien Elumo anders zu sein als der Rest der Elefantenherde.

Während die anderen jungen Elefanten sich ohne Schwierigkeiten an den mächtigen Beinen ihrer Mütter vorbeischoben,

Um an die saftigen Blätter der niedrigen Büsche zu gelangen,

Musste Elumo sich immer besonders anstrengen.

Er kam nicht so schnell voran,

Stolperte manchmal über seine eigenen Füße und war oft der Letzte in der Reihe.

Dann bekam er nichts mehr von den besten Blättern ab.

Das machte ihn immer sehr traurig.

Die älteren Elefantenkühe waren nachsichtig und liebevoll,

Aber die anderen Jungtiere schauten oft mit spöttischem Blick auf ihn herab.

Sie flüsterten hinter seinem Rücken.

Sieh dir diesen Winzling an,

Er kann nicht mal so schnell laufen wie wir.

Oder?

Hast du gesehen,

Wie er versucht hat,

Den Rüssel so hoch zu heben wie wir?

Ach,

Der wird nie ein richtiger Elefant.

Elumo fühlte sich häufig sehr einsam.

Obwohl er bei seiner Mutter stets viel Liebe und Wärme fand,

Spürte er,

Dass er im Herzen der Herde ein Außenseiter war.

Selbst sein Vater,

Ein kraftvoller Bulle,

Wirkte manchmal besorgt,

Ob sein kleiner Sohn jemals ein so stolzer,

Starker Elefant werden würde,

So wie er.

Eines Tages,

Als die Sonne hoch am Himmel stand,

Beschlossen die jüngeren Elefanten,

Ein Wettrennen zum großen Baubabbaum zu veranstalten,

Einem uralten Baumriesen mit dicken Ästen,

Die wie Arme in den Himmel ragten.

Alle jungen Elefanten stürmten mit ihren kräftigen,

Runden Beinen davon.

Der Staub wirbelte auf und ihr freudiges Trompeten erfüllte die Luft.

Elumo versuchte auch diesmal verzweifelt mitzuhalten.

Er rannte so schnell er konnte,

Doch seine Beine waren kürzer,

Sein Körper leichter und bald schon wurde er von einer Staubwolke verschluckt.

Als er keuchend am Baubabbaum ankam,

Waren die anderen schon längst da und grinsten breit.

Du bist so langsam wie eine Schildkröte ohne Beine,

Rief einer und ein anderer Elefant spottete,

Vielleicht solltest du lieber allein hier bleiben und dich erst mal vom Laufen erholen.

Elumo senkte betrübt den Kopf,

Er wusste nicht,

Was er tun konnte,

Um von ihnen anerkannt zu werden.

In der folgenden Nacht,

Als die Sterne über der Savanne funkelten,

Kuschelte sich Elumo eng an den warmen Körper seiner Mutter.

Sie erzählte ihm eine alte Elefantenlegende.

Mein Lieber,

Vor vielen,

Vielen Jahren gab es einmal einen kleinen Elefanten,

Genauso klein und zart wie du.

Auch er wurde belächelt,

Doch als eines Tages eine große Gefahr über die Herde hereinbrach,

War es genau dieser kleine Elefant,

Der den Mut,

Die Klugheit und das Herz besaß,

Alle zu retten.

Größe kommt nicht nur von starken Beinen und schweren Körpern,

Wahre Größe wächst in deinem Herzen heran.

Elumo hörte aufmerksam zu und lauschte den sanften Worten seiner Mutter,

Bis ihm die Augen zu fielen.

Er wusste nicht,

Ob es so etwas wie ein Schicksal gab,

Aber er hoffte,

Dass auch er eines Tages beweisen konnte,

Dass in ihm mehr steckte,

Als alle glaubten.

Die Wochen vergingen und die Trockenzeit hier in der Savanne wurde immer gefährlicher.

