
16 Min Dankbarkeit für deinen Körper (Bodyscan)
by Phil Pham
In dieser Meditation verbinden wir die klassische Achtsamkeitspraxis des Bodyscans mit der Haltung der Dankbarkeit. Gemeinsam wandern wir aufmerksam von den Füßen bis zum Kopf durch deinen gesamten Körper. Wir schenken wir jedem Körperteil Wertschätzung für die unermüdliche Arbeit, die er jeden Tag für dich leistet. Eine wohltuende Übung für mehr Körperakzeptanz, Erdung und ein Gefühl von tiefer Dankbarkeit. Dauer: 15 Minuten Fokus: Bodyscan, Dankbarkeit, Körperwahrnehmung & Erdung
Transkription
Wenn wir beispielsweise Zahnschmerzen haben,
Kann dieser Gedanke aufkommen,
Die ganze Zeit,
Als ich keine Zahnschmerzen hatte,
Habe ich das gar nicht zu schätzen gewusst.
Heute nehmen wir uns genau dafür Zeit,
Mal mit der Aufmerksamkeit durch den ganzen Körper zu wandern und all diesen verschiedenen Stellen mal Danke zu sagen.
Setz dich dafür einigermaßen entspannt hin.
Wenn du willst,
Stieß gerne deine Augen.
Nimm als erstes nur den Körper wahr.
So als Ganzes.
Um mit deiner Aufmerksamkeit überhaupt erstmal bei dir und deinem Körper anzukommen.
Falls du an deiner Körperhaltung irgendwas anpassen möchtest.
Beispielsweise dich nochmal ein bisschen aufrechter zu setzen oder irgendwo Anspannungen loszulassen.
Kannst du das gerne jetzt tun.
Und dann bring deine Aufmerksamkeit erstmal zu deinen Füßen und spür deine beiden Füße.
Und wandere weiter und spüre auch deine Beine.
Fahr' an den Füßen,
Rest' zum Po.
Und während du mit deiner Aufmerksamkeit dort bist,
Bei deinen Füßen und Beinen.
Nutzt diesen Moment.
Diesem Bereich deines Körpers einfach mal Danke zu sagen.
Und mach dir bewusst,
Dass es sehr viele Gründe gibt,
Und dankbar zu sein.
Was dir deine Beine schon so ermöglicht haben,
Wo du hingegangen bist.
Welche Orte?
Oder vielleicht spielen deine Beine in deinem Leben auch eine ganz andere Rolle.
Für irgendeinen Sport,
Fürs Tanzen.
Dann wander weiter und spür deinen Rücken.
Von unten bis oben.
Bis zu deinen Schulterblättern.
Mach dir deine Wirbelsäule bewusst,
Wo all die Nervenbahnen entlang führen.
Dir überhaupt ermöglichen,
Dich zu bewegen,
Was nicht selbstverständlich ist.
Und nutze auch hier den Moment,
Um einfach mal in diese Richtung innerlich Danke zu sagen.
Dann spür die Vorderseite deines Oberkörpers.
Dein Bauch,
Den Brustkorb,
Vielleicht bewegst du diesen Bereich gerade durch die Atmung,
Dieses Heben und Senken.
Und macht dir all die verschiedenen Organe bewusst,
Die dort sind.
Die alle einzeln für sich,
Aber auch in Interaktion miteinander.
Tag und Nacht für Dich arbeiten.
Ohne dass du aktiv irgendwas dafür tun musst.
Ein wunderbarer Moment.
Um einfach mal Danke zu sagen in diesem Bereich.
Und dann spür deine Hände,
Die linke und rechte Hand.
Und mach dir bewusst,
Was deine Hände dir schon ermöglicht haben.
Zu fühlen,
Zu berühren.
Zu schreiben,
Tippen.
Halten.
Basteln,
Vielleicht ein Instrument spielen,
Was auch immer in deinem Leben deine Hände für eine Rolle spielen.
