
Selbstvergebung - Befreie dich von Schuld und Scham
Diese kurze Selbstvergebungsmeditation ist ein Ausschnitt aus meinem neuen Kurs "21 Tage Selbstmitgefühl" und wird dir dabei helfen, dir selbst deine "Fehler" zu vergeben und dich von alten schwierigen Gefühlen wie Scham und Schuld zu befreien. Möge diese Meditation zu deinem inneren Frieden beitragen.
Transkription
Hallo du wundervoller Mensch.
Mein Name ist Sebastian.
Herzlich Willkommen.
Dies ist eine geführte Selbstvergebungsmeditation und diese Meditation stammt ursprünglich aus meiner 21 Tage Selbstmitgefühl Challenge,
Einem Kurs von mir hier auf Insight Timer.
Und ich wünsche dir für diese Meditation jetzt ganz viel Liebe und Mitgefühl für dich selbst.
Dann schließ gerne mal die Augen,
Setz dich ganz entspannt hin,
Natürlich erst entspannt hinsetzen und dann die Augen schließen.
Und lasst uns hier gemeinsam kurz ankommen und den Körper und Geist entspannen lassen.
Und zwar lasst uns gemeinsam dreimal tief ein- und ausatmen und dabei beim Einatmen ziehst du die Schultern zu den Ohren hoch und beim Ausatmen wirklich so ruckartig loslassen.
Lässt du auch ruckartig die Schultern einfach sacken.
Einfach loslassen,
Sacken lassen,
Wie ein nasser Sack.
Okay,
Wir atmen tief ein,
Schultern zu den Ohren hoch und aus,
Loslassen,
Sacken lassen.
Fühlt sich gut an,
Oder?
Nochmal tief ein,
Schultern hoch,
Kurz halten und aus,
Sacken lassen.
Noch ein letztes Mal,
Nochmal tief ein,
Schultern hoch und sacken lassen,
Alles loslassen.
Und jetzt spüre noch für ein paar Momente diesen Atem,
Wie er durch deinen Körper strömt.
Lass ihn ganz natürlich weiter fließen.
Nimm wahr,
Wie du hier in diesem Raum sitzt.
Vielleicht liegst du auch gerade.
Du wirst getragen von der Erde.
Du darfst dein Gewicht abgeben an die Erde.
Und das sind Geräusche,
Die kommen und gehen.
Du bist in dieser Geräuschkulisse.
Vielleicht sind da noch ein paar Gedanken,
Unruhe.
Das darf alles da sein.
Du nimmst wahr,
Wie dieser Atem durch deinen Körper strömt.
Wo kannst du den Atem gerade am deutlichsten wahrnehmen?
Vielleicht an der Nase oder das Heben und Senken der Brust oder die Bewegung im Bauch?
Wo spürst du den Atem am deutlichsten?
Ein und aus.
Dieser Atem kommt und geht,
Schon seit deiner Geburt begleitet dich dieser Atem und ist dir immer ein achtsamer Freund,
Eine achtsame Freundin sozusagen.
Du kannst deinen Fokus immer auf den Atem richten,
Dieses pendelartige Kommen und Gehen und so zur Ruhe und Entspannung finden.
Und ja,
Manchmal fühlt sich der Atem vielleicht nicht so gut an.
Dann können wir auch andere Fokuspunkte nehmen,
Wie Geräusche oder andere Körperempfindungen.
Ein und aus.
Dann erinnere dich jetzt an einen Fehler,
Den du in den letzten Tagen oder Wochen begangen hast.
Vielleicht ist dir ein unschönes Wort rausgerutscht in einem Streit.
Vielleicht hast du jemanden die Vorfahrt genommen oder dir ist was runtergefallen oder irgendein anderes Missgeschick.
Was ist passiert?
Lass es kurz vor deinem inneren Auge lebendig werden.
Du kannst es auch leise flüsternd beschreiben,
Was passiert ist.
Und was fühlst du,
Wenn du dich daran erinnerst?
Ist da vielleicht Traurigkeit oder vielleicht Ärger oder Scham oder Schuld?
Versuch das einfach zur Kenntnis zu nehmen.
Leg dir auch gerne eine Hand auf die Brust oder auf den Bauch oder wo sie es für dich gut anfühlt,
Als Zeichen dafür,
Dass du dich jetzt hältst,
Auch mit diesen Gefühlen.
Versuch dich mitfühlend anzunehmen.
Und hier nochmal die Erinnerung.
Wir alle machen Fehler.
Wir alle.
Und es geht nicht darum,
Die Vergangenheit zu ändern,
Sondern es geht darum,
Wie wir damit jetzt umgehen.
Und Vergebung hilft uns,
Uns von der Vergangenheit zu befreien,
Von der Verurteilung,
Von den schwierigen Gefühlen und daraus zu lernen und weiterzugehen,
Wieder aufzustehen und weiter zu gehen und zu wachsen und zu heilen.
Und auch wenn es sich für dich schwierig anfühlt,
Dann versuch trotzdem,
Diese Worte der Selbstvergebung mit mir zu sprechen.
Und es geht in erster Linie darum,
Die Intention zu haben,
Die Absicht,
Uns selbst zu vergeben.
Und sprich mir gerne nach,
Währenddessen du dich hältst,
Voller Mitgefühl.
Ich erkenne,
Dass ich aufgrund meiner Unwissenheit,
Aufgrund von Angst oder Verzweiflung,
Aufgrund meines eigenen Leids Leid verursacht habe.
Es tut mir leid von ganzem Herzen.
Ich bitte um Vergebung.
Danke.
Und ich lasse los und erlaube mir wieder aus ganzem Herzen zu leben.
Zum Wohle aller Wesen.
Es tut mir leid von ganzem Herzen.
Bitte verzeih mir.
Danke.
Lieg gerne die Hand wieder ab.
Nimm auch gerne einen tiefen Atemzug und spür mal nach,
Wie sich das jetzt anfühlt.
Und dann bring sanfte Bewegungen in den Körper.
Öffne gerne die Augen.
Streck und regel dich.
Und das war die geführte Selbstvergebungsmeditation.
Ich hoffe,
Dir hat diese Meditation gefallen.
Wenn ja,
Dann gib mir gerne auch eine positive Bewertung und ein Feedback zu dieser Meditation.
Darüber freue ich mich sehr.
Und ich wünsche dir jetzt auf deinem weiteren Weg ganz viel Freude und Verbundenheit und Leichtigkeit.
Bis bald.
Von Herzen,
Dein Sebastian.
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