Das Gras wurde knapp,

Die Blätter an den Büschen vertrockneten und die Wasserstellen schrumpften allmählich zu kleinen Pfützen.

Die ältesten Elefanten wurden panisch und versammelten sich,

Um zu beraten,

Wohin die Herde als nächstes ziehen sollte.

Sie mussten sehr schnell eine neue Quelle finden,

Einen Ort,

An dem es genug Wasser für alle gab.

Doch die Landschaft war weit und die Wege waren voller Gefahren.

Löwen lauerten in der Dämmerung,

Hyänen warteten auf schwache Elefanten und niemand wusste,

Wohin man gehen sollte.

Eines Morgens,

Als ein leichter Wind durch die Savanne strich,

Entdeckte Elumo etwas Merkwürdiges.

Er hatte sich etwas von der Herde entfernt,

Nicht weit,

Nur ein paar Schritte,

Um einen besonderen Käfer zu beobachten.

Dabei bemerkte er im Himmel weit entfernt einen Schwarm von Vögeln,

Die über einer bestimmten Stelle kreisten und dann dort landeten.

Er kannte diesen Ort noch aus den Erzählungen seiner Großmutter.

Dort,

Hinter einem Hügel,

Sollte es eine geheime Quelle geben,

Von der nur wenige etwas wussten.

Doch bisher hatte niemand aus der Herde diese Idee gehabt,

Obwohl sie alle schon mal von den Erzählungen der Großmutter gehört hatten,

Denn dieser Ort lag weit abseits der bekannten Pfade.

Könnte hier das Wasser sein,

Das die Herde so verzweifelt brauchte?

Elumo überlegte lange,

Denn er war sich nicht sicher.

Was wäre,

Wenn das nicht stimmen würde?

Wenn alle Elefanten die weite Strecke dorthin laufen würden,

Ganz ohne Wasser?

Dann wäre es eine große Gefahr für alle und sicher würden sie ihn in jedem Fall verspotten,

Wie sie es schon immer gemacht hatten.

Elumo überlegte und überlegte.

Er wollte es der Herde ja sagen,

Aber wer würde ihm schon glauben?

Ihm,

Dem Kleinen,

Dem Langsamen,

Dem Außenseiter.

Trotzdem nahm er nach ein paar Stunden all seinen Mut zusammen.

Zur Mittagszeit,

Als die Herde unter einem Baum Schutz vor der gleißenden Sonne suchte,

Trat er zögerlich nach vorne.

Die anderen Elefantenjungen schauten überrascht,

Einige verdrehten sogar die Augen.

Doch Elumo sprach mit fester Stimme.

Ich habe vielleicht einen Ort gefunden,

An dem wir Wasser finden können.

Ich bin mir nicht sicher,

Doch wir haben ja keine andere Wahl,

Denn ohne Wasser werden wir in den nächsten Tagen verdursten.

Die alten Elefanten schwiegen einen Moment.

Dann fragte eine weise Elefantenkuh namens Jumbai.

Wo ist dieser Ort,

Kleiner Elumo?

Er schluckte und erklärte,

Was er gesehen hatte.

Die Ältesten tauschten skeptische Blicke,

Doch Elumos Mutter legte ermutigend den Rüssel auf seine Schulter.

Auch sein Vater wirkte nachdenklich.

Schließlich beschloss die Herde nach ewig langer Diskussion,

Elumo zumindest eine Chance zu geben.

Wir werden am frühen Morgen in diese Richtung ziehen,

Wenn die Sonne noch nicht so stark ist,

Verkündete der Leitbulle.

Und du,

Kleiner Elumo,

Du wirst vorausgehen.

Du wirst uns den Weg zeigen.

In dieser Nacht konnte Elumo kaum schlafen.

Sein Herz pochte vor Aufregung und Angst.

Was,

Wenn er sich irrte?

Was,

Wenn es dort überhaupt kein Wasser gab?

