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Einschlafen - Fantasiereise Selbstwert & Selbstheilung

by Dr. Tina Krömer

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Meditation
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Ich führe dich in eine bildreiche Fantasiereise, die dich stärkt, Wunden heilt, deinen Körper regeneriert und dein Selbstwert stärkt. Falls du einschläfst, darfst du dir sicher sein, dass alle Worte dein Unterbewusstsein erreichen. Diese wunderbare Reise zu dir selbst, macht dich selbstbewusster, widerstandsfähiger, gestärkter. Du darfst mit Vertrauen erwachen und mit frischer Energie in deinen neuen Tag zu starten. Schlaf schön! Ich empfehle dir, diese Fantasiereise vor dem Schlafengehen zu hören, um deine inneren Schätze wie liebenswert und wertvoll du bist, zu entfalten.

Transkription

Schön,

Dass du da bist zu dieser wunderbaren Einschlafgeschichte.

Eine Fantasiereise,

In der du dich mit der Erde verwurzelst,

Um mit deinen eigenen Wurzeln in Kontakt zu kommen und mit deinem eigenen Selbst.

Im Schlaf stärkst du dein eigenes Wachstum und die Erweiterung des Bewusstseins für deinen nächsten Tag.

Vielleicht bist du schon bettbereit,

Fertig für deine Nacht.

Dann finde ganz in Ruhe einen Ort für dich,

Einen Platz im Liegen.

Mach es dir ganz gemütlich.

Nimm dir gerne noch ein Kissen unter deinen Nacken,

Vielleicht auch noch ein Kissen unter deine Knie,

Um den Rücken zu entlasten.

Entspanne deine Hände und leg sie dort ab,

Wo es für dich gerade richtig stimmig ist.

Wenn du noch eine Pause benötigst,

Halte diese Meditation gerne noch einmal einen Moment an.

Und wenn du soweit bist,

Dann nimm einen tiefen Atemzug durch die Nase ein und atme vollständig über den Mund wieder aus und finde den Kontakt zu deiner Unterlage.

Atme noch einmal tief durch die Nase ein und finde einige Stellen deines Körpers,

Wo der Druck auf deine Beine und auf deine Rücken am stärksten ist.

Noch einmal tief einatmen und wenn du nicht schon hast,

Dann schließe sanft mit der Ausatmung deine Augen.

Und nun spüre zunächst in dich hinein,

Wie sicher dich die Unterlage und die Erde dich trägt.

Wie schön es ist,

Diese Sicherheit zu fühlen.

Die Erde trägt dich ganz sicher,

So wie dich auch meine Stimme,

Die du abwechselnd mal stärker und mal weniger genau hörst,

Bis zum Ende dieser Fantasiereise begleiten wird.

Ohne,

Dass du genau zuzuhören brauchst und du darfst jederzeit dabei einschlafen.

Du kannst dir sicher sein,

Dass diese Geschichte gut ausgeht.

Dein unbewusstes Selbst wird mich sehr gut hören.

Während du jetzt vielleicht schon anfängst zu spüren,

Wie dein Atem ruhiger und tiefer wird,

Fange an zwischen ein- und ausatmen den stillen Punkt zu finden,

Wo du weder ein- noch ausatmest.

Den Punkt des Wechsels,

Der Veränderung,

Wo du von der Einphase zur anderen kommst.

Vom Einatmen zum Ausatmen.

Und ganz sicher wieder vom Ausatmen zum Einatmen.

Du darfst deinen Körper bewundern,

Wie gut er das ohne dein bewusstes Wissen tun kann.

Wie auch dein Herz ganz ruhig und ohne dein Zutun,

Ohne dein bewusstes Zutun weiter für dich schlägt.

Ruhig.

Immer mehr entspannt.

Du hast gar nichts mehr zu tun.

Gar nichts Bewusstes zu tun.

Deine Aufmerksamkeit schenkst du weiter deinen ruhigen Atem.

Wenn du jetzt zurückkehrst zu dem stillen Punkt zwischen einatmen und ausatmen,

Dann kannst du dir vorstellen,

Dass in diesem stillen Punkt die Zeit ganz langsam geht,

Sodass in einer kurzen Zeit von wenigen Minuten und Sekunden,

Du ganze Stunden,

Tage und sogar Wochen und Monate in deiner Fantasie erleben kannst.

Es ist keine Eile.

Du hast viel Zeit.

Langsam beginn dir in deiner Fantasie vorzustellen,

Auf einer grünen,

Sonnenbeschienen Wiese zu sein.

Wenn es eine Wiese ist,

Die du schon kennst,

Dann stell dir vor,

Dass an einer Seite eine hohe Hecke ist und in dieser Hecke ist eine kleine Öffnung.

