
Pop Up-Gedanken
Pop ups sind kleine Störer, die einen ablenken. In der Meditation sind es Deine Gedanken. Sie kommen unweigerlich und ungefragt und passieren einfach. Wie findet man zurück in den Fokus aufs Hier und Jetzt? Das erfährst Du in diesem Audio, dass sich Gedanken zu den Gedanken macht und Dir ein Tool gibt damit umzugehen, dass Du in der Meditation anwenden kannst.
Transkription
Schön,
Dass du da bist und dir Zeit nimmst zu meditieren.
In dieser Meditation lade ich dich ein,
Das hier und jetzt hinter deinen Gedanken zu finden.
Denn machen wir uns nichts vor,
Man setzt sich hin zu meditieren und mit der Ruhe kommen auch die Gedanken,
Denn Gedanken passieren.
Unser Kopf ist eine Denkfabrik,
Aus der Gedanken raussprudeln,
Unterschiedlichster Art,
Ideen,
Alltägliches,
Sorgen,
Befürchtungen,
Banales,
Fragen,
Die mit einem Warum gerne beginnen und manchmal auch Gedanken,
Die emotional aufgeladen sind.
Gedanken sind nur Gedanken,
Mehr nicht.
Wenn Gedanken aufkommen,
Dann sind sie ein Vehikel,
Um Inhalte zu transportieren.
So ein bisschen wie der Einkaufswagen im Supermarkt,
In dem man dann verschiedene Sachen reinlegt und manchmal auch ein paar Ladenhüter.
Es gibt so Gedanken,
Die tischt man sich seit Jahren immer wieder auf,
Aber der Gedanke an und für sich ist nur ein Vehikel,
Um es in dein Bewusstsein zu transportieren.
Gedanken sind nicht Meditation.
Gedanken sind wie diese Pop-up Anzeigen im Internet,
Wenn du einen Artikel liest und sich ungefragt und unvermutet plötzlich dieses Fenster öffnet,
Das dich animieren möchte,
Schuhe zu kaufen oder dich mit irgendwas zu beschäftigen,
Was nicht gerade das Thema ist.
Gedanken sind keine Aufgaben,
Vor allem nicht in der Meditation.
In der Meditation geht es darum,
Es wahrzunehmen,
Ohne es zu bewerten,
Sich zu ärgern,
Und auf den Gedanken,
Der einen stört,
Auch noch einen zusätzlichen Gedanken drauf zu packen,
So,
Oh,
Ich denke schon wieder.
Darum geht es in der Meditation nicht.
Es geht darum,
Zu wissen,
Es hat sich jetzt ein Gedanke,
Ein Pop-up Fenster zwischen mich und das hier und jetzt geschoben,
Und das nehme ich wahr.
Und genauso wie im Internet,
Weiß ich auch,
Oben rechts ist dieses kleine Kreuz,
Auf das ich klicke,
Und dann klicke ich das Fenster weg und widme mich wieder meiner Meditation.
Und jetzt komm an für deine Meditation.
Finde einen bequemen Sitz,
Spür,
Wie deine Füße die Erde berühren,
Wie du ganz schwer in deiner Sitzunterlage dich reinsenkst,
Dein Rücken ganz lang ist,
Die Schultern ganz entspannt und du hinaufwanderst zu deiner Stirn und sie ganz weich werden lässt,
Zu deiner Nasenspitze und merkst,
Wie hier dein Atem in dich hinein strömt.
Und jetzt such dir eine gute Stelle an deinem Körper,
Wo du deinen Atem wahrnimmst.
Das kann die Nasenspitze sein,
Das Brustbein,
Das sich hebt und senkt,
Der Raum unter deinen Achselhöhlen,
Leichte Bewegung.
Such dir eine Stelle aus,
Wo du deine Aufmerksamkeit verankern möchtest und dann bleib hier,
Ganz entspannt,
Ganz aufmerksam,
Beobachte dich,
Atmend im Hier und Jetzt.
Falls sich Gedanken zwischen dich und das Hier und Jetzt schieben,
Dann klick sie einfach weg und komm wieder zurück zu deinem Atem.
Bleib ganz bei dir und dann lass den Fokus auf deinen Atem los und lass deinen Gedanken einfach freien Lauf für ein paar Momente.
Lass deinen Kopf denken,
Was immer er will und dann vertiefe deinen Atem und atme lösend durch den Mund aus,
Bring Bewusstsein über deine ganze Haut,
Spür über die Haut die Außenwelt um dich herum und dann atme ganz tief ein,
Zieh den Atem hinauf bis zu deinem Kopf,
Bis hinter die Augen,
Blinzle mit den Augen und komm wieder in deinem Tag,
Der vor dir liegt,
An.
Die Meditation ist hiermit am Ende.
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