
Atem-Meditation
Diese Atemmeditation im Sitzen führt dich über achtsames Wahrnehmen deiner Körperempfindungen in Flow und Stille. Wir beginnen damit, den Körper entspannt und aufrecht auszurichten. Nach einigen Minuten der Einstimmung widmen wir uns ganz den Empfindungen des atmenden Körpers. Im Strömen der Atembewegung tauchen wir immer tiefer ins Gewahrsein ein. Flow und Stille erwartet uns dort.
Transkription
Herzlich willkommen jetzt zu dieser kurzen Atemmeditation.
Die Meditation ist besonders geeignet für alle,
Die schon etwas Meditationserfahrung mitbringen.
Wie du weißt,
Spielt der Atem,
Vielleicht konkreter die Beobachtung des eigenen Atems,
Bei sehr,
Sehr vielen Meditationen eine ganz wesentliche Rolle zum Einstieg,
Zur Vertiefung,
Zur Pflege eines ruhigen Gewahrseins.
In dieser Atemmeditation werde ich dich einladen,
In nur etwa fünf bis sieben Minuten über ein sanftes Gewahrsein deines Atems in eine Stille und Ausgedehntheit zu gelangen.
Bei dieser Meditation ist es sinnvoll,
Wenn du dich bequem und aufrecht hinsetzt.
Sitze so aufgerichtet wie möglich und gleichzeitig so bequem wie möglich.
Wenn du deine Position gefunden hast,
Dann lass dich mit einem tiefen Ein- und gutem Ausatmen noch einmal deinen Körper ein klein wenig hin und her pendeln.
Den Oberkörper,
Das Becken,
Den Hals,
Den Kopf.
Sodass dein Körper im Auspendeln jetzt die stimmige,
Harmonische Position von selber findet.
Nun gibt es nichts weiter zu tun.
Die Gedanken strömen,
Der Atem strömt,
Die Empfindungen deines Körpers strömen.
Wir nehmen uns einige Augenblicke Zeit,
Für das Ufer eines Flusses zu bemerken,
Den Strom der Gedanken,
Das Fließen des Atems,
So wie es jetzt eben gerade ist und die Empfindungen deines Körpers.
Richte nun deine Aufmerksamkeit auf die Empfindungen deines physischen Körpers.
Sitzen,
Schwerkraft,
Arme und Hände,
Beine und Füße,
Dein Kopf und dein Rumpf.
Ich werde gewahr,
Wie der innere Strom allmählich etwas mehr Ruhe annimmt.
Die Empfindungen deines Körpers deutlicher werden und ganz von selbst in deinem Gewahrsein auftauchen,
Während du weiter offen bleibst für die Empfindungen deines physischen Körpers.
Beginne nun im Bauchraum,
Im Brustkorb die Bewegungen deines Atems und seien sie noch so klein und subtil wahrzunehmen.
Vielleicht kannst du spüren,
Wie dein Atem hinein strömt,
Dabei Brustkorb und Bauchdecke bewegt,
Wie sich Bauchraum und Brustkorb entspannen und deinen Atem ganz von selbst wieder hinaus strömen lassen.
Dein Gewahrsein bleibt offen für die Empfindungen in deinem Brustkorb und in deinem Bauchraum.
Geist und Bewusstsein folgen dem Strom des Atems hinein in den Körper und wieder heraus aus deinem Körper.
Hineinatmen,
Hinausatmen in deinem Rhythmus.
Und nun kannst du dich erinnern,
Wie jede Zelle deines Körpers an diesem Atem teilhat,
Wie unser ganzer Organismus mit unseren Organen,
Der Haut,
Der Muskulatur,
Dem Blutstrom an diesem Atem teilnimmt.
Und so kannst du dich einmal ganz hineinlösen in die Weite deiner Körperempfindungen hinein und mitatmen an jeder Stelle.
Aufnehmen und loslassen,
Hineinnehmen,
Herausgeben.
Dein ganzer Organismus nimmt teil,
Nimmt auf,
Was benötigt wird,
Lässt los,
Was nicht gebraucht wird.
Dein ganzer Körper atmet.
Und während deine Empfindsamkeit noch einen Moment verweilt,
Ganz ausgedehnt in dieser tiefen Atmung,
Beginnt dein Geist,
Sich wieder an Brustkorb und Bauchraum zu erinnern,
Lunge und Zwerchfell.
Und mit einem etwas tieferen Atemzug sammelst du deine Aufmerksamkeit wieder physisch hier und jetzt in deinem Körper,
Spürst wieder das Sitzen deines Körpers,
Deine aufrechte Wirbelsäule.
Tauchst immer weiter auf,
Während dein Atem ein klein wenig vertieft ein- und ausströmt und du dich noch einmal ganz bewusst ausdehnst mit dem Einatmen bis zu deinem Scheitel,
Bis zu deinen Fußsohlen und vielleicht mit einem Ausatmen durch deinen leicht geöffneten Mund du wieder etwas die Augen öffnest,
Wahrnimmst,
Wo du jetzt und hier gerade bist und dann mit einem oder zwei weiteren tiefen Atemzügen deine Augen ganz öffnest,
Deinen Körper ein klein wenig bewegst und mit etwas Recken und Strecken Füße und Hände ein wenig anspannen,
Bis du mit dem jetzigen Augen öffnen und herumschauen,
Wieder ganz im Hier und Jetzt.
Danke fürs Dabeisein,
Bis zum nächsten Mal,
Dein Martin
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