Eine Öffnung,

Wo du durch kannst und wenn du zu der anderen Seite kommst,

Dann siehst du,

Dass du nun auf einer Wiese bist,

Die du noch nie gesehen hast.

Es sei denn,

In deiner Fantasie.

Und die Sonne scheint.

Du kannst Blumen und hohes Gras sehen.

Es ist möglich,

Dass du Vögel zwitschern hören kannst und spüren kannst,

Wie du durch das Gras läufst.

Und am Ende dieser Wiese ist ein großer Baum.

Wenn du ganz nah dran bist,

Dann tu in deiner Fantasie deine Arme um diesen hohen,

Großen Baum.

Und du wirst sehen,

Dass er vielleicht noch größer und dicker ist,

Als ein Baum,

Um den du deine Arme legen kannst.

Lehn dich für einen Moment an diesem Baum an und spüre,

Wie stark und fest er ist.

Schon ganz lange vor deiner Geburt war dieser Baum da.

Und noch eine ganz lange Zeit wird er da sein.

Spüre einmal,

Wie sicher er da steht.

Erlaube dir zu fühlen,

Was du fühlst,

Während du diesen Baum umarmst.

Wende deine Aufmerksamkeit deinen Wurzeln zu,

Die tief in die Erde hineinreichen,

Als wärst du dieser Baum.

Du hast große Wurzeln und kleine Wurzeln.

Große,

Die dich fest in die Erde verankern als Baum.

Und kleine,

Viele,

Viele kleine Wurzeln,

Die Nahrung suchen und es auch finden,

Nach Mineralien und nach Wasser.

Alles,

Was du als Baum brauchst,

Ist für dich da.

Und merke,

Wie deine Wurzeln die Fähigkeit haben,

Um einen Stein,

Der ihnen im Weg ist,

Herumzuwachsen.

Und wie klug sie sind in ihrer Art.

Und du auch hast die Fähigkeit als Person.

Jeden Tag kannst du wachsen.

Jeden Tag kannst du dich verändern und Probleme herumwachsen.

Deine Wurzeln als Baum sind auch stark.

Sie können Steine sprengen.

Und spüre,

Wie der Saft aus diesen tausenden von Wurzeln die Mineralien langsam zur Krone emporsteigen.

Wende deine Aufmerksamkeit deinem Stamm zu,

Als Baum.

Dieser Stamm,

Dessen lebende Schicht ganz draußen auf der Oberfläche ist,

Nur von deiner Rinde geschützt.

Spüre deine Ringe,

Die vielen Jahre,

Die guten Jahre,

Die zu deiner Vergangenheit geworden sind und die dich heute als Baum tragen.

Das Holz,

Aus dem du bestehst,

Es festigt dich und hat auch seinen Zweck und seinen Nutzen.

Spüre diese vielen Ringe bis zu dem Kleinsten und Innersten,

Wo du kaum noch ein Keimling warst,

Noch kaum vom Gras unterscheidbar,

So dünn und zart.

Und aus diesem schon vergessenen kleinen Keimling ist mit der Zeit der große,

Starke Baum geworden.

Mit seinen Erinnerungen,

Seinen guten Erfahrungen.

Heute ist er da.

Er braucht nichts Genaues zu wissen.

Alles sind seine Erfahrungen,

Die dazu geführt haben,

So wie er heute ist.

Der Baum trägt den großen Stamm,

Die Krone,

Die großen Äste,

Die sich immer mehr verzweigen in kleinere,

Bis zu tausenden von Blättern.

Sie alle haben die Fähigkeit,

Die Sonne aufzunehmen,

Das Sonnenlicht.

Wende deine Aufmerksamkeit jetzt deiner Krone zu,

Die so groß ist wie dein Wurzelwerk und deine tausenden von Blättern,

Die alle Sonnenlicht trinken können und die sich die Sonne zu eigen machen.

Denn auch diese Fähigkeit hast du als Baum.

Du kannst Sonnenlicht trinken und in dich aufnehmen.

Nimm so viel Sonnenlicht auf,

Wie du jetzt brauchst,

Denn als Baum weißt du,

Wie viel du brauchst.

Lass es auf dich einwirken,

Ohne Eile,

Denn du hast viel Zeit.

Als Baum geht deine Zeit sehr langsam und die Jahreszeiten sind wie Tage und ein Tag ist wie ein Augenblick.

Nimm einfach so viel von der Sonne auf,

Wie du brauchst und dann lass es auf dich einwirken.

