
Selbstfürsorge Teil 2 (geführte Meditation)
Passend zur letzten Folge: "Selbstfürsorge aus yogischer Sicht" kommt hier die geführte Meditation. Selbstfürsorge ist kein weiterer Punkt auf deiner To-do-Liste. Sie ist eine Entscheidung. Eine Haltung. Ein liebevoller Weg zurück zu dir selbst. Und vielleicht beginnt genau hier etwas Neues – in diesem Moment. Sei ein bisschen mehr auf deiner eigenen Seite. Bild von Dmitry Rodionov auf Pixabay
Transkription
Schön,
Dass du dir heute die Zeit nimmst für diese geführte Meditation mit dem Thema Selbstfreundlichkeit.
Mach es dir bequem.
Entscheide für dich,
Ob du lieber im Sitzen üben möchtest oder ob es dir angenehmer ist,
Dich hinzulegen.
Und dann erlaube dir,
Für die nächsten Minuten ganz bei dir anzukommen.
Es gibt nichts zu tun,
Nichts zu erreichen.
Wenn du magst,
Kannst du nun sanft deine Augen schließen und bringe deine Aufmerksamkeit zu deinem Atem.
Spüre,
Wie dein Atem kommt und wieder geht.
Ganz natürlich,
Ganz von selbst.
Mit jeder Ausatmung darf dein Körper ein kleines bisschen mehr loslassen.
Lass deine Schultern weich werden.
Spüre in deinen Kiefer hinein,
Ob du hier noch etwas Anspannung wahrnimmst.
Vielleicht magst du die Zahnreihen ein bisschen öffnen.
Dann entspanne deine Stirn.
Und während du hier so liegst oder sitzt,
Beginnt sich dein Nervensystem zu beruhigen,
Ganz von selbst.
Vielleicht nimmst du wahr,
Wie dein Atem schon ein bisschen ruhiger wird,
Tiefer,
Weicher.
Und mit jedem Atemzug singst du ein kleines Stück mehr nach innen,
Weg vom Außen hin zu dir.
Stell dir nun vor,
Du stehst oben an einer Treppe.
Diese Treppe führt dich tiefer in deine innere Welt.
Mit jeder Stufe darfst du mehr loslassen,
Mehr ankommen.
Ich beginne nun gleich,
Von 10 auf 1 runter zu zählen und mit jeder Zahl gehst du eine Stufe tiefer.
Ganz in deinem eigenen Tempo.
10,
Ein erster Schritt nach unten.
Wenn dich noch etwas festhält,
Dann stelle dir vor,
Wie du es in ein kleines Päckchen verpackst und auf eine Stufe legst.
9,
Du gehst weiter nach innen,
In deine Innenwelt.
8,
Du lässt los.
7,
Immer ruhiger.
6,
Immer weicher.
5,
Die Hälfte ist geschafft.
4,
Tiefer sinken.
3,
Ganz bei dir.
2,
Fast angekommen.
1,
Unten angekommen.
Und hier unten ist ein Ort,
An dem du dich sicher fühlst.
Ein Ort nur für dich.
Vielleicht ist es ein Platz in der Natur oder einfach ein Gefühl von Ruhe.
Nimm wahr,
Wie es sich hier anfühlt.
Friedlich,
Ruhig,
Getragen.
Und in diesem Zustand der Ruhe lade ich dich ein,
Dir selbst zu begegnen.
Ganz sanft.
Vielleicht taucht ein Bild von dir auf oder einfach ein Gefühl,
So wie du gerade bist.
Und während du dich selbst wahrnimmst,
Frage dich ganz leise,
Wie gehe ich eigentlich mit mir um.
Ohne zu bewerten,
Nur beobachten.
Und vielleicht erkennst du,
Dass da manchmal Gedanken da sind,
Die nicht wirklich freundlich sind.
Und das ist okay.
Du musst nichts verändern,
Nur wahrnehmen.
Und jetzt stelle dir vor,
Dass sich etwas in dir öffnet.
Ein Raum von Freundlichkeit,
Ein Raum von Mitgefühl.
Und aus diesem Raum heraus begegnest du dir selbst noch einmal neu.
Sanfter,
Wärmer.
Vielleicht sagst du innerlich zu dir,
Ich sehe dich,
Ich höre dich,
Ich bin für dich da.
Lass diese Worte tief in dir wirken.
Und vielleicht entsteht jetzt ein neuer Satz in dir.
Ich darf gut für mich sorgen.
Spüre,
Was dieser Satz in dir verändert.
Ohne Druck,
Ganz natürlich.
Und vielleicht kommt da noch ein weiterer Satz.
Ich bin es wert.
Lass auch das einfach da sein.
Und während du hier so bist,
Kann sich dein System neu ausrichten.
Ganz sanft weg von Härte hin zu Selbstfreundlichkeit.
Vielleicht bemerkst du,
Dass du dich ein kleines bisschen sicherer fühlst.
Ein kleines bisschen mehr bei dir.
Und genau dieses Gefühl darfst du mit in deinen Alltag nehmen.
Es ist immer da.
In dir.
Und wann immer du dich verlierst,
Kannst du hierher zurückkehren.
Zu diesem Ort,
Zu diesem Gefühl.
Langsam ist es Zeit zurückzukommen.
Nimm noch einmal einen etwas tieferen Atemzug.
Spüre deinen Körper,
Die Unterlage unter dir.
Und beginne nun sanft deine Finger und deine Hände zu bewegen.
Bewege deine Zehen,
Deine Füße.
Vielleicht magst du die Schultern und den Nacken bewegen.
Und wenn du soweit bist,
Öffne sanft deine Augen.
Und nimm dieses Gefühl von Ruhe,
Von Verbindung,
Von Selbstfreundlichkeit mit in deinen Tag.
Ganz in deinem Tempo.
Ich verabschiede mich von dir und wünsche dir eine wundervolle Zeit.
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