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Yoga Nidra – Das Element Luft: Die Frequenz der Verbindung

by Dominik Kesselring

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Diese Meditation lädt dich ein, in die feine Frequenz des Luft-Elements einzutauchen. In Weite, Bewegung und unsichtbare Verbindung. Mit dem Atem öffnet sich ein innerer Raum, in dem dein Herz leichter, klarer und durchlässiger werden darf. So kann sich Verbundenheit nicht nur als Gedanke, sondern als direkte Erfahrung im Körper und Energiefeld zeigen. Eine sanfte Praxis für mehr Offenheit, Resonanz und inneren Raum.

Transkription

In dieser Yoga Nidra öffnest du dich für die energetische Qualität eines Elements.

Nicht nur als Vorstellung,

Sondern als unmittelbare Erfahrung im Körper,

Im Atem,

Im Fühlen und im inneren Raum.

Im Sinne der inneren Alchemie geht es darum,

Diese Qualität in dir zu berühren,

Zu verkörpern und von innen her wirken zu lassen.

In dieser Praxis wendest du dich dem Element Luft zu.

Luft zeigt sich auf der groben Ebene als weite Leichtigkeit,

Öffnung und feine Bewegung.

Im Atem wird sie frei und durchlässig und im emotionalen Feld zu Offenheit,

Zartheit und Herzverbundenheit.

Im Geist schenkt sie Raum,

Perspektive und ein stilles Loslassen.

Auf der subtilsten energetischen Ebene,

Die Ebene,

Die wir heute berühren wollen,

Ist Luft die Kraft der Ausdehnung.

Sie öffnet den inneren Raum und macht es feine wahrnehmbar.

Nimm dir jetzt die Zeit,

Dich in deiner liegenden Position einzurichten,

Die Beine leicht geöffnet,

Die Füße fallen natürlich nach außen,

Die Arme ein wenig vom Körper entfernt und die Handflächen nach oben gerichtet,

Offen empfangend.

Gibt es vielleicht noch eine letzte kleine Anpassung,

Vielleicht die Schultern etwas weiter vom Ohr weg,

Vielleicht den Kiefer lösen,

Vielleicht den letzten tiefen Atemzug,

Der alles nochmal ein bisschen weicher macht.

Und dann lass den Körper ganz still werden.

Werdet ihr jetzt des Atems bewusst.

Nicht steuern,

Nicht verändern.

Einfach beobachten,

Wie der Körper von selbst atmet.

Spüre,

Wie die Luft durch die Nase einströmt,

Kühl beim Einatmen,

Etwas wärmer beim Ausatmen.

Diese Bewegung,

Dieses ewige Kommen und Gehen,

Ist das Luftelement in seiner einfachsten,

Greifbarsten Form.

Du atmest seit dem ersten Moment deines Lebens.

Luft war immer da,

Sie hat dich nie verlassen.

Sage dir innerlich,

Ich praktiziere jetzt Yoga Nidra.

Ich werde wach bleiben.

Ich werde bewusst bleiben.

Es ist Zeit für dein Sankalpa.

Bringe deine Aufmerksamkeit in den Herzraum,

Die Mitte der Brust.

Nicht als Konzept,

Sondern als Ort.

Und aus diesem Ort heraus,

Wiederhole dreimal innerlich,

Mein Herz ist offen,

Mein Herz ist sicher.

Nicht drüber nachdenken,

Wirklich fühlen.

Lass jeden Satz ankommen,

Bevor der nächste beginnt.

Mein Herz ist offen,

Mein Herz ist sicher.

Bringe deine Aufmerksamkeit nun schnell und präzise durch den Körper.

Nur berühren und weitergehen,

Wie Luft dir über eine Oberfläche streicht.

