
Selbstliebe – Spiegel Meditation
Willkommen zur Spiegelmeditation, einer einzigartigen Reise der Selbstreflexion und Selbstliebe. Setze dich bequem vor deinen Spiegel und erlaube dir, tief in die Essenz deines eigenen Seins zu blicken. In diesem heiligen Raum der Spiegelmeditation erinnern wir uns an die Kraft der Selbstakzeptanz und des Selbstmitgefühls. Bist du bereit, dich in die faszinierende Reise der Selbstentdeckung zu begeben? Dann lass uns gemeinsam den Zauber des Augenblicks erleben und die unendliche Schönheit deines wahren Selbst erkunden.
Transkription
Begegne dir selbst eine Spiegelmeditation.
Herzlich willkommen zu einer ganz besonderen meditativen Praxis.
Nämlich zu einem Date mit dir selbst.
Und das nicht nur im übertragenen,
Sondern auch optischen Sinne.
Denn heute halten wir unsere Augen mal ganz bewusst geöffnet.
Bitte suche dir einen ruhigen Ort,
Wo du ungestört sein kannst.
Was du noch für diese Meditation benötigst,
Ist zudem ein Spiegel.
Sei es ein Handspiegel,
Den du vor dich hältst.
Oder du setzt dich ganz einfach entspannt vor einen Ganzkörperspiegel.
Wichtig ist,
Dass du dir selbst dabei in die Augen sehen kannst.
Drücke gerne auf Pause,
Damit du dich vor deinem favorisierten Spiegel einrichten kannst.
In dieser Praxis kann viel in Fluss kommen.
Also sei vorbereitet,
Dass vielleicht die ein oder andere Träne fließt.
Oder du beginnst zu lachen.
Was es auch ist und welche Emotionen oder Gedanken auch hochkommen mögen,
Lass sie einfach frei fließen.
Du bist jetzt ganz für dich,
Unbeobachtet und ungestört.
Fluss oder Flow ist,
Was unser Leben ausmacht.
Alles ist in Bewegung,
Unser Blut,
Unser Verstand,
Unser Planet,
Unsere Gefühle,
Unsere Galaxie.
Das ist der natürliche Lauf der Dinge.
Und wenn wir versuchen,
Etwas krampfer festzuhalten oder wegzudrücken,
Ist das zwangsläufig mit Energieaufwand verbunden.
Und Energie ist unser wertvollstes Tool zur Verwirklichung von wer wir wirklich sind.
Mach es dir also vor deinem Spiegel bequem.
Wenn du möchtest,
Kannst du deine Brille abnehmen,
Wenn du eine hast.
Komm nun bewusst in die Ruhe.
Atme ein paar Mal tief ein und aus.
Spüre die Unterlage,
Auf der du sitzt.
Merke,
Wie du schwerer und schwerer auf ihr wirst.
Und richte deinen Blick nun in den Spiegel und auf dein Gesicht.
Nimm erst mal wahr,
Was dir als erstes in dein Blickfeld kommt.
Sind es deine Merkmale,
Wie Augen,
Mund oder Nase?
Sind es vielleicht Linien oder Falten,
Muttermale oder Pickelchen?
Und reflektiere mal kurz,
Welche Gefühle du zu dem hast,
Das du da siehst.
Gibt es vielleicht eine Lieblingsstelle oder eine,
Die du so gar nicht magst?
Beobachte mal kurz deine Gedanken dazu.
Und nun lass diese Gedanken einfach ausschweifen.
Du hast sie wahrgenommen,
Du hast sie erkannt.
Aber für die kommenden Minuten und für die kommende Praxis wirst du sie nicht benötigen.
Führe deinen Blick nun zu deinen Augen und schaue dir ganz direkt in die Augen.
Halte den Blick.
Wir stehen so oft vor dem Spiegel,
Machen uns morgens und abends bereit für den Tag oder die Nacht.
Aber wann sehen wir uns mal wirklich an,
Wie wir sind?
Sehen uns tief in die Augen.
Wir sind damit beschäftigt,
Das Herrchen hier und die Unreinheit dort zu beseitigen.
Und das ist absolut okay.
Aber nehmen wir uns auch mal die Zeit,
Durch diese Hautschichten hindurchzusehen,
In uns hineinzusehen,
Durch unsere Augen,
Uns selbst zu begegnen.
Halte den Blick.
Bleibe entspannt.
Starre nicht,
Sondern sei neugierig und offen.
Vielleicht bemerkst du,
Dass sich deine Pupillen mit der Zeit öffnen.
Vielleicht verschwimmt deine Sicht oder die Farben und Formen verändern sich.
Vielleicht erkennst du sogar ein Lichtkranz um dich herum.
Was es auch ist oder nicht ist,
Lass dich ganz fallen in das,
Was du wahrnimmst.
Halte den Blick.
Öffne dich dem,
Was du siehst.
Denn dein Gesicht und deine Augen sind absolut einzigartig.
Du bist absolut einzigartig.
Niemand anderes hat die gleiche Zusammenstellung an Potenzialen,
Fähigkeiten und Träumen wie du.
Niemand die gleichen Erfahrungen wie du oder Gefühle wie du.
Sieh durch deine Pupille hindurch,
Hinter die Welt des Gegenständlichen und nimm auf emotionaler Ebene Kontakt mit dir auf.
Tat Tvam Asi Das bist du.
Tat Tvam Asi Das bist du.
Tat Tvam Asi Das bist du.
Lass alle Gefühle und Emotionen,
Die hochkommen,
Durch dich fließen.
Jede Träne bringt etwas in Fluss.
Jedes Gefühl,
Das gefühlt wird,
Bringt etwas in Fluss,
Das vorher blockiert war.
Und fühle Mitgefühl und Liebe für dein so einzigartiges Sein.
Empfinde Dankbarkeit für diese Verbindung,
Die du hier und heute mit dir selbst aufgebaut hast.
Nimm mal wahr,
Wie du dich jetzt fühlst.
Wie sich deine Wahrnehmung verändert hat von Beginn der Praxis zu jetzt.
Hast du ein anderes Gefühl zu dir selbst?
Nimmst du dich auf einer anderen Ebene wahr?
Was fühlst du und was siehst du?
Diese Verbindung,
Die du zu dir selber aufbaust und aufgebaut hast,
Ist das Stärkste,
Was es gibt.
Sie ist deine stärkste Kraftquelle.
Und du kannst jedes Mal,
Wenn es dir nicht so gut geht,
Wenn du Energie benötigst,
Zu dieser Quelle zurückkehren.
Denn sie ist deine ureigene Essenz.
Sie ist deine Quelle.
Du bist die Quelle.
Nimm sie an,
Denn sie fließt nur für dich.
Lächle dich nochmal an.
Zoome wieder ein bisschen mehr raus zu deinen Augen,
Zu deinem Gesicht.
Und atme wieder tiefer ein und aus.
Bringe deine Aufmerksamkeit zurück in deinen Körper.
Bewege deine Zehen und Finger.
Streck dich,
Bewege dich und komme wieder ganz an den Ort an,
Wo du dich gerade befindest.
Wiederhole diese Übung gerne öfters,
Zum Beispiel,
Wenn du dich morgens vor dem Spiegel zurecht machst.
Eine Minute reicht,
Um dir tief in die Augen zu sehen und diese starke Verbindung mit deiner wahren Essenz aufzunehmen.
Und dir die Energie aus deiner eigenen,
Ureigenen Quelle zu holen,
Die du für den Tag benötigst.
Namaste.
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