Nimm dir einen Moment,
Um dir das bewusst zu machen und um deinen beiden Händen einfach mal Danke zu sagen.
Und dann spür deine Arme bis hoch zu den Schultern.
Mach dir auch hier bewusst,
Dass es viele gute Gründe gibt,
Um für deine Arme dankbar zu sein.
Die ermöglichen die Hände.
Zu bewegen.
Vielleicht jemanden zu umarmen,
Etwas zu tragen.
Oder vielleicht spielen deine Arme in deinem Leben auch eine ganz andere Rolle.
Für die es sich lohnt,
Diesen Moment zu nutzen.
Um einfach mal nach innen Danke zu sagen.
Wander weiter mit deiner Aufmerksamkeit und spür den Hals und Nacken.
Ein Bereich,
In dem auch einiges passiert.
Den wir jetzt für unsere Übung stellvertretend nehmen für die Stimme,
Da dort die Stimmbänder liegen.
Nutzt den Moment,
Um innerlich Danke zu sagen.
Dafür,
Dass du überhaupt sprechen kannst.
Dass du dich ausdrücken kannst.
Dich mitteilen.
Gleich darfst du singen.
Einfach mit.
.
.
Beispielsweise auch geliebten Menschen zu sprechen.
Ein wunderbarer Grund,
Um auch hier einfach mal Danke nach innen zu sagen.
Dann wander weiter,
Spür diesen ganzen Mundbereich,
Kiefer,
Lippen,
Zunge.
Wangen.
Ein Bereich,
Der natürlich auch beim Sprechen involviert ist.
Aber auch beim.
.
.
Essen,
Schmecken,
Trinken.
Und auch beim Lächeln und Lachen.
Nutzt den Moment,
Um auch hier Danke zu sagen.
Wander weiter und spür deine Nase.
Im Wahr,
Wie du ein- und ausatmest.
Und sagt innerlich Danke in diese Richtung.
Einerseits stellvertretend fürs Atmen.
Aber natürlich auch fürs Riechen.
Ein Bereich,
Der beim Meditieren natürlich auch ganz klassisch eine zentrale Rolle spielt.
Und dann spür deine Ohren links und rechts.
Was dürftest du in deinem Leben?
Mit deinen Ohren schon aufnehmen.
An Geräuschen,
Musik,
Die Stimme geliebter Menschen.
Nicht selbstverständlich,
Dass das funktioniert.
Ein Danke an die Ohren.
Und dann weiter zu deinen Arben.
Mach dir bewusst,
Wie besonders es ist,
Dass du sehen kannst.
Farben,
Das Gesicht eines geliebten Menschen.
Lesen.
Etwas anschauen.
Film,
Theater.
Die Natur.
Und auch ein Danke an deine Augen.
Und dann wander weiter,
Spür.
Den oberen Bereich deines Kopfes,
Die Kopfhaut und mach dir bewusst,
Dass darunter dein Hirn liegt.
So ein bisschen die Scheißzentrale für all die anderen Dinge.
Gleichzeitig auch der Sitz deiner Erinnerungen und Erfahrungen.
Ein Danke ans Gehirn,
Auch das absolut nicht selbstverständlich ist.
Dann spüre abschließend nochmal deinen ganzen Körper,
Wie du da sitzt.
Aufrecht,
Entspannt.
Und schickt nochmal so ein inneres Danke an den ganzen Körper.
Und mit dem Klang der Klangschale beende diese Meditation und öffne deine Augen.
Danke.
Vielleicht gibt es einen Menschen in deinem Leben,
Dem diese Übung guttun würde,
Dann teile diese Meditation gerne mit der Person.
Sharing is caring.
Und dann meditieren wir vielleicht bald schon wieder zusammen.
Ich würde mich freuen.
Danke,
Sharon.
Bis zum nächsten Mal.
Ciao.
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