
Meditation Für Neuanfänge
In dieser Meditation wollen wir Altes verabschieden und das Neue willkommen heißen. Wir üben uns in der Annahme und im Loslassen und untersuchen, welche Intention uns im nächsten Zyklus begleiten möchte. Die Meditation ist für Anfänger:innen und Fortgeschrittene geeignet. Musik: Dirk Krause / Curious Electric
Transkription
Hallo und willkommen zu dieser Meditation für Neuanfänge.
In dieser Meditation wollen wir das Alte verabschieden und Platz für das Neue machen.
Du brauchst heute keine Hilfsmittel,
Lediglich einen Ort an dem du entspannt sitzen oder liegen kannst und an dem du für die Zeit dieser Meditation nicht gestört wirst.
Mach es dir ganz bequem und wenn du möchtest kannst du die Augen schließen oder leicht geöffnet lassen,
So wie es jetzt für dich angenehm und stimmig ist.
Und dann kommen wir erst einmal hier in diesem Raum und in dieser Meditation an.
Atme ein und aus,
Ganz entspannt.
Lass los was du jetzt nicht brauchst mit jeder Ausatmung.
Atme ein und atme aus und wenn es sich stimmig anfühlt,
Kannst du den Atem bei jeder Ausatmung auf deine Art und Weise hörbar machen,
Zum Beispiel über ein Pusten oder auch über ein Seufzen.
Atme ein und aus,
Werde immer präsenter im Hier und Jetzt.
Spüre in deinen Körper hinein,
Spüre wie du gerade da bist,
Wie sich dein Körper anfühlt und mach das ohne zu bewerten.
Es geht einfach nur darum wahrzunehmen,
Was ist.
Vielleicht gibt es Stellen,
Die sich ganz angenehm anfühlen,
Vielleicht gibt es aber auch Stellen,
Die sich gerade eher eng oder angespannt anfühlen.
Nimm das einfach wahr,
Du brauchst nichts zu verändern,
Es gibt nichts zu tun.
Wenn Gedanken auftauchen,
Dann nimm sie wahr und dann lass sie weiterziehen,
Wie Wolken am Himmel,
Einfach weiterziehen.
Und erlaube dir immer mehr hier anzukommen,
In diesem Raum und in dieser Meditation.
Und dann nimm noch einmal ganz bewusst die Punkte deines Körpers wahr,
Die Bodenkontakt haben.
So,
Dass du spürst,
Dass du gehalten bist,
Getragen bist von der Erde.
Wenn du möchtest,
Kannst du jetzt einmal eine Hand oder auch beide Hände auf deinen Herzraum ablegen.
Und wenn du möchtest,
Kannst du ein Licht in einer Farbe deiner Wahl visualisieren.
Vielleicht ist es golden,
Vielleicht ist es rosa,
Vielleicht hat es eine ganz andere Farbe.
Schau,
Was zu dir kommt und spüre einfach für einen Moment in dieses Leuchten,
In dieses angenehme,
Nähernde,
Warme Licht,
Das ganz für dich ist.
Es ist da,
Es versorgt dich.
Halte die Aufmerksamkeit gerne noch einen Moment auf diesem Licht,
Spüre die Wärme und das Gehaltensein.
Und nun schauen wir zurück auf das vergangene Jahr,
Den vergangenen Zyklus,
Den vergangenen Monat oder die vergangene Phase,
Je nachdem,
Wann du diese Meditation praktizierst.
Wähle den Zeitraum,
Der für dich jetzt stimmig ist.
Und dann lass vor deinem geistigen Auge das Jahr,
Den Monat,
Den Zyklus vorüberziehen und dann schau erst einmal,
Was ist in dieser Zeit passiert,
Was schön war,
Was sich gut angefühlt hat,
Was sich gefügt hat,
Was sich entwickelt hat.
Scanne durch die Zeit und schau,
Was aufleuchtet und nimm das wahr.
Nimm auch die Gefühle wahr,
Die in dir hochkommen,
Wenn du diese Momente noch einmal Revue passieren lässt.
Du brauchst nicht viel darüber nachzudenken,
Lass sie einfach durchfließen und nimm wahr.
Du brauchst auch keinen Anspruch auf Vollständigkeit zu erheben.
Es darf einfach aufkommen,
Was aufkommt.
Nimm wahr,
Was ist.
Nimm wahr,
Was war.
Und wenn du möchtest,
Kannst du diese Momente nun noch einmal ganz aktiv in dein Herz bringen,
In das Licht,
In diese Kraftquelle,
All die guten Erfahrungen,
Die du gemacht hast.
Genieße das Licht und die Kraft in dir.
Und dann lass die Zeit noch einmal rückwärts laufen und lass nun die Dinge erscheinen,
Die sich nicht so gut angefühlt haben,
Die sich anders entwickelt haben,
Als du dir das vorgestellt hast,
Die dich vielleicht herausgefordert haben.
Dinge,
Die dich traurig,
Wütend,
Sorgenvoll gemacht haben.
