43:29

Was uns in Krisenzeiten herausfordert und was uns trägt

by Sylvia Kolk

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Wie kann Dich der buddhistische Weg durch eine Krise hindurch begleiten? Erinnerst Du Dich, wie tief greifend es ist, Dich erst einmal selbst zu spüren und zu verstehen, das dies die Voraussetzung für alles Weitere ist? Die Frage, die dich begleiten wird: „Wer bin ich in dieser aktuellen Situation?“ Es gibt keine Generalprobe. Leben ist immer live. (1. Vortrag im Online-Oster-Retreat 2020 als Antwort auf die Corona-Krise)

Transkription

So,

Ich habe jetzt das Zeichen bekommen,

Dass es weitergeht und ja,

Wir wollen uns ja so ein bisschen reinbegeben und mir fällt es natürlich leichter,

Wenn ich erstmal von mir ein bisschen erzählen darf,

Also ich setze noch mal da an,

Dass ich in Urlaub war,

Ja,

Und ich darf vielleicht auch sagen,

Ich war auf Kuba,

Das ist ein Land gewesen,

Wo ich immer schon mal hinwollte und es hat mich sehr,

Sehr berührt,

Muss ich sagen,

Auch vor allen Dingen,

Wenn man die ganze Geschichte verfolgt,

Was dieses Volk erlebt hat und ja,

Und das war eben der große Abstand und als ich zurückkam,

Hatte sich eben hier und weltweit schon enorm viel verändert hat,

Also,

Dass wir eben heute sagen können,

Wir leben wirklich in außergewöhnlichen Zeiten,

Sehr einsichtartig und was ich dann hörte,

War eben,

Dass es eben um Inhalten geht,

Wir sind in unseren Home Offices,

Wir haben keine sozialen Kontakte,

Also Social Distancing und sowas alles und dann dachte ich,

Ach wie schön und stellte aber fest,

Dass ich noch nie so viel am Computer war,

Wie in der ersten Woche,

Als ich zurückkam,

Also von morgens bis abends,

E-Mails,

Zoom-Meetings,

Sich einarbeiten in diesen ganzen Plattformen und so weiter und dann kam ja noch dazu,

Dass ich das Ganze mit Corona irgendwie verstehen musste,

Also einschätzen,

Wie unterscheidet man das jetzt,

Was sind die wirklichen Zahlen oder was geht es jetzt eigentlich,

Sind die Maßnahmen wirklich gerechtfertigt und,

Und,

Und und dann strudelte ich durch unzählige Artikel und YouTube-Videos und das ist euch bestimmt auch so gegangen,

Nachrichten und dann natürlich vor allen Dingen auch viele Gespräche mit Freunden und Freundinnen am Telefon und das Ergebnis war so,

Nach einer guten Woche hatte ich sowas wie so ein Corona-Kater und automatisch begann ich dann langsamer zu werden,

Unheimlich langsam muss ich sagen,

Ja,

Also nicht entschiedener Weise,

Sondern man könnte sagen gemütlich,

Ja,

Also negativ gesprochen,

Motivationsarm.

Es ist nämlich,

Dass man nicht nur Unruhe erlebt und vielleicht eine Überaktivität,

Sondern wir fangen auch an,

So ein bisschen dumpf zu werden und vielleicht sogar dissoziieren,

Also alles kommt im Grunde auf in uns,

Was wir so an Möglichkeiten haben,

Mit so einer Situation fertig zu werden.

Ich habe jetzt keinen Widerstand in mir gespürt,

Sondern ich ließe mich dann auf den Tag ein,

Aber in keinster Weise emsig oder leistungsbereit und obwohl im Tiefen schon die Frage immer war,

Also wie kann ich mich jetzt,

Oder wie kann ich jetzt meine,

Was kann ich beitragen,

Ja,

Wie kann ich hilfreich sein,

Um was geht es eigentlich und ich suchte aber erstmal so eine Balance im Umgang mit den ganzen Nachrichten,

Muss ich ehrlich sagen und verschob dann den Block,

Den ich eigentlich mir vorgenommen hatte zu machen und habe mir eingestanden oder zugestanden,

Dass ich einfach wirklich Zeit brauchte,

Um in diesem kollektiven Klima als Individuum,

Also individuell anzukommen,

Ja,

Und ich brauchte einfach Zeit,

Um eine für mich jetzt,

Sagen wir mal,

Ausgewogene Haltung zu finden,

Eine Haltung,

Die für mich stimmig ist und ich fand das dann richtig mutig,

Also mich dann nicht so in diesen Stress rein zu begeben,

Sofort Meditationsangebote ins Netz zu bringen,

Sondern mich mehr von so einem Rhythmus tragen zu lassen,

Der einfach von selber da geschah und dann habe ich tatsächlich liebevoll meinen Garten beackert und mich nicht von alten Gewohnheiten eben,

Die ich wahrnehmen konnte,

Was bei mir sehr stark ist,

Eben diese Leistungsbereitschaft,

Sofort Verantwortung übernehmen,

Sondern erstmal wirklich auch zu spüren,

Also nicht erstmal,

Sondern da lag ja schon eine Zeit eben von hoher Aktivität dazwischen,

Sondern dann zu spüren und als nächstes nochmal zu spüren und zwar einfach unter dieser sehr,

Sehr einfachen Frage,

Wer bin ich eigentlich jetzt?

