
Atemmeditation für Achtsamkeit
Diese Atem Meditation für mehr Achtsamkeit im Alltag eignet sich vor Allem in Zeiten, in denen du dich in Gedanken und Grübeleien verlierst, oder vermehrt Angstgefühle hast. Begleitend kann sie dementsprechend auch bei depressiven sowie Angsterkrankungen helfen, mit der vollen Aufmerksamkeit ins Hier und Jetzt zu kommen. Dies reduziert nachweislich die Produktion und Ausschüttung von Stresshormonen im Körper.
Transkription
Herzlich willkommen zu dieser Atemmeditation für mehr Achtsamkeit.
Für die heutige Meditation mache es dir so bequem wie möglich,
Damit du ganz stabil und gleichzeitig mit leicht für die nächsten Minuten.
Wenn du dich in deiner Meditationshaltung eingerichtet hast,
Dann schließe sanft deine Augen und bringe deine Aufmerksamkeit dann zu deiner Kopfkrone.
Spüre deine Kopfkrone,
Deine Stirn und lasse in diesem Bereich jetzt alles ganz weich werden und sanft auseinander fließen.
Vielleicht kannst du auch im Bereich deiner geschlossenen Augen und Augenbrauen ein Gefühl des Lächelns entstehen lassen.
Spüre wie deine Atmung in diesem Bereich fließt und noch mehr Entspannung schafft.
Entspanne dann dein gesamtes Gesicht und lass ein weiteres Gefühl des inneren Lächelns entstehen.
Lass dein Gesicht mit diesem Lächeln ganz weich werden.
Aufmerksamkeit den Halsbereich herunter bis zu den Schultern und lasse deine Schultern entspannt nach hinten und unten fließen mit der Ausatmung.
Spüre wie dein Atem deine Schultern sanft löst.
Löse dich jetzt hier von jeglicher Spannung,
Atemzug.
Werde dir dann der Länge deiner Arme bewusst bis in die Hände,
Bis in die Fingerspitzen.
Spüre deine Arme innen heraus mit all der Lebendigkeit,
Die du in diesen Bereichen nun wahrnehmen kannst.
Vielleicht kannst du Wärme oder ein Pulsieren in deinen Handflächen spüren.
Bleibe mit deiner Achtsamkeit für einen Moment bei.
Denke dir Weite im Brustkorb mit der Einatmung.
Spüre des Loslassens mit jeder Ausatmung.
Lasse dann auch in deinem Herzraum ein inneres,
Sanftes Gefühl des Lächelns entstehen.
Bringe deine Achtsamkeit dann von deinem Herzraum in deinen Bauch tief aber weich und lasse den gesamten Bauchraum nun entspannen,
Sich lösen.
Spüre deinen Bauchraum von innen heraus.
Die Lebendigkeit,
Die sanften Bewegungen,
Die jede Einatmung und jede Ausatmung im Bauchraum erzeugt.
Halte deine Achtsamkeit in diesem Bereich,
Ganz hier,
Ganz jetzt.
Den Beckenboden zum Gesäß.
Spüre,
Beobachte und nimm wahr,
Was da ist.
Mit jeder Ausatmung erde dich über deinen Beckenbereich.
Mit jeder Ausatmung spüre den Boden unter dir noch etwas deutlicher.
Verbinde dich mit dem Element Erde.
Verbinde gedanklich das untere Ende deiner Wirbelsäule mit der Erde.
Bleibe bei dieser Vorstellung mit deiner Achtsamkeit.
Nimm immerzu gleichzeitig auch deinen Atemfluss wahr.
Ganz präsent,
Ganz bewusst.
Dann werde dir der Länge deiner Beine bewusst und des Raums,
Den deine Beine einnehmen,
Dir deiner Füße bewusst.
Der Füße zum Boden.
Erde dich gedanklich mit jeder Ausatmung ein wenig mehr über deine Beine und Füße.
Lasse überschüssige Energie durch die Beine und durch die Fußsohlen einfach abfließen.
Als Ganzes wahr.
Bleibe ganz verbunden mit dir selbst.
Atme ein und aus.
Nimm wahr,
Wie dein Körper Atemzug für Atemzug jetzt mehr entspannt.
Und nimm wahr,
Wie du Atemzug für Atemzug jetzt mehr zurück zu dir selbst kommen darfst.
Wenn du bemerkst,
Dass du abschweifst und dich in deinen Gedanken verlierst,
Dann pausiere kurz und bringe deine Achtsamkeit zurück in deinen Körper,
Zurück zu deiner Atmung,
Zurück zu dir in diesen Moment.
Entspanne dich mehr und mehr mit den sanften Bewegungen deines Atems.
Spüre gleichzeitig die Lebendigkeit in dir.
Spüre deinen Körper.
Spüre immer wieder deinen sanften,
Regelmäßigen Atemfluss.
Bringe dein Bewusstsein dann ganz langsam zurück in den Raum,
In dem du dich gerade befindest.
Nimm ein paar vertiefte Atemzüge durch die Nase ein,
Aus über den geöffneten Mund.
Wenn du soweit bist,
Glinzle deine Augen achtsam auf und genieße den Rest des Tages.
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