
Der Beobachter In Dir | Yoga Nidra
by Kelly Bell
Manchmal müssen wir unsere Gedanken gar nicht verändern. Es genügt, sie einfach wahrzunehmen. In dieser Yoga-Nidra-Session begleite ich dich in einen Raum stiller Präsenz – dorthin, wo du erkennen darfst, dass hinter jedem Gedanken, jedem Gefühl und jeder inneren Bewegung ein stiller Beobachter existiert. Ein Ort in dir, der nichts bewertet. Nichts verändern möchte. Und einfach nur wahrnimmt. Diese Session lädt dich ein, Abstand vom Gedankenkarussell zu gewinnen und wieder mit der ruhigen, friedvollen Seite deines Bewusstseins in Kontakt zu kommen. Ideal bei: - Grübeln - innerer Unruhe - Stress - emotionaler Überforderung - dem Wunsch nach mehr Gelassenheit Lege dich bequem hin, schließe die Augen und erlaube dir, einfach nur zu beobachten.
Transkription
Herzlich willkommen zu dieser Yoga Nidra Session.
Schön,
Dass du dir diesen Moment schenkst.
Im Laufe eines Tages begegnen uns unzählige Gedanken,
Gefühle und Eindrücke.
Manche bleiben nur für einen Augenblick.
Und andere begleiten uns etwas länger.
In dieser Session richten wir unsere Aufmerksamkeit auf einen stillen Raum in uns.
Einen Raum,
Der all diese Erfahrungen wahrnehmen kann.
Ganz ruhig.
Ganz offen.
Ohne etwas verändern zu müssen.
Vielleicht entdeckst du heute diesen stillen Beobachter in dir.
Den Teil,
Der einfach wahrnimmt.
Den Atem.
Den Körper.
Gedanken und Gefühle.
Und die Stille dazwischen.
Mit jeder Minute darf dein Körper tiefer entspannen,
Während dein Bewusstsein wach und offen bleibt.
Komme dafür nun in eine liegende Position auf dem Rücken.
Die Arme entspannen neben dem Körper mit etwas Abstand zum Oberkörper.
Ihr Handflächen zeigen nach oben.
Bevor wir nun beginnen,
Lade ich dich ein,
Einen kleinen Herzenswunsch entstehen zu lassen.
Keine große Vision,
Vielleicht nur eine Qualität,
Die dich begleiten darf.
Vielleicht ist es Ruhe.
Vielleicht vertrauen.
Vielleicht Klarheit.
Lass diesen Wunsch für einen Moment in dir lebendig werden.
Wiederhole diesen Wunsch nun dreimal in deinen Gedanken.
Nimm nun die Geräusche,
Um die ich herum war.
Länge in der Ferne.
Enge in deiner Nähe.
Alle Geräusche dürfen Teil dieses Moments sein.
Und während du sie wahrnimmst,
Darf dein Körper ruhig werden.
Lenke deine Aufmerksamkeit nun wieder zu dir.
Fokussiere dich auf deinen rechten Daumen.
Den Zeigefinger.
Den Mittelfinger.
In Ringfinger.
Der kleine Finger.
Nehme den Raum zwischen all deinen Fingern wahr.
Die Handfläche.
Den Handrücken.
Das Handgelenk.
Der Unterarm.
Der Ehrbogen.
Der Oberarm.
Die rechte Schulter.
Lenke deine Aufmerksamkeit nun in deine rechte Hüfte.
Den Oberschenkel Das rechte Knie.
Der Unterschenkel.
Der rechte Knöchel.
Der große Tee.
Der zweite Ziel.
Der dritte Z der vierte Zeh.
Er kleinert sie.
Nehme den Raum zwischen all deinen Zehen wahr.
Bringe dein Fokus nun in deinen linken Daumen.
Den Zeigefinger.
Der Mittelfinger.
Der Ringfinger.
Der kleine Finger.
Nehme den Raum zwischen all deinen Fingern wahr.
