
Gesichtsmeditation - Sanftes Spüren & Ankommen im Gesicht
by Kira Benning
Willkommen zu dieser stillen Reise zu deinem Gesicht. In dieser Meditation lade ich dich ein, dein Gesicht bewusst wahrzunehmen – als Spiegel deiner Geschichte, voller Erinnerungen, Berührungen und Ausdruck. Mit weichen Worten, Pausen und deiner eigenen Berührung entsteht ein Moment der Dankbarkeit und Verbindung. Musik: Cloud von Borrtex – Track: REST 02 (in Dauerschleife bearbeitet)
Transkription
Willkommen,
Wie schön,
Dass du da bist und dir diesen Moment der Stille schenkst.
Richte dich so ein,
Dass du dich wohlfühlst,
Vielleicht im Sitzen,
Vielleicht im Liegen.
Alles darf sein,
Dein Körper darf ankommen,
Dein Gesicht ist frei und entspannt.
Wenn es sich gut anfühlt,
Dann schließe deine Augen,
Atme ganz ruhig,
Ganz natürlich in deinem Tempo.
Es gibt nichts zu tun,
Du darfst einfach nur hier sein und beobachten.
In der Ruhe dieses Moments wird dein Gesicht spürbar.
Vielleicht noch ein wenig fühlbarer als zuvor.
Nimm Traum ein,
Es trägt deine Geschichte,
Sonnenstunden und Regenschauer,
Wind auf der Haut,
Wärme,
Kälte,
Berührungen.
Es hat das helle Licht des Morgens gespürt und die sanfte Dunkelheit der Nacht.
Es kennt den Sommerwind und die Kühle des Winters,
Die Wärme eines Feuers und die Frische des Regens.
All das hat Spuren hinterlassen,
Feine Erinnerungen,
Die dich zeichnen wie die Jahresringe an einem Baum.
Vielleicht magst du dein Gesicht innerlich fragen,
Was es dir erzählen möchte,
Nach all den Tagen,
All den Jahren,
All den Begegnungen.
Vielleicht tauchen Bilder auf,
Leise wie von selbst,
Erinnerungen,
Die dein Gesicht in sich trägt,
Momente des Lachens,
Die sich in feinen Linien niedergeschrieben haben.
Tränen,
Die wie kleine Flüsse ihren Weg gefunden haben,
Augenblicke von Staunen,
Wenn deine Augen weit geworden sind,
Stille Momente,
In denen dein Blick nach innen ging.
Alles liegt in deinem Gesicht,
Sichtbar oder unsichtbar,
Wie eine Landschaft,
Die dich kennt und widerspiegelt,
Und während du hier dasitzt,
In deinem Moment,
In deiner Stille,
Kannst du deinem Gesicht noch näherkommen,
Nicht nur in Gedanken,
Sondern auch in Berührung.
Lass deine Hände zu deinem Gesicht wandern,
Wie ein stiller Gruß,
Sanft und ganz ohne Eile.
Vielleicht legen sie sich an deine Wangen,
Vielleicht ruhen sie auf deiner Stirn,
So wie es sich für dich stimmig anfühlt.
Spür diese Berührung,
Deine Berührung,
Schau mal,
Was sie mit dir macht,
Vielleicht fühlt sie sich warm an,
Vielleicht vertraut,
Vielleicht ganz still.
Spür,
Wie deine Hände deinem Gesicht danken,
Wie sie wertschätzen,
Was es sichtbar macht.
Und vielleicht magst du innerlich flüstern.
Danke,
Dass du mich nach außen hin zeigst.
Danke,
Dass du mich begleitest.
Ich sehe dich.
Und während deine Hände ruhen,
Kann ein inneres Lächeln entstehen,
Dein inneres Lächeln für dich,
Für dein Gesicht.
Ganz leise,
Weich,
Nur für dich.
Dein Gesicht darf diese Berührung wahrnehmen.
Du bist getragen.
Getragen vom Atem.
Gehalten von dir selbst.
Löse deine Hände nun wieder ganz sanft.
Spürst du den Nachklang der Wärme,
Die Sonnenstrahlen,
Die noch auf deiner Haut liegen.
Lasse dein Atem nun etwas tiefer fließen.
Spür deinen Körper.
Spür deine Lebendigkeit.
Öffne sanft deine Augen in deinem Tempo.
Nimm dieses stille Gefühl mit und erinnere dich,
Wenn du das nächste Mal in den Spiegel schaust,
An ein leises Danke.
Verbunden mit Wertschätzung für dich selbst.
Schön,
Dass du dir diesen Moment geschenkt hast,
Auf deiner stillen Reise zu deinem Gesicht.
Bis bald.
In Stille,
In Bewegung oder hier.
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