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Die spirituelle Kriegerin: Das Geheimnis des Hier und Jetzt

by Stefanie Busch

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Unser Kopf begleitet uns den ganzen Tag. Er plant, bewertet, erinnert sich, entwickelt Szenarien und kommentiert beinahe ununterbrochen unser Leben. Doch müssen wir wirklich jedem Gedanken glauben? In dieser Folge geht es um die spannende Fähigkeit, die eigenen Gedanken bewusst wahrzunehmen, ohne ihnen sofort folgen zu müssen. Was verändert sich, wenn wir nicht mehr jeden Gedanken als Wahrheit oder als Handlungsaufforderung betrachten? Du erfährst, wie ein kleiner innerer Abstand zum Gedankenstrom entstehen kann und warum der Körper und der Atem dabei eine so wertvolle Verbindung zum gegenwärtigen Moment sein können. Vielleicht brauchen wir manchmal keinen neuen Gedanken, sondern einfach ein wenig mehr inneren Raum. Die Folge lädt dich ein, deinen inneren Kommentator bewusster wahrzunehmen, Gedanken kommen und gehen zu lassen und immer wieder zum Atem, zum Körper und zum Jetzt zurückzukehren.

Transkription

Was wäre,

Wenn dein Gehirn nicht immer recht hätte?

Eine merkwürdige Frage,

Oder?

Denn normalerweise gehen wir davon aus,

Wenn ich etwas denke,

Dann wird es schon einen Grund dafür geben.

Wenn mein Kopf mir sagt,

Dass etwas gefährlich ist,

Nehme ich es ernst.

Wenn mein Kopf mir sagt,

Dass etwas nicht funktionieren wird.

Glaube ich ihm.

Wenn mein Kopf mir erzählt,

Was gestern passiert ist,

Gehe ich gedanklich wieder dorthin.

Und wenn mein Kopf mir ausmalt,

Was morgen passieren könnte,

Beginne ich vielleicht schon heute,

Mich darum zu sorgen.

Aber was wäre,

Wenn nicht jeder Gedanke,

Den wir denken,

Auch wahr ist?

Und noch eine Frage.

Wer bin ich eigentlich,

Wenn ich meinen Gedanken nicht glaube?

Diese Frage begleitet mich gerade sehr,

Und sie hat viel mit einem Buch zu tun,

Das ich in den letzten Jahren immer wieder in die Hand nehme und darin lese.

Ich möchte heute aber keine Buchbesprechung machen.

Ich möchte vielmehr einen Gedanken herausgreifen,

Der mich beim Lesen immer wieder beschäftigt.

Eine Gedanken,

Der eigentlich ganz einfach klingt und trotzdem sehr viel verändern kann.

Mein Verstand ist ein wunderbares Werkzeug.

Aber wer benutzt hier eigentlich wen?

Eine ganz einfache Erkenntnis,

Die mich jedoch unheimlich weitergebracht hat,

Ist,

Mein Gehirn ist einfach nur ein weiteres Organ.

Eigentlich wissen wir das natürlich.

Wir wissen es genauso,

Wie wir wissen,

Dass unser Herz ein Organ ist.

Unsere Lunge ist ein Organ.

Unsere Leber ist ein Organ.

Unsere Nieren sind Organe.

Und trotzdem geben wir unserem Gehirn eine ganz besondere Macht.

Den unser Gehirn denkt.

Es produziert ständig Gedanken.

Es erinnert sich,

Es analysiert,

Es vergleicht.

Es bewertet?

Es plant.

Es berechnet.

Es warnt.

Es entwickelt Szenarien.

Es sucht nach Lösungen.

Und manchmal redet es einfach ununterbrochen.

Und wir hören zu.

Wir nehmen diesen inneren Kommentator unglaublich ernst.

Da ist diese Stimme,

Die ständig etwas sagt.

Das ist gut.

Das ist schlecht.

Das ist richtig.

Das ist falsch.

Das gefällt mir.

Das gefällt mir nicht.

Das hätte ich anders machen sollen.

Was wird morgen passieren?

Was denkt der andere über mich?

Was,

Wenn .

.

.

Und plötzlich merken wir vielleicht.

.

.

Unser Gehirn kommentiert praktisch unser gesamtes Leben.

Ich habe deshalb angefangen,

Mir das ein bisschen anders vorzustellen.

