27:50

Corona-Spezial

by Volker Mehl

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In dieser Folge teile ich mit dir meine Gedanken zum allgegenwärtigen Thema Corona. Ich wünsche dir viel Spaß beim Hören dieser Folge! - Wenn dir diese Folge gefallen hat, hinterlasse mir bitte eine 5-Sterne-Bewertung.

Transkription

Herzlich Willkommen zu einer neuen Ausgabe von Are You Ready?

Deinem Podcast rund um Ayurveda und gutes ganzheitliches Leben.

Heute in einer kleinen Corona-Wald-Spaziergangs-Sonderedition.

Ich hatte extra bewusst gewartet,

Bis ich mich zu dem Thema äußere und möchte jetzt einfach auf diesem Wege,

Wo auch immer du gerade bist,

Ein paar Gedanken mit dir teilen.

Viel Freude beim Zuhören.

Ja,

Schön,

Dass du wieder dabei bist.

Ich hoffe natürlich erst mal,

Es geht dir gut.

Bist gesund,

Noch kein Corona-Lagerkoller,

Noch sonst keine weiteren Gaga-Attacken,

Soweit alles gut.

Ich hatte mich bewusst ein bisschen zurückgehalten,

Um zu dem Thema was zu sagen,

Weil ja,

Es gibt ja unterschiedlichste Ansätze und es schwankt ja gerade so zwischen ja,

Oh,

Die Welt geht unter und tonnenweise Leichen werden vor den Krankenhäusern sich stapeln,

Bis hin zu,

Naja,

Weltverschwörungen,

Man verarscht uns hier.

Ja,

Da kann sich jeder selber sein Bild davon machen,

Was man davon hält oder was man nicht davon hält.

Ich selber habe manchmal so ein bisschen das Gefühl,

Es ist gerade so eine Mischung aus der Truman Show,

Matrix und To Act A Dog.

Also drei lustige,

Spannende Spielfilme und ich glaube so mittendrin bewegen wir uns gerade,

Dass es so ein bisschen surreal ist auf der einen Seite,

Wo man jetzt gar nicht glauben kann,

Was da gerade passiert,

Weil ja aktuell auch noch das Wetter total dem entgegensteht,

Im positiven Sinn.

Ja,

Weil gefühlt in der Zeitung geht die Welt unter und dann geht man raus und hat einen strahlenden blauen Himmel und wunderschöne Sonne und das kollidiert ja irgendwie gerade so gefühlt.

Ich bin ja immer Fan,

Dass man sagt,

Gut,

Dann die Situation ist so,

Wie sie ist und auch da mein Satz,

Egal ob halb voll oder halb leer,

Wichtig ist,

Dass man weiß,

Man kann das Glas wieder auffüllen.

Ja,

Und jetzt ist die Situation so,

Wie sie ist und was kann man daraus Positives denn mitnehmen?

Ich finde die Zeit gerade ist ein sehr schönes,

Lehrreiches Beispiel für Demut.

Das habe ich auch in Koch,

Dich gesund aufgenommen,

Das Thema,

Weil Benedikt es ja auch schreibt.

Eine der Haupttugenden,

Damit auch ein Leben gelingen kann,

Ist Demut.

Und auch das hatte ich ja im Buch beschrieben,

Das hat mir jeder im Kloster bestätigt,

Dass die größte Herausforderung eben nicht das Thema ist Ehelosigkeit,

Enthaltsamkeit oder kein Besitz zu haben,

Also kein äußeren Besitz,

Sondern die Demut.

Dass man eben nicht alles immer dann haben kann,

Wenn wir gerade Lust drauf haben.

Und wir sind es ja gar nicht gewöhnt,

Also unsere Generation,

Wir hatten ja immer alles sofort zur Verfügung und gab im Prinzip keine großen Einschränkungen,

Wenn das Hauptproblem war,

Fahren wir jetzt nach Griechenland oder nach Spanien in den Urlaub.

Das sind ja für viele Menschen so Hauptlebensthemen gewesen.

Und auf einmal haut da einer voller Lotte die Bremse rein und sagt,

Spanien oder Griechenland ist jetzt wurscht,

Sei froh,

Wenn du raus in den Garten darfst.

Und auf einmal stellt man fest,

Hoppla,

Es gibt extreme wertvolle Güter um uns herum.

Also jetzt mal losgelöst,

Ob man da jetzt anfängt eine Diskussion zu führen,

Was da gerade mit Grundrechten los ist,

Auch das soll jeder für sich selber beurteilen.

