
ZEN Meditation
Mit der heutigen Meditation tauchst du in eine simple Technik aus dem Zen-Buddhismus ein, mit der du lernst, deine Gedanken an etwas zu heften und mit zunehmender Übung weniger abzudriften. Denn es sind deine Gedanken, die fixe Ideen erschaffen sowie urteilende Vorstellungen und es somit verhindern, aus einer Beobachterposition heraus einfach nur urteilsfrei wahrzunehmen.
Transkription
Die heutige Meditation bietet dir etwas,
An dem du dich in deiner freien Meditation festhalten kannst,
An das du sozusagen deine Gedanken binden kannst.
Denn deine Gedanken,
Das sind die Grundlage von fixen Ideen und festen Urteilen.
Und das macht es wiederum so schwierig,
Aus deiner Vorstellung,
Deiner Welt auszubrechen und einfach nur urteilsfrei wahrzunehmen.
Begib dich in eine bequeme Position dafür.
Im Zen-Kloster wäre das eine Sitzende im Schneidersitz.
Wähle allerdings das,
Was für dich passt und probiere gerne mal etwas Neues aus,
Denn die Erfahrungen hier könnten dein Leben bereichern und auch sehr viel,
Sagen wir mal,
Weitermachen.
Und dann schließe deine Augen.
Und dann richte deine Aufmerksamkeit vom Äußeren auf dein Inneres,
Spüre in deinen Körper hinein.
Und ohne,
Dass du irgendetwas an deiner Atmung änderst,
Nimm erstmal wahr,
Was ist denn da?
Wie sieht deine Atmung aus,
Wie ist die Einatmung,
Wie ist die Ausatmung?
Ist ein Teil intensiver als der andere oder sind sie beide gleichmäßig?
Ein Teil länger als der andere oder auch nicht?
In welche Bereiche deines Körpers kannst du hineinatmen?
Was bewegt sich durch deine Atmung,
Wo erschaffst du einen Raum?
Und jetzt versuche,
Schritt für Schritt diesen Raum etwas weiter werden zu lassen,
Dass du vielleicht einatmend mit dem Bauchraum beginnst und die Atmung weiter nach oben in deinen Brustkorb und vielleicht sogar,
Wenn es möglich ist,
In deine Schultern hinein leitest und von oben nach unten wieder raus.
Ganz simpel,
Versuch einatmend den Raum größer werden zu lassen und ausatmend,
Lass ihn wieder los.
Und dann gönn dir ein paar dieser ganz tiefen und bewussten und langsamen Atemzüge,
Ohne eine Vorstellung davon zu haben,
Wie es sein soll,
Wo es hingehen soll.
Einfach nur wahrnehmen,
Was momentan ist,
Was momentan passiert und dann kehre zu deiner natürlichen Atmung zurück,
Zu deinem Rhythmus oder zu einem Rhythmus,
Den dein Körper selbst wählt.
Und wie ich schon gesagt habe,
Diese Technik ist ganz simpel.
Ich möchte,
Dass du bei deiner Atmung bleibst und immer wieder solltest du abdriften,
Zu deiner Atmung zurückkehrst.
Und was du machst ist,
Du atmest ein,
Du atmest aus und zählst eins,
Du atmest wieder ein und wieder aus und zählst zwei,
Ein und aus,
Drei,
Ein und aus,
Vier,
Ein und aus,
Fünf,
Ein und aus,
Wieder die fünf,
Ein und aus,
Vier,
Ein und aus,
Drei,
Ein und aus,
Zwei,
Ein und aus,
Eins und von neuem,
Ein und aus,
Eins,
Selbstständig weiter atmen,
Weiter zählen.
Du gehst von eins zu fünf,
Von fünf zu eins,
Eins zu fünf,
Von fünf zu eins.
Nimm deinen eigenen Atemrhythmus,
Ohne dass du Luft anhalten musst,
Ohne dass du das Gefühl hast,
Du rennst deiner Atmung hinterher und bekommst nicht genug,
Den Atemrhythmus gibt dein Körper vor und solltest du abdriften,
Kehrst du einfach wieder zurück,
Solltest du bei der acht landen,
Fängst du einfach von neuem an und beginnst wieder mit der eins,
Ohne zu urteilen.
Treffen Sie Ihren Lehrer
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