Ich stelle mir mein Gehirn manchmal wie einen unglaublich fleißigen Mitarbeiter vor.

Es arbeitet ständig.

Es möchte helfen.

Es möchte mich schützen.

Es möchte Zusammenhänge herstellen.

Es möchte Probleme lösen.

Und verstehe mich nicht falsch,

Dafür bin ich ihm dankbar.

Aber manchmal ist dieser Mitarbeiter etwas übereifrig.

Dann sage ich innerlich Hallo,

Liebes Gehirn.

Danke für deinen Hinweis.

Aber du bist gerade schon wieder in der Vergangenheit.

URA.

Danke für deine interessante Prognose,

Aber du bist gerade schon wieder drei Wochen in der Zukunft.

Komm doch bitte wieder mit mir hierher.

Und vielleicht klingt das ein bisschen lustig,

Aber eigentlich steckt darin eine sehr wichtige Übung.

Denn in dem Moment,

In dem ich bemerke,

Mein Gehirn ist gerade in der Vergangenheit,

Bin ich nicht mehr vollkommen mit diesem Gedanken verschmolzen.

Und ich beobachte,

Was mein Verstand gerade macht.

Und genau da beginnt etwas Neues.

Lass uns das einmal gemeinsam ausprobieren.

Du musst dafür nichts Besonderes tun.

Du kannst einfach zuhören.

Und beobachte für ein Moment deine innere Stimme.

Vielleicht kommentiert sie gerade schon meine Worte.

Vielleicht sagt sie,

Das kenne ich.

Oder das ist interessant.

Oder mal sehen,

Was jetzt kommt.

Oder.

.

.

Damit bin ich nicht ganz einverstanden.

Und vielleicht bemerkst du jetzt schon etwas ganz Einfaches.

Du kannst diese Stimme hören.

Du kannst beobachten,

Was es sagt.

Und wenn du sie beobachten kannst,

Dann bist du nicht vollständig mit ihr identisch.

Du bist derjenige oder diejenige.

Die bemerkt werden.

Jetzt spricht die Stimme.

Und das ist ein unglaublich wichtiger Moment.

Denn Bewusstheit bedeutet nicht unbedingt,

Dass plötzlich keine Gedanken mehr da sind.

Bewusstheit kann zunächst einfach bedeuten,

Ich bemerke,

Dass ich denke.

Nicht,

Ich darf das nicht denken,

Nicht,

Ich muss diese Gedanken loswerden,

Sondern einfach,

Ah,

Da ist ein Gedanke.

Wir verbringen unglaublich viel Zeit damit,

Neue Gedanken zu produzieren.

Wir suchen nach Antworten.

Wir analysieren,

Wir informieren uns,

Wir lesen.

Erlernen.

Wir denken über unsere Gedanken nach.

Und manchmal brauchen wir vielleicht gar keine neuen Gedanken.

Vielleicht brauchen wir einfach ein wenig mehr inneren Raum.

Diesen Satz möchte ich noch einmal wiederholen.

Vielleicht brauchen wir manchmal keinen neuen Gedanken,

Sondern einfach ein wenig mehr inneren Raum.

Denn wenn ständig etwas in unserem Kopf kommentiert wird,

Ist kaum Platz für Stille.

Kaum Platz für Wahrnehmung,

Kaum Platz dafür,

Einfach einmal da zu sein.

Vielleicht ist es ein bisschen wie ein Raum,

In dem ständig Dinge herumliegen.

Ein Gedanke liegt hier.

Eine Erinnerung dort.

Eine Sorge liegt mitten im Weg.

Ein Plan steht irgendwo herum.

Und während wir versuchen,

Alles gleichzeitig zu sortieren,

Kommt schon der nächste Gedanke herein.

Vielleicht müssen wir nicht alles aufräumen.

Vielleicht dürfen wir einfach einmal einen Schritt zurücktreten.

Und beobachten.

Eckertolle beschreibt den Verstand sinngemäß als ein hervorragendes Instrument,

Solange wir ihn richtig benutzen.

Und genau diesen Gedanke finde ich wichtig.

Denn ich möchte mein Verstand überhaupt nicht abschaffen.

Ich möchte ihn benutzen.

Ich möchte denken können.

Ich möchte planen können.

Ich möchte Zusammenhänge verstehen.

Ich möchte lernen.

