
Meditation für Ruhe, Liebe, Klarheit
Meditation zur Kultivierung von Ruhe, Liebe und Klarheit. Die Aufmerksamkeit wird nacheinander auf die Atemempfindungen im Bauch, im Brustraum und im Naseneingang gerichtet. Zugleich werden Begriffe wiederholt, um die entsprechenden Qualitäten im Körper zu verankern.
Transkription
Meditation 1 Ruhe,
Liebe,
Klarheit Nachdem Sie sich in der gewählten Körperhaltung eingerichtet haben,
Richten Sie Ihre Aufmerksamkeit auf die Empfindungen,
Die beim Atmen im Bauch entstehen.
Wenn Sie im Liegen üben,
Können Sie die Hände auf den Bauch legen,
Um die Atembewegungen deutlicher zu spüren.
Im Sitzen oder Knien empfehle ich Ihnen die Handhaltung,
Bei der die Handflächen vor dem Bauch ineinandergelegt sind und sich die Spitzen der Daumen sanft berühren.
Beginnen Sie nach einigen Atemzügen damit,
Bei jedem Ausatmen innerlich das Wort »Ruhe« zu wiederholen.
Richten Sie dabei Ihre Aufmerksamkeit in den Körper und insbesondere den Bauchraum,
Um zu spüren,
Wo Empfindungen die Qualität von Ruhe beinhalten.
Während Sie innerlich das Wort »Ruhe« wiederholen,
Lauschen Sie auf den Klang des Wortes,
Vergegenwärtigen sich seine Bedeutung und spüren in Ihren Körper hinein,
Wo Sie die Qualität von Ruhe wahrnehmen.
Wo fühle ich Ruhe in mir?
Entsteht ein Gleichklang zwischen dem Wort und dem Körpergefühl.
Wiederholen Sie als nächstes nun das Wort »Frieden«.
Die Aufmerksamkeit ist weiterhin auf die Atemempfindungen im Bauch gerichtet.
Wo spüren Sie in sich »Frieden«?
Wechseln Sie nun zum Begriff »Loslassen«.
Es reicht völlig aus,
Das Wort zu wiederholen und in den Körper hinein zu spüren.
Sie müssen nicht aktiv etwas tun.
Es geht darum,
Das »Loslassen« als ein Gefühl im Körper wahrzunehmen.
Verlagern Sie die Aufmerksamkeit vom Bauchraum nun nach oben in Richtung Brustraum.
Atmen Sie etwas tiefer ein,
Um besser zu spüren,
Wie sich Ihr Brustkorb weitet.
Nehmen Sie zu Beginn der Meditation ein paar tiefere Atemzüge,
Bei denen sich zunächst der Bauch weitet,
Dann auch der Brustraum.
Als Unterstützung der Wahrnehmung können Sie Ihre Hände auf den Bauch und Brust oder seitlich auf die Flanken legen,
Oder Sie legen die Handschlächen vor der Brust zusammen,
Wobei die Rückseiten der Daumen die Brustwand berühren.
Nehmen Sie den Unterschied wahr,
Der dadurch entsteht,
Dass Sie die Aufmerksamkeit vom Bauch nach oben in die Brust- und Herzregion verlagern.
In der zweiten Phase der Meditation geht es darum,
Dass Sie sich für das öffnen,
Was Sie in Ihrem Herzen fühlen.
Was bewegt Ihr Herz,
Welche Gefühle können Sie dort wahrnehmen?
Wiederholen Sie das Wort öffnen und gehen Sie nach einigen Wiederholungen dann zum Wort annehmen weiter,
Um sich innerlich mit dem Gefühl zu verbinden und es so zu akzeptieren,
Wie Sie es in diesem Moment wahrnehmen.
Wiederholen Sie nun den Begriff Liebe,
Oder wählen Sie einen anderen Begriff,
Der Ihr aktuelles Gefühl am besten wiedergibt,
Wie beispielsweise Güte,
Wohlwollen,
Wärme,
Freude,
Trauer oder Weite.
Probieren Sie aus,
Was Ihren gegenwärtigen Gefühlszustand am besten beschreibt.
Verlieren Sie nicht den Kontakt zu den Atemempfindungen in der Brust,
Wenn Sie nach dem richtigen Wort suchen,
Um Ihr Gefühl zu benennen.
Wandern Sie mit Ihrer Aufmerksamkeit erneut weiter nach oben und nehmen Sie diesmal die Atemempfindungen im Naseneingang als Ankerpunkt.
Spüren Sie,
Dass die Luft beim Einatmen kühler ist als beim Ausatmen.
Können Sie den Luftstrom wahrnehmen?
Wenn Sie die Fokussierung bei dieser Meditation mit einer Handhaltung unterstützen möchten,
Dann bietet sich hierfür die Handhaltung an,
Bei der die Spitzen von Daumen und Zeigefinger zusammengeführt werden,
Sodass Sie einen Ring bilden.
Sobald Sie die Atemempfindungen in der Nase gut spüren,
Beginnen Sie mit der Wiederholung eines Wortes,
Stille.
Sie wiederholen nur das eine Wort Stille und lauschen in den Pausen auf die Stille in Ihnen.
Wechseln Sie dann zum Wort Klarheit,
Sobald sich die Stille so weit wie möglich in Ihrem Bewusstsein ausgebreitet und vertieft hat.
Weiten Sie den Fokus der Aufmerksamkeit nun auf die gesamte Atmung aus und nehmen den Atem in Bauch,
Brust und Nase wahr.
Sie können dazu den Atemstrom von der Nase aus nach unten folgen oder die Ausdehnung und das Zusammenziehen des gesamten Rumpfes beim Atmen spüren.
Begleiten Sie diese Ausdehnung Ihres Bewusstseins mit der Wiederholung der Worte Ein Ganzes Sein,
Alles ist Eins,
Ich bin Eins oder Einssein.
Sie können auch auf jegliche Beschreibung verzichten und sich ganz auf die Erfahrung der inneren Verbundenheit selbst ausrichten.
Überweilen Sie zum Abschluss der Meditation noch eine Weile in einem Zustand,
Der als offenes Gewahrsein bezeichnet wird,
D.
H.
Sie wiederholen keinen Begriff mehr,
Sondern richten Ihre Aufmerksamkeit auf alles,
Was in Ihrem Bewusstsein auftaut.
Sie können diese Haltung der Offenheit unterstützen,
Indem Sie die Spitzen von Daumen und Zeigefingern lösen und die Hände geöffnet nach oben drehen.
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