Wer bist du eigentlich jetzt?

Wer bin ich jetzt,

Dass ich hier sitze und weiß,

Dass da ganz viele andere jetzt hören und wir diese Themen zirkulieren lassen,

In der Hoffnung,

Dass es euch erreicht und ihr da etwas für euch auch empfinden könnt und seht,

Ja mir ging es ähnlich oder vielleicht auch anders.

Also in solchen Krisenzeiten kommen ja oder kommt ja das auf,

Was wir gelernt haben,

Was uns in Krisenzeiten stabilisiert oder hilft,

Also uns emotional und psychisch stabilisiert und es kommt aber genauso das auf,

Was uns verloren sein lässt,

Im Stress oder in der Angst oder alte traumatische Muster,

Die aufkommen und daher bleibt uns eben immer weiter diese Aufgabe erhalten,

Die Aufgabe unserer inneren Praxis,

Nämlich in die Tiefe zu gehen,

So dass wir dann auch nach und nach hinter die Muster gehen können und damit werden wir uns auch befassen in diesen drei Tagen.

Das erste,

Was uns vielleicht einfällt,

Ist dann gleich das,

Was der Buddha als erstes gesagt hat nach seinem Erwachen,

Im Grunde dieses der mittlere Weg.

Das ist so schön,

So einfach und doch so klar und dann zu fragen,

Was heißt das jetzt für mich jetzt?

Wie ist es denn gerade?

In welchem Extrem bin ich gerade verloren?

Fühle ich gar nichts?

Fühle ich zu viel?

Bin ich überschüttet oder bin ich in Balance?

Und das ist ja das,

Was dann klar wird,

Dass wir nicht einmal einen Zustand erreichen und dann fertig sind,

Sondern dass es eine lebenslange Aufgabe ist,

Immer wieder mit Bedacht und mit Engagement in diese Balance zu gehen,

Immer wieder auszubalancieren und nicht enttäuscht zu sein,

Wenn dann mal ein Extrem spürbar wird,

Sondern wir wissen ja,

Wie der Weg wieder zurückgeht.

Also nicht zu hart,

Nicht zu weich,

Weder ablehnend noch zu euphorisch und das ist so etwas,

Was vielleicht auch du für dich noch mal fragen kannst,

Was heißt es für mich in dieser Zeit,

Den mittleren Weg zu gehen?

Was bedeuten diese wenigen Worte,

Mittlerer Weg,

Zwei Worte?

Was mir geholfen hat,

Also was dann auch aufkam,

War die politischen Theorien von Michel Foucault,

Ja,

So wie ich ihn jedenfalls verstanden habe.

Ich habe mich damals vor vielen,

Vielen Jahren in der Zeit,

Wo ich promoviert habe,

Mich sehr viel mit ihm,

Mit seinem Werk auseinandergesetzt,

Ein sehr komplexer Philosoph,

Der auch mehrfach verschiedene Phasen durchlaufen hat und sich auch selbst hinterfragt hat und da war etwas,

Was ich wirklich antizipiert habe für mein Leben,

Nämlich da,

Wo er sagt,

Dass wir immer Teil sind des gesellschaftlichen Diskurses.

Ich kann aus dem Diskurs nicht aussteigen.

Und das war nicht selbstverständlich,

Diese Aussage,

Denn es gab in den 60er Jahren eine tiefe Ernüchterung bei den französischen Sozialisten wie Sartre und Foucault,

Viele andere auch,

Weil man davon ausgegangen ist,

Es gibt so etwas wie das freie Subjekt.

Also,

Dass ich mich quasi abseits des Mainstreams befinden kann.

Also da ist der Mainstream,

Das sind alles Meinungen,

Die vertrete ich nicht.

Ich habe so eine revolutionäre Idee und ich kritisiere das und ich kann mit meiner Idee jetzt rauskommen und das System verändern.

Und dann kam eben raus,

Dass es dieses freie Subjekt so gar nicht gibt,

Sondern dass wir immer Teil dieses herrschenden Diskurses sind.

Und es geht sogar so weit,

War dann die Einsicht,

Dass wenn wir jetzt in alternativen Bewegungen sind,

Dann zeigen wir im Grunde dem herrschenden System oder dem herrschenden Diskurs,

Wo die Lücke ist,

Wo Widerstand ist und dann kann es sozusagen das Nutzen und System immanent für sich wieder benutzen.

Das heißt,

Selbst in meiner revolutionären Tätigkeit bin ich schon wieder systemimmanent oder werde schon wieder da hinein gewoben.

Das fand ich etwas ganz,

Ganz Wichtiges damals für mich.

Das heißt also,

Ist das jetzt ein Zirkelschluss?

Komme ich da überhaupt nicht raus?

Wie bildet sich das ab,

Was sozusagen im Mainstream vorhanden ist,

In mir,

Die ich versuche sozusagen einen neuen Geist in die Welt zu bringen,

Ein neues Denken,

Was dem Leben dient.