Beginnen bei der Hand,

Rechte Seite,

Daumen,

Erster Finger,

Zweiter Finger,

Dritter Finger,

Vierter Finger,

Handfläche,

Handrücken,

Handgelenk,

Unterarm,

Ellbogen,

Oberarm,

Die Achselhöhle,

Rechte Seite der Brust,

Rechte Seite des Bauches,

Die rechte Hüfte,

Rechter Oberschenkel,

Das Knie,

Kniekehle,

Unterschenkel,

Knöchel,

Ferse,

Fußsohle,

Fußrücken,

Große Zehe,

Zweite,

Dritte,

Vierte,

Fünfte Zehe,

Die ganze rechte Seite des Körpers,

Nun zur linken Hand,

Daumen links,

Erster Finger,

Zweiter,

Dritter,

Vierter Finger,

Handfläche,

Handrücken,

Handgelenk,

Unterarm,

Ellbogen,

Oberarm,

Achselhöhle,

Linke Seite der Brust,

Linke Seite des Bauches,

Linke Hüfte,

Linker Oberschenkel,

Kniekehle,

Unterschenkel,

Knöchel,

Ferse,

Fußsohle,

Fußrücken,

Große Zehe,

Zweite,

Dritte,

Vierte,

Fünfte Zehe,

Die ganze linke Seite des Körpers,

Nun zur Rückseite des Körpers,

Rechtes Schulterblatt,

Linkes Schulterblatt,

Obere Rücken,

Mittlere Rücken,

Lendenwirbelsäule,

Kreuzbein,

Steißbein,

Die gesamte Wirbelsäule auf einmal von der Basis bis zur Krone,

Wandere mit der Aufmerksamkeit zum Kopf,

Zur Sternmitte,

Rechte Schläfe,

Linke Schläfe,

Rechtes Auge,

Linkes Auge,

Rechtes Ohr,

Linkes Ohr,

Rechte Wange,

Die Oberlippe,

Unterlippe,

Dein gesamter Körper von den Zehenspitzen bis zur Krone,

Ein einziges,

Lebendiges,

Atmendes Feld,

Der ganze Körper.

Jetzt lade ich dich ein,

Zwischen zwei Qualitäten zu pendeln,

Nicht nachdenken,

Einfach folgen,

Dass jedes Wort direkt im Körper ankommen.

Schwere,

Leichtigkeit,

Leichtigkeit.

Lass jetzt alles los,

Kein Pendel mehr,

Einfach da sein,

Wo du gerade bist.

Erlaube nun,

Einem Bild zu entstehen.

Du stehst auf einem offenen,

Weiten Feld,

Kein Wald,

Keine Wände,

Keine Grenzen,

Nur Erde unter deinen Füßen und über dir Himmel.

So viel Himmel,

Dass du nicht weißt,

Wo er aufhört.

Es ist früher Morgen,

Die Luft ist kühl und klar,

Kannst sie schmecken,

Kannst sie auf der Haut spüren,

Ein leises Streichen über die Wangen,

Über die Stirn,

Über die Hände.

Die Luft berührt dich überall gleichzeitig,

Sie kennt keine Grenzen.

Hebe den Blick zum Himmel,

Wolken ziehen,

Langsam,

Ohne Eile,

Jede Wolke kommt und geht,

Keine bleibt.

Ein Gedanke zieht vorbei,

Ein Gefühl zieht vorbei,

Eine Erinnerung zieht vorbei.

Du bist nicht die Wolken,

Du bist der Himmel,

In dem sie ziehen.

Und jetzt stell dir vor,

Du wirst leichter,

Nicht schwerelos,

Sondern weit,

Als würden die Grenzen deines Körpers sich ein Stück nach außen ausdehnen.

Die Haut wird durchlässiger,

Der Atem fließt nicht nur durch die Nase,

Er fließt durch jede Pore.

Mit jedem Einatmen nimmst du frische,

Klare Energie auf,

Mit jedem Ausatmen gibst du ab,

Was du nicht mehr brauchst.

Und in der Mitte dieser Weite,

In der Mitte deiner Brust,

Ein Ort,

Der warm ist,

Arm,

Der Herzraum.

Spüre,

Wie Weite und Wärme gleichzeitig da sein können,

Wie Luft und Liebe dasselbe Element sein können.

Lass das Bild jetzt langsam weicher werden,

Das Feld,

Der Himmel,

Die Wolken,

Sie verblassen,

Wie Atem,

Der sich in Luft auflöst.

Und was bleibt,

Ist die Qualität,

Weite,

Leichtigkeit,

Wärme im Herzen,

Rein als Empfindung.