Grundsätzlich ist es eine Zeit,

Wo es,

Glaube ich,

Angemessen ist,

Im tiefsten Sinne der Wortbedeutung mutig zu sein und zu sagen,

Gut,

Mut,

Aufrichtig sein,

Die Situation jetzt so annehmen,

Wie sie ist und einfach schauen,

Wie kann ich jetzt mein Glas damit füllen,

Mit was kann ich die füllen.

Und ich für mich persönlich,

So eine Situation hatte ich jetzt natürlich auch noch nie.

Auf der einen Seite hatte ich seit zwölf Jahren noch nie so viel Zeit,

Also,

Dass ich mal zehn Wochenenden am Stück frei habe,

Das kenne ich irgendwie gar nicht.

Also das ist totaler Luxus und Freiheit.

Auf der anderen Seite,

Wenn ich dann gerade auf mein Konto schaue,

Treibt es mir natürlich Krokodilstränen in die Augen.

Nach der Mehl,

Du warst ja immer unterwegs mit offline,

Offline,

Offline,

Und jetzt ist offline hier schottendicht.

Hättest du mal früher auf online gesetzt.

Weil die Kollegen,

Die jetzt auf online gesetzt haben,

Da ist es vielleicht finanziell ein bisschen entspannter.

Aber auch da,

Rumheulen,

Macht ja auch nichts.

Für mich ist es jetzt auch ein Beschleuniger und ein Katalysator,

Weil ich jetzt glaube ich,

In der Kürze der Zeit,

Wie ich jetzt dabei bin,

Ausbildungsinhalte zu digitalisieren,

Das hätte ich vorher den Lebtag nicht gemacht.

Also von daher hat es was Gutes,

Dass ich jetzt auch den Wünschen von vielen Menschen nachkommen kann und sagen,

Ja,

Wir sitzen zum Beispiel in Australien oder sonst wo,

Und würden gerne eine Ausbildung machen.

Geht das denn?

Zukünftig wird es gehen,

Weil das hat Corona schon mal bewirkt.

Ich werde eine komplett neue Ausbildung aufsetzen,

Die zukünftig neben dem Podcast auch Videokochdateien beinhalten wird und Live-Talks über solche Themen.

Also das Thema Videokonferenz und Homeworking ist ja jetzt quasi auch in Turbo-Geschwindigkeit in viele Köpfe eingezogen.

Und von daher mache ich mir das jetzt auch zu Nutze.

Und das ist ein Tool,

Was Menschen jetzt kennen.

Und für mich persönlich ist es auch eine Form von Wachstum,

Weil ich sage,

Ich bin jetzt in der Kürze der Zeit,

Wenn man sich dann mal näher damit beschäftigt,

Gerade mit diesem Zoom-Thema,

Ist es ja total spannend und kann auch in gewissen Grenzen Spaß machen,

Weil man kommt mit Menschen live in Kontakt.

Das ist jetzt nichts aus der Konserve und kann parallel quasi an verschiedenen Orten sein.

Das ist ja durchaus auch ein Vorteil.

Und jede Zeit bringt Veränderungen mit sich.

Also was heute selbstverständlich ist,

Das war vor ein paar Jahren unvorstellbar.

Also vor 20,

30 Jahren den Job Influencer oder professioneller Ebay-Verkäufer hat es ja gar nicht gegeben.

Oder Gespräche über Skype oder Zoom.

Und heute ist es eben Teil davon.

Ob das gut ist oder schlecht,

Das ist immer eine Frage der Betrachtung und der persönlichen Weltanschauung.

Aber ich glaube,

Wenn man sich den Realitäten stellt und immer wach ist,

Das kann man,

Glaube ich,

In der Situation tun.

Deshalb bin ich ja immer großer Fan von erst mal,

Durchatmen,

Aufrecht stehen,

Das Leben aktiv leben,

Das Leben aktiv angehen.

Weil man erlebt jetzt gerade,

Es ist eben keine Selbstverständlichkeit und Dinge prasseln auf einmal auf einen ein,

Die man sich so nicht gewünscht hat und sich auch nicht so vorgestellt hat.

Was man aber,

Wenn man sich die Realitäten stellt,

Was man aber steuern kann,

Ist die Frage,

Wie gehe ich damit um?

Und das hängt elementar natürlich auch mit der Haltung zu mir und mit der Haltung zum Leben zusammen.

Und auch das hatte ich ja schon mal gesagt.

