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"Meine Weiblichkeit entdeckt" | Julia Ramel und Ayahuasca

by Linda Benninghoff

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Julia Ramel hat mit Hilfe von Ayahuasca ihre Weiblichkeit entdeckt und kann sie heute voll ausleben. In ihrem früheren Leben hat sie sich viel über ihr Äußeres definiert, anstatt nach innen zu schauen und dort die Fülle zu finden. Heute blüht sie immer mehr als Frau auf, ist in einer tollen Beziehung und ist gemeinsam mit ihrem Ehemann Daniel erfolgreich als Coach und Unternehmerin. Seit 2012 nimmt sie regelmäßig an Ayahuasca-Zeremonien teil und hat verschiedene Baum-Dietas gemacht. 

Transkription

Hallo und herzlich willkommen bei Shift,

Dem Podcast für Heilung und Transformation.

Ich bin Linda Benninghoff,

Mit Hilfe von Psychedelika auf der Reise zu meinem besten Selbst.

Alle zwei Wochen bekommst du hier ein inspirierendes Interview oder meine eigenen Erfahrungen,

Um dich dabei zu unterstützen,

Deinen eigenen Weg mit Psychedelika zu gehen.

Ich freue mich,

Dass du hier bist.

Lass uns loslegen.

So,

Bei mir ist heute die Julia Ramel.

Und sie hat gesagt,

Oder sie sagt,

Dass durch die Pflanzenmedizin,

Und welche Pflanzen das genauer sind,

Da gehen wir dann im Laufe des Interviews noch drauf ein,

Dass sie mehr ihre Weiblichkeit gefunden hat oder in ihre Weiblichkeit gefunden hat,

Zurückgefunden hat,

Wie auch immer.

Und das finde ich total spannend und darüber spreche ich heute mit ihr.

Aber erstmal hallo,

Liebe Julia.

Hallo,

Danke dir,

Linda.

Ich freue mich riesig hier zu sein und einfach meine Erfahrung teilen zu dürfen und da in diese Welt noch mehr einzutauchen.

Das ist eine unglaublich magische Welt.

Mit der Pflanzenmedizin.

Genau,

Ich freue mich riesig.

Danke,

Dass ich da sein darf.

Schön.

Bei dir hat das ja alles angefangen 2013,

Dass du da zum ersten Mal so Kontakt hattest.

Kannst du mal beschreiben,

Was du,

Also wenn wir jetzt so das Thema Weiblichkeit heute im Fokus haben bei dir,

Was du vorher für eine Frau warst?

Eine sehr wichtige und gute Frage.

Damals war ich sehr stark auf meinen Körper fokussiert als Tänzerin.

Ich habe auch viel trainiert,

Viel Krafttraining gemacht und war sehr stark über mein Äußeres definiert.

Ähm.

.

.

Und fühlte mich aber nie zu 100% wirklich wohl in meinem Körper,

Wusste damals aber noch gar nicht,

Dass das damit zu tun hat,

Dass ich da mit meiner Sexualität noch nicht wirklich im Frieden war.

Damals war ich da gerade frisch zusammen mit meinem jetzigen Mann.

Wir sind 2011 zusammengekommen,

Ich war noch in Mexiko ein halbes Jahr.

Und ich hab da schon gemerkt,

Okay,

Irgendwas ist da noch,

Was geheilt werden möchte,

Selbstwert,

Selbstvertrauen.

Ich war auch immer wieder so ein.

.

.

Sage ich jetzt mal eifersüchtig,

Verunsichert,

Wenn andere schöne Frauen irgendwie ins Feld kamen,

Habe ich mich da sehr schnell irgendwie verunsichern lassen und habe irgendwie dann einfach gedacht,

Ja,

Ich bin zu wenig schön.

Dieses Vergleichen war sehr stark bei mir.

Im Außen hätte man denken können,

Die ist total selbstsicher.

Ich stand auf der Bühne,

Habe getanzt.

Aber im Inneren war das nicht so.

Genau.

Du hast jetzt gerade gesagt,

Dass du ein halbes Jahr in Mexiko warst.

Hattest du da auch schon Kontakte zu Pflanzenmedizin oder so?

Weil da findet ja auch viel statt,

Ne?

Nein,

Da habe ich noch keinen Kontakt gehabt zur Pflanzenmedizin,

Aber da hatte ich mein spirituelles Erwachen durch diese Frequenz dieser Orte.

Ähm.

In der Nähe dieser Pyramiden,

Zum Beispiel in Yucatan.

Das ist so hoch schwingend,

Das wusste ich ja auch nicht.

Ich bin da einfach hin,

So.

Ich mache mal hier Urlaub,

Respektive ich wusste schon,

Okay,

Das ist eine Reise,

Die führt zu mir selbst.

Ich wusste auch,

Ich muss diese Reise machen,

Weil so kann ich nicht mehr weitermachen wie bisher.

Ich habe einfach gespürt,

Dass die Art und Weise,

Wie ich mit mir rede,

Ja,

Auch immer wieder dieses Gefühl von nicht gut genug zu sein,

Mit dem wollte ich nicht mehr weiterleben.

Und darum habe ich dann auch diese Reise gemacht.

Mein Herz hat gesagt Mexiko.

Gab es dafür einen speziellen Auslöser,

Dass du gesagt hast,

Jetzt muss ich was ändern?

Ja,

Das gab es und zwar,

Dann gehe ich noch mehr zurück.

Ich war eben wie gesagt im Musical tätig und als Grundschullehrerin.

Ich habe da so zwei Jobs nebeneinander gemacht und für mich war das Ich muss ja .

.

.

Also erfüllend einerseits,

Und trotzdem habe ich gemerkt,

Okay,

Das kann es nicht sein für den Rest meines Lebens.

Und ich bin dann auch an einen Punkt gekommen,

Wo ich körperlich nicht mehr konnte.

Es war kurz vor dem Burn-out.

Da hab ich auch mit meinem vorherigen Partner Schluss gemacht.

Das war alles sehr.

.

.

Diese Beziehung war sehr anstrengend.

Und da war ich wirklich so im Moment,

Wo ich gedacht hab,

Okay,

Jetzt muss ich was ändern,

Grundsätzlich im Leben.

Und hab dann schon für das nächste Schuljahr Urlaub genommen.

Und dann hab ich meinen neuen Partner kennengelernt,

Ein halbes Jahr später.

Und dann ging das Ganze los.

Tschüss!

Sich kennenlernen und ich wusste aber,

Ich muss diese Reise noch machen für mich.

Und habe das dann wirklich auch durchgezogen,

Ein halbes Jahr,

Habe mich zwar dann noch besucht,

Ja,

Aber das war sehr,

Sehr wichtig für mich,

Diese Reise alleine zu machen und eben an diesen Ort zu gehen.

Und dann habe ich da auch eben,

Bin ich da in Kontakt gekommen mit der Spiritualität.

Ich habe Reiki-Ausbildung gemacht in Mexiko,

Habe angefangen zu meditieren,

Habe angefangen,

Meinen Körper zu heilen,

Weil ich war durch diese ganzen Trainings,

Aber auch Selbstkritik,

Die ich die vergangenen Jahre ausgeübt hatte an mir,

An meinem Körper,

War ich total übersäuert.

Ich hatte Schmerzen in den Beinen,

Konnte kaum noch gehen.

Das war wirklich ein ganz schmerzhafter Punkt in Mexiko,

Erinnere mich.

Da dachte ich so,

Wie soll ich denn jetzt mein nächstes Engagement als Tänzerin ausführen können,

Wenn ich jetzt hier kaum noch gehen kann?

Und dann habe ich angefangen,

Meinen Körper zu heilen.

Und da sind die richtigen Bücher zu mir gekommen und so weiter.

Ich hatte auch Eingebungen in Träumen.

Also da war so,

Ich sag jetzt mal so,

Das war so der Startschuss dieses Weges,

Obwohl ich ja noch gar nicht in Kontakt kam mit den Pflanzen.

Das war ja dann eigentlich ein Jahr später.

Mein Mann ist dann damit gekommen,

Daniel,

Und hat gesagt,

Chapter.

Ich habe da die Möglichkeit eine Zeremonie zu machen,

Eine Ayahuasca Zeremonie.

Ich dachte so,

Was ist das?

Das kann doch nicht sein und irgendwelche Drogen.

Also Daniel,

Also von Daniel,

Eben dazu gesagt,

Mit Daniel habe ich auch ein Interview geführt und das verlinke ich in den Shownotes,

Also wenn du dir als Hörer das auch anhören möchtest.

Ja,

Genau.

Auch sehr schön,

Seine Perspektive.

Ja,

Genau.

Und also von Daniel hast du auch wirklich zum ersten Mal überhaupt von Ayahuasca gehört.

Also das war vorher überhaupt nicht irgendwie.

.

.

So um dich.

Überhaupt nicht.

Also ich war da auch sehr.

.

.

Ich hatte da Vorurteile.

Ich wurde auch so erzogen von meinen Eltern.