Ich möchte kreativ sein.

Ich möchte Entscheidungen treffen.

Mein Verstand ist dafür ein wunderbares Werkzeug.

Aber ein Werkzeug sollte mir dienen,

Nicht mich beherrschen.

Und deshalb finde ich die Frage so spannend.

Benutze ich meinen Verstand oder benutzt mein Verstand mich?

Wer entscheidet?

Ich?

Oder der nächste Gedanke.

Etwas,

Das Tolle immer wieder beschreibt,

Ist die Verbindung von Denken und Zeit.

Unser Verstand bewegt sich unglaublich gerne durch die Zeit.

Zurück und nach vorn.

Er nimmt eine Erinnerung aus der Vergangenheit.

Und macht sie wieder lebendig.

Ein Satz,

Der vor Jahren gefallen ist.

Eine Situation,

Die längst vorbei ist.

Ein Fehler,

Eine Enttäuschung.

Eine Entscheidung.

Und plötzlich reagiert unser Körper heute auf etwas,

Das längst vorbei ist.

Dann wandert der Verstand nach vorne.

Was wird passieren?

Was könnte passieren?

Was muss ich noch erledigen?

Was,

Wenn etwas schief geht?

Was wird dieser Mensch sagen?

Wie wird die Situation ausgehen?

Und während der Verstand Vergangenheit und Zukunft bereist,

Ist der Körper genau hier.

Jetzt.

Vielleicht ist das eine der einfachsten Übungen überhaupt.

Bemerke,

Wo dein Denken gerade ist.

Ist es bei Gästern?

Ist es beim Morgen.

Oder bist du gerade hier?

Natürlich brauchen wir Vergangenheit.

Natürlich brauchen wir Zukunft.

Wir müssen uns erinnern.

Wir müssen planen,

Wir müssen Termine machen.

Wir müssen aus Erfahrungen lernen.

Darum geht es nicht.

Es geht nicht darum,

Nicht so vollständig in Gedanken über Vergangenheit und Zukunft einzutauchen,

Dass wir den gegenwärtigen Moment verpassen.

Das Leben geschieht nicht gestern und auch nicht morgen.

Es geschieht jetzt.

Und hier kommt für mich Yoga ins Spiel,

Denn wenn wir versuchen,

Nur über den Verstand in die Gegenwart zu kommen,

Denken wir vielleicht sogar über die Gegenwart nach.

Bin ich präsent.

Bin ich entspannt?

Mach ich das richtig?

Und schon sind wir wieder im Kopf.

Und deshalb ist der Körper so hilfreich.

Der Körper fragt nicht nach.

Bin ich gerade im Jetzt?

Der Körper ist im Jetzt.

Du kannst dich nicht gestern fühlen.

Du kannst dich nicht morgen atmen.

Du kannst nur jetzt atmen.

Und vielleicht ist genau deshalb der Atem eine so wunderbare Brücke.

Ein weiterer Gedanke,

Den ich sehr spannend finde,

Ist der Begriff No Mind.

Dabei geht es nicht darum,

Dass wir plötzlich kein Gehirn mehr haben.

Und auch nicht darum,

Dass wir nie wieder denken,

Es geht vielmehr um einen Zustand.

In dem dieser unaufhörliche,

Kommentierende Gedankenstrom für einen Moment in den Hintergrund tritt.

Es gibt Momente,

In denen wir vollkommen in etwas aufgehen.

Wenn du ein Instrument spielst,

Beim Malen,

Beim Tanzen.

Beim Spott.

Beim Joka.

In der Natur.

Beim Spielen oder vielleicht auch in einem tiefen Gespräch.

Für einen Moment analysieren wir nicht,

Wie mache ich das gerade,

Wie wirke ich,

Was passiert als nächstes.

Wir sind einfach da.

Manchmal entsteht in solchen Momenten etwas Neues.

Eine Idee,

Eine Lösung.

Ein kreativer Impuls.

Vielleicht brauchen wir also nicht immer noch mehr denken.

Vielleicht brauchen wir manchmal weniger inneren Lärm.

Ich möchte an dieser Stelle.

.

.

Nur ganz kurz auf das Ego eingehen,

Weil das Thema Ego sehr umfangreich ist und ich zu einem späteren Zeitpunkt noch näher darauf eingehen werde.

Für heute reicht mir eine einfache Perspektive.