Da bin ich jetzt wahnsinnig froh,

Dass ich auf das Kapital so greifen darf,

Was ich mitbekommen habe,

Über meine Erziehung,

Über meine Eltern.

Egal was kommt,

Aus dem Bub wird schon was.

Und so ist es jetzt auch.

Tief drin,

Das Gefühl bei all dem,

Was da rechts und links gerade passiert,

Dass ich weiß,

Irgendwie wird es weitergehen.

Also bis jetzt ist mir schon immer was eingefallen.

Ich habe jetzt in zehn Jahren ein paar Mal von vorne angefangen.

Also wenn ich in einem Ding Übung habe,

Dann ist es da drin,

Aus nichts irgendwas zu basteln.

Und genau das mache ich jetzt wieder.

Und auf einmal entstehen total viel Raum für neue Dinge,

Für neue Erfahrungen.

Ich lerne neue Menschen kennen und lerne auch wieder ganz viel über mich.

Das ist ja auch immer spannend,

Wenn man stundenlang Zeit hat,

Mit sich und für sich alleine zu sein.

Das kann gut gehen,

Das kann auch mal ein bisschen nach hinten losgehen.

Das ist ja,

Glaube ich,

Auch gerade für viele Menschen hardcore.

Weil es gibt gerade so wahnsinnig wenig Möglichkeiten,

Vor sich selbst wegzulaufen.

Oder vor seiner Familie oder vor seinem Partner oder was auch immer.

Also das ist jetzt eine Zeit,

Alles das,

Was die ganze Zeit nicht behandelt wurde,

Nicht angegangen wurde,

Fliegt einem jetzt mit 200 kmh volle Lotte um die Ohren.

Also das ist quasi so armer Turbo-Klärung.

Und je größer natürlich meine Scheißtonne ist,

Die da rumsteht,

Desto mehr fliegt es mir jetzt um die Ohren.

Weil man kann dem nicht aus dem Weg gehen,

So wirklich.

Und sagen,

Oh,

Man darf nicht raus,

Man hat kein Argument,

Sich zu verpissen.

Man hat kein Meeting und so,

Was man ja vielleicht mal so macht,

Um irgendwie Dinge aus dem Weg zu gehen.

Nö,

Keine Chance.

Face your shit an der Stelle.

Schöne Buchempfehlung,

Hatte ich ja schon mal gesagt,

Die Dunkle Nacht von Johannes vom Kreuz.

Spannender Typ,

Spanische Mittelalter-Mystik.

Da geht es auch genau darum,

Auch wenn das jetzt schwierig ist,

Deshalb bin ich ja Fan vom Yin-Yoga,

Das Leben ist da gerecht,

Kein Schmerz ohne Erlösung.

Wenn man dann durchgeht,

Und alle,

Die ganze Welt muss jetzt da durch,

Bin ich trotzdem der festen Überzeugung,

Dass am Ende dieses Gefühl von Lösung und Befreiung noch nie so stark wird.

Also ich glaube,

Unsere Generation hat es in diesem Ausmaß noch überhaupt nie erlebt.

Aber ich bin der festen Überzeugung,

Millionen von Menschen werden demnächst den nächsten Cappuccino sich nicht wahllos in den Hals schütten,

Um dabei wieder aufs Handy zu starren,

Sondern sich vielleicht in Ruhe mal in die Sonne zu setzen und ganz bewusst seinen nächsten Kaffee in der Sonne oder sein Aperol oder sein alkoholfreies Ding,

Was auch immer,

Zu genießen.

Natürlich ist jetzt die Frage,

Warum hat man das nicht vorher gemacht?

Oder warum gab es da nicht vorher die große Solidarität?

Oder warum hat man nicht vorher für Pflegekräfte geklatscht?

Weil Pflegekräfte schon seit Jahren für beschissenes Geld sich den Arsch abarbeiten.

Aber auch da,

Es ist verflossene Milch,

Das ist rum.

Man hätte viel,

Viel mehr immer früher machen können.

Aber das ist ja Klugscheißerei,

Zu sagen,

Ich habe es dir doch schon immer gesagt,

Hättest du wohl mal.

Das hilft ja kein Millimeter weiter,

Irgendjemand.

Was weiter hilft,

Ist zu sagen,

Okay,

Jetzt ist der Moment.

