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5
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Aktivität
Meditation
Geeignet für
Alle
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Eine kurze Achtsamkeitspraxis mit Fokus auf der Wahrnehmung präsenter Emotionen für Einsteiger*innen und alle, die eine kurze Pause machen wollen. Speziell geeignet für Lehrpersonen und Eltern, die eines der MoMento-Trainings absolvieren.

Transkription

Herzlich willkommen zu dieser Praxis zum Warnen von deinen Emotionen.

Ich lade dich ein,

Für dich einen bequemen Sitz oder auch eine Liegeposition zu finden.

Ich eintrichte,

Ob ich dich etwas zurücklassen kann,

Gerne.

Also immer dir in diesem Moment gleich gut tut.

Wenn es für dich angenehm ist,

Darfst du auch sanft deine Augen schliessen und bewusst ein- und ausschnaufen,

Um so in Kontakt zu kommen mit dem gegenwärtigen Moment.

Du kannst versuchen,

Deinen Atem zu begleiten,

Zu beobachten,

Wie er fliesst.

In- und raus.

Ohne,

Dass du etwas dazu machst.

Wenn du magst,

Kannst du versuchen,

Ein Wort zu nehmen,

Was du über deine Sinne aufnimmst,

Was bei dir ankommt.

Dann bewusst den Fokus auf das zu richten,

Was du gerade hörst.

Sei es nahe oder auch weiter weg.

Und wenn auch immer dich ein Gedanke oder ein anderes Körpergefühl oder eine Wahrnehmung wegtreibt,

Kommst du wieder zurück zu dem,

Was du hörst.

Vielleicht kannst du jetzt auch etwas wahrnehmen,

Was du über die Nase oder die Zunge riechst.

Vielleicht siehst du auch etwas,

Selbst mit geschlossenen Augen.

Versuche,

Mit dem zu sein,

Was du jetzt wahrnimmst.

Und wenn möglich,

Versuche,

Einfach ein Wort zu nehmen,

Ohne zu bewerten.

Und nach Möglichkeit,

Ohne unserer Gewohnheit nachzugehen,

Es zu benennen und in Kategorien zuzuteilen.

Einfach beim Wahrnehmen sein.

Als Nächstes lade ich dich ein,

Deine Aufmerksamkeit auf den Körper zu richten.

Vielleicht spürst du,

Wo dein Gesäss oder auch deine Füsse,

Vielleicht aber auch deine Knie oder dein Rücken,

Wo du gerade in Kontakt bist mit dem Boden.

Versuche,

Diese Punkte fest wahrzunehmen und bei ihnen zu bleiben.

Vielleicht kannst du,

Ohne sie ganz aus dem Wahrnehmungsfeld zu lassen,

Sie ziehen.

Spüre,

Ob du in deinem Körper auch andere Empfindungen wahrnehmen kannst.

Bist du vielleicht noch in einer Leichtigkeit?

Vielleicht noch in einem schweren Druck oder auch in einem Schmerz?

Bist du eingeladen,

Deinen ganzen Körper neugierig wahrzunehmen?

Wie würdest du ihn zum ersten Mal spüren?

Und wenn es dir helfen kann,

Vergegenwärtigen,

Dass du ihn so,

Wie du ihn jetzt spürst,

Noch nie gespürt hast.

Möglicherweise hast du in deinem Körper jetzt auch schon gewisse Gefühle wahrnehmen können oder auch gemerkt,

Dass gewisse Gedanken sich immer wieder in den Vordergrund stellen.

Was nächst lässt dich ein,

Dich besonders den Gefühlen zuzuwenden?

Ist da vielleicht eine Freude,

Eine Traurigkeit,

Ein Frust oder ein Wut?

Oder vielleicht mehr etwas viel Subtileres,

Wie eine Stimmung,

Eine Zufriedenheit?

Wenn du das versuchst zu spüren,

Bei diesen Gefühlen zu sein und zu merken,

Ob sie sich verändern.

Falls dir aber in diesem Moment schwerfällt,

Etwas wahrzunehmen,

Kannst du vielleicht versuchen,

Über Gedanken,

Die du fassen kannst,

Einen Zugang zu finden.

Vielleicht sind da aber auch Bilder,

Wortfetzen.

Und vielleicht spürst du auch in deinem Körper,

Was hier an Gefühlen präsent ist.

Und selbst mit diesen Gefühlen präsent zu sein,

Sie wahrzunehmen,

Im Wissen darum,

Dass sie ein bisschen wie sind,

Wie vorbeiziehende Wolken,

Die manchmal schneller ihren Weg in die Weite finden und manchmal länger.

Die bleiben hängen.

Und nach Möglichkeit,

Wenn du merkst,

Dass du dich in Gedanken über das Fühlen und Denken verstrickst,

Versuche ich wieder zur Erfahrung zum Fühlen zurückzukommen.

Und wenn das jetzt gerade schwierig ist,

Ohne vom Hundertsten ins Tausendste zu kommen,

Dann darfst du jederzeit zurück zum Atmen oder einem anderen Fokus,

Im Hören oder vielleicht auch im Schmücken zu kommen.

Einfach wahrnehmen,

Was gerade präsent ist.

Ohne es zu werten.

Möglichst ohne es festzuhalten oder wegzuhaben.

Und selbst wenn das auftritt,

Es einfach wieder loslassen.

Jetzt lasse ich dich ein richtiges Ende nochmals einbinden,

Dich nochmals mit dem Atem zu verbinden.

Wahrzunehmen,

Wie er fliesst.

Ein und aus.

Wie hätte es zu Beginn eine Veränderung gegeben?

Oder auch nicht?

Wie kannst du noch ganz sanft wahrnehmen,

Was hier vorne für Gefühle und Stimmungen präsent waren,

Bevor dich langsam,

In deinem eigenen Tempo,

Wieder von der Welt zurückkommt?

Bevor dich langsam,

In deinem eigenen Tempo,

Wieder von der inneren Erfahrung so weit lösen lässt,

Dass du dich bereit machen kannst,

Dich wieder der Erfahrung im Aussen zuzuwenden.

Du darfst langsam deine Augen öffnen,

Falls sie geschlossen waren.

Warnen,

Was sich zeigt.

Und wenn es für dich Stimmung ist,

Darfst du auch dir selber gegenüber Wertschätzung ausdrücken.

Dass du dir Zeit genommen hast,

Dich mit dir selber zu verbinden.

Dich selber ernst zu nehmen,

Ohne dich zu verstricken mit dem,

Was sich gezeigt hat.

Und selbst wenn das passiert ist,

Loszulassen und dankbar zu sein für die Präsenz,

Die du dir geschenkt hast.

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