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Mein Weg mit schamanischer Pflanzenmedizin

by Linda Benninghoff

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Meditation
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In den meisten Folgen dieses Podcasts stehen meine Gäste im Vordergrund und erzählen dir von ihren Erfahrungen mit Psychedelika und schamanischer Pflanzenmedizin. In dieser Folge möchte ich mich dir vorstellen. Wer bin ich überhaupt? Warum habe ich diesen Podcast zu Pflanzenmedzin gegründet? Welche Erfahrungen habe ich mit schamanischer Pflanzenmedizin und Psychedelika gemacht? Was haben ich durch sie gelernt? 

Transkription

Hallo und herzlich Willkommen bei SHIFT,

Dem Podcast für Heilung und Transformation.

Ich bin Linda Benninghoff,

Mit Hilfe von Psychedelika auf der Reise zu meinem Besten selbst.

Alle zwei Wochen bekommst du hier ein inspirierendes Interview oder meine eigenen Erfahrungen,

Um dich dabei zu unterstützen,

Deinen eigenen Weg mit Psychedelika zu gehen.

Ich freue mich,

Dass du hier bist.

Lass uns loslegen.

Hallo und herzlich Willkommen zu Folge 1 von meinem SHIFT-Podcast.

In dieser Folge möchte ich dir einmal erzählen,

Wie ich zu schamanischer Pflanzenmedizin und da eben vor allem zu Ayahuasca gekommen bin.

Weil in den Folgen da drauf geht es ja hauptsächlich nur um Erfahrungen von anderen Menschen.

Also ich bin Linda,

Ich bin 48 Jahre alt und ich wohne in Norddeutschland.

Und ich habe 2018 zum ersten Mal Bekanntschaft mit Ayahuasca gemacht.

Aber bis dahin,

Warum es überhaupt dazu gekommen ist,

Will ich dir natürlich auch erzählen.

Also ich hatte lange ein richtig cooles Leben,

Kann ich eigentlich so sagen.

Also es war jetzt nicht besonders aufregend,

Es war okay,

Es war lustig,

Ich hatte Spaß.

Es ist aber so mehr oder weniger unbewusst vor sich hin geplätschert.

Also ich habe keine Ziele verfolgt.

Also es ist einfach so vor sich hin geplätschert,

Ich habe mich treiben lassen.

Und es hat mich irgendwie immer weitergeführt,

Sage ich mal so.

Ich war dann auch verheiratet,

Habe ein Haus gekauft mit meinem damaligen Mann.

Und mit 37 war ich dann plötzlich Witwe.

Und ich hatte dann eben das Haus,

Hatte keinen richtigen Job und hatte dadurch dann 200.

000 Euro Schulden.

Und mir blieb dann letztendlich nichts über,

Als in die Privatinsolvenz zu gehen.

Und weil ich meinen kranken Mann eben auch gepflegt habe ein paar Wochen zu Hause.

Und mich da überhaupt nicht selbst,

Wie soll ich sagen,

Ich habe mich selbst nicht mehr betrachtet.

Sondern habe alles nur für meinen Mann gegeben.

War ich dann auch hinterher total überfordert.

Ich war natürlich auch währenddessen überfordert,

Aber ich habe es überhaupt nicht wahrgenommen.

Und habe mich selbst total unterdrückt in den Wochen.

Und hatte dann auch,

Ich würde mal sagen,

Ein Trauma.

Weil in der Todesnacht war ich auch mit ihm zusammen und mit seinem Bruder.

Und das war alles sehr schwer und sehr traumatisch.

Und ich habe anschließend noch jahrelang darunter gelitten und Bilder gesehen.

Und das war einfach eine sehr,

Sehr schwere Zeit.

Und ab da ging dann auch mein stressiges Leben los.

Also ich habe mich dann auch noch selbstständig gemacht,

Bin umgezogen.

Ja und hatte dann eben viel,

Viel Stress in meiner Arbeit.