Und das Spannende war,

Foucault ist dann einen Schritt weiter gegangen,

Hat gesagt,

Doch,

Wir können nämlich an den Rand gehen,

An den Rand sozusagen des Diskurses.

Und das hat so einen großen Eindruck für mich damals gemacht,

Dass ich das versucht habe auch.

Das heißt,

Er sagt also,

Wir gehen an den Rand,

Wissen,

Dass wir immer auch Teil des Ganzen sind,

Also das auch auf uns sozusagen reflektiert und wir zurückreflektieren.

Aber ich gehe eben an den Rand,

Beobachte von dort und störe dann vielleicht von dort aus auch,

Im Wissen aber immer auch Teil von dem Ganzen zu sein.

Und das heißt also,

Für mich jetzt war das in der Auseinandersetzung mit dem,

Was ist mit diesem Corona und diesen ganzen vielen Theorien und Einschätzungen,

Was ist jetzt eine Verschwörungstheorie und was ist einfach eine kritische Aussage auch,

Ja.

Das hat mir da sehr geholfen,

So an den Rand zu gehen und erst mal nicht so schnell Einschätzungen herauszugeben,

Sondern erst mal das wirken zu lassen und auch zu merken,

Oh,

Da bin ich jetzt auch wieder einer Sache auf den Leim gegangen,

Ja,

Wenn man sie dann später noch mal ein paar Tage später wieder reflektiert hat.

Und ich vermute euch ist es auch so gegangen oder geht es bis heute so und es wird ja noch weitergehen,

Das unklar ist und das ist ja was,

Was eben das Bewegende ist.

Es ist so unsicher,

Wie es weitergehen wird,

Ja.

So und was passiert da eigentlich,

Wo wir kritisch sein müssen und wo passiert etwas,

Wo wir mit der Veränderung mitgehen?

Wo sind also kluge Interventionen,

Wo sind Machtausübungen und zu sehen,

Also ich bin immer auch Teil von dem Ganzen.

Das Spannende war damals,

Als ich mit Foucault also arbeitete oder mit seinen Theorien mich auseinandersetzte und das eben wirklich etwas mit mir gemacht hat,

Das war auch zu der Zeit,

Wo ich Ayakema kennenlernte und auch die Zeit,

Wo ich in meiner Meditation eine der wesentlichen Erfahrungen gemacht habe,

Die bis heute wirkt.

Und das Besondere war ja,

Dass ich da auch lernte eben,

Also auf Abstand zu gehen,

Also nicht rauszugehen,

Wegzugehen,

Nicht mehr zu spüren,

Sondern Teil von dem Geschehen zu sein,

Was ich bin,

Aber im Grunde diese Kraft von Sati,

Die sozusagen den Geist,

Also die Fähigkeit,

Dass der Geist sich selbst reflektieren kann,

Sich selbst wahrnehmen kann,

In welcher Qualität er unterwegs ist,

Das kam für mich da zusammen.

Also einmal dieses Abstand nehmen politisch,

In der politischen Theorie,

Wo bin ich da eigentlich,

Wie kann ich überhaupt zur Einschätzung kommen?

Und ich sage mal,

Eins ist wirklich,

Wir müssen uns auch Zeit lassen.

Also es braucht einfach auch,

Das zu verarbeiten und zu sehen,

Wo bin ich da eigentlich und eben frisch zu bleiben.

Wenn es heißt,

Dass das jeden Tag anders ist,

Dann bin ich ja auch jeden Tag eine andere und es braucht,

Dass wir uns nicht wieder in neue Gewohnheiten reinfallen lassen,

Die vielleicht gar nicht hilfreich sind.

Also dieses Frisch- und Wachbleiben zu erwachen,

In diese Zeit hinein,

Immer wieder neu,

Ist glaube ich was Entscheidendes,

Was uns helfen wird.

So,

Also für mich kam damals das auf eine schöne Weise zusammen,

Die Philosophie,

Die für mich sehr inspirierend war,

Und mein innerer Weg und beides eben auch als Praxis umgesetzt.

Und das war etwas,

Was mir eingefallen ist,

Als ich dann hier ankam und mit all dem von heute auf morgen überschwemmt wurde und gucken musste,

Okay,

Also es ist,

Wir schwimmen,

Ja,

Also wir werden wirklich ins Wasser jetzt geworfen und die Frage ist,

Können wir schwimmen?

Habe ich schwimmen gelernt?

Was sagt mein innerer Weg?

Greift die Praxis,

Die ich so viele Jahre gemacht habe oder praktiziert habe?

Also die Frage ist irgendwie so,

Nochmal zu sehen,

Aha,

Also sind die Reaktionen,

Die wir in uns erleben,

Sind die realistisch?

Beziehen sie sich direkt auf das,

Was da sich ereignet?

Oder spielen da auch alte Muster rein,

Ja?

Was wir immer ablesen können an Körpermustern,

Frühwarnsysteme,

Die wir ausgebildet haben und hoffentlich kennen.

