
5 Hindernisse, die dich vom Meditieren abhalten
Meditation wirkt nur dann, wenn sie regelmäßig praktiziert wird. Gehörst du auch zu denen, die es immer mal wieder versuchen, aber noch nicht wirklich den Durchbruch in ihrer täglichen Praxis erfahren durften? Da gibt es ganz gängige Hindernisse, die es dir schwer machen. Lass uns darüber reden, wie du sie aus dem Weg schaffen kannst.
Transkription
Du hörst Mindful Minutes mit mir,
Daniela Barchasch,
Der Gründerin von Evakuera Coaching und des Mindful Members Clubs.
Jede Woche spreche ich mit Dir darüber,
Wie Du Dein Leben grundlegend bewusster positiv gestalten kannst,
Auch wenn die Umstände und Vorbedingungen nicht unbedingt so prickelnd sind.
Und das Ganze machen wir auf der Basis von Persönlichkeitsentwicklung durch Meditation und Achtsamkeit und der buddhistischen Psychologie.
Wie kannst Du also ein glückliches Leben leben,
Denn das ist meiner Meinung nach überhaupt kein Zufall.
Und Du kannst das auch und ich bin hier,
Um Dir das zu zeigen.
Hallo ihr Lieben,
Herzlich Willkommen zu einer neuen Folge von Mindful Minutes und ich möchte heute mit Dir gerne darüber reden,
Welche größten Hindernisse in Deinem Leben Dir begegnen werden oder eben schon begegnen sind,
Die Dich davon abhalten zu meditieren.
Denn Du wirst schon wissen,
Und darüber kann ich auch mal eine Podcast-Folge machen,
Du wirst schon wissen,
Warum Meditation in Deinem Leben so wichtig ist.
Dafür spielt es in Medien mittlerweile eine ganz ganz große Rolle,
Es gibt viele Dokumentationen darüber,
Viele Menschen meditieren und empfehlen Dir regelmäßig zu meditieren.
Aber eventuell geht es Dir,
Wie vielen anderen Menschen eben auch,
Dass Du da stehst und es immer wieder versuchst,
Aber es geht irgendwie nicht.
Also Du bist am Anfang motiviert,
Aber Du ziehst es einfach nicht durch.
Und das könnte sehr wohl daran liegen,
Dass Du ein falsches Konzept von Meditation hast oder aber nicht die richtigen Techniken kennst.
Und dafür ist diese Podcast-Folge hier da.
Zum Ersten möchte ich darauf eingehen,
Also im ersten Schritt,
Welche fünf großen Hindernisse Du hast oder Dir begegnen und die Dich davon abhalten,
Regelmäßig zu meditieren.
Und das Zweite ist,
Ich möchte Dir eine simple Meditation zeigen,
Und zwar in einer Meditation drei verschiedene Arten.
Und Du kannst für Dich ausprobieren,
Was für ein Typ bist Du überhaupt,
Was brauchst Du.
Denn wir sind alle unterschiedliche Meditationstypen,
Wir denken alle unterschiedlich und ich weiß aus meiner Arbeit,
Dass das,
Was mir gut tut,
Eventuell gar nicht Dir gut tut,
Sondern viel zu schwierig ist für Dich.
Oder andersrum,
Du bist zum Beispiel eher der visuelle Mensch und kannst auf die visuellen Meditationen viel besser meditieren,
Als ich,
Die eher jemand ist,
Der sich an einem Mantra oder an etwas Gesagtem im Kopf festhält.
Wir sind hier alle sehr,
Sehr unterschiedlich und deswegen ist es wichtig,
Dass Du Deine Praxis findest.
Warum wollen wir meditieren?
Wir wollen die Veränderung im Kopf schaffen.
Wir wollen mehr zum Beobachter werden und weniger vom Leben mitgerissen werden.