Und so locker es vorher war und so leicht und so schön es geplätschert hat,

So stressig war es hinterher für mich.

Also ich war oft überfordert.

Ich habe mich als Texterin selbstständig gemacht,

Als Online-Texterin.

Ich war oft überfordert,

War gestresst,

War schnell den Tränen nah.

Also man musste mich nur irgendwie schräg angucken und ich war sofort beleidigt und verzweifelt.

Total verletzlich.

Ja und es war einfach richtig schwer für mich so diese Zeit.

Und 2014 habe ich dann gedacht,

So jetzt kann ich mal was in Angriff nehmen.

Und habe dann einen Blog gegründet.

Der hat zuerst von Geld gehandelt,

Geldbewusstsein,

Besseren Umgang mit Geld.

Weil ich ja in der Privatinsolvenz war,

Habe ich dann gedacht,

Das bietet sich an,

Da über meine Geschichte zu schreiben.

Ich habe dann aber im Laufe der nächsten Jahre gemerkt,

Dass es bei mir dann auch mehr in Richtung Fülle und Selbstliebe geht,

Was mir eben vorher gefehlt hat.

Ja,

Habe dann da auch den Blog umgestellt und habe eben mehr dann angefangen,

So in diese Richtung zu gucken,

Auch privat.

Und deswegen war es wahrscheinlich auch nicht verwunderlich,

Dass 2018 mir ein Bekannter von Ayahuasca erzählt hat.

Und ich habe erst gedacht,

Was soll das denn sein?

Wieder sowas mit so einem schweren Namen,

Was ich nicht aussprechen kann.

Und er hat mir dann ein bisschen davon erzählt,

Dass er einen Retreat in Costa Rica buchen will und wie das dann so ist.

Und wir haben uns so ein bisschen unterhalten und irgendwie klang das ganz toll für mich.

Also ich war angefixt,

Könnte man sagen.

Und habe mich dann ein bisschen schlau gemacht.

Habe dann,

Ich glaube,

Einen Monat lang,

Also wirklich in jeder freien Minute,

Habe ich mir Videos auf YouTube angeguckt über Ayahuasca,

Über das Retreat Center,

Über Erfahrungen.

Ich habe alles zu Ayahuasca aufgesogen,

Was man irgendwie sehen und hören konnte.

Und dann stand für mich fest,

Das muss ich auch haben oder das will ich machen.

Auch wenn ich eigentlich immer noch keine Ahnung hatte,

Was da genau auf mich zukommt.

Aber es stand eben fest,

Das will ich und ich will das in Costa Rica machen.

Nach einem Monat habe ich dann eben meinen Platz da gebucht und war dann im November in Costa Rica und habe da in total schöner Umgebung vier Ayahuasca Zeremonien gemacht.

Das hat schon einiges bei mir verändert,

Dieses Retreat.

Also anschließend habe ich,

Was ich vorher auch schon immer probiert habe,

Was ich nie durchgehalten habe.

Ich habe plötzlich angefangen,

Viel grüne Smoothies zu trinken,

Salat zu essen.

Das war dann auf einmal keine Anstrengung mehr für mich,

Sondern es war einfach so,

Dass ich da Appetit drauf hatte.

Das war so ein natürlicher Prozess.

Ich wollte das einfach jetzt trinken und das hat sich gut angefühlt und war eben dann die Zeit dafür da.

Und es sind noch andere Sachen da in Costa Rica passiert,

Da werde ich aber noch einzelne Folgen zu machen,

Weil ich da dann ein bisschen länger zu ausholen kann oder noch mehr ins Detail gehe.

Aber das war eigentlich auch so das in Costa Rica,

Das hinterher,

Dass ich mich viel gesünder ernährt habe und was ich da auch gerade auch in der ersten Zeremonie gelernt habe,

Dass ich total verkopft bin,

Was mir vorher nicht bewusst war.

