
Perfektionismus loslassen
In dieser "Mindshift Meditation" werden wir gemeinsam gleich zwei Visualisierungen durchlaufen und erfahren, wie perfekt "Unperfektheit" sein kann. Du wirst den starken Kontrast zwischen Perfektionismus und wahrer Lebendigkeit erkennen und so ein Gespür dafür entwickeln, dass wir alle unperfekt perfekt sind!
Transkription
Hallo und schön,
Dass du da bist.
In dieser Meditation werden wir gemeinsam zwei verschiedene Bilder visualisieren,
Um einmal ganz genau in dieses Gefühl hereinzukommen,
Dass wir alle so perfekt sind,
Wie wir sind,
Nämlich unperfekt.
Und ich bitte dich nun einmal deine Wirbelsäule gerade auszurichten,
Ganz egal,
Ob du sitzt oder liegst.
Und du darfst mit deinen Augen irgendwo vor dir einen Punkt fixieren.
Und wenn du möchtest,
Darfst du auch die Augen schließen.
Und gemeinsam nehmen wir nun drei tiefe Atemzüge,
Um zur Ruhe zu kommen.
Sehr schön.
Und nun möchte ich dich gerne mitnehmen zu einem Spaziergang in den Wald.
Durch einen kleinen Pfad betreten wir den Wald.
Und um uns herum sind unzählig viele Bäume.
Unter uns knacken bei jedem Schritt die Stöckchen.
Und jedes Mal,
Wenn es einen Windzug gibt,
Dann hören wir die Blätter rauschen.
Und wir betrachten diese Bäume,
Wie sie so ganz friedlich dastehen.
Und ich sehe,
Diese Bäume sind alle schief.
Ihre Äste winden sich durch die Luft.
Sie sind gebogen.
Und manche sind von Efeu bedeckt.
Es gibt Bäume,
Deren Stamm von Moos bedeckt ist.
Und dieser frische und warme Waldgeruch ist überall wahrzunehmen.
Dieser Wald wirkt so beruhigend.
Mit all diesen krummen oder abgeknickten Ästen.
Manche Bäume sind unglaublich groß und dick und strahlen Kraft aus.
Und manche Bäume sind noch ganz klein und haben einen zarten Stamm.
Sie sind noch am Anfang ihres Lebens und versuchen das Licht,
Das oben durch die Baumkronen kommt,
Zu erreichen.
Und umso weiter wir durch den Wald laufen,
Desto mehr Wege entdecken wir.
Links und rechts gibt es immer mal einen Pfad.
Und wir können uns entscheiden,
Welchen Weg wir folgen.
Und es ist eine spannende Reise,
Weil wir gar nicht wissen,
Wo wir genau ankommen werden.
Und dann kommt eine Lichtung,
An der wir stehen bleiben.
Und egal in welche Richtung wir uns drehen,
Wir sehen dieses beruhigende Bild,
Diese Bäume.
Und sie sehen alle so wunderschön aus.
Und ich bitte dich,
Dieses Gefühl,
Wie schön dieser Wald ist,
In deinem Herzen zu konservieren.
Und bei dir zu behalten.
Denn jetzt gehen wir zum zweiten Bild über.
Ich nehme dich mit in eine Baumschule.
Eine Baumschule ist ein Ort,
An dem Bäume gezüchtet werden.
Sie werden gepflanzt,
Damit sie später einmal verkauft werden können.
Und nun stehen wir dort,
An dieser Baumschule.
Und sehen diese Bäume in Reihe und Glied nebeneinander gepflanzt.
Alle im exakt gleichen Abstand,
In unendlich vielen Reihen hintereinander.
Sie sind perfekt beschnitten und sehen aus,
Wie wir uns einen Baum aus einem Bilderbuch nun einmal vorstellen.
Sie sehen alle perfekt aus und gleich und beschnitten.
Es scheint,
Als ob jedes Blatt dort ist,
Wo es hingehört.
Und jeder Ast,
Der einmal zu lang oder zu krumm war,
Ist gekappt worden,
Damit der Baum weiterhin perfekt aussieht.
Und es gibt auch keine Pfade,
Keine geheimen Gänge,
Keine Irrwege oder Lichtungen dort.
Alles steht in Reihe und Glied.
Und wir schauen uns um und schauen uns gegenseitig an.
Und wir sind uns einig,
Dass wir lieber wieder zurück in den Wald möchten.
Der Wald ist so unperfekt.
Aber das Gefühl,
Das er uns gibt,
Diese Lebendigkeit,
Das Unerwartete,
Die Schönheit,
Die können wir nur dort spüren.
Dort,
Wo alles unperfekt ist.
Dort,
Wo das Leben sich seinen Weg bahnen durfte.
Und du darfst langsam mit deinem Bewusstsein ins Hier und Jetzt kommen.
Und werde dir einmal darüber bewusst,
Dass genau dieses Unperfekte,
Das Unerwartete,
Das Schiefe und Krumme und das Verletzliche,
Das Unterschiedliche,
Dass genau das,
Das ist,
Was uns Menschen alle so wunderschön sein lässt.
Und dass die wahre Seele und die Liebe und der Geist nur dort zu spüren ist,
Wo wahres Leben ist.
Und nicht dort,
Wo wir glauben,
Perfekt sein zu müssen.
Wo wir glauben,
Uns beschneiden zu müssen.
Nimm diesen Gedanken in deinen Alltag und in jeden Moment,
In dem du in den Spiegel blickst.
Jeder Mensch ist unperfekt perfekt.
Schön,
Dass du da warst.
Bis zum nächsten Mal.
Deine Rebecca
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