Bringe deine Aufmerksamkeit jetzt in den Herzraum,

Die Mitte der Brust,

Einfach dort ankommen.

Vielleicht nimmst du eine Wärme wahr,

Vielleicht eine Weite,

Ein leises Pulsieren,

Ein Öffnen,

Vielleicht auch nichts Bestimmtes,

Das ist vollkommen in Ordnung.

Bleib einfach nur dort,

Aufmerksam,

Aber weich.

Werdet ihr jetzt des Atems bewusst,

Aber nicht als Bewegung,

Sondern als Qualität.

Jedes Einatmen bringt etwas herein und jedes Ausatmen gibt etwas ab.

Geben,

Empfangen,

Empfangen,

Geben.

Das ist der Rhythmus des Herzens und das ist der Rhythmus der Luft.

Beides ist dasselbe.

Und jetzt lass sogar den Atem in den Hintergrund treten.

Nicht kontrollieren,

Nicht einmal mehr beobachten.

Lass den Körper atmen und richte deine Aufmerksamkeit auf das,

Was zwischen den Atemzügen da ist,

In den Pausen,

Im Raum dazwischen.

Dieser Raum zwischen den Atemzügen,

Das ist Luft in ihrer subtilsten Form,

In ihrer energetischen Form.

Nicht Bewegung,

Nicht Wind,

Sondern das,

Was Bewegung erst möglich macht,

Der Raum selbst.

Wenn du aufmerksam bist,

Kannst du dort etwas wahrnehmen,

Etwas sehr Feines.

Vielleicht wie ein stilles Weiten im Brustkorb.

Vielleicht wie eine Leichtigkeit,

Die unabhängig vom Atem da ist.

Vielleicht wie ein Öffnen,

Das keinen Grund braucht.

Was auch immer da ist oder nicht da ist,

Lass es sein.

Bleib hier,

Lass es einfach sein.

Aus dieser Stille heraus,

Aus diesem offenen,

Weiten Raum,

Rufe jetzt dein Sankalper zurück.

Nicht mit dem Kopf,

Mit dem Herzen.

Dreimal innerlich,

Langsam,

Die Atem,

Der sich in den Raum ausdehnt.

Mein Herz ist offen,

Mein Herz ist sicher.

Lass den Satz jetzt los.

Was bleibt,

Ist das Gefühl dahinter.

Das reicht,

Das ist genug.

Beginne jetzt,

Die Aufmerksamkeit langsam zurückzubringen.

Werde dir dabei des Raumes bewusst,

In dem du liegst.

Die vier Wände,

Die Decke,

Der Boden unter dir,

Die Stadt,

In der du dich befindest.

Dieser Moment.

Spüre die Temperatur der Luft auf deiner Haut,

Die Berührung des Bodens unter deinem Körper,

Das Gewicht deiner Hände.

Vertiefe den Atem allmählich.

Etwas mehr einatmen und etwas vollständiger ausatmen.

Beginne,

Kleine Bewegungen in den Körper zu bringen.

Finger und Zehen.

Vielleicht leichte Strecken.

Wenn der Impuls da ist,

Vielleicht ein Gähnen.

Rolle dich nun langsam auf deine Lieblingsseite und bleib dort für einige Atemzüge.

Spüre einfach nur noch mal,

Wie du dich jetzt anfühlst.

Komm in deiner ganz eigenen Zeit in eine sitzende Position und halt die Augen noch einen Moment geschlossen.

Bemerke den Raum in dir vielleicht weiter als vorher,

Vielleicht leichter,

Vielleicht einfach nur offener.

Und wenn du dann bereit bist,

Öffne ganz sanft die Augen.

Yoga Nidra ist nun vollständig.

4.5 (2)

Neueste Bewertungen

Angelika

May 19, 2026

Das war wunderschön! Ganz herzlichen Dank. Stimme, Stimmung, Anleitung, Pausen und keine Musik - alles perfekt. Eindrucksvoll auch wie Worte das Erleben so stark verändern. Durch die Gegensätze war das deutlich erfahrbar. Aussergewöhnlich schönes Yoga Nidra.

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