Er wagte es kaum,

Sich auszumalen,

Wie enttäuscht die Herde dann sein würde.

Und er wäre schuld.

Das könnte jetzt in der schwierigen heißen Jahreszeit die ganze Herde in Gefahr bringen.

Doch im warmen Schein des Mondes,

Der hoch über der Savanne stand,

Erinnerte er sich an die Worte seiner Mutter.

Wahre Größe wächst im Herzen.

Früh am Morgen,

Im Mondlicht und noch vor dem Sonnenaufgang,

Brach die Herde auf.

Die Elefanten bildeten eine lange Reihe.

Die Kälber trotteten zwischen ihren Müttern her.

Vorne aber lief Elumo,

Der Kleine,

Der sonst immer der Letzte war.

Jetzt war er der Anführer.

Seine Knie zitterten leicht,

Doch er setzte tapfer einen Fuß vor den anderen,

Folgte den Zeichen der Vögel am Himmel,

Die er gesehen hatte,

Und führte seine Familie an dem großen Felsen vorbei,

Hinter dem dichtere Vegetation zu wachsen begann.

Der Marsch war lang,

Die Hitze erbarmungslos,

Und einige Jungtiere murrten.

Warum folgen wir nur diesem Winzling?

Aber die Ältesten blieben stumm,

Und Elumo lief weiter und weiter und weiter.

Es war der anstrengendste Tag seines bisherigen Lebens.

Dann,

Als die Sonne schon weit oben am Himmel stand,

Sahen sie plötzlich zwischen zwei hoch aufragenden Felsen eine kleine Pfütze.

Tatsächlich,

Da lag sie,

Die verborgene Quelle,

Von der die Großmutter erzählt hatte,

Die Quelle,

Aus der ganz wenig klares,

Kühles Wasser sprudelte.

Doch das Wasser reichte für alle,

Für die Elefantenherde und auch für die Vögel,

Die sich hier zum Trinken niederließen.

Es war ein kleiner,

Aber kostbarer Ort des Lebens inmitten der Dürre.

Die Herde brach in ein freudiges Trompeten aus.

Elefanten umringten Elumo,

Berührten ihn freundlich mit ihren Rüsseln,

Seine Mutter strahlte vor Stolz,

Und sein Vater war sichtlich gerührt.

Die anderen Jungtiere,

Die ihn früher verspottet hatten,

Senkten beschämt die Augen,

Während Elumo überglücklich war.

Er hatte das Richtige getan.

Er,

Der kleine Elefant,

Hatte die Herde zu frischem Wasser geführt.

Doch noch war die Geschichte nicht zu Ende.

Am selben Abend,

Als sich alle an der Quelle sattgetrunken hatten und die Herde sich zur Ruhe legte,

Schlich ein fremder Löwe umher.

Er war mager,

Hungrig und verzweifelt.

Denn auch für ihn war die Trockenzeit sehr hart.

Die Elefanten hatten ihn zunächst nicht bemerkt,

Denn sie waren noch abgelenkt von ihrer Freude über das gefundene Wasser.

Nur Elumo,

Der noch immer wach war,

Hörte ein leises Rascheln im Gebüsch.

Er hob den Kopf und sah zwei gelbe Augen im Schatten eines Strauchs.

Schnell und leise trat er an seine Mutter heran und flüsterte,

Da ist ein Löwe.

Seine Mutter trompetete sofort los und weckte damit die Herde.

Im Nu waren alle alarmiert.

Sie stellten die Kälber in die Mitte und bildeten einen schützenden Kreis.

Der Löwe,

Überrascht von der schnellen Reaktion,

Zögerte.

Doch er war hungrig und ein kleines Elefanten-Junges erschien ihm vielleicht als leichte Beute.

Er schlich näher.

Die mächtigen Elefanten-Bullen hoben daraufhin drohend ihre Stoßzähne.

Die Kühe trompeteten laut in die Stille der Nacht.

