
Eine Meditation über Annahme und Akzeptanz
Mit Gelassenheit den Dingen im Leben begegnen, die ich eh nicht ändern kann? Hört sich sinnvoll an, doch leicht ist das nicht. Denn dann kommt die nächste Rechnung aus der Autowerkstatt. Oder jemand wird krank, der uns sehr nahe steht. Das Leben bringt nun einmal Momente mit sich, die wir nicht ändern können. Es liegt nicht in unserer Hand. Wie wir damit umgehen, jedoch schon.
Transkription
Über Annahme und Akzeptanz Im Leben sind wir immer wieder Situationen ausgesetzt,
Die wir nicht wirklich beeinflussen,
Die wir nicht kontrollieren können,
So sehr wir es auch versuchen.
Im Kleinen passiert es dann,
Wenn unser Auto kaputt geht und wir eine horrende Rechnung zahlen müssen in der Werkstatt,
Im Großen dann,
Wenn wir irgendeiner Krankheit ausgesetzt sind oder auch Verlust.
Ich nehme mir vor,
Anzunehmen,
Zu akzeptieren all das,
Was ich nicht ändern kann.
Schließe deine Augen.
Stell dir vor deinem inneren Auge vor,
Dass du auf einem Weg gehst,
Ein Weg,
Der gesäumt ist rechts und links von Bäumen,
Großen Bäumen,
Genauso wie vor dir und hinter dir.
Du siehst,
Dass dieser Weg durch einen dichten Wald geht,
Aber du kannst nicht wirklich sehen,
Wo dieser Weg langführt.
Du weißt,
Dass du einen Berg vor dir hast und die Steigung oder den Beginn der Steigung kannst du schon erspüren.
Du siehst ihn auf dem Boden und du merkst ihn in jedem Schritt beim Hochgehen.
Dieser Berg,
Das ist deine Herausforderung.
Vielleicht hast du was ganz bestimmtes im Kopf,
Vielleicht hast du ein großes Thema,
Für das du dich öffnen musst,
Das du gerne annehmen würdest,
Akzeptieren würdest,
Weil du weißt,
Dass du es nicht ändern kannst.
Vielleicht steht es aber auch für die kleinen Dinge im Leben,
Ganz allgemein.
Vielleicht ist es dein Wunsch gelassener zu werden.
Du befindest dich auf diesem Weg und du gehst weiter und du spürst,
Dass einzelne Schritte beschwerlich sind und mit jedem Schritt lässt du die Vorstellung von dem los,
Wo du jetzt gerne wärst.
All die schönen Täler und Flüsse und sanften Hügel und schönen Ebenen und du lässt dich auf das ein,
Wo du gerade bist und du sagst dir,
Ich erlaube mir selbst,
Mich auf meine Atmung zu konzentrieren,
Auf jeden einzelnen Atemzug,
In dem ich Erholung finde,
Mit jedem einzelnen Schritt nach oben,
Egal wie steil,
Egal wie steinig der Weg sein wird,
Ich erlaube mir selbst,
Mich auf meine Atmung zu konzentrieren und ich lasse die Gedanken los,
Ich lasse sie sein,
Was sie sind,
Sich immer wieder kreisen um dieselben Sorgen,
Wünsche,
Ängste,
Ich lasse diese Gedanken los,
Ich lasse sie da sein,
Ohne in sie einzutauchen und stattdessen konzentriere ich mich auf jeden Schritt,
Auf jeden Moment,
Auf jeden Atemzug und ich lasse meine Schultern nach unten sinken,
Ich entspanne mein Gesicht,
Ich entspanne all das in mir,
Was sich verhärtet,
Was sich kraftvoll innerlich aufbäumt,
Wenn ich mich eben wehre gegen meinen Weg,
Gegen das Leben,
So wie es sowieso geschieht und mit diesem Loslassen in meinem Körper,
Mit diesem Loslassen dieser fast schon unsinnig aufgebauten Kraft,
All den Entspannung und Verspannung in mir,
Ja damit zieht etwas Leichtigkeit ein,
Eine Leichtigkeit,
Die ich brauche,
Auf dem vielleicht,
Ich weiß es nicht,
Beschwerlichen Weg nach oben,
Vielleicht ist er sehr steil,
Teilweise,
Vielleicht sehr steinig,
Vielleicht ist das Ende noch lange nicht in Sicht,
Doch eine Leichtigkeit zieht ein,
Eine Leichtigkeit mit meiner Atmung,
Denn anstelle davon,
Dass ich meinen Fokus auf das lege,
Was hinter mir liegt,
Die Beschwerlichkeiten,
Das was schon passiert ist,
Die negativen und herausfordernden Gedanken,
Lasse ich den Gedanken zu,
Dass ich nicht weiß,
Was die nächsten Schritte mit sich bringen,
Eine Unsicherheit,
Die nicht belastet,
Sondern mich frei macht,
Weil sie auch viele Möglichkeiten mit sich bringt.