Ich kann es jetzt tun,

Ich kann es jetzt wahrnehmen und vor allem,

Ich kann das so in meine innere Schatzkiste packen und kann vielleicht auf Dauer versuchen,

Mein Cappuccino,

Meine nächste Begegnung,

Das nächste Live-Event,

100% zu genießen.

Also da bin ich auch der festen Überzeugung und guten Mutes,

Was auch mein Leben oder das Geschäftsmodell von vielen Menschen da draußen angeht,

Die ganz stark mit der echten Welt zu tun haben,

Mit Events,

Mit Veranstaltungen,

Mit Kochkursen.

Dass sich,

Glaube ich,

Ganz viele Leute da draußen den Hintern abfreuen,

Wenn es endlich wieder soweit ist.

Weil ich glaube,

Irgendwann geht einem das Internetgeklotze auch tierisch auf die Nerven.

Dass man sagt,

Oh,

Man hat jetzt das gesehen und das gesehen und das gesehen,

Das ist alles schön.

Aber das ist,

Glaube ich,

So ein bisschen wie Sex mit einer Puppe.

Es ist zweckerfüllend,

Aber halt nicht geil.

Und genau so geht es,

Glaube ich,

Vielen Menschen auch.

Dass man sagt,

Ja,

Es geht jetzt irgendwie und es wird einen riesen energetischen Booster mitbringen.

Wenn man sagt,

Ja,

Endlich wieder raus.

Und ich hoffe,

Dass man auch wieder sich so nahe kommen darf,

Dass man sich die Hand gibt,

Dass man sich wieder umarmt.

Weil gerade wir in Deutschland ja sowieso eine Gesellschaft waren,

Wo es eigentlich so ein Thema hatte.

Mit Nähe,

Mit Berührung.

Und vielleicht rückt es wieder jetzt auch in einen ganz anderen Fokus.

Dass man sagt,

Wie wertvoll das ist,

Mal wieder jemand bewusst die Hand zu geben,

Bewusst in die Augen zu schauen.

Also einfach vielleicht zukünftig für die ganz,

Ganz kleinen Dinge des Alltags,

Die man überhaupt nicht mehr so wahrnimmt.

Deshalb ist es ja auch immer in meinen Yogaklassen,

Wo es auch ganz bewusst die Fokussierung gibt,

Die jetzt schon tausendfach gelaufen sind,

Ohne dass man sich dessen bewusst geworden ist,

Geschweige denn,

Dass man sich dafür bedankt hat.

Also ich glaube,

Die ganz,

Ganz große Chance von dieser Situation ist,

Dass zukünftig ganz viele Dinge,

Die man überhaupt nicht wahrgenommen hat,

Eine viel tiefere Bedeutung erlangen können.

Und dafür braucht es aber gerade die Mut.

Um aufrechtzustehen und zu sagen,

Gut,

Teil des Lebens ist auch mal das auszuhalten und zu sagen,

Ja,

Mutige Menschen halten auch mal Dinge aus und laufen nicht weg oder versuchen auszuweichen,

Sondern ja,

Es ist jetzt so und sehen das auch als Teil des Weges.

Und wenn man es dann noch schafft,

Diesen Switch zu machen und dann quasi jetzt schon mal wie auf ein Konto einzuzahlen,

Auf so ein Achtsamkeitskonto und so weiter,

Zukünftig werden viele Kleinigkeiten eine andere Bedeutung bekommen.

Also das ist,

Glaube ich,

Die allergrößte Chance von der jetzigen Situation.

Also ich selber bin jetzt kein Anhänger der Fraktion,

Die sagen,

Oh,

Danach wird die Welt eine komplett andere sein.

Unsere Transformation hat die Welt noch nicht gesehen.

Also ich bin gespannt.

Ich lasse mich gern vom Gegenteil überzeugen.

Aber es muss auch gar nicht die große Kardinalslösung dann sein.

Also diese kleinen Dinge.

Vielleicht jetzt nicht jeden Tag,

Aber einmal die Woche bei der Nachbarin klingeln und fragen,

Kann ich für sie einkaufen?

Oder jeden dritten Cappuccino bewusst genießen weil es natürlich auch habe ich so das Gefühl,

Eine überhitzte Stimmung.

Es gibt so eine lustige Szene aus Independence Day,

Also was auch immer noch von dem Film hält,

Wo Will Smith zu dem Stützpunkt fährt,

Um gegen die bösen Außerirdischen zu kämpfen und auf dem Weg zum Stützpunkt laufen so die unterschiedlichsten Partys,

Wo man die Aliens begrüßt und hier so Hippie Woodstock Party,

Also gerade habe ich manchmal das Gefühl,

Es ist auch so da draußen,

Dass für unsere Generation endlich ist mal was los.