Das Ego baut gerne eine Geschichte über uns.

So bin ich.

Das kann ich.

Das kann ich nicht.

Das ist mir passiert.

So sind die anderen.

So wird meine Zukunft sein.

Und wenn wir uns vollständig mit dieser Geschichte identifizieren,

Wird sie sehr fest.

Tolle lädt dazu ein,

Diese Identifikation zu erkennen.

Nicht das Ego zu bekämpfen?

Nicht den Verstand zu bekämpfen.

Sondern zu beobachten.

Damit sind wir bei einem Wort angekommen.

Das für mich,

Für diese gesamte Folge wichtig ist.

Der Beobachter.

Stell dir vor,

Du sitzt am Ufer eines Flosses.

Der Fluss fließt.

Gedanken kommen.

Gedanken gehen.

Erinnerungen kommen,

Gedanken über die Zukunft kommen.

Bewertungen kommen.

Gefühle kommen.

Du musst den Fluss nicht anhalten.

Du musst nicht jeden Gedanken herausfischen.

Du musst nicht hineinspringen.

Du kannst beobachten.

Und vielleicht ist das die neue Form von Bewusstheit,

Nicht mehr jeden Gedanken sofort für eine Handlungsweisung zu halten.

Sondern zu erkennen,

Da ist ein Gedanke.

Und dann?

Ich entscheide,

Ob ich ihm folgen möchte.

Und genau das möchte ich jetzt mit dir ausprobieren.

Eine kleine Meditation.

Nicht um dein Verstand auszuschalten,

Sondern um ihm für ein paar Minuten nicht die gesamte Bühne zu überlassen.

Wenn du gerade Auto fährst oder etwas tust,

Das deine Aufmerksamkeit benötigt,

Dann verschiebe diese Meditation bitte auf einen ruhigen Moment.

Und wenn du einen ruhigen Platz,

Ort für dich gefunden hast,

Wo du jetzt nicht gestört wirst.

Dann mach es dir bequem.

Du kannst sitzen oder liegen.

Schließe,

Wenn es sich für dich gut anfühlt,

Deine Augen.

Nimm zunächst einfach deinen Körper wahr.

Spür deine Füße.

Deine Beine.

Dein Becken.

Deinen Rücken.

Deine Schultern.

Deine Hände.

Nichts muss verändert werden.

Du musst nichts erreichen.

Du bist einfach hier.

Ich bin hier.

Und dann richte deine Aufmerksamkeit auf deinen Atem.

Einatmen.

Ausatmen.

Muss den Atem nicht steuern.

Er darf kommen.

Und gehen.

Einatmen.

Ausatmen.

Und vielleicht bemerkst du schon jetzt.

An den Gedanken.

Vielleicht über das,

Was du gerade hörst.

Vielleicht über etwas,

Das später noch zu tun ist.

Vielleicht über etwas.

Das gestern passiert ist.

Und wenn ein Gedanke auftaucht,

Musst du nichts damit machen.

Du kannst einfach bemerken,

Da ist ein Gedanke.

Vielleicht kannst du sogar erkennen,

Welche Art von Gedanke es ist.

Planen,

Erinnern.

Bewerten.

Sagen.

Vergleichen,

Und dann lass ihn weiterziehen.

Vielleicht sagst du innerlich Danke,

Liebes Gehirn.

Ich hab dich gehört.

Und jetzt komme ich zurück.

Zurück zu meinem Atem.

Zurück zu meinem Körper.

Zurück in diesen Moment.

Spüre deine Hände.

Vielleicht spürst du Wärme.

Vielleicht kribbeln?

Vielleicht einfach nur deine Hände.

Spüre deine Füße.

Spüre den Boden unter dir.

Und während du deinen Körper wahrnimmst,

Musst du nichts denken.

Vielleicht entsteht für einen kleinen Moment Ein wenig mehr Raum.

Ein wenig mehr Stille,

Du musst diese Stille nicht festhalten.

Und wenn wieder ein Gedanke auftaucht,

Ist das vollkommen in Ordnung.

Du beobachtest,

Da ist ein Gedanke.

Und du kehrst zurück.

Zum Atmen.

Zum Körper.

Zum Jetzt.

Vielleicht fragst du dich nun.

Was bleibt,

Wenn ich ein Gedanken Nicht weiter verfolge?