Und wenn nicht,

Ist es wirklich eine Zeit,

Die auch kennenzulernen.

Und damit sind wir im Grunde mittendrin schon in unserem Retreat,

Also in dem,

Um was es eigentlich geht,

Ja.

Es ist zurzeit vieles anders und ich denke auch in eurem Alltag,

Allein schon ein Retreat jetzt so zu machen,

Ist ja schon,

Also hätte ich das vor ein paar Wochen gedacht?

Nein.

Da habe ich noch aus Kuba heraus immer mit versucht,

Mit dem Pegasushof irgendwie in Verbindung zu kommen.

Geht es mit dem Osterretreat?

Werden wir den machen können?

Oder nicht?

Ein Retreat,

Den ich seit 25 Jahren gebe.

Und auf einmal muss man den zwei Wochen vorher absagen.

Viele andere Veranstaltungen auch natürlich und das ist ja,

Was ihr auch erlebt in euren Berufen.

Gerade die,

Wir heißen ja jetzt Solo-Selbstständige,

Das ist auch sowas Witziges.

Es gibt ja jetzt neue Begriffe,

Solo-Selbstständige und systemrelevante Berufe.

Und das zeigt,

Dass wir tatsächlich auch in einem Kulturwandel sind und wo wir eben auch schauen müssen,

Wohin geht das eigentlich und wie können wir mit unserer Praxis auch kulturprägend sein.

Das Verrückte ist ja,

Dass wir,

So Hausarrest,

Das kann man nicht sagen,

Das ist so ein bisschen verniedlicht,

Aber doch verrückt ist es doch wirklich,

Dass wir an dem vertrautesten Ort jetzt sind,

Zu Hause.

Und trotzdem ist das eben eine sehr herausfordernde Zeit,

Weil wir haben das ja nicht freiwillig gewählt,

Es ist erzwungen sozusagen.

Außer diejenigen,

Die in diesen systemrelevanten Berufen unterwegs sind,

Die haben wieder ganz andere Herausforderungen.

Eine Beschleunigung sogar,

Nicht Entschleunigung,

Beschleunigung.

Wir stecken also in einer Krise,

Das muss man,

Ja.

Und zwar sowohl individuell als auch kollektiv.

Ja,

Und das verbindet sich ja.

Und Krise,

Das hat mal eine Teilnehmerin gesagt,

Bei einer Freundin von mir,

Die Seminare gibt,

Und das hat mich sehr beeindruckt.

Da hat eine Teilnehmerin einmal gesagt,

Auf die Frage hin,

Was ihr für ein Bild kommt,

Wenn sie Krise hört.

Also der ganze Kurs hatte diese Aufgabe,

Und also was kommt dir,

Wenn du hörst,

Aha,

Krise.

Was für ein Bild kommt da in dir auf?

Was ist Krise?

Vielleicht ins Wasser geworfen zu sein,

Und jetzt gucken,

Okay,

Kann ich überhaupt schwimmen?

Und wie lange?

Diese Frau hat gesagt,

Krise ist für mich wie ein Stoppschild auf der Autobahn.

Stoppschild auf der Autobahn,

Das heißt plötzlich ist da was,

Was da bisher nicht war und vor allen Dingen nicht hingehört.

Überhaupt nicht hingehört.

Stell dir vor,

Ein Stoppschild auf der Autobahn.

Wie gehen wir damit um?

Vollbremsung einer ganzen Menschheit,

Muss man sich mal vorstellen.

Und mit welcher Geschwindigkeit sozusagen da gefahren wird.

Geschwindigkeit,

Was im übertragenen Sinne natürlich unbegrenztes Wachstum ist,

Diese ganze fortschreitende Klimakrise und so weiter.

Und jetzt dieser Kurswechsel,

Das ganze Land steht still.

Im Äußeren jedenfalls.

Und Krise ist eben auch etwas,

Oder es bedeutet,

Dass in der Krise Dinge bewusst werden,

Die schon eine ganze Weile da sind.

Also das,

Was schon länger nicht mehr funktioniert.

Ganz vorne ist auch durchaus der ganze Pflegebereich und Krankenhäuser,

Aber nicht nur da.

Das heißt,

Das haben Krisen an sich,

Dass sie auf etwas verweisen,

Was schon eine Weile wirkt,

Sich fest im System verankert hat,

Aber marode ist.

Wir wissen,

Lebensfeindlich sogar,

Unabsehbar sind jetzt auch die wirtschaftlichen Folgen,

Zum Beispiel von so einem Shutdown,

Wo wir ja nicht wissen,

Wie lange der geht.

Auch die Folgen,

Die das psychisch macht mit einer Weltbevölkerung,

Das weiß man nicht,

In der Psychologie hat man das nicht erforschen können bis jetzt.

Man weiß nur,

Was so eine Isolation in Kriegen gemacht hat mit Soldaten und da weiß man,

Dass es wichtig ist,

Dass man sich vielleicht nicht so viele starke Bilder reinzieht,

Weil das ist das,

Was dann auch doch den Geist stärker beeinflusst,

Als wenn wir in Zeiten sind,

Wo viel passiert,

Wir unterwegs sind,

Und dann die Nachrichten sehen,

Als wenn wir zu Hause sind und dann die Nachrichten sehen und dann das ganze Elend sehen und das,

Was da in der Welt passiert.

