
Nervensystem Beruhigen - Soforthilfe Bei Angst Und Panik
Diese Übung soll dir dabei helfen, dein Nervensystem zu beruhigen, wenn du gerade Angst, Panik oder innere Unruhe fühlst. Du kannst diese Übung aber auch praktizieren, um dein Nervensystem langfristig zu stabilisieren. Praktiziere diese Übung dann am besten regelmäßig, wenn möglich sogar täglich. Für die Übung benötigst du keine Hilfsmittel.
Transkription
Hallo und willkommen zu dieser kleinen Übung,
Die dir dabei helfen soll,
Dein Nervensystem zu beruhigen.
Du kannst diese Übung praktizieren in Momenten,
In denen du akut Angst und Panik oder innere Unruhe fühlst.
Du kannst diese Übung aber auch praktizieren in Momenten,
In denen es dir eigentlich gut geht und du dich ruhig fühlst.
Dann wird dir diese Übung dabei helfen,
Dein Nervensystem langfristig zu stabilisieren,
Damit Momente,
In denen Angst und Panik auftauchen,
Seltener werden.
Für diese Übung brauchst du keine speziellen Hilfsmittel.
Setze oder lege dich einfach ganz bequem hin an einem Ort,
Der für dich angenehm ist.
Wenn du möchtest,
Kannst du dich auch in eine Decke einrollen.
Das kann dir das Gefühl von Geborgenheit geben.
Dann lass uns beginnen.
Setze oder lege dich bequem hin.
Wenn du magst,
Deck dich zu oder roll dich in eine Decke ein.
Die Augen bleiben geöffnet.
Schau dich jetzt ganz langsam im Raum um,
In dem du dich befindest.
Nimm wahr,
Wo du bist.
Schau dir die Farben an,
Die Formen,
Den Boden,
Die Decke und den ganzen Raum.
Du bist hier.
Du bist in diesem Raum.
Du bist in Sicherheit.
Lege nun eine Hand auf dein Herz und die andere auf deinen Bauch.
Wenn sich das nicht stimmig anfühlt,
Lege die Hände dahin,
Wo es sich nun gut anfühlt.
Spüre die Wärme deiner Hände auf deinem Körper.
Atme ganz in deinem Tempo ein und langsam wieder aus.
Du kannst dir bei jedem Ausatmen leise sagen,
Ich atme aus.
Ich bin hier.
Atme in deinem Tempo ein und sage dir beim Ausatmen,
Ich atme aus.
Ich bin hier.
Atme ein und atme aus und sage dir,
Ich atme aus.
Ich bin hier.
Spüre deine Füße auf dem Boden oder deine Fersen auf der Unterlage.
Drücke deine Füße oder deine Fersen sanft in den Boden und lasse wieder locker.
Sage dir,
Der Boden trägt mich.
Die Erde trägt mich.
Drücke noch einmal die Füße oder die Fersen in den Boden und lasse wieder locker.
Die Erde trägt mich.
Bringe nun die Aufmerksamkeit wieder zu deinen Händen.
Spüre in deinen Händen.
Wenn die Hände auf deinem Körper liegen,
Kannst du vielleicht deinen Herzschlag wahrnehmen oder deinen Atem.
Wenn Gedanken aufkommen,
Lass sie einfach vorbeiziehen und kehre mit der Aufmerksamkeit auf deinen Atem zurück.
Wiederhole nun leise oder auch nur im Geiste einen Satz,
Der dich beruhigt.
Etwa,
Ich bin jetzt erwachsen.
Ich bin sicher.
Ich bin nicht mehr allein wie damals.
Mein Körper darf sich entspannen.
Es ist vorbei.
Schau,
Welcher Satz zu dir kommt,
Welcher Satz für dich am stimmigsten ist und dann geh mit diesem Satz und wiederhole ihn ein paar mal laut,
Leise oder im Geiste.
Wenn jetzt Gefühle oder Emotionen aufsteigen,
Ist das in Ordnung.
Sage dir,
Ich bin hier.
Ich bin sicher.
Atme die ganze Zeit ruhig weiter,
Während du deine Hände spürst.
Du darfst dich sicher fühlen.
Du darfst sicher sein.
Spüre das Gefühl von Sicherheit.
Das,
Was dich unsicher hat fühlen lassen,
Ist vorbei.
Es ist vorbei.
Wenn es sich für dich stimmig anfühlt,
Löse nun langsam deine Hände.
Schau dich um.
Nimm noch einmal den Raum wahr,
In dem du sitzt und komm wieder ganz an im Hier und Jetzt.
Du bist hier.
Du bist sicher.
Und du bist nicht allein.
Nimm dir einen Moment Zeit und bedanke dich bei dir selbst,
Dass du dir die Zeit für diese kleine Übung genommen hast.
Du kannst jederzeit zu dieser Übung zurückkehren.
Sie steht dir in Momenten von Angst,
Panik und innerer Unruhe zur Verfügung und auch in Momenten,
In denen du dich bereits sicher fühlst.
Ich danke dir,
Dass du mit mir geübt hast und wünsche dir noch einen schönen Tag.
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