
Zwischen Traum und Bewusstsein - Yoga Nidra | Klarträumen
by Kelly Bell
Diese Yoga Nidra Session begleitet dich in einen Zustand zwischen Traum und Bewusstsein. Ein Raum zwischen Wachsein und Schlaf, in dem der Körper immer tiefer entspannt und Wahrnehmung gleichzeitig weich präsent bleiben darf. Vielleicht kennst du diesen Moment kurz vor einem Traum: Gedanken ziehen weiter, der Körper wird stiller und etwas in dir bleibt ruhig wach. Diese Praxis lädt dich ein, genau diesem Zwischenzustand näherzukommen. Sie eignet sich besonders für dich, wenn du: – tiefe Entspannung suchst – bewusste Übergangszustände erkunden möchtest – dich für luzides Träumen interessierst – dein Nervensystem beruhigen möchtest – dich nach Ruhe und innerer Weite sehnst Diese Session kann auch eine sanfte Vorbereitung auf luzides Träumen sein, da sie die Wahrnehmung für Zustände zwischen Schlaf und Bewusstsein stärkt. Neue Yoga Nidra Sessions jeden Sonntag um 20 Uhr.
Transkription
Herzlich Willkommen zu dieser Yoga Nidra Session.
Schön,
Dass du da bist.
In dieser Praxis darfst du dich in einen Zustand hineinbewegen,
Zwischen Traum und Bewusstsein.
Ein Raum zwischen Wachsein und Schlaf.
Zwischen Wahrnehmen und Loslassen.
Vielleicht kennst du diesen Moment kurz bevor ein Traum beginnt.
Der Körper wird ruhiger,
Gedanken ziehen weiter und etwas in dir bleibt stillwach.
Diese Session ist eine Einladung,
Genau diesem Zustand näher zu kommen.
Richte dich nun so ein,
Dass dein Körper sich gut getragen fühlt.
Lege dich dafür auf den Rücken.
Die Arme entspannt neben den Körper,
Mit etwas Abstand zum Oberkörper.
Die Handflächen zeigen nach oben.
Spüre die Fläche unter dir.
Die Unterlage trägt dein Gewicht.
Dein Körper darf schwer werden.
Mit jeder Ausatmung singst du ein kleines Stück tiefer.
Der Boden ist da und trägt dich.
Nimm nun die Geräusche um dich herum wahr.
Klänge in der Ferne.
Alle Geräusche dürfen Teil dieses Moments sein.
Und während du sie wahrnimmst,
Darf dein Körper ruhig werden.
Lenke deine Aufmerksamkeit nun wieder zu dir.
Fokussiere dich auf deinen rechten Daumen,
Den Zeigefinger,
Den Mittelfinger,
Den Ringfinger,
Der kleine Finger.
Nehme den Raum zwischen all deinen Fingern wahr.
Die Handfläche,
Den Handrücken,
Das Handgelenk,
Der Unterarm,
Der Ellbogen,
Der Oberarm,
Die rechte Schulter.
Lenke deine Aufmerksamkeit nun in deine rechte Hüfte,
Den Oberschenkel,
Das rechte Knie,
Der Unterschenkel,
Der rechte Knöchel,
Der große Zeh,
Der zweite Zeh,
Der dritte Zeh.
Nehme den Raum zwischen all deinen Zehen wahr.
Bringe deinen Fokus nun in deinen linken Daumen,
Den Zeigefinger,
Der Mittelfinger,
Der Ringfinger,
Der kleine Finger.
Nehme den Raum zwischen all deinen Fingern wahr.
Die Handfläche,
Das Handgelenk,
Der Unterarm,
Der Ellbogen,
Der Oberarm,
Die linke Schulter.
Bringe deinen Fokus nun in deine linke Hüfte,
Der Oberschenkel,
Das linke Knie,
Der Unterschenkel,
Der linke Knöchel,
Der große Zeh,
Der zweite Zeh,
Der dritte Zeh,
Der vierte Zeh,
Der kleine Zeh.
Nehme den Raum zwischen all deinen Zehen wahr.
Richte deinen Fokus nun auf deine Schulterblätter,
Der Raum zwischen deinen Schulterblättern,
Die Wirbelsäule,
Der untere Rücken,
Der Kiefer,
Die Augenlider,
Der Raum zwischen den Augenbrauen.
Spüre nun den gesamten Körper als ein zusammenhängendes Feld von Wahrnehmung.
Lenke deine Aufmerksamkeit nun zu deinem Atem.
Lass deinen Atem ganz natürlich fließen.
Spüre die Bewegung deines Atems.
Vielleicht wird dein Atem feiner.
Gedanken dürfen weiterziehen,
Wie Wolken am Himmel.
Und während alles ruhiger wird,
Bleibt Wahrnehmung da.
Vielleicht bemerkst du,
Wie dein Körper immer weiter in den Hintergrund tritt.
Die Grenzen des Körpers lösen sich langsam auf,
Als würdest du langsam tiefer sinken.
Und gleichzeitig bleibt etwas in dir wach,
Ganz ruhig.
Ein stilles Bewusstsein,
Wie kurz vor einem Traum.
Ein Raum zwischen den Zuständen.
Still.
Du darfst einfach wahrnehmen.
Spüre deinen Körper.
Spüre deinen Atem.
Und spüre diesen stillen Raum in dir.
Bewusstsein.
Alles gleichzeitig da sein.
Du bist hier.
In diesem Moment.
Du ruhst.
Und gleichzeitig nimmst du wahr,
Dass du ruhst.
Vertiefe langsam deinen Atem.
Bewege sanft deine Finger und Zehen.
Vielleicht möchtest du dich nun ein wenig strecken.
Wenn du bereit bist,
Öffne langsam deine Augen.
Dieser Raum zwischen Traum und Bewusstsein ist näher,
Als es manchmal scheint.
Und du kannst immer wieder zu ihm zurückkehren.
Vielen lieben Dank für deine heutige Teilnahme und dein Sein.
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