
Sein statt Tun - Eine Einladung zum Nichts Tun
Noch schnell einkaufen oder kurz durchsaugen ... gerade im Alltag sind wir meist durchgängig im Tun- bzw. Macher-Modus. In dieser 10-minütigen Meditation möchte ich dich durch eine 'Sein-Meditation' führen, das heißt: zu spüren wie es ist, wenn wir mal nichts tun, und sattdessen einfach nur sind. Vielleicht bemerkst du, dass allein deine Präsenz, allein dein Sein schon genügt. Ich bin auf deine Erfahrung gespannt.
Transkription
Herzlich willkommen!
Ja,
Noch schnell einkaufen,
Doch noch mal schnell die Wohnung durchsaugen und vielleicht noch schnell mit dem Hund Gassi gehen.
Ich weiß nicht,
Wie es dir geht,
Aber ich kenne das sehr gut,
Dass ich gerade im Alltag sehr in diesem Tun und sehr in diesem Machen-Modus bin.
In der heutigen Meditation geht es darum,
Ja diesen Tun und diesen Macher-Modus mal abzuschalten für ein paar Minuten und wirklich mal ja im Sein zu sein,
Also wirklich mal nur präsent zu sein und das Nichtstun zu üben und vielleicht sogar zu genießen.
Ich bin Magdalena,
Ich führe dich jetzt durch,
Durch diese 10-minütige Meditation und ja,
Darfst du schon mal alles nehmen,
Was du brauchst.
Das Wichtigste ist,
Dass du erhöht sitzt und dass deine Hüften auf jeden Fall über den Knien sind,
Denn dadurch kannst du deinen Oberkörper gut aufrichten und ja,
Diese Haltung kann ich dann gut durch die Meditation tragen.
Du darfst jetzt also,
Wenn du möchtest,
Gerne die Augen schließen,
Ansonsten lässt du die Augen leicht geöffnet,
Regnest den Blick nach unten,
So einen Meter vor dir auf dem Boden und dann nimm dir erst mal einen Moment,
Um anzukommen.
Wie geht es dir gerade?
In welcher Stimmung bist du gerade und was beschäftigt dich gerade?
Welche Gedanken sind da gerade da?
Und all das gilt es nicht zu verändern oder zu analysieren,
Sondern nur beobachten,
Nur wahrnehmen.
Das ist eine Art innere Bestandsaufnahme,
Inventur von dem,
Was gerade da ist.
Und dann finde den Fokus auf deinen Atem und schau mal,
Wie du einatmest und wie du ausatmest.
Atmest du schnell,
Atmest du langsam,
Atmest du ganz tief oder vielleicht eher flach?
Einfach mal nur beobachten,
Egal ob es dir jetzt passt oder nicht,
Ob dir dieser Atem so gefällt oder nicht.
Es geht darum,
Ihn nicht zu verändern,
Sondern ihn einfach nur zu beobachten.
Vielleicht ist schon der ein oder andere Gedanke gekommen,
Wie ich muss ja noch das tun und jenes tun und für dieses hier rumsitzen habe ich eigentlich gar keine Zeit.
Wie ist das,
Wenn du dir dieses Nichtstun nur für ein paar Minuten mal ganz bewusst erlaubst?
Wenn eine Stimme ist,
Die dir sagt,
Du darfst dir jetzt ein paar Minuten Auszeit nehmen,
Einfach mal nichts tun,
Deinem Körper mal ein paar Minuten Ruhe zu geben und bleib weiterhin bei deinem Atem.
Versuch deinen Atem so gut es geht zu fokussieren,
Dabei zu bleiben,
Den Atem mit zu verfolgen,
Wenn du einatmest und während du ausatmest.
Es gibt wissenschaftliche Studien,
Die bestätigen,
Dass wenn wir uns mal eine Pause nehmen,
Wenn wir uns mal rausnehmen für ein paar Minuten und nichts tun,
Einen Freiraum stehen lassen,
Dass wir dann produktiver werden.
Dass es also nicht das Multitasking ist,
Sondern dass es einfach mehr diese Pausen sind,
Das Innehalten.
Mal den Stopp-Knopf drücken,
Dass es das ist,
Was uns dann danach wieder Energie gibt,
Motivation gibt.
Und wenn du so atmest,
Wo kannst du deinen Atem da spüren?
Vielleicht an der Nase,
Im Brustbereich,
Im Bauch.
Spür da mal rein in deinen Körper und schau mal,
Wo du den Atem wahrnehmen kannst.
Mit jeder Ausatmung kannst du dich ein Stück weit mehr rein entspannen ins Nichtstun,
Abgeben von den ganzen To-Dos,
Alles was du noch tun müsstest,
Solltest.
Und jetzt für den Moment gibt es nichts zu tun,
Nichts anderes und nichts besseres zu tun,
Als wirklich nur hier zu sein,
Hier zu sitzen,
Auf deinen Atem zu achten und so gut es geht,
Präsent zu sein,
Bei dir zu sein.
Und dann nehme jetzt für dich zum Abschluss noch mal drei ganz tiefe Atemzüge,
Tief einatmen,
Tief ausatmen und komm so mit jedem Atemzug ein bisschen mehr wieder raus aus dieser Innenwendung und ja,
Wieder an im Außen.
Öffne langsam deine Augen,
Ja und dann nimm die Ruhe,
Die Stille,
Diese Idee des Nichtstun und des Seins.
Jetzt mit raus aus der Meditation,
Mach die nächste Aktivität,
Die du jetzt tust,
Wirklich ganz bewusst,
Ganz achtsam und ich bedanke mich bei dir,
Dass du dabei warst und freue mich aufs nächste Mal mit dir.
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