
Meditation innere Kraft und Mut
Finde deine innere Kraft und entdecke deinen Mut, um dich immer wieder aufs Neue auf das Leben einzulassen. Diese Meditation hilft dir, die Fülle deiner Ressourcen zu erforschen und sie anzuerkennen – zu würdigen. Es ist soviel mehr da, als wir uns manchmal gewahr sind. Viel Freude wünsche ich dir, deine Katharina
Transkription
Meditation zur inneren Kraft und zum Mut,
Angeleitet von Katharina Schacht,
MBSR Eppendorf Deine Aufmerksamkeit nach innen richten,
Kontakt mit dir aufnehmen,
Dich im Sitzen wahrnehmen und den Atem spüren.
Ja,
Und dann wende dich einmal deinen Gedanken zu.
Kannst du Gedanken bemerken?
Welche Art von Gedanken sind gerade präsent?
Vielleicht ist es eher ruhig oder auch sehr rege auf der Gedankenebene.
Sind das eher angenehme,
Neutrale oder auch schwierige Gedanken?
Für einen Moment die Gedanken beobachten.
Sie kommen und gehen lassen,
Wie sie von alleine kommen und gehen.
Und auch bemerken,
Wenn es vielleicht gerade sehr ruhig ist und kaum Gedanken wahrnehmbar sind.
Dann kannst du auch einen gefühlsmäßigen Zustand wahrnehmen,
Behaglichkeit,
Unwohlsein,
Neutral.
Ich lade dich ein,
Dir in Erinnerung zu rufen,
Dass wir mithilfe der Achtsamkeit unsere Aufmerksamkeit bewusst lenken können.
Wir haben eine Wahl,
Auf was wir unsere Aufmerksamkeit richten.
Auf Körperempfindung,
Gedanken,
Gefühle,
Auf Geräusche oder andere Sinneswahrnehmung.
Und genauso können wir unsere Wahrnehmung auch auf die Fülle unseres Lebens richten.
Auf das,
Was alles da ist,
Was uns geschenkt wird,
Ohne dass wir dafür etwas tun müssen.
So etwas wie Freude,
Schöne Momente in der Natur,
Vielleicht Familie,
Freunde.
Oder wir können unsere Aufmerksamkeit auf das richten,
Was uns mangelt,
Was wir gern hätten,
Vielleicht noch nicht erreicht haben.
Wo wir unsere Aufmerksamkeit hinwenden,
Ist eine achtsame Entscheidung.
Dich an diese Entscheidung immer wieder zu erinnern und sie immer wieder bewusst zu treffen,
Ist eine wichtige Übung der Achtsamkeit.
Und ich möchte dich jetzt zu einem Experiment einladen.
Zwinge dich nicht etwas empfinden zu müssen,
Sondern schau einfach achtsam,
Was bei dir von alleine auftaucht,
Ohne dass du etwas bewusst dafür tun musst.
Und dann lade ich dich ein,
Deine bewusste Aufmerksamkeit auf deine Kraft zu lenken,
Auf deine innere Kraft.
Was taucht da auf?
Vielleicht kannst du sie im Körper spüren.
Die Kraft,
Die in der Aufrichtung deines Körpers jetzt wahrnehmbar ist.
Die Kraft,
Mit der der Atem immer wieder von neuem deinen Körper versorgt.
Die innere Kraft,
Die dein Herz am Schlagen hält.
Und auch die Kraft,
Mit der du vielleicht schwierige Situationen in deinem Leben schon gemeistert hast.
Schau mal,
Ob du diese Energie in deinem Körper spüren kannst und dann verweile bei diesem Spüren.
Wie nimmst du diese Kraft und Energie wahr?
Welche Qualitäten hat sie?
Festigkeit,
Innere Stabilität,
Aufrichtung,
Vielleicht auch Weite,
Etwas Raumgebendes,
Vielleicht so etwas wie ein Freiheitsgefühl.
Vielleicht geht von dieser Kraft auch so etwas wie innere Ruhe aus,
Sicherheit.
Welcher gefühlsmäßige Zustand geht mit ihr einher?
Welche Gefühle kannst du wahrnehmen,
Wenn du so mit deiner inneren Kraft verbunden bist?
Ist da Freude,
Ein Hauch von Glück?
Eine innere Gelassenheit?
Und wenn du keine Kraft spüren kannst,
Dann nimm das zur Kenntnis.
Es geht nicht darum,
Etwas herbeizuführen.
Wir üben das wahrzunehmen,
Was da ist,
Was sich von alleine zeigt,
Ohne zu sehr danach zu suchen.
Wenn du nicht spürst,
Dann beobachte einfach,
Was passiert,
Während du der Anleitung weiterfolgst.
Als nächstes bitte ich dich einmal zu schauen,
Ob du auch Mut in dir wahrnehmen kannst.
Mut hat viele Erscheinungsformen.
Zum Beispiel der Mut,
Die Dinge anzugehen,
Vor denen du dich vielleicht fürchtest.
Auch der Mut,
Zur deiner eigenen Verletzlichkeit Kontakt aufzunehmen,
Zu deiner eigenen Verletzlichkeit Ja zu sagen und dadurch vielleicht auch Stärke zu erfahren.
Sich etwas trauen.
Der Mut,
Das anzunehmen,
Was alles zu dir gehört.
Zweifel,
Sorgen,
Ängste.
Die Seiten,
Die du sonst vielleicht eher an dir ablehnst.
Es gehört Mut dazu,
Sie anzunehmen und so anzunehmen,
Wie wir sind.
Manchmal ist es nur eine Tür,
Die wir lange geschlossen gehalten haben und wenn wir sie öffnen,
Merken wir,
Dass dahinter viel Kraft und Mut verborgen ist.
Dass Kraft und Mut eigentlich schon immer da waren,
Wir sie nur nicht wahrgenommen haben,
Weil wir unsere Aufmerksamkeit nicht auf sie gerichtet haben.
Nur die Tür öffnen und das,
Was sowieso schon da ist,
Zulassen.
Schau mal,
Ob das für dich stimmig ist.
Wenn wir den Mut aufbringen,
Uns immer wieder selber offen und ehrlich zu begegnen,
Zum Beispiel in der Meditation,
Dann kann daraus Kraft entstehen.
Eine Kraft,
Die uns stärkt.
Wir fangen an,
Verantwortung für uns selber zu übernehmen.
Wir erfahren Mut und Kraft und lernen so,
Gut Sorge für uns selber zu tragen.
Indem wir den Mut und die Kraft immer wieder von Neuem in uns spüren,
Ihnen Raum in uns schenken,
Fangen sie an,
Uns zu nähern.
Manchmal müssen wir die Dinge einfach nur tun und zulassen,
Unsere bewusste Aufmerksamkeit darauf lenken,
Was hilfreich für uns ist und was uns nähert.
Zum Ende der Meditation magst du dich vielleicht noch fragen,
Was du in dieser Meditation als hilfreich,
Unterstützend empfunden hast und was dich vielleicht auch in deinem Alltag unterstützen kann.
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