
Body Scan für dein Wohlbefinden
Dies ist eine der ältesten und gleichzeitig wertvollsten Meditaitonen der Achtsamkeitstradition: Der Bodyscan, auch Körperbetrachtung genannt. Warum wertvoll? Dein Körper ist dein Leben! Je besser du deinen Körper spüren kannst, desto besser kannst du auch deine Bedürfnisse wahrnehmen und stillen. Diese Meditation trägt also zu deinem grundlegenen Wohlbefinden bei. Mögest du glücklich sein!
Transkription
Dies ist der geführte Bodyscan.
Bitte nimm eine Haltung ein,
In der du nun wachsam und entspannt meditieren kannst.
Du kannst diese Meditation auch gerne im Liegen üben.
Ich lade dich ein,
Deine Augen zu schließen oder sie mit gesenktem Blick leicht geöffnet zu halten,
Je nachdem,
Was dir lieber ist.
Spüre in den Körper hinein,
So wie er jetzt sitzt oder liegt.
Kannst du den Atem spüren,
Wie er in den Körper ein- und ausströmt?
Dann richte deine Aufmerksamkeit nun in die Füße und spüre den Kontakt zum Boden oder wo auch immer deine Füße jetzt aufliegen.
Spüre die einzelnen Bereiche der Füße,
Die Zehen,
Die Fußsohle,
Die Ferse und den Fußrücken.
Vielleicht fühlst du ein Kribbeln oder auch Wärme?
Dann versuche deine Aufmerksamkeit auf deine Fußgelenke zu richten und spüre die Fußgelenke und wandere dann mit deiner Aufmerksamkeit weiter hinauf zu den Unterschenkeln und nimm wahr,
Was du hier spüren kannst.
Wenn du bemerkst,
Dass deine Aufmerksamkeit plötzlich woanders ist,
Z.
B.
Bei Gedanken,
Dann benenne sanft,
Wo du gerade bist,
Z.
B.
Planen,
Sorgen,
Erinnern und bringe dann sanft und freundlich,
Ohne zu urteilen,
Deine Aufmerksamkeit wieder zurück zum jeweiligen Körperbereich.
Es ist überhaupt kein Problem,
Der Geist wandert einfach gerne.
Dann wandere weiter mit deiner Aufmerksamkeit zu deinen Knien,
Das kannst du hier wahrnehmen.
Und wenn es dir hilft,
Kannst du auch die Empfindungen im Geist benennen,
Z.
B.
Kribbeln oder Wärme,
Anspannung,
Druck,
Pochen,
Leichtigkeit.
Nun spüre weiter hinauf zu den Oberschenkeln und versuche auch stets das Innere des Körperbereichs zu spüren.
Das gesamte Volumen,
Den Raum,
Den dieser Körperbereich einnimmt.
Was kannst du in den Oberschenkeln spüren?
Achte darauf,
Dass du dir die Körperbereiche nicht vorstellst,
Also denkst,
Sondern wirklich spürst.
Und dann wandere weiter hinauf mit deiner Aufmerksamkeit zum Becken und frage dich,
Was kann ich hier spüren?
Und benenne es gerne wieder,
Was auch immer du spüren kannst.
Nimm es urteilsfrei,
Freundlich zur Kenntnis.
Mit der Haltung,
Ja,
Alles darf so sein,
Wie es jetzt ist.
Erforsche auch,
Wie die Empfindungen sich verändern.
Werden sie schwächer oder stärker oder bleiben sie konstant?
Und nimm auch deine Haltung gegenüber diesen Empfindungen wahr.
Ist sie eher positiv zugeneigt oder eher abgeneigt oder neutral und versuche auch das freundlich zur Kenntnis zu nehmen und zu erlauben.
Dann wandere mit deiner Aufmerksamkeit weiter hinauf zum Bauch,
Unterer Bauch,
Der oberer Bauchbereich.
Was kannst du hier spüren?
Kannst du die Bewegungen des Atems spüren?
Vielleicht kannst du auch die Berührungen der Kleidung auf der Haut spüren.
Dann erlaube dir auch das Innere des Bauches zu spüren und auch die Rückseite,
Der untere Rücken.
Nun wandere mit deiner Aufmerksamkeit weiter hinauf zur Brust und öffne dich für alle Empfindungen.
Was kannst du hier spüren?
Kannst du das Pulsieren deines Herzens spüren?
Und nimm auch die Rückseite wahr,
Den oberen Rücken und erlaube auch hier allen Empfindungen da zu sein.
Was kannst du wahrnehmen?
Dann lenke deine Aufmerksamkeit in deine Hände.
Wo liegen deine Hände nun auf?
Spüre die Berührungspunkte.
Schaue mal,
Was du in den Fingerspitzen fühlen kannst und versuche nun die gesamten Hände zu spüren.
Dann wandere weiter mit deiner Aufmerksamkeit über die Handgelenke zu den Unterarmen.
Was kannst du hier spüren?
Weiter hinauf über die Ellenbogen zu den Oberarmen.
Erlaube dir auch die Schultern zu spüren,
Von innen nach außen,
Den gesamten Raum der Schultern.
Wandere weiter zum Nacken und Hals und spüre schließlich auch den Kopf,
Spüre den Kiefer und erlaube den Kiefer zu entspannen.
Spüre auch das Gesicht.
Was kannst du hier spüren?
Spüre den gesamten Kopf und dann öffne deine Aufmerksamkeit auch für den gesamten Körper,
Wie er jetzt da sitzt oder liegt und atmet,
Völlig lebendig.
Versuche den Körper im Gesamten wahrzunehmen,
Im offenen Gewahrsein,
Dieses gesamte Energiefeldkörper und erlaube dir so viel zu spüren,
Wie du spüren kannst.
Es gibt kein richtig oder falsch.
Versuche alle Empfindungen freundlich kommen und gehen zu lassen.
Nun öffne langsam deine Augen und beginne sanft deinen Körper zu bewegen,
So wie es jetzt sich für dich richtig anfühlt.
Spüre für ein paar Momente nach und schließe dann diese formelle Meditation ab.
Ich wünsche dir wundervolle Momente.
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