Dann stell dir langsam wieder vor,

Du selbst vor diesem Baum zu sein und schau ihn dir an,

Wie groß und stattlich er ist,

Dieser Baum,

Der du gerade gewesen bist,

Dieser Baum,

Der schon so lange da war und noch so lange sein wird.

Spüre,

Dass dieser Baum in seiner Art und Weise Samen oder Früchte getragen hat.

Nimm dir einen von denen und finde einen Platz auf deiner Wiese,

Wo du diesen Samen einpflanzen kannst.

Denn auch du hast mit der Zeit,

Wo du dir vorgestellt hast,

Dieser Baum zu sein,

In deiner Fantasie selbst irgendwie Frucht getragen.

Und du kannst spüren,

Wie das ist,

Etwas begonnen und beendet zu haben und wie gut sich das anfühlt.

Du hast das gemacht.

Das,

Was du wolltest.

Auch wenn du nicht genau weißt,

Was das ist,

Das Gefühl trügt nicht.

Wie zwischen Einatmen und Ausatmen.

Wie zwischen dem Anfang und dem Ende.

Hast du etwas für dich getan,

Worüber du dich freuen kannst.

Und wie es sich gut anfühlt,

Ohne dass du einen genauen Grund zu wissen brauchst,

Was es war.

Du kannst deinem Gefühl vertrauen.

Nimm diesen Samen und finde einen guten Platz auf deiner Wiese,

Wo es Sonne haben wird und gute,

Reiche Erde.

Und mach eine kleine Höhlung und setze diesen Samen hinein.

Festige die Erde um ihn herum und wenn du das getan hast,

Finde Wasser von dem Bach oder dem Fluss,

Der nicht sehr weit weg ist und begieße ihn und du wirst sehen,

Wie jetzt dieser Samen anfängt zu leben.

Wie im Zeitlupentempo siehst du,

Wie er seinen kleinen Wurzeln tief in die Erde schickt und zur selben Zeit sein ersten,

Zarten Keim nach oben hin zur Sonne wachsen lässt.

Er ist noch sehr klein,

Hat vielleicht nur ein oder zwei Blätter,

Die bei so vielen Bäumen ähnlich sind.

Er wächst weiter und weiter und ist bald so groß wie ein Grashalm,

So dünn aber doch schon klar wie ein Baum.

Er wächst und wird stärker,

Ragt über Sträucher hinaus,

Noch ein junger Baum,

Verletzlich und zart,

Aber biegsam und elastisch.

Du kannst sehen,

Wie er sich im Winde biegt und schon ist er so groß,

Dass du ihn mit einer Hand nicht mehr umfassen kannst.

Er wächst weiter,

Bis du zwei Hände brauchst,

Um ihn zu umspannen.

Stell dir vor,

Dass du dieser kleine,

Neu gesäte Baum zu sein scheinst,

Den du vor kurzer Zeit gepflanzt hast.

Spüre deine Wurzeln,

Die auch hier tief in die Erde gehen,

Deine elastischen,

Biegsamen Stamm und deine Krone mit den vielen Blättern,

Die die Sonne aufnehmen und spüre,

Wie langsam die Zeit geht.

Spüre,

Wie das Jahr sich in seinem eigenen Rhythmus entwickelt.

Frühling,

Die Zeit,

Wo jeder Tag etwas länger und wärmer wird und du aus deinem Winterschlaf erwachst und dann an einem Tag,

Der für dich genau richtig scheint.

Anfängst,

Deine vielen Knospen zu öffnen,

Kleine,

Zarte,

Grüne Blätter dem Sonnenlicht entgegen zu öffnen und sie wachsen und du wächst und sie werden satter grün.

Sommer,

Du nimmst viel Energie in dir auf von der Sonne und von der Erde und bereitest deinen Samen und deine Früchte vor,

Für die Zeit,

Wo die Tage wieder kürzer werden.

Im Herbst ist es die Zeit,

Deine Energie ganz spezifisch anzuwenden und alte Blätter von dir abfallen zu lassen oder den Saft sich verdicken zu lassen in Vorbereitung auf den Winter und deine Früchte oder Samen reifen.

Wie du auch spürst,

Dass jeder wieder ein Zyklus zu einem Ende führt,

Dass bald der Winter kommen wird und der ist wie ein langer,

Tiefer Schlaf,

Von dem du weißt,

Dass du wieder erwachen wirst,

Wenn die Zeit kommt im Frühling und du spürst viele Jahre vergehen im Rhythmus,

Im einfachen Rhythmus der Zeit.

Frühling,

Sommer,

Winter.

Frühling zum Erwachen,

Einem neuen Beginn.

Sommer zum Reifen.

Herbst zum Vorbereiten.

Winter ein Schlaf.

Frühling ein neues Erwachen.