Ein Angriff erschien für den Löwen sehr riskant,

Doch er wagte sich dennoch immer weiter vor.

In diesem Moment erinnerte Elumo sich an die weisen Worte seiner Großmutter.

Manchmal braucht es Mut und Klugheit,

Um die Herde zu retten.

Er wusste,

Dass der Löwe darauf hoffte,

Dass jemand in Panik geraten oder sich abspalten würde.

Doch Elumo hatte eine Idee.

Leise flüsterte er seinem Vater zu.

Wenn wir gemeinsam mit den Schwänzen wedeln und auf den Boden stampfen,

Können wir ihn ganz sicher einschüchtern.

Und wenn wir alle gleichzeitig trompeten,

Wird er merken,

Dass er hier keine Chance hat.

Die Elefanten nickten.

Alle gemeinsam auf ein stummes Kommando hin begannen sie,

Mit ihren Füßen kraftvoll den Boden zu erschüttern.

Ganz rhythmisch,

Immer im gleichen Moment,

Stampften sie auf.

Das hatte der Löwe noch nie gehört.

Es klang wie Trommelschläge.

Es klang,

Als würde die Erde in der ganzen Savanne vibrieren.

Dann hoben sie ihre Rüssel und ein lautes,

Vielstimmiges Trompeten erfüllte die Nacht.

Die Luft vibrierte und den Löwen verließ der Mut.

Er hatte noch nie ein solches Donnern und Trompeten gehört.

Noch nie eine so entschlossene und mächtige Herde gesehen.

Er erkannte,

Dass die Gefahr für ihn zu groß war.

Mit eingezogenem Schwanz verschwand er in die Dunkelheit.

Weg von der Quelle und zurück in die tiefe,

Sternenklare Nacht.

Die Herde war erleichtert und voller Bewunderung für Elumo.

Er,

Der kleine Außenseiter,

Hatte zuerst den Weg zum Wasser gefunden und dann noch einen klugen Plan ausgeheckt,

Um den hungrigen Löwen zu vertreiben.

Von nun an blickten die anderen Jungtiere jeden Tag zu ihm auf,

Nicht weil er größer oder stärker war,

Sondern weil er Mut und ein großes Herz bewiesen hatte.

Und damit sind wir am Ende unserer Gute-Nacht-Geschichte angekommen.

Nach einem langen Tag voller Abenteuer darfst auch du zur Ruhe kommen.

Lass alle Gedanken,

Die vielleicht noch in deinem Kopf umherziehen,

Ganz langsam davonfliegen,

So leicht wie eine kleine Wolke am Himmel der Savanne,

Die lautlos vorbeizieht.

Wenn du möchtest,

Kannst du dir vorstellen,

Dass die Elefanten aus der Geschichte nun in einem sanften Halbkreis um dich herumstehen und dich beschützen,

Ganz still und friedlich.

Sie wissen,

Dass sie einander haben,

Dass sie füreinander da sind.

Und in dieser Sicherheit und Ruhe darfst auch du dich jetzt fallen lassen.

Stell dir vor,

Du bist Teil dieser Herde,

Wohl behütet und beschützt.

Dein Körper wird mit jedem Atemzug ein wenig schwerer,

Deine Arme und Beine sind ganz weich und entspannt.

Dein Kopf ist leicht und vielleicht spürst du,

Wie sich ein angenehmes Gefühl der Ruhe und Zufriedenheit in dir ausbreitet.

Und so darfst du nun ganz langsam und behutsam in den Schlaf hinübergleiten.

Jeder Atemzug trägt dich ein Stück weiter in die tiefe Entspannung,

Lässt dich die Ruhe noch ein bisschen mehr spüren.

4.5 (20)

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Stephanie

June 9, 2025

Super Meditation zum einschlafen- es hat funktioniert und uns einen wunderschönen, friedlichen Übergang ins Reich der Träume ermöglicht. Danke von Herzen 💕

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