Aber es wurde mir eben ausdrücklich gezeigt und sehr herausfordernd.

Es war eine herausfordernde Zeremonie für mich,

Super anstrengend.

Eigentlich sind alle Zeremonien für mich super anstrengend gewesen bisher.

Aber das war eben auch,

Weil es so neu für mich war,

Auch total überfordernd,

Wie auch schon vorher die Jahre.

Aber ich habe dann eben irgendwann durch ein Gespräch mit einer von den Helferinnen da erkannt,

Was Ayahuasca mir da zeigen wollte.

Und dann hat es auch Klick gemacht bei mir.

2019,

Also ein Jahr später,

War ich dann in Spanien und habe da bei einem Retreat mit San Pedro,

Also Huachuma,

Dem Kaktus mitgemacht,

Hatte da zwei Zeremonien.

Und 2020,

Letztes Jahr,

War ich in Peru,

Wieder bei einem Ayahuasca Retreat,

Hatte da drei Ayahuasca Zeremonien und dann noch zum Abschluss eine San Pedro Zeremonie,

Was auch total schön war,

Was auch mein Leben wieder nochmal verändert hat.

Weil ich mir da auch einfach wieder über Dinge klar geworden bin und noch mehr meinen Weg gehe.

Und letztendlich gibt es deswegen auch jetzt hier diesen Podcast,

Weil nach dem Retreat in Peru hatte ich plötzlich den Drang,

Dass ich irgendwie mehr mit Ayahuasca arbeiten möchte,

Dass ich da was tun will oder muss oder wie auch immer.

Ich kann es schlecht sagen.

Und ich habe dann erst einen Blog gegründet und im Dezember hatte ich dann den Impuls,

Dass jetzt der Podcast her muss.

Und dann hat es auch nicht lange gedauert,

Bis er dann jetzt eben online ist.

Was auch noch ist,

Seitdem ich in Costa Rica war,

2018,

Bin ich ein totaler Kakao-Fan,

Also Fan von zeremoniellem Kakao,

Rom-Kakao.

Ich liebe es,

Damit meine Kakao-Zeremonien zu Hause zu machen.

Also es vergeht keine Woche,

Wo ich mich nicht irgendwie mit Kakao zusammensetze und einfach diese ruhige,

Liebevolle Energie genieße und mich um mich kümmere,

Was ich eben bis dahin nie gemacht habe.

Und Kakao hilft mir da eben total bei.

Kakao wird jetzt hier in diesem Podcast keine Rolle spielen,

Weil es eben nicht psychedelisch ist,

Sondern einfach nur diese schöne Energie verbreitet in mir.

Bisher habe ich durch Ayahuasca eben dann auch gelernt,

Meine Gedanken wahrzunehmen,

Was ich vorher überhaupt nicht hatte.

Ich habe halt vorher so einfach immer gedacht,

Gedacht,

Gedacht,

Egal ob gut oder schlecht.

Jetzt ist es eben so,

Dass ich meine Gedanken bewusst wahrnehme und dadurch natürlich auch viel besser steuern kann,

Was sich dann wiederum in einem besseren Leben manifestiert.

Weil wenn ich nicht immer negativ denke,

Sondern das ins Positive lenken kann,

Ist natürlich auch mein Leben dann letztendlich besser.

Was ich auch krass finde,

Also das finde ich richtig krass teilweise,

Wie schlecht ich schlechte,

Negative Gefühle aushalten kann.

Also das hatte ich vorher auch nicht.

Also zum Beispiel,

Wenn ich irgendwelche Thriller sehe,

Gruselige Filme,

Dann ist das manchmal so,

Also es ist nicht so,

Dass ich sagen würde,

Oh,

Das ist mir zu gruselig oder so,

Sondern ich habe dann so ein krasses Gefühl in mir,

Wenn es mir zu aufregend,

Zu spannend oder ich kann es gar nicht genau beschreiben.

