
Regentag am Fenster
Es ist dein freier Nachmittag. Du weißt, dass du die nächsten Stunden ganz allein für dich hast. Wie wäre es, wenn du dir heute die Zeit nimmst, um am Fenster zu sitzen und dem Regen zuzuschauen? ~ Du möchtest den Bodyscan überspringen und direkt in die Geschichte einsteigen? Beginne bei 02:45 ~
Transkription
Regentag am Fenster Mach es dir gemütlich.
Vielleicht möchtest du dich auf den Rücken legen,
Oder auf die Seite,
Oder auf den Bauch,
Ganz egal.
Vielleicht möchtest du deine Decke hochziehen,
Das Kissen ausklopfen,
Was auch immer es ist.
Spüre kurz in dich hinein.
Wie kannst du es dir noch gemütlicher machen?
Du hast jetzt die Zeit dazu.
Jetzt,
In deiner super gemütlichen Einschlafposition,
Kannst du deinen Körper entspannen.
Atme einmal tief ein und aus.
Spüre,
Deine Hände und Arme immer schwerer werden.
Auch deine Beine sinken ganz schwer in dein Bett.
Dein Kopf und dein Nacken lassen alle Anspannung los und sinken tief in dein Kissen.
Spüre,
Wie dein ganzer Körper loslassen kann und immer entspannter,
Immer schwerer in dein Bett sinkt.
Du bist jetzt bereit,
Den Tag hinter dir zu lassen,
Einzuschlafen und loszuträumen.
Es ist dein freier Nachmittag.
Du hast die nächsten Stunden ganz für dich allein.
Du kannst tun,
Was du willst und du entscheidest dich dazu,
Dich vom Tag tragen zu lassen und einfach zu entspannen.
Heute kannst du dir erlauben,
Keine Gedanken an gestern oder morgen zu verschwenden,
Sondern einfach nur zur Ruhe zu kommen.
Es regnet draußen.
In deinem Zuhause hast du ein großes Fenster,
Durch das du in die Natur blicken kannst.
Du schiebst deinen Lieblingssessel vor ein Fenster und machst es dir richtig gemütlich.
Das Zimmer ist angenehm beheizt,
Genau wie du es am liebsten hast.
Du trägst deine gemütlichste Zuhausekleidung,
Vielleicht einen Schlafanzug oder einen Bademantel.
Wonach auch immer dir gerade ist,
Es fühlt sich genau richtig an.
Vielleicht möchtest du eine Decke dazunehmen,
Um es noch gemütlicher zu haben.
Fühlst du das schöne Material unter deinen Händen?
An welchen Körperteilen fühlt sich der Stoff noch so angenehm weich an?
Du schließt kurz deine Augen,
Lehnst dich zurück und fühlst den weichen Untergrund unter deinen Füßen und die weiche Hose,
Die sich an deine Beine anschmiegt.
Auch an deinem Bauch und an deinen Armen merkst du ein angenehm weiches Gefühl.
Es fühlt sich fast so an,
Als würde dich deine Kleidung umarmen und alles geben,
Um es dir maximal gemütlich zu machen.
Dein Blick schweift durch das große Fenster nach draußen.
Die Regentropfen fließen am Fenster entlang und du beobachtest sie eine Weile.
Immer wieder kommen neue Tropfen dazu.
Sie rutschen langsam an der Scheibe entlang.
Zwei fangen gleichzeitig an und es sieht ein bisschen so aus,
Als würden sie sich ein Wettrennen bieten.
Stück für Stück rutschen sie weiter runter.
Gerade ist der linke Tropfen nach vorne,
Da holt der rechte Tropfen schon auf.
Aus irgendeinem Grund bist du ganz gebannt und es macht dir Spaß,
Das Wettrennen zu beobachten.
Da kommt ein Windhauch und drückt die beiden Tropfen zusammen.
Sie verbinden sich zu einem großen Tropfen,
Der jetzt schneller an der Scheibe entlang rutscht und sich unten am Fensterrahmen mit ganz vielen anderen Tropfen zu einem dünnen Wasserstrahl verbindet.
Obwohl es ein bewölkter Tag ist,
Spiegelt sich das Sonnenlicht in den Tropfen und lässt sie hell und glänzend erscheinen.
Dein Blick schwenkt weiter in die Ferne.
Du siehst den großen Baum ein paar Meter vor deinem Fenster stehen.
Die grünen Blätter hängen vor Nässe schwer herunter.
Und sie hüpfen hoch und runter,
Während sie immer von neuen Tropfen getroffen werden.
Da kommt eine Böe und ein paar Blätter fallen ab.
