18:50

Finde Verbindung zu Dir selbst

by Lara Huppertz

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Meditation
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Geführte Meditation zur Selbstwahrnehmung und inneren Ausrichtung In dieser Meditation findest Du Raum, um bei Dir selbst anzukommen. Du wirst eingeladen, Dich zu spüren, den Moment bewusst wahrzunehmen und Deine Aufmerksamkeit nach innen zu richten. Diese 19 Minuten helfen Dir, • den Lärm des Alltags loszulassen, • innere Ruhe zu finden, • Dich mit Dir selbst zu verbinden – ganz wohlwollend und liebevoll. Finde eine bequeme Position, schließe die Augen und folge meiner Stimme. Alles, was Du brauchst, ist bereits da. Musik: Chris Collins

Transkription

Hi.

Einfach nur sitzen.

Einmal einfach nur sein.

Wie schwierig.

Und somit wie schön und umso schöner,

Dass du es gerade tust.

Einfach einmal diese Stille hörst.

Um etwas anderes zu hören,

Von dem wir uns häufig ablenken,

Lieber nicht hinhören möchten und für das es in unserer Welt so zahlreiche Möglichkeiten gibt,

Nicht in Kontakt zu kommen.

So viele Filter,

So viele Projektionen und alles führt weg.

Von uns.

Und das ist das,

Was jetzt da ist.

Wenn es gerade still werden darf,

Dann bist du da.

Ganz du.

Und genau darum ist es so wertvoll,

Sich immer wieder einfach hinzusetzen,

Um wieder mit dir selbst in Kontakt zu kommen.

Und genau dazu möchte ich dich heute ganz achtsam und wohlwollend einladen.

Wieder mit dir,

Deinem wunderbaren Ich in Kontakt zu kommen.

Wieder eine Verbindung aufzunehmen zu all dem,

Wer du bist,

Was dich ausmacht.

All deine Qualitäten,

All deine Stärken,

Vielleicht all dein Schmerz,

Der sich heute in einer Weise zeigen kann,

Wie du ihn halten kannst,

Ganz liebevoll in den Arm nehmen kannst,

Sodass du für dich selbst da sein kannst,

Wie du es gerade brauchst.

Keine noch so schöne Ablenkung der Welt kann uns dabei helfen,

Etwas zu verarbeiten,

Was in uns noch unverarbeitet ist.

Kompensation ist eine große Kraft,

Wenn es zu viel ist.

Und eine große Kraft,

Die uns wegführt von dem,

Der wir wirklich sind.

Sei achtsam auf diesem Weg mit dir und dann begegne dir selbst.

Wenn du deine Augen schon geschlossen hast,

Dann lade ich dich ein,

Sie jetzt noch einmal zu öffnen.

Und von diesem Ort,

An dem du schon zur Ruhe gekommen bist,

Einmal zu sehen,

Was dich umgibt.

Zu sehen,

Wo du bist.

Dieser Ort,

Der so sicher ist,

Dass du gerade einfach sein darfst.

Das Leben,

Das du vielleicht von dieser Position aus betrachten kannst.

Die Sinneseindrücke,

Die du dort wahrnehmen kannst.

Das Licht,

Die Wärme,

Die Schwere in deinem Sitz.

Vielleicht die Kühle der Luft.

Vielleicht Geräusche,

Die zusätzlich zu meiner Stimme und der Musik gerade für dich wahrnehmbar sind.

All das ist gerade.

All das kannst du wahrnehmen.

Und mit all dem bist du gerade da.

Und spüre einmal,

Wie es für dich ist,

Das alles gerade so ruhig wahrzunehmen.

Manchmal fällt es uns leicht und manchmal eben nicht und das ist vollkommen in Ordnung.

Auch das darf sein.

Und auch das kannst du gerade einfach sein lassen,

So wie es ist.

Es gibt gerade nichts zu tun,

Außer zu sitzen und zu hören und damit mit dir in Kontakt zu gehen.

Das ist der Weg,

Dich mit dir selbst zu verbinden.

Das wahrzunehmen,

Was sich in dir bewegt.

Nicht dem Impuls des etwas tun wollens nachgeben,

Damit wir uns nicht wieder spüren,

Sondern dazu bleiben.

Es wahrzunehmen und es so sein zu lassen,

Wie es gerade ist.

Und wenn du möchtest,

Kannst du jetzt die Augen schließen oder du lässt sie offen und stellst deinen Blick weich.

Und dann gehe mit deiner Aufmerksamkeit nach innen und folge den Wahrnehmungen,

Die du eben im Außen wahrgenommen hast,

In dein Inneres.

Wie fühlt es sich jetzt an,

Wenn du deinen Fokus nach innen richtest?

Vielleicht verändert sich dadurch etwas.