Schau auch hier,
Was auftaucht.
Auch hier musst du nicht alles sehen,
Was passiert ist.
Es dürfen Einblicke sein und bleiben.
Und wenn du merkst,
Dass sich die Ereignisse jetzt noch einmal belasten,
Dann kehre gerne zurück mit der Aufmerksamkeit auf das Licht,
Auf deine Kraftquelle oder werde wieder präsenter im Raum.
Spüre den Boden unter dir.
Du bist gehalten und getragen.
Schau,
Was war und nimm wahr,
Wie du dich fühlst.
Und wenn es sich jetzt stimmig anfühlt,
Dann kannst du schauen,
Wie sehr du dich jetzt in diesem Moment in Annahme üben magst für die Dinge,
Die nicht so gut gelaufen sind in diesem Jahr,
In diesem Zyklus,
Die sich anders entwickelt haben,
Als du dachtest,
Die dich überrascht haben oder herausgefordert.
In Annahme dessen,
Was passiert ist,
Was anders war,
Als du es dir vorgestellt hast.
Du kannst dir zum Beispiel sagen,
Es ist,
Wie es ist.
Oder ich nehme an,
Was war und was ich nicht ändern kann.
Anzunehmen,
Was wir nicht ändern können,
Kann es dabei helfen,
Loszulassen.
Und wenn du möchtest und sich das stimmig anfühlt,
Dann kannst du dich dabei ganz aktiv unterstützen,
Indem du diese Momente,
Diese Gefühle,
Erfahrungen in das Licht gibst.
Du gibst sie ins Licht und lässt darüber ein Stück der Schwere los.
Erlaube dir,
Loszulassen.
Wenn sich das nicht stimmig anfühlt,
Die Erfahrung,
Erlebnisse in das Licht zu geben,
Dann kannst du auch gerne mit dem Atem arbeiten und diese Ereignisse,
Gefühle,
Alles,
Was damit zusammenhängt,
Einmal ganz bewusst loslassen und ausatmen.
Atme ein und mit der Ausatmung lass los.
Mach dich ganz leer.
Erlaube dir,
Loszulassen.
Und dann schicke nun das Licht aus dem Herzen einmal über dich,
Sodass es wie eine Sonne strahlt.
Und stell dir vor,
Die Sonne lässt dir reinigendes Licht scheinen und wärmt dich.
Stell dir vor,
Wie auch die Sonne dich einmal ausleert.
Wie du alles abgibst,
Was du jetzt nicht mehr brauchst,
Was du nicht mehr behalten möchtest.
Du kannst dir auch vorstellen,
Wie all das an den Boden,
An die Erde abgegeben wird.
So,
Dass du jetzt Platz hast für das Neue,
Für die neuen Erfahrungen,
Die kommen werden,
Die neuen Erlebnisse.
Und dann schau einmal auf das Neue,
Das da vor dir liegt und überlege,
Ob es eine Intention,
Eine Absicht gibt,
Die du dir für das nächste Jahr,
Den nächsten Zyklus,
Die nächste Phase mitnehmen möchtest.
Spüre in deinen Herzraum hinein und schau,
Was auftaucht.
Gehe mit dem,
Was intuitiv zu dir kommt.
Bleibe entspannt.
Es gibt kein Richtig oder Falsch.
Schau einfach,
Was kommt.
Und dann formuliere deine Intention so,
Als sei sie schon Realität.
Wenn deine Intention zum Beispiel lautet,
Ein bestimmtes Projekt abzuschließen,
Dann sage dir so etwas wie,
Ich schließe mein Projekt ab.
Vielleicht ist es aber auch eine innere Einstellung,
Die du gewinnen oder verändern möchtest.
Dann sagst du dir vielleicht so etwas wie,
Ich blicke gelassen und zuversichtlich in die Zukunft.
Oder ich bin voller Vertrauen.
Schau,
Was zu dir kommt,
Was dein Satz,
Deine Intention für diesen neuen Zeitraum ist.
Und dann lass auch diesen Satz noch einmal ganz bewusst aufleuchten.
Und wenn du möchtest,
Kannst du dir vorstellen,
Wie du diesen Satz mit den Händen in dein Herz führst.
So,
Dass er da ist und dich leiten kann.
Spüre diese Intention noch einmal ganz bewusst in deinem Körper.
Und dann kannst du langsam zurückkommen,
Kannst gern die Finger,
Hände,
Arme bewegen,
Dich strecken.
Und dann leg gern die Hände vor deinem Herzen noch einmal zusammen und bedanke dich bei dir selbst,
Dass du dir die Zeit für diese Meditation genommen hast.
Und ich bedanke mich bei dir,
Dass du mit mir geübt hast und wünsche dir ein wunderschönes neues Jahr,
Einen wunderschönen nächsten Monat,
Nächsten Zyklus,
Neue Phase.
Und freue mich,
Dich bald wieder begleiten zu dürfen.
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