Das Sterben in Italien,

In Spanien,

Bei uns in Deutschland,

Aber da,

Wo eben,

Wenn wir jetzt sehen,

Dass es in unseren Partnerländern in Afrika weiter auch sich verbreiten wird und wo da im Grunde gar kein Halt mehr ist,

Dass wir sagen können,

Wir wohnen ja noch in sehr vorteilhaften Bedingungen.

Also was macht das psychisch?

Entstehen dadurch Traumata oder können wir dies als Chance nutzen,

Wie es so schön gesagt wird?

Wir wissen es nicht.

Großartig ist,

Wenn ich dann sehe,

Dass Künstler und Künstlerinnen uns heute daran teilnehmen lassen,

Wie sie kreativ mit der Krise umgehen.

Nicht nur sie,

Sondern auch viele andere Menschen,

Nachbarschaften und was wir so hören,

Die vielen Geschichten.

Es ist ganz wichtig,

Diese Geschichten zu hören,

Wie das Leben sich ausdrückt,

Bei meinem Nachbarn oder wer auch immer.

Aber die Kunst ist schon ein sehr entscheidender Faktor unserer Kultur und von daher,

Denke ich,

Ist es wichtig,

Dass wir darauf achten,

Vielleicht die auch eines Tages dann zu unterstützen oder zu sehen,

Dass nicht so viel wegbricht dann.

Denn gerade die kleinen Künstler und alle,

Die wir jetzt sozusagen nicht arbeiten können.

Es wird aber in so einer Krise nicht nur das bewusst,

Was nicht mehr stimmt oder es kommen nicht nur Traumas hoch.

Da müssen wir mit rechnen,

Dass die bewusst werden nochmal und damit wir auch die Chance haben,

Sie nochmal neu anzugucken und tiefer zu gehen.

Sondern was auch hochkommt,

Ist neu,

Also frisch,

Unsere Verantwortung für die Welt,

Für die anderen Menschen,

Für andere Lebewesen.

Und ich denke,

Es braucht,

Dass wir alle,

Ihr und ich und die wir hier sitzen,

Dass wir sichtbar werden in unserem Denken,

In unserem Handeln,

In unserem Fühlen.

Und dazu gehört eben auch die Ermutigung,

Das Anteilnehmen und das aktive Helfen auch.

Und dazu gehört aber auch unsere Zuversicht und Resilienz,

Wie es so schön heißt.

Das ist ja auch ein Wort,

Was man so oft noch nie gehört hat.

Für mich entstand die Idee zu dem Retreat hier tatsächlich aus dem Bedürfnis heraus,

Wieder mehr in Kontakt zu sein.

Neue Wege nicht zu meiden,

Wie jetzt dieses Medium,

Sondern zu nutzen auch.

Und auch diese Frage zu bewegen und zirkulieren zu lassen,

Mich selbst zu fragen,

Euch zu fragen,

Was ist denn unsere Aufgabe in dieser Zeit für uns,

Die wir uns für eine Transformation des Bewusstseins einsetzen,

Schon so viele Jahre für ein neues Denken,

Für ein neues Handeln fühlen.

Was macht das mit mir,

Wenn ich nun der Unsicherheit ausgesetzt bin,

Nicht zu wissen,

Was morgen sein wird.

Welche geistigen Kompetenzen,

Fähigkeiten unterstützen mich,

Helfen mir,

Gilt es insbesondere zu fördern und auf sie Acht zu geben.

Eins können wir jetzt schon sagen,

Wir brauchen uns gegenseitig.

Und das ist ja auch irgendwie witzig,

Dass dieses echt alte Wort,

Was so aus der Mode gekommen war,

Solidarität.

Das hat man doch gar nicht mehr gehört die letzten 10,

15 Jahre.

Echt.

Und jetzt hört man es alle naslang.

Ich finde das großartig,

Natürlich.

Und darum geht es auch jetzt,

Diese Verbundenheit zu erleben.

Und das ist natürlich eine Kunst,

Wenn ich gerade da in meinem Zuhause bin und mich gerade einsam fühle.

Das wäre vielleicht eine Möglichkeit bei uns jetzt,

Wenn wir hier zusammen sind und diesen Retreat uns nehmen und sagen,

Vielleicht kann ich was Neues jetzt finden in dieser Zeit,

Wo ich auf eine neue Art mich verbinden kann,

Wo ich heilen kann.

Also es geht um ein neues Zusammensein und verrückterweise praktizieren wir es gerade auch über ein neues Medium.

Eine neue Art des Zusammenseins,

Was in uns etwas erwecken kann.

Neue Ideen,

Kreativität,

Ermutigung.

Das ist die andere Seite.

Wir werden uns bewegen zwischen dem,

Dass die schwierigen Anteile aufkommen werden,

Sich melden,

Das ist in einer Krise so.

Nicht nur individuell,

Sondern auch kollektiv,

Gesellschaftlich.

