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5 Vayus Pranayama | Energie & Ausgeglichenheit

by JULOVEYOGA

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Meditation
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Erfahrene
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Die fünf Prana Vayus sind die fünf Energierichtungen. Die Atemübung der fünf Vayus sorgt für Energie, Ausgeglichenheit und Fokus. Zunächst richten wir die Aufmerksamkeit auf den Atem und lassen ihn gleichmäßig ein- und ausströmen. Danach spüren wir den Atem in den fünf Energiedimensionen.

Transkription

Diese Atemübung ist für mehr Klarheit,

Ausgeglichenheit,

Energie und Frische.

Wir üben gemeinsam das Pranayama der fünf Vajus.

Die Vajus,

Das sind die Energierichtungen im Körper.

Für diese Atemübung kannst du dich entweder in eine bequeme Position im Sitzen begeben,

Gerne mit den Hüften leicht erhöht oder auch auf einem Stuhl sitzend.

Du kannst dich alternativ auch hinlegen.

Richte dich in deiner Position ein.

Schließ deine Augen.

Beobachte für ein paar Atemzüge den ganz natürlichen Atem.

Versuch rein in die Beobachtung zu kommen.

Auch wenn es schwierig ist,

Den Atem nicht zu verändern,

Wenn man ihn beobachtet,

Gib trotzdem dein Bestes.

Beobachte,

Wie schnell du atmest,

Wie tief und beobachte,

Wo die Luft im Oberkörper hinströmt.

Fang an,

Den Atem sanft zu vertiefen.

Atme in deinen Bauch,

In den ganzen Oberkörper ein.

Atme genauso lange,

Wie du eingeatmet hast,

Wieder aus.

Du kannst gerne im Geiste mitzählen.

Du atmest zum Beispiel auf 5 oder 6 oder 7 Zähler ein und atmest dann analog 5 oder 6 oder 7 Zähler wieder aus.

Diese Atemtechnik heißt auch Samavritti Pranayam,

Wenn die Ein- und die Ausatmung gleich lang sind.

Zusätzlich zu Samavritti Pranayam kannst du deine Ujjayi-Atmung aktivieren,

Das sanfte Rauschen im Rachen.

Nimm ein paar Atemzüge mit Samavritti Pranayam und Ujjayi.

Behalte in der folgenden Atemübung sowohl Samavritti Pranayam als auch Ujjayi bei.

Stell dir mit deiner nächsten Einatmung vor,

Dass der Atem aus dem Rachen die gesamte Wirbelsäule nach unten ins Becken fließt.

Mit der Ausatmung fließt der Atem aus dem Becken,

Durch die Beine,

Durch die Fußsohlen in die Erde.

Der Einatmung strömt von oben nach unten ins Becken.

Der Ausatmung aus dem Becken,

Durch die Beine,

Durch die Füße,

Nach draußen.

Apana-Atem,

Noch 5 Atemzüge so.

Schick deine nächste Einatmung in den Zylinder deines Oberkörpers,

Atme in den Bauch,

Die Seiten und den Rücken ein.

Die Ausatmung bewegt sich aus diesem Zylinder hin zum Zentrum,

Zur Mitte,

Richtung Bauchnabel.

Du atmest ein,

Füllst den gesamten Oberkörper in 360°.

Mit der Ausatmung bewegt sich der Atem hin zur Mitte,

Samana Pranayam,

Noch 5 Atemzüge so.

Bei deiner nächsten Einatmung füllst du die Lungen ganz mühelos mit dem frischesten Sauerstoff,

Den es jemals gegeben hat.

Bei der Ausatmung bleibt deine Aufmerksamkeit an der Innenfläche deiner Lungen.

Du atmest mühelos die gesamten Lungen mit dem frischesten Sauerstoff voll und atmest aus,

Die Aufmerksamkeit bleibt in den Lungen.

Pranavayu,

Noch 5 Atemzüge so.

Die nächste Einatmung strömt durch die Fußsohlen,

In die Beine,

Durch deinen Oberkörper,

In dein Herz.

Mit der Ausatmung schickst du den Atem aus dem Herzraum,

Durch den Hals,

Durch den Kopf,

Die Kopfkrone nach oben.

Du atmest durch die Füße den gesamten Körper hindurch bis ins Herz ein und schickst den Ausatem aus dem Herzen nach oben durch die Kopfkrone.

Udanavayu,

Noch 5 Atemzüge so.

Mit der nächsten Einatmung füllst du deinen kompletten Herzraum,

Du füllst das Herz vorne,

Zur Seite und nach hinten.

Mit der Ausatmung schickst du den Atem aus dem Herzen in jede Richtung des Körpers,

Durch jede Zelle des Körpers atmest du aus.

Atme in deinen Herzraum ein,

Atme aus durch jede Zelle des Körpers,

Durch die Hände,

Durch die Füße.

Udanavayu,

Noch 5 Atemzüge so.

Mit der nächsten Einatmung spürst du den Atem aus dem Hals ins Becken fließen,

In den Zylinder des Oberkörpers fließen,

Aus den Füßen Richtung Herzraum,

In die Lungen und du füllst das gesamte Herz zu allen Seiten.

Mit der Ausatmung fließt der Atem aus dem Becken durch die Füße nach unten,

Aus dem Zylinder Richtung Mitte,

Aus dem Herz nach oben durch die Kopfkrone,

Du bleibst in den Lungen mit der Aufmerksamkeit und atmest gleichzeitig aus dem Herzen in alle Richtungen des Körpers aus.

Vereine bei jeder Ein- und bei jeder Ausatmung alle 5 Richtungen.

Mit der Einatmung fließt der Atem vom Rachen ins Becken,

In den Zylinder des Oberkörpers,

Füllt die Lungen,

Fließt aus den Beinen nach oben zum Herzraum und du füllst das Herz komplett aus.

Mit der Ausatmung fließt der Atem aus dem Becken durch die Beine,

Fließt aus dem Zylinder Richtung Mitte,

Du bleibst mit der Aufmerksamkeit in den Lungen,

Du spürst wie der Atem aus dem Herzen durch die Kopfkrone fließt und aus dem Herzen in jede Richtung des Körpers.

Nimm 10 Atemzüge,

Wo du bei jeder Ein- und bei jeder Ausatmung alle 5 Energierichtungen spürst.

Entspanne jegliche Anstrengung im Atem,

Komm zu einer ganz natürlichen Atmung zurück.

Nimm einige natürliche Atemzüge,

Beobachte die Effekte dieser Praxis,

Spür deinen Körper,

Nimm deinen Körper in dem Raum wahr,

In dem du dich befindest.

Wenn du bereit bist,

Öffne die Augen,

Komm wieder zurück,

Die Praxis ist beendet.

Namaste

4.6 (26)

Neueste Bewertungen

Stef

June 12, 2024

Namasté, ich mag deine klaren Ansagen und die Pausen! Mein Geist konnte zur Ruhe kommen! Ich habe aber noch eine Frage... atmen man für die gesamten Übungen mit Ujjayi? LG Stef

Fey

June 22, 2023

Liebe Julia, deine Pranayama-Meditationen sind ein richtiges Geschenk für mich und tun so gut- ganz lieben Dank dafür!

Ralf

May 31, 2022

Danke, fülle mich jetzt viel besser. Du nimmst mich mit auf eine Reise durch mich hindurch.

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