15:53

Atembeobachtung 15 Minuten

by Markus Gruber

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4.7
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Meditation
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Diese Meditation lädt Dich zur Beobachtung Deines Atems ein. Offen und wertfrei erforschst Du den Atem und erlebst somit, wie Dir dieser als Anker im gegenwärtigen Moment dient. Du nimmst eine kurze Auszeit aus dem Trubel und der Dynamik des Alltags. Für diese Atembeobachtung ist es nicht notwendig, dass Du Vorerfahrungen mit Meditation besitzt. Lass Dich neugierig und offen auf die Erfahrung ein und komme im wichtigsten Moment Deines Lebens an.

Transkription

Dann komm erstmal in einer aufrechten und gleichzeitig stabilen Sitzposition an.

Nach Möglichkeit sollte der Rücken frei sein,

Keinen Kontakt zu der Lehne haben.

Erstmal wirklich ankommen in diesem Zustand des Sitzens.

Die Fußsohlen nochmal bewusst wahrnehmen,

Die vielleicht gerade Kontakt zum Boden finden.

Die Sitzfläche spüren,

Die Sitzmuskulatur.

Den Rücken wahrnehmen,

Ob er gerade aufgerichtet ist,

Vom Steißbein aus.

Und vielleicht auch vorstellen,

Wie ein unsichtbarer Faden am Scheitelpunkt leicht nach oben zieht,

Richtung Decke.

Sodass sich dieser Rücken aufrichtet.

Das Kinn sanft Richtung Brust sinken lassen.

Die Schultern nach hinten unten sinken lassen,

Sodass sich der Brustraum öffnet.

Die Hände können sanft auf den Oberschenkeln ruhen oder im Schoß verschränkt sein.

Hier erstmal die Position der Hände spüren,

Die Handflächen.

Und ganz bewusst in dieser Sitzposition ankommen.

Die Aufmerksamkeit ganz allmählich zum Atmen bringen.

Erstmal spüren,

Wie dieser Atem jetzt gerade fließt.

Ist er eher schnell oder langsam?

Eher tief oder eher flach?

Erstmal diese Qualität des Atems jetzt gerade erforschen.

Ohne irgendwas verändern zu müssen.

Ohne den Atem zu kontrollieren.

Wie ist ein Ankommen beim Atmen?

Mal prüfen,

Ob dieser Atem wirklich frei und uneingeschränkt fließen kann.

Diesen Atem von innen erforschen.

Dieses Ein und Aus des Atems erstmal ganz bewusst wahrnehmen.

Und schauen,

Wo ist dieser Atem jetzt gerade besonders deutlich spürbar.

Vielleicht an der Nasenspitze,

Der Naseneingang.

Bewegung der Nasenflügel.

Und vielleicht im Brustraum,

Dieses Heben und Senken.

Und vielleicht auch im Bauchraum,

Dieses Ausdehnen und Zusammenziehen der Bauchdecke.

Ganz bewusst bei diesen Wellen des Atems verweilen.

Vielleicht die Aufmerksamkeit abschweift.

Irgendwelche Gedanken den Fokus auf sich ziehen.

Das auch bemerken,

Ist ganz normal.

Und zurückkehren zum Atmen.

Jedes Abschweifen,

Jede Ablenkung ist eine wunderbare Möglichkeit,

Noch mehr mit dem Atem in Kontakt zu kommen.

Wo zeigt sich dieser Atem jetzt gerade besonders deutlich im Körper?

Und vielleicht ist es sogar möglich,

Nicht nur eine Vorstellung von diesem Atem zu haben,

Sondern wirklich im Kontakt zu sein.

Diesen Atem auf seiner Reise durch den Körper spüren.

Vom Einatmen bis zum Ausatmen.

Jeden Atemzug in seiner Einzigartigkeit erleben.

Jeder Atemzug noch nie dagewesen,

Noch nie wiederkehrend.

Ganz bewusst beim Atmen verweilen.

Wenn der Geist abschweift,

Auch das Bemerken und dieses Abschweifen als Einladung sehen,

Wieder zurückzukehren zum Atmen.

Beim Einatmen dem Einatmenbewusstsein.

Beim Ausatmen dem Ausatmenbewusstsein.

Wenn vielleicht irgendwelche Körperempfindungen auftauchen,

Die vielleicht sogar unangenehm sind,

Auch das Bemerken.

Vielleicht sogar voller Akzeptanz sein lassen.

Und immer wieder zurückkehren zum Atmen.

Und auch dieser Vergänglichkeit des Atems gewahr werden.

Jedes Einatmen ist ein Entstehen.

Und jedes Ausatmen ist wie so ein Vergehen,

Ein Loslassen.

Einatmend entstehen und ausatmend loslassen.

Ganz präsent im Moment beim Atmen ankommen.

Jede Ablenkung,

Jedes Abschweifen,

Bemerken und als Einladung sehen,

Wieder zurückzukehren zum Atmen.

Diese Wellen des Atems ganz bewusst reiten.

Wo ist die Aufmerksamkeit jetzt?

Immer wieder zurückkehren zu diesem Strom des Atems.

Spüren,

Wo im Körper zeigt sich dieser Atem jetzt besonders deutlich.

Ganz im Kontakt mit dem Atem.

Jeden Atemzug auf seiner Reise durch den Körper verfolgen.

Spüren,

Beobachten.

Wenn die Aufmerksamkeit abschweift,

Immer wieder ganz liebevoll mit sich selbst und dennoch bestimmt zurückkehren zum Atmen.

Diesen Atem erleben.

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