Ja,

Lass die Finger von Drogen.

Aber Alkohol ist irgendwie keine Droge,

Das kann man denken,

Ja.

Das war nicht so schlimm.

Und alles,

Was irgendwie so halluzinogen und so weiter,

Das ist irgendwie.

.

.

Ich bin mir nicht ganz sicher,

Ob sie wirklich nie die Erfahrung gemacht hatten davor.

Später sind sie dann auch zur Zeremonie gekommen,

Übrigens.

Das ist eine Klammerbemerkung.

Aber es war einfach so ein Thema,

Da wusste ich einfach,

Okay,

Das ist nicht gut.

Also ich wusste,

Ich habe das gelernt,

Das darf ich nicht.

Und als ich ja zurückkam von Mexiko,

Da ging eh ganz viel ab in meinem Leben.

Viel hat sich verändert.

Ich habe gemerkt,

Was nicht mehr passt,

Was neu passt.

Ich habe zum Beispiel auch meine Ernährung umgestellt,

Auch vegan.

Und dann,

Ein paar Monate später,

Kam er eben mit Ayahuasca.

Und ich dachte so,

Ja gut,

Dann mach du das,

Ich mach's nicht.

Sehen wir mal,

Was das mit dir macht.

Dann kam er nach Hause.

Und dazu muss ich noch sagen,

Daniel war eben auch so ähnlich wie ich,

So im Außen ziemlich taff und so,

Harte Schale.

Und ich wusste aber immer,

Der hat ein sehr,

Sehr großes Herz,

Aber der kann es irgendwie noch nicht zeigen.

Da gibt es noch Verletzungen zu heilen.

Das habe ich einfach gespürt damals schon,

Obwohl ich noch keine Ahnung hatte,

Dass ich auch heilerische Gaben habe.

Genau,

Und dann kam er nach Hause,

Nach dieser Zeremonie zu sich nach Hause.

Ich war da und habe die Tür geöffnet.

Er ist in Tränen ausgebrochen und hat mir seine Liebe gestanden.

Und ich stand da und war so .

.

.

Okay,

Egal was das war,

Nimm mir davor.

Und ich will's auch.

Ja und so hat dieser Weg angefangen,

Von dem Moment an.

Wie lange hat es dann noch gedauert,

Bis du wirklich dann zur ersten Zeremonie mitgegangen bist?

Oder bist du alleine gegangen oder mit ihm zusammen?

Ich hatte totalen Schiss.

Ich war so ängstlich,

Ich hab geheult vor Angst.

Jetzt kann ich so lachen darüber,

Aber ja,

Natürlich.

Der Respekt,

Der soll auch da sein.

Das ist nicht einfach irgendein Ferienlager.

Ähm.

.

.

Ja,

Ich hatte echt mega Respekt und das ging dann doch noch.

So vier Monate,

Bis ich dann wirklich den Schritt gewagt habe.

Und dann hatte ich eine Zeremonie hier in der Schweiz.

Bei jemandem,

Wo wir jetzt aber nicht mehr zusammenarbeiten.

Diese Zeremonie war sehr intensiv.

Unglaublich,

Was ich da für Geschenke gekriegt habe in einer einzigen Zeremonie.

Also ich habe Bilder gesehen,

Ich habe die Krafttiere gesehen.

Ich wusste nicht mal,

Dass der Jaguar zum Beispiel ein Krafttier ist von Ayahuasca.

Ich bin als Jaguar durch den Dschungel gerannt.

Also ich habe da Einsichten gehabt.

Ich dachte so,

Wow.

Wenn du magst,

Kannst du das gerne noch ein bisschen intensiver teilen.

Ich finde das ja selbst auch immer total spannend,

Wenn andere Leute so von ihren Erfahrungen erzählen.

Ja,

Gerne.

Also mittlerweile sind es ja,

Keine Ahnung,

Über 100 Zeremonien oder noch mehr.

Aber diese eine Zeremonie,

Die erste,

Die ist sehr präsent.

Genau,

Also.

.

.

Das war eben,

Da hatte ich auch viele Fragen.

Ich bin mit vielen Fragen da rein,

Unter anderem auch die Krankheit meiner Mama.

Die hatte so eine Augenkrankheit und da hatte ich zum Beispiel auch die Antwort gekriegt,

Was das mit mir zu tun hat.

Das Loslassen,

Das.

.

.

Dass sie jetzt auf sich schauen muss,

Nicht mehr auf uns.

Die Augen haben darauf reagiert.

Und da ist irgendwas passiert,

Dann auch mit einem Ablöseprozess,

Der sehr heilsam war zwischen mir und meiner Mama.

Weil das gehört ja auch dazu,

Zum Erwachsenwerden.

Und oftmals wird das eben gar nicht gemacht.

Das hat ja dann auch wieder mit der Weiblichkeit zu tun,

Mit der eigenen Sexualität entfalten etc.

Solange wir Töchter noch so Diese enge Verbindung zu unserer Mutter,

Die Mutter hat da irgendwie noch geklammert,

Kann das wie nicht ein eigener Prozess werden und dieser Heilungsprozess irgendwie auch noch nicht wirklich stattfindet.

Und so in die eigene Kraft und den eigenen Raum kommen,

Irgendwie so gefühlt.

Das ist da auch passiert,

Das war eigentlich so ein Startschuss.

Ja,

Und eben der Jaguar,

Der Dschungel wurde mir wirklich sehr hautnah vorgestellt.

Das erleben viele Menschen so,

Dass man da ja wirklich in alle Erdschichten eintaucht oder hoch über den Kronen.

Baumkronen des Dschungels,

Also ich war da wirklich voll im Dschungel drin.

Und da hatten wir schon eine Reise gebucht für den Herbst dann,

Das war im April.

Im Frühling und wir hatten dann schon einen Retreat in Peru gebucht für zehn Tage.

Ayahuasca-Retreat im Dschungel.

Da hatte ich totalen Schiss.

Die haben mir dann einfach so gesagt,

So .

.

.

Und schau mal da runter in dieses große Loch.

Da gehen wir dann rein,

Wenn du im Dschungel bist.

Und ich war so,

Oh Gott!

Ja,

Also dazu muss ich noch sagen,

Diese Zeremonie war einerseits sehr sehr schön,

Weil ich habe sehr viele Bilder gekriegt und sehr viele Einsichten und andererseits habe ich da eben auch erfahren,

Was geschieht,

Wenn der Raum nicht wirklich gut gehalten wird?

Und die Zeremonie auch nicht geleitet wird von einem Schamanen.

Das war kein Schamane,

Der hat einfach ein Tonband abgespielt.

Der hat auch den Raum verlassen und uns da gelassen.

Da ging bei mir ein riesen Prozess los von ich werde mir selber überlassen und ich bin irgendeinem Stich gelassen worden.

Das war eine Todesangst,

Die ich da hatte in dem Moment.

Das passiert aber wirklich.

Nur,

Wenn dieser Raum nicht gehalten wird,

Dieses Space.

Das ist ganz wichtig.

Wusste ich da natürlich auch nicht.

Genau,

Also das ist nicht einfach ein Trip,

Den man macht,

Wo man sich irgendwas reinzieht und dann da so ein bisschen rumchillt.

Da muss wirklich jemand diesen Raum halten,

Der einfach eine langjährige Erfahrung damit hat mit dieser Medizin und auch Bäume dietiert hat.

Darauf möchte ich dann auch noch zu sprechen kommen,

Um diese Energie halten zu können.

Genau diese Diät gemacht hat.

Und das hatte dieser Mann nicht.

Ja,

Ich finde es total wichtig,

Dass du das auch noch mal betonst.

Ich habe gerade noch,

War ich in einer Facebook-Gruppe,

Da geht es auch um Ayahuasca und so,

Und dann hatte da jemand geschrieben,

Ich habe noch ein bisschen zu Hause oder ich habe noch irgendwie was über,

Kann ich das nicht auch alleine nehmen?

Und dann hatten dann auch,

Ja,

Guck halt,

Dass du gut drauf bist und dann,

Das kann jeder,

Ist ein eigener Schamane und bla bla bla.

Da habe ich auch gedacht,

Oh Leute.

Also ich möchte es nicht erleben,

Dass ich da irgendwie komisch abrutsche und dann.

.

.

Vielen Dank.

Also diese Energie,

Die ist echt mächtig,

Das weißt du ja auch.

Ja,

Also diese zu handeln .

.

.

Natürlich für dich selber schon mal.

Und jetzt nochmal zurück zu diesem Mann.

Es gibt ja viele,

Die das einfach so anbieten.

Sagen,

Ich biete den Space und jeder macht sein eigenes Ding.

Das ist echt für mich fahrlässig,

Muss ich sagen,

Weil es geht wirklich darum,

Dass du diesen Raum hältst,

Auch für die Teilnehmer,

Die da sich komplett dann auch hingeben können,

Weil das auch ein ein Akt der Hingabe an diese Medizin.

Es ist ja eine weibliche Medizin.