Wir werden damit zu tun haben,

Definitiv.

Aber auch mit den Seiten sozusagen,

Wo Erneuerung,

Innovation ist,

Wo vielleicht wir diese neue Bewusstseinskultur tatsächlich mehr hineinbringen können,

Verantworten.

Also,

Wie wir den inneren Weg gehen,

Ob kurz oder lang oder erst vor kurzem angefangen oder schon viele Jahre,

Darauf kommt es nicht an,

Sondern wir können jetzt überprüfen,

Ob die Praxis uns dadurch trägt.

Denn,

Wie schon gesagt,

Praxis bedeutet ein kontinuierliches In-Balance-Kommen,

Ein Wissen um,

Jetzt nehme ich das Wort mal,

Resilienz,

Also die Fähigkeit,

Psychische und emotionale Widerstandskraft aufzubringen,

Die uns durch solche herausfordernden Zeiten zur Seite steht und Krisen zu bestehen,

Ohne nachhaltige Beeinträchtigungen.

Wir brauchen einander,

Das bin ich ganz sicher,

Dass das was ganz Wesentliches ist,

Zu wissen,

Ich bin da nicht alleine.

Und vielleicht auch zu vertrauen,

Dass so eine Menge schon passiert ist.

Du fängst nicht irgendwie mal an,

Sondern ihr seid alle mittendrin.

Mehr Vertrauen in deine Fähigkeiten,

Die vielleicht ein bisschen verschütt gehen mal,

Wenn es eine extreme Situation ist und dich nicht erschrecken,

Wenn du mal auf eine Art und Weise reagierst,

Wo du denkst,

Wo kommt das denn jetzt her.

Und wir haben ja auch einiges zu bewältigen.

Viele von euch haben mir geschrieben und da wurde deutlich,

Dass am Arbeitsplatz,

Also Verabschiedungen,

Arbeitsverlust,

Wertschätzung verloren geht.

Es ist nicht nur,

Dass immer geklatscht wird,

Sondern da sind auch viele Enttäuschungen und Abbrüche,

Die da jetzt auf einmal sind.

Und dann eben zu sehen,

Okay,

Also wie geht das,

Also eine Haltung zu gewinnen oder die zu vertiefen,

Dass wir auch angesichts von einer solchen krisenhaften Situation unsere Lebensfreude uns nicht nehmen lassen.

Also wir zumindest die Wahl haben,

Uns dafür zu entscheiden,

Das Beste daraus zu machen,

Indem wir Ja sagen zu dem Moment jetzt,

Anstatt zu klagen und uns verrückt machen zu lassen oder selbst verrückt zu machen dann angesichts teils dieser ganzen widersprüchlichen Informationen,

Die wir da täglich über den Äther gesendet kriegen.

Ja,

Also es braucht für die Zukunft und gerade auch jetzt also aufgeklärte Bürgerinnen und Bürger vielleicht eine Art neue Identität,

Was uns ja auch helfen würde,

Dass wir geschickt durch diese Informationen navigieren können und sie filtern können.

Wirklich eine entscheidende Fähigkeit,

Die wir brauchen.

Und nochmal zurück zu unserer Praxis,

Wir haben ja nicht nur gelernt,

Was wir tun können,

Wenn unser Herz eng wird,

Wir von Angst oder Unruhe oder Zweifel überwältigt sind,

Sondern wir haben das schon verinnerlicht,

Wir verkörpern das.

Es ist ja zu vertrauen,

Dass du weißt,

Wie du weise damit umgehen kannst.

Und die Antwort hat immer mit Präsenz zu tun,

Mit bewusster Geistesgegenwart,

Mit Sati,

Also Bewusstsein,

Jetzt in diesem Moment,

Den wir teilen und der sich schon wieder verändert.

Wer bin ich jetzt?

Diese Frage könnt ihr vielleicht mitnehmen,

Nicht nur bis morgen,

Sondern die könnt ihr euch immer wieder mal zu Herzen nehmen oder auch in der Meditation einen Moment innehalten,

Mal fragen,

Wer bin ich eigentlich jetzt?

Was zeigt sich?

Und das ist das Schöne,

Dass wir das jetzt in dieser Zeit auch wirklich wahr und annehmen wollen.

Und das ist ja das Fundament von jedem Retreat.

Unangenehme Erfahrungen,

Körperliche und geistige Gefühle,

Genauso begrüßen und annehmen zu können,

Wie die angenehmen.

Die einen Gefühle nicht zu beklagen und an den anderen nicht zu klammern,

Und eben auch zu wissen,

Das kann sich alles ganz schnell ändern.

Meditation heißt ja immer,

Den Geist zum Schmelzen zu bringen,

Also den blockierten Geist,

Das blockierte Herz,

Was starr geworden ist,

Was unbeweglich ist,

Gefroren ist,

Durch Meditation wieder ins Fließen zu bringen.

Das werden wir tun,

Das wirst du erleben.