Und spätestens seit zwei Jahren weiß jeder von uns,
Dass wir einfach so viele Dinge nicht kontrollieren können,
Auch wenn wir es ganz stark immer wieder versuchen,
Im Äußeren ein Leben zu erschaffen,
Das uns im Inneren glücklich macht.
Doch,
Das weiß ich aus meiner eigenen Erfahrung,
Aus meinem eigenen Leben und der Arbeit mit vielen Menschen,
Das kann im Äußeren ziemlich viel passieren.
Und es kommt dann auf Deine innere Antwort drauf an,
Ob Du noch einen Weg der Zufriedenheit gehen kannst,
Einen Weg,
Der Richtung Glücksgefühle geht oder eben,
Ja,
Einfach diesen Kontrollverlust erlebst.
Doch um das zu verändern,
Musst Du regelmäßig meditieren.
Also lass uns meine fünf größten Hindernisse angucken,
Die Dich davon abhalten,
Regelmäßig zu meditieren.
Nummer 1.
Ich habe keine Zeit.
Nun ja,
Da muss ich Dir sagen,
Das ist Bullshit.
Weil keiner von uns würde morgens sagen,
Ich habe keine Zeit zum Zähneputzen oder abends,
Ich habe keine Zeit zum Zähneputzen.
Dann haben wir zum einen noch gar nicht die Routine geschaffen und zum anderen haben wir vielleicht aber auch ein falsches Konzept von Meditation.
Denn regelmäßig meditieren muss nicht heißen,
Dass ich mich regelmäßig 15,
20,
30 Minuten hinsetze oder eine Stunde hinsetze,
Wie das buddhistische München machen über einen längeren Zeitraum noch sehr viel länger als eine Stunde,
Sondern wir wissen von wissenschaftlicher Basis aus,
Von vielen Untersuchungen her,
Gerade mit Gehirnscans,
Dass 5 Minuten,
4 bis 5 mal in der Woche schon einen Unterschied ausmachen.
Und wenn Du mir dann sagst,
Ich habe keine Zeit und Du weißt,
Dass es nur 5 Minuten sind,
Dann liegt es daran,
Dass Du sie einfach noch nicht gut platziert hast.
Manche einer denkt,
Das muss jeden Morgen sein,
Manche einer denkt,
Das muss abends vorm Einschlafen sein,
Auch das ist einfach höchst individuell.
Meine Empfehlung ist,
Diese 5 Minuten an etwas ranzupacken,
Was Du sowieso tust,
Was schon eine Gewohnheit in Deinem Leben ist,
Sprich zum Beispiel nach dem Zähneputzen oder direkt nach dem Aufstehen,
Dass Du sagst,
Okay,
Da packe ich mir mein Meditationskissen auf den Boden und dann geht es einfach vom Bett auf das Meditationskissen,
Dann kann ich auch nicht mehr einschlafen,
Wenn ich mich hier hinsetze und dann weiter.
Also schau,
Wo Du 5 Minuten,
4 bis 5 mal in der Woche reinpacken kannst.
Nummer 2.
Ich kann nicht meditieren,
Weil ich ständig am Denken bin.
Das ist eine der erfolgreichsten Podcastfolgen,
Die ich habe,
In der es darum geht,
Ich packe die in die Show Notes rein,
In der es darum geht,
Dass Meditation nicht dafür da ist,
Dass ich absolut gedankenlos werde,
Sondern Meditation ist dafür da,
Dass ich lerne,
Meine Gedanken besser zu kontrollieren und zur Seite zu schieben,
Dass ich lerne zum Beobachter zu werden.
Das heißt,
Jeder von uns,
Der anfängt zu meditieren,
Setzt sich hin und ist voller Gedanken.
