
Die Selbstmitgefühlspause
Die Achtsame Selbstmitgefühlspause ist eine ideale Übung für den Alltag. Sind wir gestresst oder schwierige Gefühle steigen auf, können wir uns kurz diesen drei Aspekten widmen: achtsames wahrnehmen, dessen was gerade ist, uns des gemeinsamen Mensch-seins versichern und uns dann uns selbst mit Freundlichkeit zuwenden.
Transkription
Die Selbst-Mit-Gefühls-Pause Nimm eine Situation,
Die für dich gerade schwierig ist und die dir Stress bereitet.
Vielleicht ein gesundheitliches Problem,
Ein Beziehungsproblem,
Ein Problem am Arbeitsplatz.
Oder denke an einen Freund,
Eine Freundin,
Der oder dem es gerade nicht so gut geht.
Nimm zu Anfang nicht etwas ganz Schwieriges,
Aber schon so,
Dass du das Unbehagen in deinem Körper spüren kannst.
Dann fühle dieses Unbehagen in deinem Körper,
Das dir dieses Problem bereitet,
Wenn du es dir vor Augen führst.
Wo sitzt es?
Versuche es auszumachen.
An welcher Stelle?
Wie fühlt es sich an?
Ist es eine enge,
Eine Anspannung,
Ein Kribbeln,
Eine Taubheit?
Nimm es einfach wahr.
Beobachte es.
Bewerte es nicht.
Versuche keine Begründungen zu finden.
Einfach nur wahrnehmen.
Dann sag innerlich zu dir selbst so etwas wie,
Ach das tut weh oder das ist gerade anstrengend,
Das ist stressig,
Das macht Druck.
Nur wahrnehmen und benennen.
Das ist Achtsamkeit.
Und dann im zweiten Schritt bedenke,
Dass ganz viele Menschen auf dieser Welt dieses Problem auch haben.
Alle Menschen leiden irgendwann,
Das gehört zum Leben.
Und du kannst so etwas zu dir sagen wie,
So fühlt es sich an,
Wenn man schwierige Zeiten durchlebt.
Ich bin damit nicht allein.
Viele Menschen fühlen so etwas.
Hier bemerkst du,
Was allen Menschen gemeinsam ist.
Wir sind alle miteinander verbunden.
Niemand von uns ist isoliert.
Niemals hast nur du dieses Problem.
Es gibt viele Menschen,
Die genau auf diese Weise leiden.
Und das ist das gemeinsame Menschsein.
Und nun im nächsten und im dritten Schritt wähle eine beruhigende Berührung,
Die für dich stimmig ist und dir gut tut.
Zum Beispiel deine Hand an deine Wange legen oder beide Hände auf dein Herz legen oder die Hände auf deinen Bauch.
Dorthin,
Wo es sich beruhigend und tröstend anfühlt.
Und dann sage einen freundlichen,
Unterstützenden Satz zu dir.
Etwa wie,
Möge ich sicher und geborgen sein.
Möge ich lernen,
Mich selbst so anzunehmen,
Wie ich bin.
Oder möge ich mir verzeihen.
Möge ich freundlich zu mir sein,
Was auch immer für dich am besten passt.
Und wenn du Schwierigkeiten hast,
Die geeigneten Worte zu finden,
Dann vergegenwärtige dir einen Freund oder eine liebe Freundin,
Einen geliebten Menschen,
Der in einer ähnlichen Situation ist.
Was würdest du zu dieser Person sagen?
Welche Nachricht würdest du ihm oder ihr aus deinem Herzen zukommen lassen?
Und vielleicht kannst du nun diese Worte auch an dich selbst richten.
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