
Die sanfte Selbstmitgefühlspause mit Gabriele Pelc
by MSC
Die Selbstmitgefühls-Pause aus dem Programm Achtsames Selbstmitgefühl (MSC-Mindful Self-Compassion) nach Neff & Germer unterstützt uns in herausfordernden Situationen im Alltag. Durch das Wahrnehmen des Unbehagens, der Gewissheit der Verbundenheit mit anderen Menschen und wohlwollenden Worten können wir uns stärken, uns umsorgen und beruhigen. Angeleitet von Gabriele Pelc, MSC Trained Teacher aus dem Wendland und aktives Mitglied des MSC-Vereins, dem Netzwerk der deutschsprachigen MSC-Lehrenden.
Transkription
Die Selbstmitgefühlspause.
Übe die Selbstmitgefühlspause jetzt,
Damit du sie später in deinem Alltag gut einsetzen kannst,
Wenn es mal schwierig wird.
Suche dir einen ruhigen Platz,
Nimm einen tiefen Atemzug und gehe ein wenig in dein Inneres,
Ganz zu dir.
Und nun erinnere dich an eine Situation,
Die schwierig war oder nimm eine Situation in deinem Leben,
Die gerade schwierig ist und dir Stress bereitet.
Vielleicht ein gesundheitliches Problem,
Ein Beziehungsproblem,
Etwas Schwieriges am Arbeitsplatz oder denke an einen Freund,
Eine Freundin,
Der oder dem es gerade nicht gut geht.
Wenn du die Situation deutlich vor Augen hast,
Dann spüre auch das Unbehagen in deinem Körper auf,
Das dir dieses Problem bereitet.
Wo sitzt es?
Wie fühlt es sich an?
Ganz ohne Wertung.
Und dann sag innerlich zu dir selbst so etwas wie,
Das tut weh oder das ist gerade anstrengend,
Das ist stressig.
Hiermit setzt du Achtsamkeit ein,
Um dein Leiden,
Dein Unbehagen erstmal nur wahrzunehmen,
Dich ihm zuzuwenden.
Dann im zweiten Schritt sag zu dir selbst so etwas wie,
Fühle Menschen etwas wie.
Dann im zweiten Schritt sag innerlich etwas zu dir selbst wie,
Viele Menschen fühlen sowas.
Ich bin damit nicht alleine.
So fühlt es sich an,
Wenn man solche Schwierigkeit durchleben muss.
Hier bemerkst du,
Was uns allen Menschen gemeinsam ist.
Alle leiden irgendwann,
Das gehört zum Leben.
Und genau deshalb ist niemand von uns isoliert.
Im Menschsein sind wir miteinander verbunden.
Dann im dritten Schritt wähle eine beruhigende Berührung,
Die für dich stimmig ist,
Die dir gut tut.
Zum Beispiel die Hand an die Wange legen oder beide Hände auf dein Herz oder auf deinen Bauch und dann sage einen freundlichen,
Unterstützenden Satz zu dir.
So etwas wie,
Möge ich freundlich zu mir sein,
Möge ich mir verzeihen oder möge ich lernen,
Mich selbst so anzunehmen,
Wie ich bin oder auch möge ich sicher und geborgen sein.
Wenn es dir schwerfällt,
Die geeigneten Worte zu finden,
Dann vergegenwärtige dir einen Freund,
Eine liebe Freundin,
Einen anderen geliebten Menschen,
Der in einer ähnlichen Situation ist.
Was würdest du zu dieser Person sagen?
So ganz aus deinem Herzen heraus.
Und vielleicht kannst du nun diese Worte auch an dich selbst richten.
Zum Abschluss lass die Hände wieder sinken,
Spüre noch einmal nach,
Wie es dir jetzt geht und dann löse dich aus dieser Übung.
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