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1. Lächeln & Atmen — Eine Einführung in die Achtsamkeitsmeditation

by Malte Klar

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Meditation
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Eine Einführung in die Achtsamkeitsmeditation mit Fokus auf Selbstfreundlichkeit, Gelassenheit und Dankbarkeit. In der ersten Meditation geht es um einen gelassenen Umgang mit abschweifenden Gedanken. (Beta-Version - Aufnahmen mit höherer Qualität folgen)

Transkription

Meditation 1.

Lächeln und Atmen.

Schön,

Dass du dir diese Zeit für dich nimmst.

Vor der eigentlichen Meditation geht es darum,

Sich die Haltung der Achtsamkeit bewusst zu machen.

Achtsamkeit ist Lebenskunst.

Die Kunst einer freundlich gelassenen Grundhaltung dir selbst und dem Leben gegenüber.

Und weil das Leben nicht nur angenehm,

Sondern oft auch unangenehm sein kann,

Wird alles,

Was in den nächsten Minuten innerlich wie äußerlich auftaucht,

Teil der Übung.

Vor allem,

Wenn Unkonzentriertheit,

Unruhe,

Müdigkeit oder starke Gefühle auftauchen sollten.

Anstatt Unangenehmes immer nur zu bekämpfen oder zu verdrängen,

Hilft Achtsamkeit,

Einen freundlich gelassenen,

Selbstversorglichen Umgang damit zu finden.

Vielleicht tauchen aber auch Entspannung und Stille auf.

Wer weiß.

Ohne Erwartung,

Mit wacher Neugier und gelassener Freundlichkeit.

Einfach lächeln und atmen.

Achtsamkeit bedeutet schlicht mitkriegen,

Was los ist.

Also eine klare,

Freundlich gelassene Haltung ohne zu bewerten.

Es heißt daher auch,

Achtsamkeit ist ganz einfach,

Aber nicht leicht.

Diese Kunst braucht daher,

Wie jede andere Kunst auch,

Übung.

Vielleicht kannst du dich darüber freuen,

Dass du dir gerade diese Zeit für dich nimmst,

Dich gut um dich zu kümmern.

Selbstfürsorge ist Selbstliebe in Aktion.

Und mit dieser Ausrichtung,

Lass uns die Übung beginnen.

Wenn du magst,

Schließe die Augen und werde dir einfach der Tatsache bewusst,

Dass du atmest.

Atme zunächst tief in den Bauch und spüre,

Wie er sich ausdehnt und wieder senkt.

Der Atem ist ein Anker,

Zu dem du jederzeit zurückkehren kannst.

Lasse den Atem dann so fließen,

Wie er will,

Egal ob flach oder tief,

Schnell oder langsam.

Genieße ihn,

Ohne ihn zu beeinflussen.

Vielleicht hast du gemerkt,

Dass du in dem Moment,

In dem du bewusst geatmet hast,

Mehr bei dir warst.

Ein Grund zu lächeln.

Vielleicht merkst du aber,

Dass du abgelenkt und kurz in Gedanken verloren warst.

Schön,

Dass du das mitbekommen hast.

Ein Grund zu lächeln.

Folge dann weiter deinem Atem.

Wenn du entspannt bist,

Kannst du den Atem genießen und dich noch tiefer entspannen.

Ein Grund zu lächeln.

Wenn du angespannt oder unkonzentriert bist,

Wird die Übung zu einer Herausforderung und damit wirksamer.

Je häufiger du dich darüber freust,

Dass du das Gedankenabschweifen mitbekommst,

Desto intensiver ist das Training in Gelassenheit.

Wie bei einem Muskel,

Der unter Belastung wächst.

Gelassenheit trainiert man am besten an herausfordernden Situationen.

Probiere nun aus,

Den Atem zu genießen,

Zu lächeln und dich zu freuen,

Wenn du das Abschweifen bemerkst.

Wo bin ich mit der Aufmerksamkeit?

Mitkriegen,

Lächeln und weiter den Atem genießen.

Dabei liegt es in der Natur der Aufmerksamkeit,

Dass sie immer wieder abschweift.

Der Gedankenstrom braucht auch nicht kontrolliert werden oder wie mit einer Staumauer gestoppt werden.

Es geht nur darum,

Immer wieder aus dem Gedankenstrom auszusteigen und ihm auf der Bank vom Ufer aus beim fortwährenden Fließen zuzuschauen.

Glaube nicht alles,

Was du denkst.

Die Übung besteht also nicht darin,

Dich zu zwingen,

Beim Atem zu bleiben und dich zu ärgern,

Wenn das nicht klappt,

Sondern dich darüber zu freuen,

Dass du manchmal mitbekommst,

Was gerade so alles los ist,

Um dann die Aufmerksamkeit möglichst geduldig und freundlich mit einem leichten Lächeln immer wieder zurück zum Atem zu holen.

Das ist Achtsamkeit.

Vergegenwärtige dir dann noch etwas,

Wofür du dankbar bist.

Wo fühlst du es im Körper?

Zum Abschluss kannst du wieder ein paar tiefere Atemzüge nehmen,

Dich dadurch wieder etwas aktivieren,

Die Augen wieder öffnen,

Dich strecken,

Wenn du magst,

Und dich mit einem Lächeln bei dir selbst bedanken,

Dass du dir diese Zeit für dich genommen hast,

Dich in freundlicher Gelassenheit zu üben.

Vielleicht können dich der Atem oder das Lächeln auch hier und da im Alltag begleiten und dich immer wieder daran erinnern,

Aus dem Gedankenstrom auszusteigen und dir dein Leben bewusster zu machen.

4.7 (1 479)

Neueste Bewertungen

Maurice

March 10, 2026

Super gutes Temp und in einer ruhigen Stimme gesprochen. Auch der Vorspann sowie die tatsächliche Meditation habe ich als hilfreich empfunden.

Liv

March 9, 2026

Angenehme Stimme

Gabriela

February 22, 2026

Eine sehr schöne Meditation - unaufdringlich und sie eignet sich sehr gut für eine kurze Pause... eine Auszeit mit einem Lächeln

Eva

February 22, 2026

tolle Stimme, eine Bereicherung zu diesem wertvollen Thema, vielen Dank 🙏

Regina

February 9, 2026

Schön war's 🙏 Danke für deine Anleitung. Ich konnte mich gut auf das Atmen konzentrieren. Besonders gut hat mir der Zusatz mit dem Lächeln gefallen. Ich achte da nun mehr drauf mich damit zu belohnen, wenn ich merke, dass meine Gedanken abschweifen ❤️

Thorsten

October 26, 2025

Beruhigend und entspannend

Gudrun

September 11, 2025

Danke! ☺️ sehr schön!

Stephanie

August 27, 2025

Das Leichtigkeit und iwie auch Spaß in die Achtsamkeitspraxis gebracht. War richtig toll

Sandra

April 10, 2025

Danke, das tat sehr gut. Einfach lächeln 😊, toll.

Laura

February 7, 2025

Danke für deine tollen Inputs, habe schon viel dadurch gelernt.

© 2026 Malte Klar. All rights reserved. All copyright in this work remains with the original creator. No part of this material may be reproduced, distributed, or transmitted in any form or by any means, without the prior written permission of the copyright owner.

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