
Weit wie der Himmel
In dieser kurzen geführten Meditation bist Du eingeladen, den Raum um Dich herum zu erfahren. Eine einfache Weise, Raum zu erfahren, geht über das Lauschen. Erfahre die Weite, die Offenheit und Grenzenlosigkeit von Raum. Raum - weit wie der Himmel. Erfahre auch, wie weit und offen Dein Geist ist, grenzenlos, konfliktlos. Dein Geist - weit wie der Himmel.
Transkription
Herzlich Willkommen zu dieser geführten Praxis mit dem Titel Weit wie der Himmel.
Setz dich bequem hin,
Nimm deine Position ein,
Eine bequeme Haltung,
Eine Haltung in Würde.
Lass den Körper zur Ruhe kommen und den Atem ganz natürlich fließen.
Schließe deine Augen und atme ein paar Mal tief ein und tief aus.
Spüre,
Wie der Atem sanfter,
Ruhiger wird und spüre auch,
Wie der Geist ruhiger,
Stiller wird.
Wende deine Wahrnehmung jetzt den Geräuschen in deiner Umgebung zu.
Achte darauf,
Ob sie laut oder leise sind,
Fern oder nah.
Einfach nur lauschen und bemerken,
Wie die Laute anklingen und dann verschwinden,
Ohne eine Spur zu hinterlassen.
Lausche für eine kleine Weile ganz entspannt und offen.
Während du lauscht,
Stell dir vor oder nimm wahr,
Dass dein Bewusstsein nicht auf die Größe deines Kopfes beschränkt ist.
Versuche zu spüren,
Dass dein Geist weit wie der Himmel ist.
Ein offener,
Weiter,
Klarer,
Grenzenloser Raum.
Er hat kein Innen und kein Außen.
Erlaube dem Geist und seinem Bewusstsein,
Sich in alle Richtungen auszudehnen.
Lass die Geräusche in der Weite deines Geistes kommen und gehen.
Entspanne dich in dieser grenzenlosen Offenheit und lausche einfach nur.
Geräusche von nah und fern kommen und gehen,
Wie Wolken am Himmel deines Bewusstseins.
Sie ziehen spielerisch durch die Weite,
Erscheinen und vergehen ohne Widerstand.
Achte in dieser offenen Bewusstheit darauf,
Wie auch Gedanken und Bilder auftauchen und wieder verschwinden.
Sie sind wie Wolken.
Lass die Gedanken und Bilder widerstandslos kommen und gehen.
Angenehme und unangenehme Gedanken,
Bilder,
Worte und Gefühle tummeln sich in diesem Raum des Geistes.
Probleme,
Möglichkeiten,
Freuden,
Kümmernisse.
Sie kommen und gehen auf diesem weiten,
Freien Himmel des Geistes.
Und jetzt wende diese alles umfassende Bewusstheit dem Körper zu.
Nimm seine Festigkeit wahr,
Die Empfindungen des Körpers und des Atems.
Sie schweben durch den gleichen offenen Himmel und wandeln sich dabei.
In dieser Wahrnehmung kann man den Körper als schwebende Zone der Festigkeit und Weichheit,
Des Drucks oder Kribbelns im Raum des Geistes fühlen.
Spürst du,
Wie der Atem sich selbst atmet?
Lass all diese Erfahrungen wie Wolken sein.
Der Atem geht seinen eigenen Gang.
Empfindungen schweben dahin und verändern sich.
Lass alle Gedanken,
Bilder,
Gefühle und Geräusche am klaren,
Weiten Himmel des Bewusstseins ziehen.
Wende dich zum Ende hin dem Bewusstsein selber zu.
Es ist ein weiter Raum von natürlicher Klarheit und Transparenz,
Zeitlos und konfliktlos.
Er lässt alle Dinge zu,
Ist aber nicht von ihnen bestimmt.
Er lässt alle Dinge zu,
Aber identifiziert sich nicht mit ihnen.
Das ist deine wahre Natur.
Weit,
Rein,
Wie der Himmel.
Vertraue darauf.
Das ist dein Zuhause.
Namaste.
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