Es ist schon verrückt,

Also das,

Was ja jetzt in unserer Zeit überall kundgetan wird in den Medien und so weiter,

Was für uns,

Die wir das Buddhasweg gehen,

Ja fast täglich für Praxis ist,

Sich zu erinnern,

Dass das Leben ungewiss ist,

Veränderung,

Dass wir uns hingeben,

Dem Nichtwissen,

Nicht zu wissen,

Was im nächsten Moment sein wird,

Dass wir aber vertrauen,

Weil wir dann eine innere Weite haben,

Sodass wir mit dem auch umgehen können,

Was geschieht.

Also es ist keine Zeit für Kontrollfreaks jetzt.

Aber es ist schon erstaunlich,

Dass das jetzt tatsächlich in unserer Gesellschaft angekommen ist.

Ich merke so,

Dass mir dieser Weg oder alles,

Was ich gelernt habe oder was sich auch wirklich verkörpert hat in mir,

Dass ich auf diese ganzen Angebote jetzt der Nachrichten und so immer fast immer mit dem Dhamma reagiere.

Ich finde,

Das kann man immer wieder auslegen in unsere Richtung.

Auch diese Menschlichkeit,

Um die es geht,

Dieses Zureifen in eine Menschlichkeit hinein,

Das ist ja auch etwas,

Was ganz viel jetzt gesagt wird,

Ob es wirklich gelebt wird,

Ist eine andere Frage,

Aber wir sehen das ja an vielen,

Vielen Orten und das weiter zu unterstützen und zu sagen,

Ja,

Das ist eben auch ein Bewusstseinswandel,

Das geht tiefer,

Das ist nicht mal etwas,

Was man mal so zwischendurch macht.

Das ist wirklich eine Herausforderung an unserer Menschlichkeit.

Dieses Kultivieren von Empathie und von Mitgefühl und dem Ziel auch oder dem Weg,

Mit uns selbst in einer tiefen Klarheit verbunden zu sein,

Mit uns selbst,

Mit dir selber.

Also indem,

Wenn du fragst,

Wer bin ich denn eigentlich jetzt,

Räumst du dir auch auf,

Bringst wieder etwas ins Fließen,

Bist mit dir in Verbindung,

In Beziehung und damit entsteht auch wieder Klarheit und vor allen Dingen auch Energie.

Da kommt wieder eine Kraft.

Was wir erfahren können dann durch die Meditation,

Das wirklich im wirklichen Erleben dann ankommt,

Das ist,

Dass wir nicht getrennt existieren,

Noch nie getrennt existiert haben.

Der Verstand kann das ganz anders uns erzählen,

Aber deshalb wollen wir in die Tiefe gehen und sind an der Tiefe interessiert,

Dass wir das wirklich spüren und erleben können.

Und wenn dann ein Moment der Einsamkeit aufkommt,

Dann darf der aufkommen,

Aber dann verlieren wir uns nicht da drin.

Und der Verstand erzählt dann tausend Geschichten,

Sodass wir da gar nicht mehr rauskommen.

Also wir brauchen einander,

Das ist glaube ich was,

Was deutlich wird und fühlbar.

Wir sind ja soziale Wesen,

Das ist ja was ganz Natürliches,

Nichts Neues,

Selbstverständliches.

Und doch haben wir uns so verloren als Mensch,

Das ist schon erstaunlich.

Da müssen wir uns ja nur den Planeten angucken.

Also ist schon enorm,

Was der Mensch vollbracht hat auf der Seite,

Auf der schwierigen Seite.

Und wir haben aber auch die Möglichkeit,

Dass Bewusstseinsfeld,

Dass wir und eben nicht nur wir,

Sondern unzählige Menschen auf dieser Erde,

Dass wir,

Und mit denen wir vieles gemeinsam haben,

Dass wir dieses Bewusstseinsfeld,

Dass wir von der Tiefe unserer Präsenz oder mit der Tiefe unserer Präsenz speisen,

Dass wir das nutzen,

Um dann auch in eine neue Kreativität zu kommen.

Das macht Leben aus.

Dieses Brauchen einander,

Finden zueinander,

Formen ein Feld und dieses Feld gibt uns eine Resonanz,

Wie wir mit diesem Moment,

Wie wir mit dieser Herausforderung vielleicht zurechtkommen können,

Zumindest für den nächsten Schritt.

Durch die Präsenz erkennen wir ja,

Dass alles miteinander verbunden ist und bedingt entsteht.

Da entsteht nichts aus sich heraus.

Also immer abhängig auch von einer anderen Inspiration.

Ich bin nicht die Inspiration pur,

Sondern immer durch Kontakt,

Durch Beziehung.

Das ist was ganz Entscheidendes.

Also da etwas beizutragen,

Mit anderen gemeinsam vielleicht kreativ zu werden,

Etwas zu kreieren.

So wie ich das Glück habe mit den Menschen,

Die jetzt hier sind,

Dass wir diesen Retreat gemeinsam kreiert haben.

Das hätte ich alleine null machen können.

Gar nicht.

Aber so ist ein Energiefeld entstanden,

Ein kleines,

Was wir geteilt haben und wir sind über uns hinausgewachsen und haben einfach angepackt und ich hoffe,

Dass wir dieses Abenteuer miteinander bestehen.