Und Deine Aufgabe ist es jetzt nicht,
Dich hinzusetzen,
Ich denke nicht,
Ich denke nichts,
Ich denke nichts,
Ja,
Denke mal an rosa Elefanten oder denke nicht an rosa Elefanten und Du musst an den rosa Elefanten denken,
Sondern Deine Aufgabe ist es,
Du schaust Dir Deine Gedanken an,
Konzentrierst Dich auf ein Fokusobjekt wie Deine Atmung und ganz automatisch gehst Du zurück auf den Autopiloten und springst zurück in Dein Gedankenkarussell.
Und die Aufgabe von Meditation ist es jetzt,
Das immer wieder zu erkennen und zurückzukommen zu Deinem Meditationsobjekt,
Zu Deinem Fokus,
Um dann wieder irgendwann beunbewusst abzudriften,
Um dann wieder es wahrzunehmen,
Bewusstsein zu schaffen und zurückzukommen zu Deinem Fokusobjekt.
Und je länger Du das trainierst,
Desto länger werden diese Phasen,
In denen Du Dich konzentrieren kannst,
In denen Dein Fokus hier bleiben kann und desto schneller merkst Du auch,
Boah,
Ich bin ja schon wieder in meinem Gedankenkarussell und das ist Meditation.
Nummer drei,
Mir geht es nicht gut,
Ich kann nicht meditieren,
Da kommen so viele Gefühle auf.
Und das ist ähnlich wie Nummer zwei,
Wir wollen zurückkommen zu dem Fokusobjekt.
Und warum es so wichtig ist,
Wenn wir gerade uns auch nicht gut fühlen,
Zu meditieren,
Das liegt schlichtweg daran,
Dass wir mit unserer Meditation dafür sorgen,
Dass wir wieder vorne mehr auf der neuronalen Ebene im präfrontalen Cortex sind,
Das heißt mehr der Beobachter sind und weniger der,
Der ins Gefühlschaos hineingesogen wird.
Denn,
Das wissen wir auch eben wiederum durch Gehirnscans,
Dass wir sehr in unserem limbischen System sind,
Also sehr in unseren Gefühlen sind,
Aber die können wir regulieren mit dem präfrontalen Cortex.
Das heißt,
Gerade wenn es Dir schlecht geht,
Solltest Du Dich darin üben,
Dich hinsetzen,
Fünf Minuten,
Vier bis fünf mal in der Woche,
Einfach bei Deinem Fokusobjekt zu bleiben.
Und Du wirst merken,
Dass dieses Gefühlschaos,
Was immer mal wieder aufkommt,
Stück für Stück abebbt.
Also auch das ist kein Grund,
Nicht zu meditieren.
Nummer vier,
Ha ha ha,
Der innere Schweinehund,
Ich könnte doch was anderes machen,
Ich habe keine Lust mehr,
Ich bin eigentlich viel zu müde dafür,
Ob morgens,
Ob abends,
Ach ich habe das ja sowieso wieder vergessen,
Ich mache das erst morgen.
Das betrifft ganz viele Bereiche,
Nicht nur das Meditieren,
Sondern die Bewegung,
Die wir in unser Leben einbauen wollen,
Die gesunde Ernährung oder auch,
Dass wir Themen nicht mehr aufschieben,
Dass wir eben an Dingen arbeiten,
Uns hier weiterentwickeln und so schnell kommt dieser Raum,
Dieser Komfortzone und saugt uns rein und hält uns davon ab zu meditieren.
Wenn Du jetzt weißt,
Dass Meditation sowieso nur fünf Minuten bis vier bis fünf mal in der Woche erstmal reicht,
Dann solltest Du Dir eben zusätzlich auch noch Möglichkeiten schaffen,
Wie Du Dich dazu zwingst,
Zum Beispiel in einer kleinen Challenge,
Wie Du Dich dazu zwingst,
Regelmäßig Dich hinzusetzen.
Je öfter Du es tust,
Das ist wie bei vielen anderen Dingen auch,
Desto leichter wird Dir das auch ganz einfach fallen.