Du sammelst viele Erfahrungen als Baum.

Es kommen manchmal Gewitter und du kannst dir vorstellen,

Dass du jetzt als Baum die ersten Windstöße spürst,

Dann die ersten Regentropfen und du erinnerst dich an andere Gewitter,

Die du erlebt hast.

Und auch die,

Die du überlebt hast.

Vielleicht hat dich sogar einmal der Blitz geschlagen.

Jetzt spürst du auch den Wind heftiger werden,

Er zerrt an deinen Ästen,

An deinen Blättern,

Vielleicht brechen sogar welche ab.

Und der Regen peitscht gegen deine Blätter und es ist sogar möglich,

Dass der Blitz dich trifft.

Und auch das wirst du überleben,

Wie du andere Stürme schon überlebt hast.

Und dein Stamm biegt sich,

Aber er bricht nicht und die Äste biegen sich und doch ist es möglich,

Dass der eine oder andere bricht.

Aber du weißt als Baum,

Dass du die Fähigkeit hast,

Dich zu heilen.

Denn jetzt,

Wo der Sturm anfängt nachzulassen und der Wind etwas weniger heftig wird und die einzelnen Regentropfen seltener und du wieder spürst,

Wie die Sonne unter einer Wolke hervorkommt,

Deine glänzenden Blätter bescheint.

Wende deine Aufmerksamkeit irgendeinem Schaden zu,

Den dieses Gewitter hinterlassen hat.

Stell dir vor,

Dass an einer Stelle ein Ast abgebrochen ist.

Lass neue Zellen entstehen,

Die dich heilen an dieser Stelle.

Langsam um die Wunde herumwachsen.

Immer neue Reihen von neuen Zellen,

Die den Schaden anfangen zu beheben.

Denn du hast diese Fähigkeit als Baum.

Stell dir vor,

Dass die neuen Zellen vielleicht schon ein Drittel oder vielleicht schon die Hälfte der Wunde geschlossen haben und der Prozess geht immer weiter.

Bis zu zwei Drittel.

Dann zu drei Viertel.

Dass du diese einstmals Wundestelle wieder geschlossen hast,

Geheilt hast mit deiner Fähigkeit,

Dich selber zu heilen.

Bis du siehst,

Dass nur noch einige wenige Zellen notwendig sind,

Um die Wunde ganz zu verheilen.

Lass es geschehen und spüre,

Wie das ist,

Dich selbst geheilt zu haben.

Und lass deinen Atem tief ein- und ausgehen.

Spüre,

Wie du jetzt anfangen kannst,

Wieder deinen normalen Rhythmus,

Dem Wechsel von Tag und Nacht,

Weiter widmen kannst.

Du kannst weitermachen.

Du hast dich gerade geheilt.

Die alte Wunde ist schon fast vergessen.

Du kannst dich noch daran erinnern,

Falls du sie brauchst.

Diese Erinnerung aber nimmt nicht mehr viel von deiner Aufmerksamkeit.

Nimm deine eigene Zeit.

Nimm Abschied von diesem Baum,

Den du erlebt hast und den du gepflanzt hast,

Den du geheilt hast in deiner Fantasie.

Und spüre,

Dass auch du diese Fähigkeit hast,

Dich selber zu heilen.

Du kannst dich selber heilen und du hast es in einer unbewussten Weise gerade getan.

Spüre,

Wie die Energie durch deinen Körper geht und ruhe dich aus.

Ruhe so lange,

Wie du brauchst.

Du kannst dich in einer kurzen Zeit ganz tief ausruhen und erholen.

Genauso,

Wie du dich in einer kurzen Zeit auch heilen kannst.

Wenn du meine Stimme nicht mehr hörst,

Wenn du ganz ausgeruht bist und deine Zeit zum Aufstehen gekommen ist,

Wirst du merken,

Dass du viel Energie und Freude und Lebenskraft gesammelt und gewonnen hast.

Als Baum und als Person.

Denn das ist,

Was du mit deinem Unbewussten machen kannst.

Du kannst viel lernen,

Viele neue Erfahrungen sammeln und du wirst es immer wieder tun können.

Denn diese Erfahrungen,

Die ändern sich,

Etwas Neues passiert und du wirst es sehen und hören.

Du brauchst dich nicht daran zu erinnern,

Aber du weißt aus dieser Erfahrung,

Dass du ein wertvoller und liebenswerter Mensch bist.

Ein wertvoller und liebenswerter Mensch.

Du warst ein wertvoller Baum,

Ein alter und ein junger und du bist ein wertvoller und liebenswerter Mensch.

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Neueste Bewertungen

Sophie

April 29, 2025

Richtig schön und sehr angenehm erzählt!

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