Und das bedingt,

Dass wir uns da wirklich voll vertrauen müssen.

Und dürfen,

Damit wir da diese Heilung erfahren können.

Sonst kann es echt ein Horrortrip werden,

Wenn wir das in Kontrolle.

.

.

Und ich habe wirklich gemerkt,

Okay,

Dieser Raum wird nicht gehalten.

Ich hatte dann im Dschungel nochmal so eine Erfahrung,

Das war echt auch nochmal.

.

.

Da werde ich auch nicht mehr hingehen.

Also so die ersten Erfahrungen waren so,

Oh.

Und dann haben wir dann wirklich unsere Leute gefunden,

Mit denen wir jetzt immer noch arbeiten.

Und von dem Moment an wurde es richtig,

Richtig schön,

Heilsam,

Tief und leicht gleichzeitig.

Hattest du denn schon nach der ersten Zeremonie,

Hast du da für dich schon irgendwie gemerkt,

Es hat sich was geändert in mir?

Nach der ersten.

.

.

Puh!

Also.

.

.

Es ist schon so lange her,

Gell?

Aber natürlich hat sich da was geändert in mir.

Also wenn ich mir so überlege.

.

.

Moment,

Genau.

Und das war ja eigentlich schon,

Als ich diese Entscheidung getroffen habe.

Und das ist eben so,

Wenn du dich entscheidest,

Mit Ayahuasca zu arbeiten,

Von dem Moment an wirst du einfach geführt.

Und das kann halt auch bedeuten,

Dass du Dinge loslässt,

Wo du dachtest,

Dass das deins ist.

Dass das bisher gepasst hat.

Und ich weiß noch,

Ich habe da mit einem Lehrer gesprochen,

Also meinem Team,

Einem Lehrerkollegen,

Und der hat mir einfach so gesagt,

Der war auch so Richtung Schamanismus,

Der hatte zwar,

Glaube ich,

Keine Erfahrung mit Ayahuasca,

Aber seine nicht irgendwie.

Und der hat mir einfach gesagt,

Julia,

Sei dir einfach bewusst,

Wenn du das machst,

Dann kann es sein,

Dass du dein Leben komplett änderst,

Dass du nicht mehr den Weg gehen kannst,

Den du jetzt gehst.

Und dann habe ich gesagt,

Ja,

Das ist ja auch mein Grund,

Warum ich das tue.

Das ist mir bewusst und das soll auch so sein.

Und das war nach der ersten Zeremonie.

Und ich hätte da noch ein Engagement als Darstellerin gehabt,

In einem Musical,

Und ich habe mich dann für den Dschungel,

Für das Retreat entschieden.

Ach so,

Das hätte sich dann mit dem Herbst-Retreat überschnitten?

Ja,

Ich war wirklich vor einer grundlegenden Entscheidung.

Mache ich nochmal,

Ja,

In dieser Schule und kann mir,

Weil von diesem Musical Geld hätte ich jetzt nicht leben können.

Das heißt,

Ich habe immer so Teilzeit gearbeitet und habe Musical nebenbei gemacht.

Und dann war eigentlich so die Frage,

Mache ich jetzt so weiter nochmal Lehrerin und Darstellerin oder mache ich einen Cut?

Und das war dann wirklich so.

Endgültig.

Cut.

Und ich gehe jetzt diesen Weg.

Hm,

Krass.

Also ist ja richtig dann auch nur richtig.

Also du hast dann schon,

Obwohl das war dann nur eine Zeremonie bis dahin oder hattest du dann noch mehrere zwischen deiner ersten und diesem Peru-Retreat?

Ich hatte keine mehr und ich weiß gar nicht mehr so recht,

Ob wir da schon gebucht hatten,

Als ich die erste Zeremonie hatte oder da bereits mit dem Gedanken gespielt hatte.

Ich war,

Glaube ich,

Noch so ein bisschen unschlüssig.

Ich wollte ja mal schauen,

Wie das denn ist mit dieser Pflanze.

Aber ich glaube,

Wir hatten da schon so,

Okay,

Das darf sein und danach war wirklich so,

Okay.

Ich muss jetzt diesem Weg folgen.

In der einen Zeremonie hast du dann schon oder auch danach gespürt,

Dass da so eine krasse Heilung irgendwie stattfindet.

Im Urteil geordnet hast sozusagen.

Ja,

Krass.

Ja,

Cool.

Wie ging das denn dann so weiter über die nächsten Jahre?

Also es ist jetzt acht Jahre her ungefähr,

So auch jetzt mit dem Thema Weiblichkeit,

Aber vielleicht kamen da auch noch andere Sachen dann zu,

Die sich krass verändert haben.

Hast du da so ein paar Momente vielleicht,

Die so besonders stark für dich waren?

Ich muss grad so ein bisschen zurückdenken,

Gell?

Da ist so viel passiert natürlich in den letzten Jahren.

Also mein Leben hat sich komplett verändert.

Das ist ja nicht mehr zu vergleichen.

Ja,

Also angefangen.

.

.

Bei meiner Berufung.

Ja,

Davor eben so halbwegs glücklich mit meinem Job als Lehrerin und Musical,

Aber trotzdem sehr anstrengend und wissend,

Okay,

Irgendwie kann es das auch nicht sein so.

Hin zu meinem eigenen Business mit meinem Mann.

Als Coach,

Auch als Heiler.

Und jetzt auch die Retreats bei uns zu Hause mit anderen Pflanzenmedizin,

Mit denen wir auch arbeiten.

Hast du denn das auch in Zeremonien gezeigt bekommen oder hat Ayahuasca dich da so hingeführt?

Ist da sowas gewesen?

Ja,

Es ist die.

.

.

Genau,

Ja also dann geht's nochmal zurück.

Retreat 2013 im Dschungel,

Das war schon harter Tobak,

Muss ich sagen.

Das war schon sehr,

Sehr tief.

Waren wir bei einem Schamanen,

Der macht das grundsätzlich gut,

Der hat einfach eine Energie,

Wo ich jetzt sage,

Nicht mehr so meins,

Aber das war genau richtig für uns.

Und es waren auch sehr viele Leute,

Das war auch nicht so meins,

Es waren über 30,

Glaube ich,

Und es ging schon ziemlich ab,

Es war sehr wild.

Das war aber nicht bei einem Shipibo.

Schamanen,

Mit denen wir ja jetzt arbeiten.

Das war einfach,

Das ist ein Amerikaner,

Der das da leitet,

Dieses Retreat.

Und wie gesagt,

Es war okay und zwar genau das,

Was ich brauchte.

Und ich glaube,

In meiner zweiten Zeremonie,

Da war ich auch wieder so ganz tief im Dschungel drin,

Wirklich durch die Erdschichten und Ameisen und Wurzeln und Spinnen und überall.

Und da kam so die Message,

Das ist dein Weg.

Du wirst auch diese Zeremonien leiten.

Und da war bei mir so,

Was?

Das kann nicht sein,

Dass das bilde ich mir ein.

Das kann doch nicht sein,

Weil ich mache mir fast in die Hose.

Wie soll ich denn so eine Zeremonie leiten können,

Wenn ich jetzt so mega Angst habe?

Ich habe jedes Mal gebetet vor den Zeremonien,

Dass sie mich irgendwie nicht total dran nimmt,

Weil ich war jedes Mal richtig tief drin und ich habe mir da die Seele aus dem Leib gekotzt.

Das war echt mega,

Mega reinigend und heilsam,

Aber tief.

Und ich weiß noch,

Ich war so an einem Punkt,

Wir haben dann auch immer so Sharings gemacht in der Gruppe,

Alles auf Englisch.

Und dann haben da gewisse Frauen erzählt,

Oh,

It was so beautiful,

I saw these beautiful patterns and all these lights and colors.

Und ich war so.

.

.

Aaaaaaah!

Bei mir ist es einfach nur düster.

Schrecklich und ängstlich und Wut.

Ich habe da echt ganz viel loslassen dürfen.

Und da bin ich eben mal zu dieser Schamanin hin,

Die kam aus London mit,

Die hat das Ganze auch organisiert mit diesem Amerikaner zusammen.

Und ich hab ihr dann so gesagt,

Du,

Irgendwie fühl ich mich grad so ein bisschen.

Komisch,

Weil ich höre da immer diese schönen Geschichten,

Was die Leute so sehen und so halt das DMT.

Und bei mir ist es einfach nur schrecklich.

Das kann ja nicht wahr sein.

Und dann hat sie gesagt,

Das sind eben genau die Zeremonien,

Wo du am meisten Heilung erfährst,

Wenn es so richtig tief geht und schrecklich ist.

Dann habe ich gemerkt,

Okay,

Gut.

Es scheint,

Dass ich hier etwas zu heilen habe.

Und dass das halt wirklich der Weg ist,

Den ich jetzt gehen möchte.

Einfach mal für meine eigene Heilung.

Aber diese Message,

Du wirst das als deine Berufung in dem Sinn machen,

Die war da schon da.