Und es ist so,
Dass es sehr gut ist,
Uns ein Warum zu schaffen und immer wieder zu erinnern,
Darum möchte ich meditieren,
Wie so eine Art Vision Board,
Das Dich immer wieder davon überzeugt und zurückholt in diesen Raum der Motivation,
Damit Du Dich hinsetzen kannst.
Was ist Dein Anspruch,
Regelmäßig zu meditieren?
Bei mir ist es definitiv,
Dass ich nicht reingesogen werden möchte in dieses Chaos,
Was eben die Krankheit meiner Tochter in unserem Leben eben bedeuten kann.
Oder aber auch,
Ich habe viel erlebt in meiner Kindheit,
Diese Glaubenssätze,
Die da zurückgeblieben sind.
Ich werde jetzt im Februar wieder zu meinem Vater und meiner Stiefmutter fahren und da würden mich diese Glaubenssätze erschlagen,
Dieses Du gehörst nicht dazu und Du bist es nicht wert und was denkst Du eigentlich,
Wer Du bist,
Die würden mich erschlagen,
Wenn ich nicht diese regelmäßige Praxis hätte.
Und das ist mein Warum,
Mich hinzusetzen und zu meditieren.
Was ist Dein Warum?
Schreib Dir eine schöne Karte oder mal Dir ein Bild,
Mach Dir ein Vision Board,
Da willst Du hin.
Und diese 5 Minuten sind Dein Weg dahin.
So kommst Du raus aus dem inneren Schweinehund.
Nummer 5,
Auch ganz beliebt,
Dani,
Ich weiß nicht wie.
Ich weiß nicht,
Wie ich meditieren soll und dafür gibt es viele sinnvolle,
Auch kurze Meditationen in meinem Podcast.
Wie gesagt,
Ich werde eine neue machen,
Die Dir eben zeigen wird,
Was für ein Meditationstyp Du bist oder sein könntest.
Ich kann einfach nicht alles decken,
Aber die Dir zeigen wird,
Okay,
Das ist mein Fokusobjekt und darauf werde ich jetzt in den nächsten Wochen in der freien Meditation 4-5 mal meditieren.
Und zwar angeheftet an irgendetwas,
Was ich sowieso schon mache,
Damit das zur Gewohnheit wird,
Wie zum Beispiel Zähneputzen,
Aufstehen und mich einfach gleich auf mein Meditationskissen setzen oder wo auch immer Du das gut in Deinen Alltag reinpacken kannst.
Meditation ist nicht schwierig.
Ist Meditation anstrengend?
Ja,
Weil das wie Denken ist,
Okay,
Wir müssen unseren Fokus auf etwas halten,
Wir verbrauchen damit auch Kalorien tatsächlich,
Wir werden damit nicht abnehmen rein mit Meditation.
Ich würde nur sagen,
Dass das eben auch Energie verbraucht,
Energie in unserem Gehirn,
Geistige Arbeit hier.
Und klar,
Das kann anstrengend sein.
Und dennoch ist es so so wichtig,
Weil Du ja weißt,
Warum Du diesen Weg gehen möchtest,
Dass Dein Leben selbst bestimmter wird.
Also,
Ich hoffe,
Ich konnte Dir ein bisschen helfen und vor allem Dir zeigen,
Dass all das,
Was sich davon abhält,
Nicht einzigartig ist,
Sondern dass es vielen Menschen so geht.
Aber wir wollen das ja ändern,
Denn Hindernisse sind dafür da,
Dass wir sie aus dem Weg räumen und dass wir an ihnen wachsen können und das ist das Schöne,
Überleg doch mal in einem halben Jahr,
Einem Jahr,
Schau zurück,
Bei mir sind es mittlerweile 15 Jahre,
Schau zurück und guck,
Was sich hier Tolles entwickelt hat und nimm das als Motivation auch weiter zu machen.
Danke für Deine gemeinsame Zeit und bis zum nächsten Mal.
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