
Yoga Nidra – Sanfter Übergang In Die Nacht
by Kelly Bell
Diese Session begleitet dich behutsam vom Tag in die Nacht. Yoga Nidra hilft deinem Körper, sich tief zu entspannen und dein Nervensystem auf den Schlaf vorzubereiten. Gedanken dürfen langsam zur Ruhe kommen, während du immer tiefer in einen regenerierenden Zustand sinkst. Ideal für den Abend oder kurz vor dem Einschlafen.
Transkription
Herzlich willkommen zu dieser Yoganidra-Praxis.
Schön,
Dass Du da bist.
Diese Session begleitet Dich vom Wachsein in eine tiefe,
Ruhige Nacht für einen sanften Übergang in den Schlaf.
Vielleicht war Dein Tag lang,
Vielleicht war viel in Bewegung,
Vielleicht spürst Du einfach Müdigkeit.
Jetzt darf alles langsamer werden.
Dein Körper darf loslassen.
Dein Geist darf leiser werden.
Wenn Du im Laufe dieser Praxis einschläfst,
Ist das vollkommen in Ordnung.
Dein Körper weiß ganz genau,
Wann es Zeit ist,
Zu ruhen.
Richte Dich nun so ein,
Dass Du bequem liegst und Dich geborgen fühlst.
Vielleicht magst Du Dich zudecken.
Vielleicht magst Du das Licht dimmen oder ausschalten.
Wenn Du bereit bist,
Schließe sanft Deine Augen.
Nimm für einen Moment die Geräusche um Dich herum wahr.
Geräusche in der Nähe,
Geräusche in der Ferne.
Alles darf diesen Raum mit Dir teilen.
Die Geräusche können im Hintergrund bleiben,
Während Du hier liegst.
Nun darf Deine Aufmerksamkeit langsam nach innen sinken,
Zu Dir.
Spüre,
Wie Dein Körper von der Unterlage getragen wird.
Dein Gewicht darf sinken.
Lenke Deine Aufmerksamkeit nun zu Deinem Körper.
Nicht um etwas zu tun,
Sondern um wahrzunehmen.
Spüre Deine rechte Hand,
Der rechte Daumen,
Der Mittelfinger,
Der kleine Finger.
Spüre den Raum zwischen all Deinen Fingern.
Spüre das rechte Handgelenk.
Den rechten Unterarm,
Den rechten Ellbogen,
Den rechten Oberarm,
Die rechte Schulter.
Spüre die linke Hand.
Der linke Daumen,
Der Zeigefinger,
Der Mittelfinger,
Der Ringfinger.
Spüre den Raum zwischen all Deinen Fingern.
Spüre das linke Handgelenk.
Den linken Unterarm,
Den linken Ellbogen,
Die linke Schulter.
Spüre Deine Kehle.
Spüre den Brustraum,
Den Bereich Deines Herzens.
Hier darf Freundlichkeit Raum bekommen.
Spüre den oberen Bauch.
Den unteren Bauch.
Alles darf weich werden.
Spüre die rechte Hüfte,
Den rechten Oberschenkel,
Das rechte Knie.
Den rechten Unterschenkel,
Den rechten Knöchel,
Den rechten Fuß.
Spüre den großen Zeh des rechten Fußes.
Den zweiten Zeh.
Den dritten Zeh.
Den vierten Zeh.
Den kleinen Zeh.
Spüre den Raum zwischen allen Zehen.
Spüre die linke Hüfte,
Den linken Oberschenkel,
Das linke Knie.
Den linken Unterschenkel,
Den linken Knöchel,
Den linken Fuß.
Spüre den großen Zeh des linken Fußes.
Den zweiten Zeh.
Den vierten Zeh.
Spüre den Raum zwischen allen Zehen.
Spüre den unteren Rücken,
Den oberen Rücken.
Spüre den Hinterkopf.
Die Augen sinken sanft in ihre Höhlen.
Der Kiefer ist locker.
Spüre nun den gesamten Körper als ein zusammenhängendes Feld von Wahrnehmung.
Lenke deine Aufmerksamkeit zu deinem Atem.
Lass den Atem ganz natürlich fließen.
Spüre,
Wie er kommt.
Spüre,
Wie er geht.
Mit jeder Einatmung darf dein Körper sich bewegen.
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