Hier passiert was.

Und man feiert schon mal die Party auf die große Welttransformation,

Die jetzt endlich kommt,

Die man schon immer prophezeit hat,

Auf die man schon immer gewartet hat.

Vielleicht bin ich da irgendwie also kann sein und wenn dann einer die Corona-Transformationsparty ab morgen wird,

Alles besser feiern will,

Von mir aus,

Ich wäre schon mal total happy damit,

Wenn man es schafft,

Diese kleinen Dinge zu transformieren und ins Leben zu bringen und vielleicht da auch gar nicht mit so extrem hohen Erwartungen ranzugehen,

Das ist schon mal eine riesen Erleichterung oder auch eine riesen Weiterentwicklung.

Begegnungen werden eine neue Bedeutung oder was auch immer.

Es ist ja auch schwierig jetzt zu definieren,

Weil es ja keiner weiß.

Momentan ist ja allgemeines Nebelgestocher angesagt und wird wahrscheinlich auch noch weitergehen,

Weil wenn dann irgendwann dieses Thema für beendet erklärt ist,

Dann hört es ja nicht auf.

Also ich glaube,

Dann wird es ja erst richtig spannen,

Was danach an Transformation passiert,

Auch gesellschaftlich.

Und erinnere dich mal zurück an ein paar Podcasts vorher,

Da ging es ja auch so ein bisschen um das Thema Transformation,

Digitalisierung und das ist jetzt natürlich ein brutaler Booster und das ist glaube ich das,

Was vor ein paar Wochen schon in den Köpfen oder in den Gesprächen war,

Jetzt jetzt einfach wahnsinnig beschleunigt.

Weil es kann natürlich sein,

Ganz pragmatisch,

Dass viele Jobs verschwinden werden und ich hatte ja damals schon gesagt,

Für die Zukunft und die hat sich jetzt glaube ich einfach nur mit Turbo-Geschwindigkeit beschleunigt,

Weil es ist so ein Wunder,

Es ist zu fragen,

Was kann man wirklich,

Was steckt in mir,

Nicht,

Was habe ich gelernt?

Weil es gibt ja jetzt schon die Prognosen,

Dass mindestens zum Beispiel ein Drittel aller Balkfilialen zumacht oder gar nicht mehr aufmachen wird hinterher.

Also es kann sein,

Dass ganz ganz viele Menschen sich irgendwann umschauen und sagen,

Ach du Scheiße,

Wo ist denn mein Job hin?

Wo ist denn mein Job hin?

Das ist aber vielleicht nicht unbedingt das,

Was ich kann,

Was ich will,

Wo meine Herzenskompetenz liegt.

Also die damals gestellte Grundfrage,

Das ist das,

Was wir gerade erleben,

Die Leute brauchen zukünftig genug Geld,

Um ihr Leben zu bestreiten und eine Idee für den Tag,

Was mache ich damit?

Das sind Dinge,

Die viele Menschen hautnah live erleben und was es mit Menschen macht,

Seht ihr ja,

Müsst ihr nur mal,

Wenn man raus darf,

Einen Fuß in die Welt setzen oder geht mal einkaufen.

Muss man nur pendeln zwischen Nudeln,

Klopapier und Mehlregal,

Um zu sehen,

Was es mit vielen Menschen macht.

Einfach diese Ängste,

Oh Gott,

Ich habe kein Geld mehr und was mache ich überhaupt mit mir?

Kurzarbeit,

Viele haben Kurzarbeit,

Die Ängste,

Oh,

Wo geht es weiter?

Wo ist mein Job?

Wird meine Wohnung?

Muss ich vielleicht raus?

Muss ich mein Auto verkaufen?

Und natürlich sind das für viele Menschen elementare Themen und je weiter man jemals davon entfernt,

Sich diesen Themen zu stellen oder sich mit seinem eigenen Leben zu befassen,

Umso mehr kann es natürlich sein,

Dass es dem einen oder anderen jetzt auf die Füße fällt und wahnsinnige Ängste verursacht.

Andere Menschen,

Zu denen ich mich jetzt einfach mal dazuzähle,

Wo ich sage,

Ja,

Also,

Natürlich ist es jetzt nicht so geil,

Ich könnte mir jetzt auch was Besseres vorstellen,

Wie jeden Monat Tausende von Euro zu versenken oder nicht mehr zu haben.