Ich weiß nicht,
Was morgen sein wird,
Das Gestern ist nicht heute und das Heute ist nicht morgen und jeder einzelne Schritt auf meinem Weg,
Jeder Schritt nach oben,
Auf meinen Berg,
Meine Herausforderung steht für sich alleine und das ist es,
Was ich tue,
Mich hierauf konzentrierend,
Auf meine Atmung,
Auf meinen Körper,
Jeden Schritt annehmend,
Wie er gerade kommt und ich lasse los,
Diese vermeintliche Kontrolle,
Die ich anscheinend brauche,
Über das,
Was ich eh nicht kontrollieren kann,
Ich lasse los,
Diese vermeintliche Kontrolle über das,
Wovor ich Angst habe,
Denn ich begreife,
Ich verstehe,
Ich weiß,
Es liegt nicht in meiner Hand,
Wie der Weg nach der nächsten Biegung aussieht,
Ich kann nicht weit blicken,
Ich sehe nur durch ein Gewirr von Bäumen und erkenne nicht,
Ob hinter der nächsten Kreuzung Erholung auf mich wartet.
Also lasse ich los,
Die Vorstellung,
Wie es unbedingt sein muss,
Ob ich es tragen oder ertragen kann,
Ob ich diesen Weg weitergehen kann und vertraue darauf,
Dass ich es kann und bei jedem Schritt entspanne ich meine Schultern,
Entspanne mein Gesicht,
Konzentriere mich auf meine Atmung und spare damit Kraft für das,
Was vor mir liegt und stattdessen nehme ich an und akzeptiere meinen Weg,
Anstelle davon kontrollieren zu wollen,
Wo es hingehen muss,
Damit ich es für gut befinde und aushalten kann.
Ich nehme an,
Ich akzeptiere meinen Weg,
Denn je mehr ich mich einlasse auf mein Leben,
So wie es geschieht,
Desto mehr ist es möglich,
Wieder Freude und Leichtigkeit zu empfinden,
Trotz der Beschwerlichkeiten,
Die der Weg mit sich bringt und je mehr Angst und Sorgen wir auf diesem Weg aufnehmen,
Desto fester werden wir,
Im Körper als auch im Geist,
Desto größer wird die Last,
Die wir mit uns tragen,
Zusätzlich zu dem,
Was eh schon getragen werden muss.
Ich nehme mir vor,
Anzunehmen und zu akzeptieren all das,
Was ich nicht ändern kann.
Ich bleibe bei meiner Atmung,
Ruhig und entspannt und lasse los,
Schultern,
Nacken und Gesicht.
Ich gehe weiter meinen Weg,
Nicht wissend,
Was auf mich zukommen wird.
Ich gehe weiter meinen Weg,
Schritt für Schritt,
Den Weg,
Den ich nicht ändern kann,
Voller Gewissheit,
Dass ich irgendwann oben ankomme.
Ich bin Dani von Evakuera und ich durfte erfahren,
Was es heißt,
Situationen ausgesetzt zu sein,
Die man scheinbar selbst nicht tragen kann und konnte einen Weg finden zu Annahme und Akzeptanz.
Danke,
Dass du deine Zeit heute mit mir geteilt hast.
Ich wünsche dir einen schönen restlichen Tag oder einen schönen Abend und bis zum nächsten Mal.
Treffen Sie Ihren Lehrer
4.8 (230)
Neueste Bewertungen
More from Daniela Barchasch
Ähnliche Meditationen
Trusted by 35 million people. It's free.

Get the app