Aber irgendwann ist die Energie von so einem Film einfach so negativ für mich,

Dass ich es nicht aushalte,

Diesen Film zu gucken.

Ich kann es gar nicht anders sagen.

Ich halte es einfach nicht aus.

Und ich muss dann ausschalten oder wenn ich mit jemandem anders zusammen gucke.

Ich habe das auch schon gemacht.

Da habe ich mit meinem Freund zusammen einen Film geguckt.

Ich bin dann aufgestanden und habe gesagt,

Ich kann den Film nicht gucken.

Tut mir leid,

Ich halte es nicht aus.

Wir haben dann was anderes geguckt.

Oder es ist auch schon vorgekommen,

Dass ich mit Leuten zusammengesessen habe und dann hat sich das Gespräch in eine negative Richtung entwickelt.

Und ich habe immer mehr gemerkt,

Dass in mir sowas brodelt und es brodelt und es brodelt.

Und irgendwann ist es dann auch aus mir rausgebrochen,

Auch weil ich es da nicht ausgehalten habe,

Nichts zu sagen.

Also dieses Nicht-Aushalten-Können von negativer Energie,

Das ist wirklich auch erst seit meiner Erfahrung mit Ayahuasca bei mir.

Und natürlich kommt eben auch dazu,

Dass ich dadurch,

Dass ich mich besser spüre,

Dass ich positive Gefühle besser spüre,

Negative,

Dass ich dadurch auch weiß,

Was mir gut tut,

Was ich machen möchte.

Dadurch entsteht dann auch,

Dass ich immer besser meinen eigenen Weg gehe und so Sachen mache,

Wie eben jetzt hier diesen Podcast.

Ja,

Und 2021 ist gerade angefangen.

Eigentlich hatte ich andere Pläne für dieses Jahr,

Aber kommt ja meistens anders,

Als man denkt.

Eigentlich hatte ich nämlich letztes Jahr geplant,

Dass ich dieses Jahr wieder nach Peru fahre,

In das gleiche Ayahuasca-Zentrum wie letztes Jahr und da wieder schön meine vier Zeremonien mache.

Hat aber jetzt nicht geklappt.

Im Moment habe ich geplant,

Dass ich dieses Jahr auf jeden Fall schon bald nach Holland fahre,

Um da bei Truffel-Zeremonien mitzumachen.

Vielleicht fahre ich auch in die Schweiz.

Vielleicht fahre ich auch ganz woanders hin.

Man weiß ja auch nicht,

Wie sich die Lage entwickelt.

Und wer oder was sonst noch so in mein Leben tritt,

Da bin ich ja mittlerweile auch vollkommen offen und weiß mittlerweile eben auch,

Dass alles irgendwie so kommt,

Wie es kommen muss.

Wenn du dich auf deinen Weg machst,

Dass dann eben ganz tolle Sachen auch ins Leben kommen werden.

Und da bin ich wirklich schon gespannt darauf,

Wie sich 2021 entwickeln wird.

Für mich,

Für dich,

Für uns alle,

Für die Welt.

Und natürlich,

Wenn ich in Holland war,

Wenn ich sonst wo war und neue Zeremonien hinter mir habe,

Werde ich natürlich auch in eigenen Folgen hier in diesem Podcast darüber erzählen.

Das würde ich dir natürlich auch gerne alles mitteilen.

Ich freue mich,

Dass du hier bist in diesem Podcast,

Dass du dich über psychedelische Pflanzen und Substanzen informieren möchtest und da auch deinen Weg gehen möchtest oder vielleicht deinen Weg gehen möchtest.

Ja,

Und dann sage ich schon mal Tschüss und freue mich,

Wenn du in der nächsten Folge auch dabei bist.

3.5 (6)

Neueste Bewertungen

Antje

April 9, 2021

Dankeschön! Freu mich sehr, dass ich diesen podcast gefunden habe. 🌞🎈

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