
Atemübung zur Vata Senkung (ohne Musik)
In dieser Atemsequenz leite ich dich durch einfache und effektive Körper- und Atemübungen, die dir helfen, einen Überschuss an Vata Energie in deinem System zu reduzieren. Die Übung eignet sich besonders am Ende von anstrengenden Tagen, um runterzukommen, wenn du viel mit deiner Aufmerksamkeit im Außen warst, bei innerer Unruhe und Gedankenkreisen sowie bei Schlafstörungen. Praktiziere die Übung jeden Abend, um dein Nervensystem zu regulieren und Stresszyklen in deinem Körper zu beenden.
Transkription
Hallo,
Schön,
Dass du hier bist.
Ich freue mich,
Dich heute durch diese Atemsession begleiten zu dürfen.
Diese Session eignet sich vor allem am Ende des Tages,
Vor allem auch,
Wenn du merkst,
Dass es dir schwerfällt,
Am Ende des Tages zur Ruhe zu kommen.
Vielleicht hattest du heute einen solchen Tag,
An dem viel im Außen los war.
Vielleicht bist du auch Mutter und bist daher momentan stark für andere da.
Oder aber du hast einen Job,
Der dich sehr fordert und in dem du ständig das Gefühl hast,
Etwas erreichen oder erledigen zu müssen.
Ganz egal,
Was es ist,
Wenn du in diesem Moment noch eine starke Aktivierung in deinem Körper spürst,
Dann möchte ich dich einladen,
Dieser Aktivierung noch einmal bewusst körperlich Ausdruck zu verleihen.
Ganz egal,
Ob du gerade sitzen,
Stehen oder liegen möchtest,
Beginne einmal,
Diese Aktivierung in dir Ausdruck zu verleihen,
Indem du den Körper ins Schütteln und in ein sanftes Vibrieren bringst.
Du kannst dir bei nichts falsch machen.
Beginne einfach ganz intuitiv und folge deinem Körper.
Schüttle deinen Körper aus und erlaube ihm,
All die Stellen mit in die Bewegungen zu nehmen,
Die mitgenommen werden möchten.
Das darf auch gerne der ganze Körper sein.
Das können aber natürlich auch einzelne Stellen sein,
Wo sich gerade vielleicht besonders viel Aktivierung bemerkbar macht,
Die entladen werden möchte.
Lass nun noch ein bisschen das Schütteln und das Vibrieren einfach aus deinem Körper herauskommen.
Lass dann das Schütteln allmählich langsamer werden und ausklingen.
Und nun lade ich dich ein,
Etwaiger Spannung,
Die sich vielleicht im Laufe des Tages in deinem Körper angesammelt hat,
Ebenfalls Ausdruck zu verleihen,
Bevor wir in die Entspannung gehen.
Balle dazu,
Deine Hände zu fäusten und aktiviere alle Muskeln in deinem Körper.
Spanne den ganzen Körper bewusst an und halte diese Spannung.
Und dann löse.
Lass den Körper weich werden.
Und wiederhole das.
Spanne den ganzen Körper an,
Halte und dann löse.
Gib ab,
Lass los.
Ein letztes Mal.
Spanne den Körper an,
Gehe noch einmal bewusst in diese Anspannung rein.
Erlaube ihr da zu sein.
Erlaube ihr gefühlt zu werden.
Halte die Spannung.
Und dann werde weich.
Gib ab,
Lass los.
Erlaube deinem Körper nun ruhiger zu werden,
Anzukommen.
Hier und jetzt.
Denn es gibt immer nur diesen Moment.
Genau jetzt.
Und statt in der Vergangenheit zu sein mit deiner Aufmerksamkeit oder bereits in die Zukunft zu reisen,
Komme jetzt hier an.
Und wenn du möchtest,
Kannst du nun noch,
Bevor wir gänzlich in die Ruhe kommen,
Ganz sanft deinen Körper abklopfen und das Mantra wiederholen.
Ich bin jetzt hier.
Ich bin jetzt hier.