Ich hab's einfach wirklich ein paar Jahre dann einfach so zur Seite geschoben,

Gedacht,

Das kann nicht sein.

Also das hab ich mir eingebildet,

Das hat mir mein Ego eingeredet,

Weil.

.

.

Genau.

Ich möchte Schaman sein,

Das ist so.

Hatte ich echt zu große Ehrfurcht und Demut davor.

Genau.

Ja,

Und .

.

.

Und dann war dann eine Zeit lang ein bisschen Pause.

Ich musste da auch integrieren,

Was ich auch sehr wichtig finde.

Das muss natürlich jeder selber wissen.

Bei mir hat das schon sehr viel ausgelöst.

Zum Beispiel auch die Beziehung zu meinem Papa.

Da habe ich dann auch ein Gespräch gesucht und habe ihm einfach mal erzählt,

Wie es mir denn aus meiner Perspektive ergangen ist in der Vergangenheit.

Mich sozusagen geöffnet und weil ich war da immer total getriggert von ihm.

Er war mein ultimativer Trigger.

Das war dann so die nächsten zwei Jahre war da so ein ganz starker Heilungsprozess auch.

Ist ja auch super wichtig für die eigene Weiblichkeit.

So das Verhältnis zum Vater.

Extrem,

Extrem.

Ja,

Da war,

Das war auch total irgendwie,

Da hatte ich auch irgendwie eine Ja,

In einem.

.

.

Abhängigkeit noch auch,

Was so die Anerkennung anbelangt,

Auch von meinen Partnern in der Vergangenheit.

Da habe ich auch immer gemerkt,

Ich suche irgendwie die Anerkennung,

Weil ich die von Papa nie gekriegt habe.

Und da habe ich wirklich sehr,

Sehr viel heilen dürfen und vergeben dürfen.

Natürlich hat sich das dann schon auch noch ein bisschen rausgezogen.

Das ist nicht mit einer Zeremonie alles gelöst,

Aber ich habe einfach gemerkt,

Es wird immer leichter.

Und ich konnte mein Herz auch immer mehr öffnen.

Ja und dann sind wir dann auch in der Schweiz.

Auf den schamanischen Weg mit einer schamanischen Ausbildung kommen,

Aber mit dem nordamerikanischen Schamanismus.

Du hast ja gefragt,

Wie bist du darauf gekommen?

Möglichkeiten ins Leben gekommen.

Also nicht,

Dass die Pflanze mir gesagt hat,

Du musst das und das machen,

Aber es war immer so ein.

.

.

Es war immer mehr ein Vertrauen in meine Herzensimpulse und die Möglichkeiten kamen so ins Leben,

Wo ich dann gesehen habe,

Da gibt es eine Ausbildung,

Wow,

Das fühlt sich mega an und ich bin dem gefolgt.

Und da haben wir natürlich auch wieder Wichtiges gelernt.

Und dann sind wir da aber dann wieder weiter und haben dann eben das Business aufgebaut.

Und so ging das immer weiter.

Und das war auch wieder so ein Herzensimpuls.

Ich wusste nicht,

Was ich tue,

Aber okay,

Let's go.

Und ich wurde auch mutiger.

Weil wenn ich jetzt so überlege,

Klar gab es auch mal Zeremonien,

Wo ich ganz klare Botschaften und Antworten gekriegt habe.

Jedoch erlebe ich sie,

Also die Grossmutter Ayahuasca,

So,

Dass sie einem nicht einfach so die Lösung auf dem Silbertablett serviert und sagt,

Schau,

Das ist deine Bestimmung.

Sie arbeitet so ein bisschen.

.

.

Soll ich sagen,

In Rätseln oder dreimaligen Bild und du denkst so,

Was soll das jetzt genau?

Also irgendwo musst du dann die Arbeit schon machen und darauf kommen.

Oder dann auch im Alltag integrieren,

Indem du diese Chancen nützt.

Was sie macht,

Ist eben das Herz öffnen oder eben den Schussraum heilen,

Zum Beispiel.

Das habe ich dann auch Ende 2017 erfahren dürfen,

Als ich meine zweite Baumdieter gemacht,

Dritte Dieter gemacht habe.

Mit dem Baum bei der Kaspi.

Und Weihrauchaspis,

Ein weiblicher Baum.

Und ist eben.

.

.

Dafür da,

Um noch mehr Licht ins Herz zu bringen,

Um eben das Herz noch mehr zu öffnen und eben auch die Weiblichkeit zu heilen.

Und da habe ich ganz,

Ganz viel heilen dürfen.

Das hat sich so angefühlt,

Wie als würden.

.

.

Giftpfeile aus meinem Schoßraum entfernt werden.

Körperlich richtig?

Ja,

Ich hatte richtige Schmerzen auch nach den Zeremonien.

Richtig krasse Schmerzen,

Weil ich habe,

Das war in meiner Jugend irgendwie,

Das war auch so ein Thema,

Ein karmisches Thema wahrscheinlich,

Dass ich es mit dem Thema Neid sehr stark zu tun,

Zu dealen hatte,

Also mir gegenüber.

Dass ich sehr benieten wurde,

Wenn ich zum Beispiel auf der Bühne stand und gesungen habe.

Was auch immer.

Oder eben so konkurrenzkampfigen Jungs und so weiter.

Und da habe ich schon sehr früh wirklich auch Mobbing erfahren müssen von anderen Mädchen.

Und auch später,

Das hat sich dann immer wieder so weitergezogen,

Einfach dieses Thema Neid und Missgunst,

Das war immer sehr präsent.

Und da hat sie mich befreit davon.

Ja,

Das war wirklich sehr schmerzhaft,

Aber es war gut.

Und hast du in dem Moment,

In dieser.

.

.

Kannst du noch mal kurz erzählen,

Was so eine Diäta ist?

Ja,

Genau.

Ja,

Klar.

Ich trinke manchmal,

Es ist so viel.

Es ist wirklich so viel.

Also ich muss kurz sagen,

Wenn ich so zurückdenke,

Wie gesagt,

Mein komplettes Leben hat sich verändert.

Ich bin nicht mehr dieselbe Person.

Darum,

Manchmal kann ich mich kaum noch erinnern.

Super,

Dass du mir diese Fragen stellst.

Also eine Diäta,

Das ist eine.

.

.

Symbiose mit einem Baum,

Wo du über eine längere Zeit,

Oder auch ein Busch,

Das muss kein Baum sein,

Das kann auch ein Busch sein,

Eine Blume,

Eine Pflanze einfach,

Wo du dich damit verbindest.

Im Dschungel machen die Schamanen es so,

Dass sie diese Extrakte,

Z.

B.

Die Rinde oder den Saft des Baumes oder die Blätter,

Je nachdem wie sie das zubereiten,

Die wissen es,

Weil die Bäume es ihnen erzählen.

Nehmen Sie diese Pflanze und mischen es mit Tabak.

Dschungeltabak und Wasser rein und mörsern das und lassen es einziehen und du trinkst das dann.

Und in diesem Moment verbindest du dich mit diesem Baum.

Und das heißt,

Dass du in dieser Zeit wirklich eine ganz.

.

.

Ja,

Eine strenge Diät halten musst.

Wie auch bei sonst bei Ayahuasca natürlich.

Also kein Sex,

Kein Alkohol,

Keine Drogen,

Keine Medikamente und kein Schweinefleisch.

Allgemein lieber vegan oder roh kostet es noch besser,

Also leicht.

Und Salz und Öl natürlich auch möglichst wenig.

Genau,

Und in dieser Zeit wirst du ganz viele Teachings bekommen von diesem Baum.

Du erhältst auch Botschaften,

Aber was ich einfach bei mir,

Wie ich es erlebe,

Ist,

Du wirst vor Situationen gestellt,

Wo du gerade üben darfst,

Deine Themen aufzulösen sozusagen.

Also du kreierst dir dann,

Oder die Bäume,

Der Baum kreiert dir dann diese Situation,

Wo du richtig gut lernen kannst.

Und wir machen diese Diät auch hier in der Schweiz.

Da arbeiten wir ein bisschen weniger potent mit Tropfen.

Diese Baumessenzen kann man als Tropfen haben.

Weil wenn wir das hier machen,

Wenn wir so in unserem Alltag sind,

Dann sind die Triggers natürlich umso stärker.

Wenn du mit anderen Menschen in Kontakt bist.

Das kann alleine sein,

Wenn du ins Einkaufscenter gehst.

Und da sind die Energien viel stärker.

Es ist eine ganz andere Geschichte,

Als wenn du die Diäte im Dschungel machst.

Weil traditionell bist du in dieser Zeit,

Und da meine ich jetzt mehrere Wochen oder Monate nach Baum,

So ungefähr Wenn du im Baum tätig bist,

Musst du mit drei Monaten rechnen.

Oder länger.

Bist du für dich in einem.

.

.

In einem Bungalow,

In einem Hütchen und machst die Diät da und machst diese Zeremonien dann mit Ayahuasca.

Bis dann!

Und dieser Baum,

Von dem du gerade gesprochen hast,

Was war das für ein spezieller Baum?