Aber ich weiß,

Es wird irgendwie weitergehen.

Wahrscheinlich kleiner und in einer ganz anderen Form,

Oder vielleicht auch größer in einer anderen Form.

Das ist noch gar nicht klar,

Das muss auch gar nicht klar sein.

Für mich ist nur eines klar,

Es wird weitergehen und ich werde auch dem,

Was ich jetzt,

Oder von dem,

Was ich jetzt erlebt habe,

Jetzt schon davon.

Und deshalb ist dieses Corona-Ding jetzt,

Ja,

So wie so ein Zwangsanschieb.

Wie in Tokio in der U-Bahn,

Ob ich rein will oder nicht,

Da drückt mich jetzt einer rein.

Ich habe halt am Gleis gestanden,

Da habe ich gedacht,

Der will da mitfahren.

Und dann kriegt er so richtig einen mit und dann fährt er mit in die U-Bahn und das Ding fährt los und ich kann die Schilder nicht lesen,

Kann die Sprache nicht,

Habe keine Ahnung,

Wo das Ding mit mir hinfährt.

Aber wenn ich tief drin weiß,

Ich kann zwar kein Japanisch,

Aber mit dem,

Was ich kann,

Werde ich Menschen immer vielleicht berühren können.

Und das ist das wahre Kapital,

Das ist in den letzten Jahrtausenden schon für viele Menschen versenkt worden.

Multi von Milliarden oder Hunderte von Milliarden sind an weltweiten Börsen versenkt worden.

Also Menschen gucken morgens auf einen Zettel,

Da steht eine Zahl drauf,

10 Millionen,

Da gucken sie abends drauf,

Da steht drauf eine Million.

Und jetzt?

Natürlich nicht.

Wenn ich weiß,

Mein wahres Kapital schlummert ganz woanders und das ist jetzt auch die Chance,

Da hinzuschauen und sich wirklich intensiv damit auseinanderzusetzen.

Weil dann braucht man,

Das kann ich dir sagen,

Auch keine Ängste zu haben.

Weil dann ist man raus aus diesen Abhängigkeiten.

Bei mir wird sich auch vieles verändern.

Ich werde in ein paar Wochen nicht mehr da sein,

Weil ich pragmatisch aktuell gar nicht mehr das Geld habe,

Um die zu finanzieren in der echten Welt.

Ich muss mir ein paar Dinge machen.

Miete,

Personal,

Laufende Kosten.

Und wenn das Geld jetzt nicht da ist,

Kann ich das nicht machen.

Also muss man sich von diesen Dingen trennen.

Was aber nicht heißt,

Dass man Leben ändert,

Sondern es ist eine Neuorientierung,

Das ist auch gut.

Aber es geht trotzdem weiter.

Weil das Leben bietet trotzdem ganz viele Möglichkeiten.

Das Bild,

Was ich für mich auch mal benutze,

Für mein Leben ist so,

Also mein Leben ist manchmal so ein bisschen wie die Bilder von Jackson Pollock.

Wenn du nicht kennst,

Google mal.

Jackson Pollock,

Der hat so eine Bilderserie Trippings.

Der hatte eine riesen Leinwand auf dem Boden,

Darüber hing da ein Farbeimer,

Und angestoßen.

Und ist dann quasi der Natur,

Der Willkür überlassen,

Welches Bild da rauskommt.

Und natürlich sind die Bilder,

Die da rauskommen,

Vielleicht nicht mit dem Lineal gezogen.

Schön akkurat und genau.

Hat ja schon mal was gesagt zum Thema perfektes Leben.

Aber am Ende entsteht trotzdem ein Bild.

Das geht zwar rechts rum,

Links rum,

Wie auch immer.

Aber am Ende entsteht ein Bild.

Solange in diesem Eimer genug Farbe,

Also sprich genug Energie und Willen und Vision drin steckt,

Wird auch immer ein wunderschönes Bild am Ende dabei rauskommen.

Das wünsche ich dir auch von ganzem Herzen.

Nutz die Zeit.

Mal dein eigenes Bild von deinem eigenen Leben.

Ich bin überzeugt,

Es wird wunderschön sein und wird dich dein Leben lang begleiten und begeistern.

Schön,

Dass du dabei warst.

© 2026 Volker Mehl . All rights reserved. All copyright in this work remains with the original creator. No part of this material may be reproduced, distributed, or transmitted in any form or by any means, without the prior written permission of the copyright owner.

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