Die Handfläche.
Den Handrücken.
Das Handgelenk.
Der Unterarm.
Der Elbow.
Der Oberarm.
Die linke Schulter.
Bringe deinen Fokus nun in deine linke Hüfte.
Der Oberschenkel.
Das linke Knie.
Der Unterschenkel.
Der linke Knöchel.
Der große C.
Jetzt weitert sie.
Der dritte C.
Der vierte Zeh.
Der kleine See.
Nehme den Raum zwischen all dein Zehen wahr.
Richte deinen Fokus nun auf deine Schulterblätter.
Der Raum zwischen deinen Schulterblättern.
Die Wirbelsäule.
Der untere Rücken.
Der Bauchraum.
Der Brustraum.
Der Herzraum.
Der Hall.
Der Kiefer.
Die Zunge.
Die Augenlider.
Die Stirn.
Der Raum zwischen den Augenbrauen.
Spüre nun den gesamten Körper als ein zusammenhängendes Feld von Wahrnehmung.
Lenke deine Aufmerksamkeit nun sanft zu deinem Atem.
Lass deinen Atem ganz natürlich fließen.
Vielleicht bemerkst du,
Wie sich dein Brustkorb hebt.
Und wieder senken.
Jeder Atemzug ist einzigartig.
Und dennoch entsteht ein ruhiger Rhythmus.
Du beobachtest.
Mehr braucht es gerade nicht.
Vielleicht taucht ein Gedanke auf.
Vielleicht entsteht ein Bild.
Vielleicht eine Erinnerung.
Alles darf erscheinen.
Und alles darf weiterziehen.
Wie Wolken,
Die langsam über den Himmel ziehen.
Der Himmel bleibt.
Vielleicht nimmst du Wärme wahr.
Vielleicht ein Kribbeln.
Vielleicht Leichtigkeit.
Vielleicht einfach nur Ruhe.
Jede Empfindung darf für einen Moment da sein.
Und jede Empfindung verändert sich von selbst.
Ehren Gedanken kommen.
Während Empfindungen entstehen.
Während der Atem fließt.
Gibt es etwas,
Das all dies wahrnimmt?
Etwas,
Das einfach beobachtet.
Ganz still.
Ganz offen.
Ganz ruhig.
Vielleicht bemerkst du,
Dass dieser stille Beobachter nichts verändern möchte.
Er nimmt einfach wahr.
Gedanken.
Gefühle.
Den Atem.
Den Körper.
Ist stille.
Stell dir nun einen weiten Himmel vor.
Klar.
Still grenzenlos.
Manchmal ziehen Wolken hindurch.
Manchmal ist der Himmel vollkommen frei.
Beides gehört dazu.
Und alles,
Was erscheint,
Darf sich in dieser Weite bewegen.
In diesem Moment genügt es,
Einfach zu sein.
Den Atem wahrzunehmen.
Den Körper wahrzunehmen.
Den Raum wahrzunehmen.
Und den stillen Beobachter,
Der all dies begleitet.
Erinnere dich nun noch einmal an deinen Herzenswunsch.
Lass sie noch einmal in dir lebendig werden.
Wiederhole diesen nun dreimal in deinen Gedanken.
Vertiefe nun langsam deinen Atem.
Nimm die Unterlage unter dir wahr.
Bewege sanft deine Finger und Zehen.
Vielleicht möchtest du dich nun ein wenig strecken.
Wenn du bereit bist,
Öffne langsam deine Augen.
Im Laufe des Tages werden dir wieder Gedanken begegnen.
Gefühle.
Empfindungen.
Und vielleicht erinnerst du dich dann an diesen stillen Raum in dir,
Der all dies wahrnehmen kann.
Vielen lieben Dank für deine heutige Teilnahme und dein Sein.
Namaste
Treffen Sie Ihren Lehrer
Ähnliche Meditationen
Trusted by people. It's free.

Get the app