Also der von deiner dritten,

Wo das mit den Pfeilen passiert ist?

Genau,

Das ist ein Baum aus dem Dschungel,

Ein weibliches Spirit.

Eben wie gesagt,

Sie bringt das Licht.

Die bringt sehr viel Leichtigkeit.

Regt eben auch die weiblichen Qualitäten an,

Wie die Kreativität.

Die Intuition,

Alles,

Was mit Weiblichkeit zu tun hat,

Das hilft aber auch den Männern.

Auch ein Mann kann mit wider Gaspi arbeiten und das hilft ihm dann auch,

Vielleicht auch das Thema,

Das Mutterthema zu lösen,

Falls da irgendein Thema ist,

Oder eben auch das Herz noch mehr zu öffnen.

Noch mehr sich hinzugeben,

Zu vertrauen etc.

Das sind die Qualitäten von Vaira Gaspi,

So wie ich sie gespürt habe.

Und da habe ich zum Beispiel dann auch,

Das haben wir hier in der Schweiz gemacht.

.

.

Da habe ich dann auch unseren Sohn das erste Mal kennenlernen dürfen,

Der dann 2019 geboren wurde.

Also 2017 habe ich ihn bereits gesehen als Spirit,

Ist er zu mir gekommen.

Ja,

Das war eben so,

Das war dann am Abschluss die letzte Zeremonie,

Diese Dieta,

Die heißt Arcana.

Und da wirst du nochmal so richtig getestet,

Was du gelernt hast in dieser Zeit.

Und da habe ich dann dieses Bild von diesem Baby gesehen,

Von Injan,

Den Namen habe ich gekriegt.

Ah,

Ach so.

Ach,

Ist ja lustig.

Ja,

Und ich habe auch gesehen,

Dass es.

.

.

Dass die Geburt nicht einfach sein wird,

Was dann auch so war.

Ich habe auch gemerkt,

Dass ich eine Riesenangst davor hatte,

Darum wollte ich ihn gar nicht empfangen.

Und er hat mir aber gesagt,

Ich muss hierher kommen.

Ich habe eine Aufgabe.

Und da dachte ich so,

Okay.

Und da habe ich diese Angst teilweise auflösen können.

Ich sage jetzt nicht,

Dass ich komplett respektfrei gewesen wäre vor dieser Geburt und Schwangerschaft,

Aber ich war so,

Okay,

Das machen wir.

Ich bin bereit.

Hat dann doch noch ein Jahr gedauert,

Bis ich dann wirklich gesagt habe,

Okay,

Jetzt darfst du kommen.

Und dann ist er dann im August 2019 auf die Welt gekommen.

Genau,

Da wollte ich noch etwas über sprechen,

Über die Geburt.

Vielleicht kommen wir ja nochmal wieder zurück.

Es gibt zwei wichtige,

Also wenn wir jetzt so das Thema Weiblichkeit haben,

Gibt es ja so zwei wichtige Momente in den,

Ich sag mal,

In den meisten Leben von Frauen.

Das ist zum einen die Hochzeit und dann die Geburt.

Und die Hochzeit spielt,

Ist ja bei euch auch noch mal anders,

Als bei den,

Also bei allen,

Oder anders als bei allen Menschen,

Die ich so kenne.

Magst du da mal was erzählen,

Wie das bei euch ist?

Ja,

Mega schön.

So schön,

An all die Dinge jetzt gerade so zu denken.

Ja,

Wir waren auf Reisen dann.

Also genau,

2017 die Guided Guest Vietjeta beendet und dann sind wir Anfang 2018 auf Reisen.

Und da haben wir aber zuerst noch standesamtlich geheiratet.

Einfach so.

Daniel hat mir dann.

.

.

Ich glaube,

Der hat sogar in seiner Diäta die.

.

.

Ich muss kurz vorgreifen,

Genau,

Das weiss ich noch.

Da wurden wir noch verheiratet,

Bereits von der Pflanze.

Wir hatten in der gleichen Zeremonie.

Du kriegst ja nichts mit vom anderen,

Weil du hast ja da auch dein Mädchen und er war irgendwo im Raum,

Wir waren auch nicht so nebeneinander.

Und in derselben Zeremonie wie ich wurden wir von dieser Pflanze,

Also vom Ayahuasca,

Verheiratet.

Und er hat den Auftrag gekriegt,

Mir einen Antrag zu machen.

Also ihr habt das beide gesehen oder gehört oder was auch immer,

Dass ihr heiratet?

Ich habe eine Hochzeit gesehen,

Ich habe gesehen,

Wie sie uns verheiratet und er hat den Auftrag gekriegt,

Also das Bild,

Dass er mir einen Antrag machen muss und hat sogar gesehen,

Wie.

Sie kann doch auch Klartext reden.

Genau.

Er hat das dann wirklich sehr romantisch im Wald durchgezogen.

Das war eine Überraschung.

Da muss ich auch kurz erzählen,

Weil das war so ein magischer Moment.

Wir waren da,

Er hat mir einfach gesagt,

Zieh dein schönstes Kleid an.

Und ich so,

Wie jetzt?

Okay,

Ja,

Und wo gehen wir hin?

Ja,

Das sage ich dir.

Und mein Gedanke war gerade so,

Was machen wir mit Jeannie?

Weil meine Idee war so,

Okay,

Schönstes Kleid,

Wir gehen irgendwo,

Keine Ahnung,

In einen ein schönes Restaurant oder irgendwie tanzen oder was auch immer.

Genie ist der Hund.

Genie ist der Hund,

Ja genau.

Und ich sagte,

Was machen wir mit Genie?

Und er sagte,

Ja,

Die nehmen wir mit.

Und ich so,

Okay,

Also dann wird es kein schönes Restaurant und kein Wahlrestaurant sein.

Und er sagt,

Nee,

Nee,

Wir gehen in den Wald.

Und ich so,

Okay,

Mein schönstes Kleid in den Wald,

Na gut.

Dementsprechend die richtigen Schuhe angezogen.

Da sind wir dann los mit unseren Trommeln und Genie und er hat mich dann auf eine Anhöhe geführt und da war eine Feuerstelle,

Aber das war mitten im Wald.

Und dann haben wir uns da ausgebreitet und er hat Feuer gemacht und hat dann angefangen zu trommeln und ich dachte so,

Okay,

Jetzt machen wir ein Ritual,

Sehr cool.

Auch gut,

Ja,

Lieben wir ja Rituale zu machen.

Und dann hat er so,

Die Trommel,

Die er hatte,

War weiß,

Das ist ein Pferdefell.

Also von einem Schimmel und darin war ein Wolf eingerasiert auf dieser Trommel.

Und er hat angefangen zu trommeln und sagt einfach so Ich lade den Spirit des Wolfes und des Pferdes ein.

Und in dem Moment,

Beginnt der Wind,

Das war Herbst,

Das war Oktober,

Beginnt der Wind zu drehen ober uns und die Blätter fallen runter,

So wirbelmäßig,

Und aus dem Wald kommen zwei Leute mit einem weißen Pferd.

Krass.

Nicht wahr,

So?

Oh mein Gott,

Was geht hier ab?

Und unser Hund hat angefangen zu heulen.

Da hast du dein Wolf und dein Pferd.

Das war so magisch und lustig und so unglaublich.

Solche Dinge passieren,

Wenn du mit den Pflanzen arbeitest.

Es ist echt mit den Spirits.

Das ist echt magisch.

Und dann hat er mir den Antrag gemacht.

Ich konnte es kaum glauben,

Weil Daniel war wie davor,

Wollte eigentlich gar nie was wissen von Hochzeit etc.

Dann haben wir ziemlich schnell geheiratet dann,

Weil es ging auf Reisen und wir haben gesagt,

Komm,

Lass uns das einfach tun jetzt und dann sind wir verheiratet.

Auf Reisen ist vielleicht auch einfacher.

Standesamtlich geheiratet,

Es war ein schönes Fest,

Aber so down to earth.

Dann ging die Reise los,

Da haben wir eben unseren Hund mitgenommen,

Die Genie,

Nach Amerika,

Nach Costa Rica.

Und wir sind dann im Oktober 2018.

.

.

Nach Peru geflogen und haben da geheiratet mit den Shipibo-Indianern.

Und unsere Freunde,

Gewisse Freunde und auch ein Teil meiner Familie,

Die sind auch gekommen.

Nach so langer Zeit auf Reisen haben wir uns dann in Pugalpa getroffen,

In Peru,

Im Dschungel.

Also das war schon richtig eine geplante Hochzeit,

Aber wie kommt man denn da drauf?

Also wie kommt man da drauf?

Ich meine,

So in Hawaii am Strand zu heiraten oder Ibiza oder sowas in Sandalen und weißen Kleidchen,

Das kennt ja jeder,

Aber so im Dschungel?

Genau,

Also unsere Freunde,

Die wir kennengelernt haben,

Wie gesagt,

Die richtigen Leute,

Werden die ja dann ins Leben geschickt.

