
Sonne | Licht-Meditation Für Innere Kraft
by Theresa
Sonnenpraxis | Kapalabhati mit Kumbhaka & Pran Vayu Kriya In dieser Meditation arbeitest du mit dem Pran Vayu Kriya aus der Sonnenpraxis im Hatha Yoga. Sie eignet sich also wunderbar nach einer Einheit mit Fpokus auf Rück- und Seitbeugen. Durch Kapalabhati, bewusstes Atemhalten und gezieltes, inneres Lenken aktivierst, sammelst und richtest du dein Prana/deine Lebensenergie anschließend in einer Kriya Meditation aus. Du nutzt dabei deine fünf Sinne als Zugang zur energetischen Wahrnehmung und Regulation. Die Praxis unterstützt dich dabei, feiner für deine Energie zu werden und gleichzeitig klar und selbstbestimmt mit Atem und Intensität umzugehen. Solltest du schwanger sein, bitte mach keine Atempausen sondern gehe direkt weiter.
Transkription
Komm in einen aufrechten und vor allen Dingen bequemen Sitz.
Egal,
Ob Fersensitz oder Schneidersitz,
Schau,
Dass die Knie tiefer sind als dein Becken,
So dass du von hier dein Becken sanft nach vorne kippen kannst,
Den unteren Rücken verlängerst und von hier die Wirbelsäule nach oben sich aufschlängeln lässt.
Gerne ziehe auch noch mal die Schultern nach oben,
Nach hinten und nach unten.
Schau,
Wo die Hände einfach von selbst landen,
Dort lass sie liegen.
Ziehe auch gern noch mal den Kinn zurück,
So dass auch der Nacken eine schöne Länge bekommt,
Die Oberschenkel entspannt,
Die Schultern entspannt.
Wir beginnen mit einer Runde Kapalabhati.
Dafür atme jetzt einmal tief durch die Nase ein,
Fülle dich richtig gut mit Luft,
Atme vollständig aus,
Atme bequem in den Bauch ein und beginne.
Ziehe bei jedem Ausatmen kraftvoll den Bauch nach innen und dann lass wieder ganz weich werden.
Ausatmung aktiv,
Einatmung passiv und nur auf das musst du dich jetzt fokussieren,
Dieses Anspannen loslassen,
Anspannen loslassen,
Anspannen loslassen.
Wenn du merkst,
Dass du langsamer werden möchtest,
Tu das gern.
Wir machen noch ein paar Atemzüge hier.
Die letzten Atemzüge erlaubt dir langsam,
Aber dafür intensiver zu werden.
Die letzten drei,
Zwei,
Eins,
Atme noch mal tief und vollständig aus.
Atme tief und voll ein,
Fülle Bauch,
Rippen,
Brustkorb und mit der Ausatmung ziehe nur den Bauchnabel nach innen.
Halte hier ein bisschen Spannung,
Ziehe den Beckenboden nach oben und jetzt atme tief in den Brustkorb ein,
Fülle die seitlichen Rippen und nach vorne unter den Brustbeinen,
So tief du kannst und dann halte in der Fülle an.
Zieh sanft dein Kinn zurück und spür jetzt diese Weite im Brustraum,
Diese Wärme,
Dieses Licht,
Das hier aufsteigt und bleib noch einen Moment in dieser Atemfülle,
In die Stille,
Die dich dort empfängt.
Sobald es kippt und stressig wird,
Löst die Muskeln und lass den Atem sanft ausströmen.
Entspann dann den Bauch,
Deinen Kiefer,
Die Schultern und lass den Atem wieder freier fließen.
Spür dem Gefühl von Kapalabhati noch mal nach,
Das bedeutet Schädel polieren und wenn deine Handflächen nach unten gedreht waren,
Drehe sie jetzt nach oben.
Spür auch hier dieses sanfte Pulsieren,
Vielleicht Wärme,
Vielleicht auch ein Kribbeln und der Atem ist ganz ruhig geworden.
Mit deiner nächsten Einatmung stell dir vor,
Du ziehst dieses Licht,
Dieses Pulsieren,
Diese Energie durch deine Handflächen,
Deine Haut,
Deine Augen,
Ohren in die Mitte deines Gehirns.
Halte dort kurz an.
Lass so ein helles,
Leuchtendes Zentrum,
So ein Stern entstehen und dann atme weich durch die Nase wieder aus.
Mit der nächsten Einatmung ziehe wieder durch alle fünf Sinne die Energie in die Mitte deines Kopfes.
Spür,
Wie es sich hier verdichtet,
Leuchtet,
Pulsiert und sanft lass den Atem wieder aus der Nase ausströmen.
Mach das noch zwei,
Drei mal.
Einatmen,
Sammel Energie in der Mitte deines Kopfes,
Halten,
Lass es sich verdichten.
Mit der Ausatmung lass los,
Werd weicher.
Bleib dabei oder wenn du magst,
Nimm einen Rhythmus dazu.
Atme für vier Takte ein und halte für 16 bis 32 Takte.
Schau mal,
Wie weit du das ausdehnen kannst.
Dann atme für acht Takte wieder aus und bleib für zwei leer.
Halte die Konzentration dabei in der Mitte deines Kopfes,
Dort wo dieses Licht strahlt.
Bevor du dann wieder vier Takte einatmest,
16 bis 32 Takte hältst,
Dich mit diesem Licht verbindet,
Mit dieser Kraft,
Die dort ist.
Bevor du wieder auf acht Takten ausatmest und für zwei leer bleibst.
Finde hier dein Tempo.
Wenn du merkst,
Das wird zu viel,
Verkürzt die Atemphasen.
Du bist ganz bei dir.
Selbst wenn du ausatmest,
Bleib verbunden mit dieser Kraft,
Mit diesem Leuchten in dir.
Bei deiner nächsten Ausatmung,
Lass danach den Atem wieder etwas freier fließen und bleib verbunden mit diesem Licht,
Das sich jetzt in deinem Kopf ausgedehnt hat.
Von hier lass es deinen ganzen Körper durchströmen,
Wie so ein Wasserfall aus goldenem hellen Licht.
Lass dein Nervensystem,
Deine Sinne,
All das in diese Helligkeit eintauchen.
Lass dich reinigen,
Aufladen,
Weit werden,
Bis schließlich dein ganzer Körper in dieser Kraft pulsiert,
Vibriert.
Vielleicht spürst du,
Dass sich dieses Licht sogar über deinen Körper hinaus ausdehnt,
So ein,
Zwei Zentimeter,
Vielleicht aber sogar noch weiter,
Wie so eine goldene Aura,
Die dich einhüllt.
Bleib noch einen Moment ganz in dieser schönen Präsenz,
In diesem stillen,
Pulsierenden Licht voller Lebendigkeit.
Gerne kannst du hier bleiben,
Oder du bringst die Hände mit mir vor deinem Herzen zueinander,
Spürst auch hier diese schöne Energie,
Dieses Licht pulsieren.
Und wenn du möchtest,
Schick noch jemanden ein bisschen was davon,
An dem Wissen,
Dass es nicht weniger wird,
Wenn du es teilst,
Sondern vielleicht sogar umso mehr.
Neig deine Nase dann zu den Händen und schenk dir im Moment Dankbarkeit,
Dass du dir die Zeit hier gerade genommen hast.
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