Wenn es so heißt,

Es geht darum,

Sich auf das Wesentliche zu beziehen,

Dann bedeutet das für uns vor allen Dingen,

Dass wir uns miteinander verbinden.

Das ist das Schönste,

Was wir da erleben können,

Beitragen können.

Auch und gerade über die soziale Distanz hinweg.

Auch mal an die denken,

Die vielleicht alleine leben.

Einmal öfter anrufen oder mal eine Karte schicken.

Man kann sich ja auch kleine Ideen überlegen,

Wie man da eine Freude machen kann.

Und das ist wieder etwas,

Wo du auch dich selber herausbewegst.

Also da ist wirklich unsere Kreativität gefragt.

Also ich sag mal,

Diese Antenne,

Die habe ich jetzt schon öfters erwähnt,

Weil ich nochmal darauf hinweisen möchte,

Wirklich diese Antenne auszubilden und tief in deine Praxis anzukommen mit dieser Frage,

Wer bin ich in dieser aktuellen Situation.

Und dann erinnerst du dich,

Wie tiefgreifend es ist,

Erst einmal dich selbst wirklich zu spüren,

Dich selbst zu verstehen,

Um dich selbst zu wissen.

Nicht als Ziel,

Sondern als Voraussetzung für alles weitere.

Und das ist ganz entscheidend,

Es gibt keine Generalprobe,

Habe ich letztens gehört.

Leben ist immer live.

Darüber möchte ich sprechen,

Werde darüber nachsinnen.

Und ob wir die Zeit als eine Chance werten können,

Werden wir sehen.

Aber wenn wir bei uns ankommen und von dort aus in eine andere Kreativität gehen,

So what?

Das ist,

Was wir beitragen können.

Und Voraussetzung ist unsere meditative und kontemplative Praxis,

Eine Praxis,

Die sich jetzt bewähren muss.

Und das muss sich jede und jeder von euch selbst beantworten.

Das bedeutet auch,

Dass wir ja in jedem Moment da,

Wo wir uns selbst spüren,

Auch über uns hinausgehen können,

Das Gewahrsein nutzen können,

Um in den Raum hineinzuspüren.

Die anderen,

Das Energiefeld,

Von dem wir ein Teil sind,

Das Energiefeld,

Das zu uns zurückspiegelt und das wir was reingeben.

Das bedeutet,

Wir erweitern unseren Resonanzraum,

Darum geht es.

Und das ist noch ein Vielfaches erfüllender und das ist genau der Schritt,

Der eben nicht nur individuell,

Sondern auch kollektiv,

Global für die ganze Welt ansteht,

Als nur dieses,

Ich kümmere mich um mich selbst.

Also,

Was passiert da in mir?

Vielleicht auf und ab,

Mal so,

Mal so.

Mal sind wir einverstanden und dann wieder entsteht Stress.

So ist,

Glaube ich,

Das für die meisten von uns.

Und wir wissen aber,

Es ist ja nicht entscheidend,

Ob da angenehme oder unangenehme Gefühle in uns entstehen.

Entscheidend ist,

Und wir erinnern uns wirklich an das ABC unseres Weges,

Wie wir mit diesen Gefühlen umgehen.

Und natürlich springen extreme Situationen Angstgefühle mit sich.

Das ist natürlich unberechtigt,

Das gehört doch dazu,

Mein Gott.

Das sind keine erotischen Ängste,

Die man wegmachen muss,

Sondern sie entstehen aufgrund einer realen Situation,

Die für viele Menschen ja Gefahren birgt.

Wenn wir zum Beispiel zur sogenannten Risikogruppe zählen.

Oder Liebe und nahe Menschen dazu zählen.

Und wir sehen ja Bilder,

Die uns das Herz zerreißen.

Viele von uns haben auch Sorgen,

Weil wir nicht wissen,

Wie das beruflich weitergehen wird.

Oder wo auch in den Beziehungen Dinge aufkommen,

Die vorher gegärt haben.

Man nicht mehr weiß,

Bleibt man zusammen oder nicht.

Und ich komme jetzt mal so langsam zum Schluss.

Wir werden uns also erinnern in unserer Zeit an das,

Was uns trägt in unserer Praxis,

An die Fähigkeiten der Selbstfürsorge zur Lebensenergie.

Und damit ende ich dann mal an dieser Stelle.

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Neueste Bewertungen

guestAndroid-1603751208409-8e86679e7ae620ed

September 23, 2021

"Wer bin ich eigentlich jetzt?" Mit dieser Frage werde ich mich in der nächsten Zeit beschäftigen. Ich habe meine meditavie Praxis, die mir heute manchmal absurd vorkommt, weil sich einerseits das Leben von allen Menschen, aber auch mein eigenes (Verlust von Qigonggruppen, Parkinson-Diagnose meines Lebensgefährten) so stark verändert hat, dass ich einen Stillstand in der Übungspraxis erlebe und mich frage, warum jeden Tag Meditation? Dieser Vortrag war wie der Moment, wenn ich ein Streichholz anzünde. Ich sitze also weiter und schau mal, wo ich stehe. Vielen Dank, Ria

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