Nichts erzwingen,

Nur wahrnehmen.

Vielleicht ist da einfach Präsenz.

Vielleicht ist da Ruhe.

Vielleicht ist da nichts Besonderes.

Auch das ist vollkommen in Ordnung.

Du musst keinen besonderen Zustand erreichen,

Du übst nur zu bemerken.

Und vielleicht entsteht mit der Zeit etwas ganz Einfaches.

Du bemerkst den Gedanken früher.

Bevor du ihm folgst.

Du bemerkst die Sorge,

Bevor sie dich vollständig mitnimmt.

Du bemerkst die alte Geschichte,

Bevor du sie wieder zu deiner Gegenwart machst.

Und vielleicht entsteht genau dort ein kleiner Raum.

Ein Raum zwischen Gedanken und Reaktion.

Ein Raum für Bewusstheit.

Ein Raum zur Freiheit.

Und nimm jetzt noch einmal Deinen Atem wahr.

Tief einatmen,

Langsam ausatmen.

Spüre deinen Körper.

Spüre den Raum um dich herum.

Ich bewege langsam deine Finger.

Vielleicht eine Zehn.

Und wenn du möchtest,

Öffne langsam deine Augen.

Ich bleib noch einen Moment ganz bewusst hier.

Vielleicht nimmst du aus dieser Meditation gar nichts Spektakuläres mit.

Und genau das ist vielleicht der Punkt.

Bewusstheit muss nicht spektakulär sein.

Sie kann ganz klein beginnen,

Mit einem Atemzug,

Mit einer Körperempfindung.

Mit einem Gedanken,

Den du bemerkst.

Vielleicht sitzt du heute irgendwann irgendwo und dein Gehirn beginnt wieder eine Geschichte zu erzählen.

Dann kannst du vielleicht lächeln und sagen,

Hallo,

Liebes Gehirn.

Danke für deinen Hinweis.

Aber ich bin gerade hier.

Und vielleicht ist das schon alles.

Denn vielleicht brauchen wir tatsächlich manchmal keinen neuen Gedanken.

Vielleicht brauchen sie einfach ein wenig mehr inneren Raum.

Einen Raum,

In dem wir wieder spüren können.

Einen Raum,

In dem wir wieder wahrnehmen können.

Einen Raum,

In dem eine neue Idee entstehen kann.

Einen Raum,

In dem wir nicht sofort reagieren müssen.

Unser Verstand darf denken,

Er darf planen,

Er darf analysieren,

Er darf sich erinnern,

Er darf kreativ sein.

Aber er muss nicht unser Meister sein.

Wir können ihn benutzen.

Und vielleicht besteht ein Teil unseres spirituellen Weges genau darin,

Zu erkennen,

Wann unser Verstand gerade hilfreich ist.

Und wann wir ihm einfach ein bisschen zu viel Macht gegeben haben.

Vielleicht ist die spirituelle Kriegerin oder das spirituelle Krieger deshalb nicht der Mensch,

Der keine Gedanken mehr hat.

Sondern der Mensch,

Der beginnt,

Bewusst mit seinen Gedanken umzugehen.

Der nicht jeden Gedanken bekämpft.

Der nicht jeden Gedanken glaubt.

Der nicht vor jedem Gedanken davonläuft.

Sondern der ihn wahrnimmt.

Und dann entscheidet.

Vielleicht kannst du dir deshalb heute nur einen einzigen Satz mitnehmen.

Ich bin nicht verpflichtet,

Jedem Gedanken zu folgen,

Der durch meinen Kopf geht.

Und wenn du möchtest,

Erinnere dich zwischendurch.

Ich bin hier.

Ich atme.

Ich spüre.

Ich beobachte.

Und ich darf wählen.

Vielleicht ist genau das ein kleiner Moment innerer Freiheit.

Und vielleicht ist jetzt genau der richtige Moment,

Um einfach einmal nichts zu müssen.

Nur hier zu sein,

Jetzt.

Mein Name ist Stephanie,

Die spirituelle Kriegerin,

Und ich freue mich,

Dass du heute hier warst und wir ein kleines Stück Weg gemeinsam gegangen sind.

© 2026 Stefanie Busch. All rights reserved. All copyright in this work remains with the original creator. No part of this material may be reproduced, distributed, or transmitted in any form or by any means, without the prior written permission of the copyright owner.

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