Ich habe ja gesagt,

Ich hatte dann eine Zeit lang Pause gemacht nach dem ersten Dschungelretreat 2013.

Und wir waren dann auch zwei,

Dreimal in England noch für eine Ayahuasca-Zeremonie.

Daniel war,

Glaube ich,

Viermal da.

Und ähm.

.

.

Und wir haben dann einfach gesagt,

Hey,

Wir brauchen irgendwie.

.

.

Leute,

Die das hier machen.

Ich will nicht jedes Mal nach England oder Peru fliegen.

Genau,

Und dann hat Daniel dann wirklich kurze Zeit darauf jemanden kennengelernt,

Die ihm gesagt hat,

Ja,

Sie machen diese Zeremonien hier,

Und das sind jetzt unsere sehr,

Sehr engen Freunde,

Ja,

Und die haben ein Center in Peru.

Mit den Shipibo-Indianern.

Die leben da und das ist unglaublich schön,

Dieses Land heißt Anishinaan.

Das ist der Heilige,

Der große Geist.

Und da haben wir geheiratet,

Weil da haben wir dann auch unsere erste Diät gemacht,

2016,

Waren wir schon mal auf diesem Land.

Und eben seit den Diäters ist dann eh zack,

Zack,

Zack,

Hat sich das alles beschleunigt,

Diese Transformation,

Weil das ist schon nochmal eine andere Geschichte,

Wenn du einfach Zeremonien machst so mit Ayahuasca oder zusammen mit den Bäumen arbeitest und Ayahuasca,

Das ist schon sehr potent.

Und dann haben wir einfach gewusst,

Okay,

Dieses Land,

Das ist magisch,

Das ist so rein von der Energie her,

Das ist so unglaublich schön.

Wir waren da schon voll drin in dieser Arbeit und wir wussten einfach,

Wir wollen mit der Pflanze,

Mit den Shibibu Indianern,

Mit unseren Freunden heiraten,

Spirituell.

Genau.

Und das haben wir dann getan,

2018.

Und da habe ich dann,

Weil du hast noch wegen der Geburt gefragt,

Da habe ich dann.

.

.

Die Message gekriegt,

So,

Und das wird deine letzte Zeremonie sein für eine lange Zeit.

Und dann wusste ich,

Okay,

Dann ist die Schwangerschaft nicht mehr weit.

Einen Monat später wurde ich dann schwanger.

Einen Monat?

Einen Monat später,

Ja.

Interessant.

Genau.

Aber kannst du noch mal so kurz erzählen,

Wie so eine Hochzeit da aussieht?

Ja,

Die machen ein riesen Tamtam,

Das ist total süß.

Die haben alles eingekleidet mit weißen Tüchern,

Also komplett.

Die haben unser Tambour komplett eingekleidet mit diesen weißen Tüchern und Maschen,

So richtig.

Büro-Style!

Total schön geschmückt und dann auch den Gang im Comedor,

Also im S-Raum,

Auch alles schön dekoriert.

Da gibt es einen ganz langen Gang zum Malocca,

Zum Zeremonieraum,

Und die haben eine riesengroße Malocca da,

Riesengroß.

Turnhalle.

Und alles war mit Tüchern ausgeschmückt.

Vom Spitz,

Das sind keine Ahnung wie hoch,

30 Meter?

Also es ist riesig.

Das ist wirklich riesig.

Wahnsinn,

Ich weiß gar nicht,

Wie die das gebaut haben,

Da mitten im Dschungel.

Und die Tücher so runtergehangen und einfach so wie ein Zirkuszelt in Weiß hat es ausgeschaut.

Genau,

Das war so die Dekoration.

Also unsere Freunde haben das so organisiert,

Ja.

Musik war da,

Also irgendeine Band aus Peru,

Als Pokal war irgendwie so,

Aber Shipibo-Musik,

Ja,

So.

.

.

Irgendwelchen lustigen Trommeln und es war so süß.

Und das sind wir da so,

Dann waren alle versammelt und wir sind dann reingekommen aus dem Gang,

So in die Malocca gekommen und durften da so im Kreis rumtanzen.

Ja,

Alle sind da rumgetanzt in der Malocca,

Einfach so im Kreis rum oder respektive wir und sie haben dann so zugeklatscht und haben einfach,

Also es war einfach wie so Wie soll ich sagen?

Ich habe mich gefühlt wie so.

.

.

Ähm.

.

.

Es geht jetzt voll um diese zeremonielle Hochzeit und alle haben sich gefreut und du bist so ein Mittelpunkt von diesem Fest.

Und das war mega,

Mega schön.

Und dann ging es eigentlich ziemlich schnell.

Dann haben wir uns hingesetzt.

Da waren dann unsere zwei Pfeifen,

Unsere Pipas,

Die wir ausgesucht haben.

Das sind unsere Hochzeitspipas.

Die wurden dann gesegnet,

Eingesungen.

Und wir wurden besungen.

Ja,

Diese Ikaros haben sie gesungen für uns.

Das waren drei Schamanen.

Und unsere Freunden,

Die auch Schamanen sind.

Genau,

Und dann konnten wir auch auswählen,

Für welche Zeitdauer wir verheiratet werden wollen.

Ob das jetzt einfach ein Lebensabschnitt,

Ob das ein ganzes Leben ist oder ob das für die Ewigkeit ist.

Aha,

Und?

Wir haben die Ewigkeit gewählt.

Das war schon nochmal so eine Entscheidung.

Wie soll das gehen?

Und das war schon.

.

.

Das ist nicht einfach so eine.

.

.

Machen wir für die Ewigkeit?

Aber wir haben das beides sehr stark gefühlt.

Und dann haben sie uns da verbunden.

Das war für uns sehr wichtig,

Für all das,

Was danach gekommen ist.

Eben mit der Schwangerschaft,

Mit der Geburt,

Mit auch der ganze Umbruch im Business,

Der dann stattgefunden hat.

Da ist nochmal,

Auch durch diese neue Seele,

Durch unser Baby,

Ist nochmal sehr,

Sehr viel aufgebrochen.

Und sowieso jetzt diese Zeit,

Wo wir jetzt drin sind,

Da geht ja eh alles,

Bricht auf,

Was nicht mehr deiner puren,

Wahren Essenz entspricht.

Und ich habe so das Gefühl,

Dass Ayahuasca und eben die Bäume uns schon sehr gut vorbereitet hatten dafür.

Ja,

Also du siehst so das Thema Mutter sein,

Eben Kind empfangen und da hat es bei mir viel Heilung gebraucht,

Um das mir zu erlauben.

Weil ich da irgendwie starke Bewertungen drauf hatte.

Ich wollte auf keinen Fall.

.

.

Ähm,

Meine Träume irgendwie.

.

.

Vernachlässigen,

Weil ich Mama bin,

Weil ich das vorgelebt bekommen habe,

So ein bisschen.

Also jetzt nicht,

Dass meine Mama gar nichts irgendwie.

.

.

Die hat schon ihre Kreativität und so gelebt,

Aber ich weiß,

Die hätte noch so viel mehr machen können.

Sie ist eine super Mama.

Sie ist wirklich eine mega Mama und hat uns immer aufs Podest gestellt.

Irgendwie war das für mich so,

Das möchte ich nicht so mit mir machen.

Mich irgendwie da unterordnen.

Ja,

Das war ja auch noch eine ganz andere Generation.

Ich glaube,

Da war das ja auch noch normal.

Ja,

Und trotzdem kriegst du es mit als Tochter.

Du lernst es so und ich habe einfach gemerkt,

Okay,

Das kann es nicht sein.

Ich wusste da aber noch nicht wirklich.

Ich war es mir ja nicht wirklich bewusst,

Dass ich diese Ablehnung hatte.

Oder ich habe einfach geglaubt,

Nee,

Das ist jetzt einfach nicht mein Weg,

Ich will keine Kinder.

Und dann kam so durch diese Heilung mit der Pflanze und den Bäumen kam wirklich einfach Diese Einsicht doch.

Man kann auch.

.

.

Ich kann mir mein Leben so kreieren,

Wie ich Lust habe.

Und ich kann Mama sein und ich kann ein Business haben,

Ich kann meine Mission leben,

Ich kann den schamanischen Weg gehen,

Ich kann alles.

Ist das vielleicht,

Denke ich gerade so,

Weil du gesagt hast,

Dass dein Sohn auch eine Aufgabe hat,

Ist das vielleicht auch so Teil seiner Aufgabe gewesen?

Ja,

Im Nachhinein kann das sehr gut sein.

Das war definitiv eine der größten Heilungen für mich.

Weil nach der Geburt war diese Verbindung,

Was ja glaube ich jetzt mal normal ist,

Weil das ist eine sehr eine Grenzerfahrung,

Die der Körper und auch die Psyche,

Was die Frau da erlebt.

Meine Verbindung zu meinem Körper war irgendwie unterbrochen.

Ich bin wie ein Fass ohne Boden.

Ich habe mich gar nicht mehr wirklich gespürt.