Allein das Beobachten des Windes gibt dir das Gefühl,
Dass dir auch ein bisschen kalt ist.
Du entscheidest,
In die Küche zu gehen und dir ein warmes Getränk zu machen.
Du schlüpfst in deine Hausschuhe und machst dich auf den Weg.
Dabei überlegst du,
Was wäre dir jetzt am liebsten?
Eine warme Milch mit Honig?
Ein Kaffee?
Ein Tee?
Etwa heute mal ein Kakao?
Oder sogar eine Erdbeermilch?
Du hast alle notwendigen Zutaten für dein warmes Lieblingsgetränk da und machst dich sofort an die Zubereitung.
Du beobachtest,
Wie deine Hände ganz automatisch die verschiedenen Schritte ausführen.
Ohne,
Dass du viel nachdenken musst.
Du schüttest dein Getränk in die schönste Tasse aus deinem Regal.
Du siehst,
Wie die Wärme aufsteigt und Kreise in der Luft wirft.
Du hebst die Tasse hoch und spürst die Wärme in deinen Händen.
Du freust dich.
Mit dem Gesicht kurz vor der Tasse atmest du tief ein und riechst den wohltuenden Duft.
Die Wärme kitzelt in deiner Nase und wärmt dein Gesicht.
Vielleicht noch ein Keks dazu?
Zufrieden machst du dich auf den Weg zurück zu deinem Sessel.
Du kuschelst dich ein und nippst an deiner Tasse.
Die warme Flüssigkeit füllt deinen Mund aus und jetzt,
Wo du einmal genau darauf achtest,
Schmeckst du diesen großartigen Geschmack doppelt so sehr.
Du weißt ganz genau,
Warum das dein liebstes warmes Getränk ist.
Du schluckst und spürst die Wärme erst deinen Hals und dann deinen Bauch und deinen ganzen Körper ausfüllen.
Du atmest tief ein und aus und genießt den Moment.
Plötzlich siehst du einen Vogel auf dem Ast ganz nah vor deinem Fenster landen.
Die Regentropfen scheinen ihn nicht weiter zu stören und an seinem braunen Federkleid abzuperlen.
Für einen Moment sitzt er ganz ruhig da.
Schon fliegt er wieder runter.
Du folgst ihm mit deinen Blicken,
Musst dich sogar ein bisschen strecken und in deinem Sessel aufstützen,
Um ihm bis zum Boden zu folgen.
Da hat er schon eine Wurm im Schnabel und fliegt davon.
Irgendwie freust du dich für ihn.
Du lehnst dich zurück und trinkst noch einen großen Schluck.
Es ist schön hier.
Die Ruhe tut gut.
Der Regen lässt nach.
Das laute,
Schwere Klopfen des Regens an deinem Fenster wird sanfter.
Der Wind beruhigt sich und der Baum vor deinem Fenster wird immer stiller.
Nur noch einzelne Blätter schwingen im immer sanfter werdenden Wind.
Auch die Wolken werden heller.
Dort hinten kannst du sogar sehen,
Wie sich die Sonne vorsichtig zwischen den Wolken hervorschiebt und die Häuser,
Bäume und Straßen wieder erleuchtet.
Und ganz weit hinten am Horizont kannst du sogar einen Regenbogen schimmern sehen.
Deine Tasse ist leer und du stellst sie ab.
Du streckst deine Beine aus und kuschelst dich in deine Decke.
Du merkst,
Dass du immer müder wirst.
Deine Arme und Beine sind schon ganz schwer.
Auch deine Füße sinken immer tiefer in deine Unterlage und deine Hände fallen schwer zu deinen Seiten.
Es ist ein wunderbarer Moment für ein Schläfchen,
Denkst du dir.
Du lehnst deinen Kopf an,
Rückst noch einmal alles zurecht und singst immer tiefer in deinen Lieblingssessel.
Auch mit geschlossenen Augen kannst du das leise Tropfen an deinem Fenster noch immer hören.
Es klingt beruhigend.
Und du hast das Gefühl,
Dass es im gleichen Takt mit deinem ruhigen Puls klopft.
Du spürst in deinen Körper hinein.
Du fühlst dich tief entspannt und ruhig.
Es ist ein wunderschöner Tag.
Du kannst jetzt loslassen und einschlafen.
Und du weißt,
Dass du,
Wenn du aufwachst,
Erholt,
Gelassen und zufrieden sein wirst.
Du wirst neue Energie getankt haben und bereit sein für alles,
Was dann auf dich zukommen mag.
Du atmest den tiefsten Atemzug dieses Tages ein und lässt beim Ausatmen alles los.
Und du tauchst ab in den Schlaf,
Bereit für deinen nächsten Traum.
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