Vielleicht verstärkt sich deine Wahrnehmung für deinen Körper.

Spüre einmal deinen Atem.

Nimm deinen Einatem und deinen Ausatem wahr.

Die Temperatur,

Der Luft,

Die Bewegungen deiner Brust und in deinem Bauchraum.

Und wandere mit deinem Atem in deinen Körper und deinen Herzraum.

Von der einen Bewegung,

Dem Auf und Ab deines Atems,

Zum Auf und Ab dem Schlagen deines Herzes.

Und wenn du möchtest,

Kannst du einmal deine Hände auf dein Herz legen.

Übe vielleicht einen leichten Druck mit deinen Händen aus,

Sodass du deinen Herzschlag spüren kannst.

Spüre die Kraft dieses wunderbaren Organs,

Das immer für dich schlägt.

Egal was du machst,

Ob du bei dir bist oder nicht.

Dein Herz ist für dich da.

Schlägt für dich.

Und du kannst in es vertrauen.

Und spüre einmal,

Wie deine Hände dich berühren.

Und spüre einmal,

Wie es deine Hände ist,

Dich zu berühren.

Beide Seiten dieser Berührung sind deine.

Und schaue einmal,

Ob du diese Berührung verändern möchtest.

Was würde dir gerade gut tun?

Vielleicht möchtest du den Druck ändern.

Vielleicht möchtest du deine Hände nebeneinander legen.

Vielleicht eine Hand auf deinem Herzen und eine auf deinem Bauch.

Und vielleicht möchtest du dich selbst umarmen.

Dazu kannst du deine rechte Hand unter deiner Achsel neben deiner Brust legen und die andere Hand entweder auf deinem Herzen lassen oder eben die linke Hand auf deinen Oberarm oder deine Schulter legen und dich so selbst umarmen und selbst halten.

Probiere das gerne einmal aus,

Was fühlt sich gerade für dich gut an.

Oder wechsle die Positionen,

Um zu erforschen,

Wie sich das anfühlt und was es dort für Unterschiede gibt.

Und nimm einfach wahr,

Ganz wohlwollend,

Was sich dadurch zeigt.

Wenn du dir diese Aufmerksamkeit schenkst.

Wenn du dir diese Berührung schenkst.

Wenn du dich selbst hältst.

Wir können für uns selbst da sein.

Wir können uns selbst selbstfürsorglich begegnen.

Und es ist wunderbar,

Wenn du das immer wieder tust und dich daran erinnerst,

Dass der wichtigste und kraftvollste Kontakt,

Den du pflegen kannst,

Der zu dir selbst ist.

Du darfst gut zu dir sein.

Du verdienst es,

Dich selbst zu lieben.

Du bist wertvoll und liebevoll.

Und somit darfst du dir auf diese Weise auch selbst begegnen.

Nichts auf der Welt wünschen wir uns sehnlicher,

Als glücklich zu sein.

Einfach erfüllt genießen zu können.

Und was tun wir,

Wenn wir solche Momente erleben?

Dann denken wir nicht ans Morgen und nicht ans gestern.

Dann sind wir einfach im Moment.

Und wenn wir einfach im Moment sind,

Dann spüren wir uns.

Dann sind wir einfach wir selbst.

Dann sind wir im Kontakt mit uns selbst.

Nichts mehr,

Was dazwischen steht.

Pure Freude.

Pures Lachen.

Pures Glück.

Wenn wir pur sind,

Wenn wir ganz klar sind,

Dann sind wir wir selbst.

Und dieses Pursein hat nichts mit Reinheit zu tun.

Wir haben unsere Narben.

Wir haben unsere Verletzungen.

Wir haben unsere Schwächen.

Pur und klar zu sein heißt,

All das anzuerkennen,

Als einen Teil von uns,

Dem wir uns liebevoll zuwenden dürfen,

Weil er unsere Liebe braucht.

Spüre also,

Wie gut es ist,

Das in den Arm nehmen zu können.

Und bleib mit dir verbunden,

Wenn du jetzt langsam deine Aufmerksamkeit wieder nach außen richtest.

Spüre einmal wieder deinen Atem,

Wie er fließt,

Wie er frische Luft in dich hineinströmen lässt.

Und dann fange ein bisschen an,

Dich zu bewegen und öffne deine Augen,

Wenn es sich für dich stimmig anfühlt.

Schaue dich wieder um,

Wo du gerade bist.

Der Ort,

An dem du gerade so wunderbar dir selbst begegnen konntest.

Bis ganz bald.

Tschüss.

© 2026 Lara Huppertz. All rights reserved. All copyright in this work remains with the original creator. No part of this material may be reproduced, distributed, or transmitted in any form or by any means, without the prior written permission of the copyright owner.

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