Natürlich,

Der Beckenboden etc.

Hat sich alles ausgeweitet.

Das war für mich ein ganz komisches Gefühl.

Auch die Sexualität war da überhaupt nicht mehr.

Thema für mich während einigen Monaten,

Armer Daniel.

Ja,

Und ich war dann wirklich so,

Ich hatte irgendwie wie keinen Bezug mehr zu meinem Körper und ich habe gemerkt,

Okay,

Das Das möchte ich nicht so.

Da muss ich jetzt reingehen und schauen.

Und da kamen wirklich noch mal tiefer liegende Themen.

Hoch zu meiner Sexualität,

Wo ich mich dann auch hab unterstützen lassen.

Ich hab mir dann auch einen Coach gesucht,

Wo ich dann auch da arbeiten konnte.

Daran,

An meiner Sexualität,

Und habe gemerkt,

Okay,

Wie oft habe ich mich da übergangen in der Vergangenheit,

In meiner noch früheren Vergangenheit,

In der Jugend,

Was habe ich da mit mir machen lassen,

Immer noch aus diesem Wunsch heraus gefallen zu wollen.

Ich meine,

Mein erstes Mal,

Das war eigentlich nicht wirklich gewollt.

Das war so ein bisschen forciert,

Überredet mit Alkohol etc.

Das war so weit weg,

Ich hatte es schon fast verdrängt und das kam alles hoch.

Und da durfte ich nochmal richtig tief eintauchen.

Und ich hab dann mich auch entschieden,

Dann letztes Jahr eine weitere Diäta zu machen.

Ich hab dann wieder angefangen mit Ayahuasca und den Baum-Diätas.

Wie schnell war das nach der Geburt?

Wie schnell?

Wie lange hat es gedauert?

Mit Ayahuasca.

Ich glaube,

Ich habe dann,

Was war das,

August,

So sieben Monate später oder,

Nee,

Früher,

Sechs.

Im vierten Monat habe ich komplett abgestillt,

Weil das klappte nicht mit dem Stillen,

Weil eben die ganze Geburtsgeschichte war ein bisschen.

.

.

Dramatischer und darum hat es dann auch nicht geklappt mit dem stillen und ich habe dann einfach auch gesagt so und jetzt mache ich hier Schluss,

Ja,

Auch mit dem Abpumpen,

Weil das ist einfach nur noch Stress pur.

Und wusste dann einfach so,

Und jetzt kann ich.

Kann ich dann wieder in die Heilung gehen,

Mit dem Pflanzen arbeiten,

Habe dann auch wieder mit Rapé angefangen.

Mit dem wir auch arbeiten.

Das ist unser Schnupftabak,

Der schamanische.

Wenn man es so nennen möchte.

Du schnupfst es ja nicht.

Du bläst es hoch.

So ungefähr.

Der hat schon einiges dann wieder ins Fließen gebracht.

Und ich weiß jetzt gar nicht mehr,

Ich glaube,

Irgendwie anfangen.

.

.

2019 habe ich dann meine erste Zeremonie gehabt,

Ich glaube im Februar,

Sechs Monate später nach der Geburt.

Dann im April habe ich dann eine weitere Diät gemacht und zwar habe ich die Birke diätiert,

Unsere Birke.

Ein Einheimischer.

Ich muss es gerade kurz erzählen,

Weil man sieht dich ja nicht im Podcast.

Du hast in die Hände geklatscht,

Als du das gerade gesagt hast.

Was bedeutet das für dich?

Also für mich ist die Birke so ein ganz leichter Baum,

Also eine Leichtigkeit ist das für mich irgendwie so.

Die ist so cool!

Das ist so eine cool,

Ich sag's euch,

Das ist echt so ein cooler Baum.

So viel Licht,

So viel Leichtigkeit und so lustig.

Ja,

Es war ja doch eine Zeit,

Wo ich auch viel geweint habe danach,

Was ja auch irgendwo dazugehört mit den Hormonen etc.

Und die hat mir so viel Humor wieder reingebracht,

So viel Leichtigkeit,

So viel Licht.

Das war einfach nur ein Aufbauen,

Diese Diäter.

Die haben mich richtig aufgebaut.

Und ich habe den Baum immer so gesehen mit den Blättern,

Die rasch und die war immer so am Tanzen.

Es war unglaublich schön,

Diese Diät,

Das war richtig wichtig,

Dass ich die gemacht habe.

Und hat die dir dann auch so zurück in deinen Körper geholfen,

Was du gerade erzählt hast,

Dass du dich nicht mehr gespürt hast?

Ja,

Also wie gesagt,

Ich habe davor schon mir Hilfe geholt und Coaching gemacht.

Und habe danach dann gesagt,

So und jetzt bin ich bereit,

Auch wieder mit einer Diät weiterzumachen.

Ich wusste,

Ich muss das zuerst,

Auch für mich ja,

Zuerst lösen.

Ich meine,

Einfach zu sagen,

Ich mache jetzt eine Zeremonie oder eine Diät,

Damit ich geheilt werde.

Habe ich gemerkt,

Das ist noch nicht der Zeitpunkt oder der richtige Approach.

Also dieser Zugang.

Ich musste das für mich selber zuerst auch noch erarbeiten.

Weil was ich hier einfach noch kurz zur Klammerbemerkung einfügen möchte,

Ist,

Dass es nicht einfach so.

.

.

Die Pille,

Wie sagt man,

Die rote oder die blaue Pille,

Schluck dir eine Pille und dann Und dann bist du einfach geheilt.

Das ist ja nicht der Sinn von diesem Weg.

Und ich habe einfach den Impuls gekriegt,

Okay,

Ich muss das zuerst für mich noch,

Ja,

Gewisse Dinge klären und da eintauchen.

Das war auch sehr heilsam.

Und dann kamen dann die Berge,

Die dann einfach noch mehr Heilung reingebracht haben.

Und mir ein komplettes Friedensgefühl mit meiner Geburtsgeschichte vermittelt hat.

Ich habe da wirklich Frieden schließen können damit und ich habe gesehen,

Das musste alles so sein,

Das war alles richtig,

Weil ich war sehr lange so Also kurz zu meiner Geburt,

Weil ich habe ja dazu gar nichts gesagt.

Also die ging sehr lange.

Ich habe es im Geburtshaus,

Da habe ich Injan geboren.

Und das war eine sehr lange,

Strenge Geburt.

Drehen.

Streng,

Weil der Muttermund sich nicht geöffnet hat und doch die Menschen sehr stark waren und da kam ich raus.

Richtig heftige Wehen,

Die hatte ich über 21 Stunden.

Und da war ich echt so an einem Punkt,

Einem Limit,

Wo ich gemerkt habe,

Ich kann nicht mehr.

Und dann hat Daniel angefangen zu singen.

An dem Punkt,

Wo ich gemerkt habe,

Jetzt.

.

.

Jetzt gebe ich auf.

Das kannst du ja gar nicht aufgeben in der Geburt.

Ich war im Geburtshaus,

Da gibt es keinen Notkaiserschnitt.

Du beendest das dann.

Du machst einfach weiter.

Und da hat er angefangen zu singen.

Und ich habe dann auch angefangen zu singen.

Und da kam die Kraft zurück.

Weil diese Ikaros,

Die wir singen,

Die sind so kraftvoll.

Die haben mir dann auch in dieser Geburt geholfen,

Weiterzumachen.

Dann ging es nicht mehr lange.

Und dann hat sich das dann geöffnet,

Der Muttermund geöffnet.

Und dann nach zwei,

Drei Stunden war Injan dann da,

Aber der war schon sehr schwach.

Der hat auch nicht geatmet im ersten Moment,

Musste beatmet werden.

Und wurde dann in die Neonatologie gebracht.

Direkt,

Ja.

Wir hatten ein paar Stunden Zeit mit ihm auf meinen Bauch und dann haben sie ihn mitgenommen.

Das war so ein krasser Schock.

Aber wir sind im Geburtshaus geblieben und er wurde mit ins Spital.

Also wir konnten da nicht mit,

Weil die hatten kein Zimmer frei etc.

Es war alles so total dramatisch.

Und wir sind dann dahin.

Ja,

Und es war dann so ein Kampf.

Zwei Wochen,

Also die ersten paar Tage,

War dann wirklich so ein Überlebenskampf,

Weil da hat sich dann irgendwie noch eine Infektion eingefangen.

Keine Ahnung,

Was da war.

Der hatte ganz hoch Fieber.

Und da haben wir dann auch.

.

.

Für uns einfach gemerkt,

Okay,

Jetzt müssen wir wieder uns irgendwie mitten und erden und ihm jetzt einfach Kraft schicken,

Statt irgendwie in die Verzweiflung zu gehen.

Und das hat sich dann sehr schnell Sehr schnell hat es sich verbessert.

Er war dann eigentlich stabil,

Aber es ging dann doch noch.

Fast dann zwei Wochen,

Bis wir ihn nach Hause nehmen konnten.

