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Meditation für Ruhe, Liebe, Klarheit - Du-Form

by Dr. Ulrich Ott

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Meditation
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Alle
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Meditation zur Kultivierung von Ruhe, Liebe und Klarheit. Die Aufmerksamkeit wird nacheinander auf die Atemempfindungen im Bauch, im Brustraum und im Naseneingang gerichtet. Zugleich werden Begriffe wiederholt, um die entsprechenden Qualitäten im Körper zu verankern. Gesprochen in Du-Form, längere Phasen der Stille, um im Körper den Qualitäten nachzuspüren, die die Begriffe ausdrücken.

Transkription

Meditation 1 Ruhe,

Liebe,

Klarheit Nachdem Du Dich in der gewählten Körperhaltung eingerichtet hast,

Richtest Du Deine Aufmerksamkeit auf die Empfindungen,

Die beim Atmen im Bauch entstehen.

Wenn Du im Liegen übst,

Kannst Du die Hände auf den Bauch legen,

Um die Atembewegungen deutlicher zu spüren.

Im Sitzen oder Knien empfehle ich Dir die Handhaltung,

Bei der die Handflächen vor dem Bauch ineinandergelegt sind und sich die Spitzen der Daumen sanft berühren.

Beginne nach einigen Atemzügen damit,

Bei jedem Ausatmen innerlich das Wort »Ruhe« zu wiederholen.

Richte dabei Deine Aufmerksamkeit in den Körper und insbesondere den Bauchraum,

Um zu spüren,

Wo Empfindungen die Qualität von Ruhe beinhalten.

Während Du innerlich das Wort »Ruhe« wiederholst,

Lauschst Du auf den Klang des Wortes,

Vergegenwärtigst Dir seine Bedeutung und spürst in Deinen Körper hinein,

Wo Du die Qualität von Ruhe wahrnimmst.

»Wo fühle ich Ruhe in mir?

« entsteht ein Gleichklang zwischen dem Wort und dem Körpergefühl.

Wiederhole als nächstes nun das Wort »Frieden«.

Die Aufmerksamkeit ist weiterhin auf die Atemempfindungen im Bauch gerichtet.

Wo spürst Du in Dir Frieden?

Wechsle nun zum Begriff »Loslassen«.

Es reicht völlig aus,

Das Wort zu wiederholen und in den Körper hineinzuspüren.

Du musst nicht aktiv etwas tun.

Es geht darum,

Das Loslassen als ein Gefühl im Körper wahrzunehmen.

Verlagere die Aufmerksamkeit vom Bauchraum nun nach oben in Richtung Brustraum.

Atme etwas tiefer ein,

Um besser zu spüren,

Wie sich Dein Brustkorb weitet.

Nimm zu Beginn der Meditation ein paar tiefere Atemzüge,

Bei denen sich zunächst der Bauch weitet und dann auch der Brustkorb.

Als Unterstützung der Wahrnehmung kannst Du Deine Hände auf Bauch und Brust oder seitlich auf die Flanken legen,

Oder Du legst die Handflächen vor der Brust zusammen,

Wobei die Rückseiten der Daumen die Brustwand berühren.

Nimm den Unterschied wahr,

Der dadurch entsteht,

Dass Du die Aufmerksamkeit vom Bauch nach oben in die Brust- und Herzregion verlagerst.

In der zweiten Phase der Meditation geht es darum,

Dass Du Dich für das öffnest,

Was Du in Deinem Herzen fühlst.

Was bewegt Dein Herz?

Welche Gefühle kannst Du dort wahrnehmen?

Wiederhole das Wort öffnen und gehe nach einigen Wiederholungen dann zum Wort annehmen weiter,

Um Dich innerlich mit dem Gefühl zu verbinden und es so zu akzeptieren,

Wie Du es in diesem Moment wahrnimmst.

Wiederhole nun den Begriff Liebe,

Oder wähle einen anderen Begriff,

Der Dein aktuelles Gefühl am besten wiedergibt,

Wie beispielsweise Güte,

Wohlwollen,

Wärme,

Freude,

Trauer oder Weite.

Probiere aus,

Was Deinen gegenwärtigen Gefühlszustand am besten beschreibt.

Verliere nicht den Kontakt zu den Atemempfindungen in der Brust,

Wenn Du nach dem richtigen Wort suchst,

Um Dein Gefühl zu benennen.

Wandere mit Deiner Aufmerksamkeit erneut weiter nach oben und nimm diesmal die Atemempfindungen im Naseneingang als Ankerpunkt.

Spüre,

Dass die Luft beim Einatmen kühler ist,

Als beim Ausatmen.

Kannst Du den Luftstrom wahrnehmen?

Wenn Du die Fokussierung bei dieser Meditation mit einer Handhaltung unterstützen möchtest,

Dann bietet sich hierfür die Handhaltung an,

Bei der die Spitzen von Daumen und Zeigefinger zusammengeführt werden,

Sodass sie einen Ring bilden.

Sobald Du die Atemempfindungen in der Nase gut spürst,

Beginnst Du mit der Wiederholung eines Wortes.

Stille Du wiederholst nur das eine Wort Stille und lauschst in den Pausen auf die Stille in Ihnen.

Wechsle dann zum Wort Klarheit,

Sobald sich die Stille so weit wie möglich in Deinem Bewusstsein ausgebreitet und vertieft hat.

Weite den Fokus der Aufmerksamkeit nun auf die gesamte Atmung aus und nimm den Atem in Bauch,

Brust und Nase wahr.

Du kannst dazu dem Atemstrom von der Nase aus nach unten folgen oder die Ausdehnung und das Zusammenziehen des ganzen Rumpfes beim Atmen spüren.

Begleite diese Ausdehnung Deines Bewusstseins mit Erholung der Worte Ein Ganzes Sein,

Alles ist Eins,

Ich bin Eins oder Eins sein.

Du kannst auch auf jegliche Beschreibung verzichten und Dich ganz auf die Erfahrung der inneren Verbundenheit selbst ausrichten.

Verweile zum Abschluss der Meditation noch eine Weile in einem Zustand,

Der als offenes Gewahrsein bezeichnet wird,

Das heißt,

Du wiederholst keinen Begriff mehr,

Sondern richtest Deine Aufmerksamkeit auf alles,

Was in Deinem Bewusstsein auftaucht.

Du kannst diese Haltung der Offenheit unterstützen,

Indem Du die Spitzen von Daumen und Zeigefingern löst und die Hände geöffnet nach oben drehst.

4.6 (73)

Neueste Bewertungen

Gabi

January 23, 2026

Eine sehr gut aufgebaute Meditation, die für Klarheit sorgt und mich ruhig in den Tag starten lässt. Danke dafür!

Eileen

December 30, 2025

Wundervoll friedlich und ruhig!

Undine

September 3, 2025

Es war sehr entspannt und ruhig für mich

alberich

July 20, 2025

Schöne Meditation. Das Ende ist etwas plötzlich.

Anja

October 8, 2023

Sehr schön...danke

Felix

May 8, 2023

Danke :)

Isabelle

May 8, 2023

Eine ganz klare Meditation, die sich wohltuend von anderen unterscheidet. Dankeschön dafür.

Katherina

February 26, 2023

Sehr warme angenehme Stimme. Fühle mich nach der Meditation Einsein.Dankeschön

Lulu

September 3, 2022

Dankeschön für diese Version! Empfehlenswert.

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