Tappe einfach intuitiv deinen Körper ein wenig ab,
Egal welche Stellen das gerade sind.
Ich bin jetzt hier.
Und dann komme auch mit dem Tappen allmählich zur Ruhe und finde nun deine Position für die Entspannung.
Und wenn du angekommen bist,
Platziere gerne einmal deine Handflächen auf deinem unteren Bauch ganz bequem.
Spüre den Kontakt deines Körpers mit der Unterlage,
Auf der du sitzt oder liegst.
Nimm wahr,
Welche Kontaktpunkte am schwersten sind und erlaube dir,
Über diese schwereren Kontaktpunkte noch mehr einzusinken,
Ganz loszulassen und dein Körpergewicht an die Schwerkraft abzugeben.
Nimm nun wahr,
Wie dein Körper ein- und ausatmet.
Und mit jeder Ausatmung gib dich noch mehr hin,
Verbinde dich mit dem Element Erde,
In dem du loslässt,
Angenehme Schwere entstehen lässt.
Dich ganz mit der Unterlage verbindest und spüre nun einmal deine Hände,
Die du auf deinem Bauch abgelegt hast.
Nimm die sanften,
Rhythmischen Bewegungen im Bauchraum wahr,
Die mit der Atmung erzeugt werden.
Spüre,
Wie der Bauch sich sanft in die Handflächen wölbt mit der Einatmung.
Und spüre,
Wie die Bauchdecke entspannt zurückschwingt mit der Ausatmung.
Lasse deine Atemzüge nun sanfter werden,
Weicher und ruhiger.
Und lass dir damit Zeit.
Wir brauchen keine Vollbremsung,
Sondern du kannst deinen Atemfluss nach und nach beruhigen.
Nach und nach,
Mit jeder Runde,
Ein bisschen mehr Geschwindigkeit herausnehmen.
Erlaube dir nun die Ausatmung ein wenig zu verlängern.
Atme sanft,
Sanft ein,
Lass den Bauch rund werden,
Ohne ihn unnatürlich aufzuplänen.
Und atme leicht,
Verlängert aus,
Gib ab,
Lass los.
Und wenn es dir schwer fällt,
Die Ausatmung zu verlängern,
Dann probiere gerne einmal aus,
Durch die Nase sanft einzuatmen und durch den Mund aus.
Öffne den Mund dabei nur ganz leicht,
Damit die Luft kontrolliert und langsam aus deinen Lungen herausströmen kann.
Und bleibe für die kommenden Momente in der Stille ganz verbunden mit deiner verlängerten Ausatmung.
Spüre,
Wie du mit jeder verlängerten Ausatmung ruhiger und ruhiger wirst.
Immer präsenter,
Hier und jetzt.
Bleibe bei dieser intuitiven,
Langsamen Ausatmung,
Egal ob du durch den Mund oder die Nase ausatmest.
Du bist genau richtig,
So wie du jetzt bist und mit dem,
Was du jetzt tust.
Erlaube deinem ganzen Körper mitzukommen in jede Ausatmung.
Nimm den ganzen Körper mit,
Lass los,
Entspanne.
Spüre die Ruhe,
Die durch diese Übung in dir erzeugt wird.
In diesem Moment.
Nach deiner nächsten schönen,
Langsamen Ausatmung pausiere sanft und verweile in der Atemstille.
Und wenn du in deinem Körper den Impuls spürst,
Weiter zu atmen,
Dann lass den Körper wieder atmen,
Ganz entspannt,
Ohne zu steuern.
Und lass die Übung in der Stille nachwirken.
Und dann kannst du deine Breathwork-Session auf deine Art beenden.
Vielleicht magst du direkt in einen erholsamen Schlaf übergehen oder in einen ruhigen Abend.
Und ansonsten kannst du natürlich auch für die kommenden Minuten einfach noch ein bisschen hier sein,
Deinen Körper spüren,
Deinen Atem im Körper spüren.
Danke,
Dass ich dich heute begleiten durfte.
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