Er war nicht mehr in dem Sinn lebensgefährdet.

Aber es war immer noch so.

Er atmet noch nicht so ganz konstant,

Wie er sollte.

Und dann mussten wir einfach,

Ja.

.

.

Uns in Geduld üben und waren dann da,

Jeden Tag.

Also ich habe da auch übernachtet.

Und das war halt so ein ganz anderes Bild,

Als ich es mir vorgestellt habe.

Ist klar,

Ja.

Also ich meine,

Wenn du an eine Kuh denkst,

Dann denkst du,

Danach kannst du dein Kind mitnehmen und das Wochenbett ist dann zu Hause.

Und das war dann komplett anders.

Ich hatte kein schönes Wochenbett zu Hause.

Ich habe das dann in dem Sinn nachgeholt.

Und trotzdem,

Da war viel so,

Was habe ich falsch gemacht?

Hätten wir trotzdem vielleicht doch ins Spital gehen sollen?

Oder hätte ich doch zu Hause das Kind gebären sollen?

Also auch zu diesen Vorwürfen,

Die dann gekommen sind.

Das hat mich schon ziemlich.

.

.

Hergenommen,

Ein paar Monate,

Weil das mit dem Stillen dann eben auch nicht wirklich geklappt hat.

Und da in dieser Diäta konnte ich das wirklich auflösen.

Und da habe ich dann auch ein Bild gekriegt,

Ja,

Wenn du dich schon mit Paralleluniversen befasst hast.

Habe ich ein Bild gekriegt,

In einer Version,

In einer Realität,

Bin ich da in diesem Geburtshaus mit Iñán im Bett.

Wie nach der Geburt und es ist alles gut gekommen.

Dieses Bild hat sich eingeprägt in mir.

Also die hat mir wirklich dieses Bild mitgegeben,

Dass es diese Version auch gibt in einer Realität.

Das war so wow.

Heilsam.

Das war wie so ein.

.

.

Ja,

So ein Friedensgefühl in mir drin,

Das mich dann da verankert hat.

Das sind die Pflanzen,

Das ist unglaublich.

Jetzt ist er ja auch gesund.

Ja,

Ja,

Der ist topfit.

Alles gut.

Da hat gar keine,

Nichts,

Irgendwelche,

Wie sagt man?

Nachwirkungen dazu.

Alles gut.

Ja,

Und das ist halt auch wichtig,

Wenn du natürlich deine Heilung bei dir machst als Eltern.

Das wirkt sich ja auch aufs Kind aus.

Der ist so entspannt,

Der ist so offen auch anderen Menschen gegenüber.

Ähm.

.

.

Und auch nicht irgendwie empfindlich oder so.

Wenn er hinfällt,

Weint er kaum.

Einfach ein positives Kind.

Und ich glaube einfach auch,

Dass das ganz stark damit zu tun hat,

Weil wir ja immer wieder diese Arbeit bei uns machen.

Weil wir auch so viel Vertrauen ins Leben gewonnen haben.

Dank Ayahuasca und dank den Bäumen.

Das hätte ich nie im Leben sonst so tief heilen können,

Mit diesen Pflanzen.

Die arbeiten auf so tiefen Ebenen.

Und verschiedenen Ebenen.

Das kann man sich gar nicht vorstellen,

Im Energetischen,

Im Körperlichen,

Auf Zellebene.

Seelenebene,

Also das ist alles,

Das ist unglaublich,

Wie die Pflanzen da sich einfach durcharbeiten und alles reinigen und heilen.

Wo noch irgendwo eine Energieblockade.

.

.

Sich befindet.

Wie siehst du dich denn heute als Frau?

Ich bin sehr zufrieden mit meinem Körper.

Spannenderweise,

Ich hatte wirklich Angst davor,

Weil durch die Schwangerschaft und auch danach,

Weil er hat ja trotzdem auch getrunken von der Brust,

Wie sich alles verändert.

Und ich muss sagen,

Ich fühle mich wohl in meinem Körper.

Ich habe auch viel mehr Spaß an meiner Sexualität.

Auch mit Daniel.

Und ich bin.

.

.

Viel geerdeter und ruhiger und trotzdem,

Also ruhig,

Nicht im Form von,

Dass ich einfach ruhig bin und nichts mehr sage,

Sondern in mir die Ruhe.

Aber lebensfreudiger.

Lebensfreudiger.

Es ist gerade so ein Gefühl von auch für mich einstehen.

Auch klar wissen,

Was passt für mich und was nicht.

Da habe ich früher gerne versucht,

Es den Leuten recht zu machen.

Das ist nicht mehr der Fall.

Ich schaue,

Dass es für mich stimmt.

Natürlich so,

Dass es sich auch mit den anderen Meinungen und Wünschen vereinbaren lässt,

Aber in erster Linie muss es für mich stimmen.

Als Mama sehr wichtig.

Ich kann mir auch Zeit nehmen für mich.

Das ist auch etwas,

Was ich lernen durfte.

Jetzt brauche ich meinen Raum.

Jetzt in dem Moment brauche ich meine Ruhe.

Zur Verfügung.

Ja,

Ich glaube,

Das ist super wichtig.

Ich bin ja selbst keine Mutter.

Ich weiß halt auch,

Wie es Leben ist,

Wenn man sich keine Zeit für sich nimmt und ich glaube,

Wenn man dann ein Kind hat.

Ist das umso wichtiger.

Also kann ich mir vorstellen.

Die Mütter vernachlässigen sich.

Ja,

Und das war ja das,

Wovor ich so Angst hatte.

Ja,

Du wirst lachen.

Also das war genau das,

Wo ich dann in den ersten paar Monaten reingerattert bin.

Ich hatte das Gefühl,

Ich muss alles alleine machen und ich habe das Baby immer bei mir und ich war total überfordert und niemand hilft mir und Daniel hilft mir nicht.

Und da hat man mir gesagt,

Du lässt mich ja kaum.

Du sagst ja gar nichts,

Wenn du Unterstützung brauchst.

Du tust immer sowas.

Würdest du das alles alleine machen wollen?

Und ich so,

Oh mein Gott,

Das ist ja krass.

Immer,

Wovor ich so Angst hatte.

Genau,

Das war schon sehr spannend.

Wenn jetzt so als abschließende Frage,

Wenn dein altes Ich,

Also das von 2010 oder so,

Jetzt dein neues Ich sehen würde,

Was würdest du dann denken oder sagen?

Es würde denken,

Wow,

Das kommt ja alles richtig geil und gut.

Ich freu mich darauf.

Ja,

Oder so ein Gefühl von,

Wow,

Das ist wirklich möglich.

Danke.

Sagt doch jetzt nochmal,

Also man kann ja auch mit dir arbeiten als Unternehmer,

Wenn man mehr so seinen Weg gehen möchte,

Auch mit Begleitung durch die Medizin.

Sag doch mal,

Wo man dich,

Also dich und Daniel,

Finden kann im Internet,

Wenn man da Kontakt aufnehmen möchte.

Super.

Also entweder per Mail an support at spiritbusiness.

Ch,

Falls direkt gleich der Kontakt gesucht wird.

Und da antworten wir auch sehr schnell.

Das ist unser Support,

Unsere E-Mail-Adresse.

Und wir sind auf Facebook zu finden.

In unserer Facebook-Gruppe,

Natürlich auch privat,

Kann man mich auch anfreunden,

Julia Ramell.

Oder in der Facebook-Gruppe Spirit Business als Leader mit einer Mission mehr bewirken.

Das ist unsere Gruppe,

Wo wir auch regelmäßig live gehen,

Wo wir unsere Erfahrungen teilen.

Wo wir unsere coole Community haben.

Genau.

Also die Links werde ich auf jeden Fall auch in die Shownotes packen,

Dass man da dann gleich direkt drauf zugreifen muss und nicht groß rumsuchen muss.

Super,

Danke dir.

Perfekt.

Okay,

Super,

Dann wären wir jetzt heute durch hier.

Hat mir total Spaß gemacht,

Liebe Julia,

Und ich fand es total interessant.

Und ja,

Wenn dazu Fragen sind noch,

Kann man die natürlich dann auch gerne entweder an mich oder an Julia oder in der Gruppe dann auch stellen.

Nehme ich mal an.

Danke,

Liebe Julia.

Ich danke dir,

Linda,

Das war total spannend.

Danke,

Dass du mich nochmal so in die Vergangenheit geführt hast und das einfach nochmal so,

Ja,

Diesen Weg nochmal wirklich so wertschätzen zu dürfen und anerkennen zu dürfen,

Was da alles passiert ist.

Ja,

Und danke natürlich auch an Ahn,

Die lieben Zuhörer,

Hörerinnen.

Ich freue mich,

Hier einfach von dieser Medizin,

Von diesem Wunder noch mehr in die Welt bringen zu dürfen.

© 2026 Linda Benninghoff. All rights reserved. All copyright in this work remains with the original creator. No part of this material may be reproduced, distributed, or transmitted in any form or by any means, without the prior written permission of the copyright owner.

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