
Achtsamkeitsbasierte Laufmeditation
In dieser achtsamkeitsbasierten Laufmeditation geht überhaupt nicht um Leistung und Schnelligkeit, sondern um bewusstes Wahrnehmen der Bewegung und der Umgebung mit allen Sinnen. So führt dieses Lauftraining direkt ins Hier und ins jetzt.
Transkription
Willkommen zu einer achtsamen Laufmeditation und wir legen auch direkt los.
Fang an mit leichtem Joggen um erstmal in die Bewegung reinzukommen.
Nimm dabei wahr wie du dich heute fühlst.
Ist es dir schwer gefallen oder leicht gefallen die Laufschuhe anzuziehen und dich auf den Weg zu machen?
Wie ist es jetzt in diesem Moment?
Nimm deine Motivation und deinen Akkustand einfach nur wahr.
Es ist wie es ist und es ist in Ordnung.
Es darf so sein.
Nimm deine Atmung wahr,
Deine Atemzüge.
Nichts verändern,
Einfach nur beobachten.
Dein Körper weiß wie viel Sauerstoff du gerade brauchst,
Welche Atemtiefe,
Welche Atemfrequenz gerade notwendig ist um deinen Körper optimal zu versorgen.
Nimm den Rhythmus deiner Schritte wahr und auch da nichts verändern.
Einfach nur beobachten.
Dein Körper weiß wie laufen geht und er findet seinen Rhythmus.
Du bist nur der Beobachter und es geht nicht um Leistung.
Es geht nicht darum etwas erreichen zu wollen.
Es geht einfach nur um diesen Moment,
Um die Bewegung,
Um das Tempo,
Das sich für deinen Körper gut und richtig anfühlt.
Das Tempo,
Das sich von ganz alleine einstellt.
Wenn du einfach nur beobachtest,
Was dein Körper heute für angemessen hält.
Du gibst deinem Körper nur die Dauer vor.
Die Dauer dieser Achtsamkeitsmeditation.
Überlasse das Tempo ganz deiner Weisheit eines Körpers.
Und wenn dein Körper es für angemessen hält,
Das Tempo zu wechseln,
Ist das allein seine Sache und in Ordnung.
Du beobachtest nur,
Welches Tempo sich von ganz alleine einstellt.
Hier und heute.
Und solange du nicht außer Atem kommst,
Bedeutet das,
Dass du es richtig machst.
Dass du den Körper einfach machen lässt.
Ihm vertraust.
Im Einklang mit ihm bist.
Und dein Körper wird es genießen,
Dass er einmal die Führung hat und selbst entscheiden darf,
Wie viel Energie gerade da ist fürs Laufen.
Im Hier und im Jetzt.
Deine Atemzüge dürfen sich dabei ruhig verändern.
Beobachte sie nur.
Wie sie ein wenig tiefer und schneller werden,
Um sich an das Laufen anzupassen.
Und wenn du deinem Körper wirklich die Führung überlässt,
Ihm nicht reinredest,
Sondern sein Tempo nur ruhig beobachtest,
Dann werden deine Atemzüge tiefer und ein wenig schneller.
Bleiben aber ruhig.
So ist es gut.
Dein Körper allein darf entscheiden,
Welches Tempo angemessen ist.
Du beobachtest nur,
Nimmst wahr und akzeptierst.
Und selbst wenn dein Körper eine Zeit lang nur Schritttempo gehen möchte,
Wäre das vollkommen in Ordnung.
Die Achtsamkeitsmeditation könntest du selbst im Schneckentempo weiterführen.
Du beobachtest nur und nimmst an,
Was immer dein Körper entscheidet.
Gib dich dem gleichförmigen Rhythmus der Laufschritte hin.
Hat das nicht etwas Meditatives?
Und ist es nicht schön,
Es einfach nur beobachten zu können?
Sich einfach nur der weisen Führung des Körpers zu überlassen?
Dein Körper weiß,
Was zu tun ist,
Sodass du deine Aufmerksamkeit auch ganz woanders hinrichten kannst.
Nach außen.
Nimm zum Beispiel einmal ganz bewusst deine Umgebung wahr.
Was siehst du gerade?
Nimm die typische Stimmung der Tageszeit wahr.
Und nimm auch die typische Stimmung der Jahreszeit wahr.
Wende deine Aufmerksamkeit auch deinen anderen Sinnen zu.
Was riechst du?
Werde dir bewusst,
Dass Gerüche immer um uns herum sind.
Und sobald wir unsere Aufmerksamkeit darauf richten,
Können wir es wahrnehmen.
Ebenso Geräusche.
Was hörst du?
Lausche auf den Klang deiner Schritte.
Je nach Untergrund sind eine Schritte mal lauter,
Mal leiser zu hören.
Aber sie sind zu hören.
Hörst du noch andere Dinge?
Lausche.
Sind Vögel zu hören?
Hört man Autos?
Oder Flugzeuge?
Kannst du achtsam genug hinhören,
Um Dinge wahrzunehmen,
Die dir zuvor entgangen sind?
Und jetzt schau dich während des Laufens um und schau,
Was es alles zu sehen gibt.
Mit dem Scheinwerfer deiner Aufmerksamkeit erscheint plötzlich alles in einem ganz neuen Licht.
Nimm wahr,
Wie sich durch deine Achtsamkeit alles verändert.
Alles wird intensiver.
Die Farben werden klarer.
Die Umrisse deutlicher.
Deine Sinne werden schärfer.
Dein Bewusstsein wird klarer.
Ist das nicht faszinierend?
Welche Schätze es im Hier und im Jetzt zu entdecken gibt?
Für den Rest deiner Laufmeditation möchte ich dich einfach dazu einladen,
Mit dieser geschärften,
Kristallklaren Wahrnehmung neugierig weiter zu experimentieren.
Spielerisch und mit Leichtigkeit.
Ich lasse dich jetzt allein mit dir,
Deiner Aufmerksamkeit und deinem Körper.
Und wenn du den Lauf beendest,
Jetzt oder später,
Nimm deine Achtsamkeit noch möglichst lange mit in deinen weiteren Tag.
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