
Meditation: Zeit Für Mich
Diese Meditation ist als Geschenk für dich gedacht. Von dir für dich. Du schenkst dir 16 Minuten Zeit, in denen DU im Fokus stehst. DEIN Wohlbefinden. Deine Bedürfnisse, deine Wünsche, dein Wesen, dein Sein. Um Kraft zu sammeln für alles, was uns noch so erwarten wird in der nächsten Zeit. Um dran bleiben zu können und sich weiterhin für Mitgefühl und Empathie entscheiden zu können. Um nicht hart zu werden in dieser Welt, die an Härte kaum zu übertreffen ist. Um mit sich selbst in Verbindung zu bleiben und mit der Schönheit, die es ebenfalls in dieser Welt gibt.
Transkription
Hallo und herzlich willkommen.
Ich bin Christine Karel und ich freue mich,
Dass wir wieder die Möglichkeit haben,
Gemeinsam zu meditieren.
Für heute,
Für dieses Mal,
Habe ich mir auch hier ein Öl bereitgestellt.
Es heißt Happy.
Ja,
Was ist da drin?
Zitrusfrüchte.
Das weiß ich,
Weil Zitrusfrüchte machen gute Laune.
Genau.
Also ich lade dich ein,
Falls du auch irgendwie ein Öl hast oder irgendetwas,
Was gut riecht oder wenn du sagst,
Ich hätte jetzt gerne eine schöne Farbe um mich rum.
Hol dir was.
Das ist jetzt deine Zeit für dich,
Diese Meditation gemeinsam mit mir.
Mach gerne noch mal auf Pause.
Ich rieche jetzt zwischendurch immer wieder an dem Öl.
Falls du was hörst,
Das ist das.
Ich rieche dran.
Genau.
Dann,
Ja,
Öl,
Farbe,
Eine Decke,
Was auch immer du brauchst.
Hol dir das gerne jetzt noch,
Bevor wir in die Meditation gehen,
In die Zeit für dich.
Ja,
Ich ändere noch mal meine Sitzposition.
Gemütlich machen.
Und dann lade ich dich ein,
Die Augen zu schließen.
Und nimm wahr,
Was passiert in deinem Körper.
Sobald du die Augen schließt,
Bei mir kommt ein Gähnen.
Ein Seufzen.
Das mache ich in letzter Zeit sehr oft.
So ein lautes Seufzen.
Ich mache das gleich noch mal.
Wenn du möchtest,
Probiere es aus.
Ich finde es wahnsinnig entspannend.
Oh ja,
Das tut gut.
Und mit geschlossenen Augen bleibe ich erst mal noch bei dir und bei deiner Sitzposition.
Ich möchte noch mal was verändern.
Spüre nach,
Ob du auch noch mal was verändern möchtest,
Oder ob das angenehm ist,
So wie es ist.
Du brauchst jetzt keine bestimmte Position einnehmen.
Ich lade dich ein,
So zu sitzen oder zu liegen oder zu stehen,
Wie du es gerade brauchst,
Wie dein Körper es gerade braucht.
Also auch,
Wo du die Arme hinlegst,
Ob deine Hände vielleicht eine Körperstelle berühren,
Eine bestimmte,
Den Bauch,
Den Kopf,
Den Hals,
Die Wange.
Das mache ich sehr gern.
Meinen eigenen Kopf,
Also meine eigene Wange,
Meine Hand zu legen.
Das hat für mich ganz was Fürsorgliches.
Da fühle ich mich geborgen.
Genau.
Probier dich aus.
Das gehört schon zu deiner Zeit.
Es gehört schon zu der Meditation.
Es beginnt nicht erst dann und dann und dann und dann.
Es beginnt jetzt.
Deine Zeit für dich hat gestartet,
Als du diese Aufnahme angemacht hast.
Dann lade ich dich ein,
Ganz bewusst die Berührungspunkte wahrzunehmen.
Bei mir kommt immer wieder ein Gähnen.
Das ist mein Nervensystem,
Das gleich reagiert und sich entspannen möchte.
Genau.
Nimm die Berührungspunkte wahr zwischen deinem Körper und dem Möbelstück.
Nimm wahr,
Wo du dich selbst berührst.
Diese Berührungspunkte sind der Beweis dafür,
Dass die Schwerkraft intakt ist.
Ganz gleich,
Was da draußen in der Welt passiert oder in deinem Leben passiert oder auch in deinem Kopf vor sich geht.
Du wirst gehalten.
Dein Körper wird von der Schwerkraft,
Von Mutter Erde gehalten.
Mit all dem Chaos,
Mit all den Gefühlen,
Mit all den Gedanken.
So viel Gähnen bei mir.
Dann gehen wir mit der Aufmerksamkeit zu unserem Atem.
Nimm wahr,
Wie du ein- und ausatmest.
Wie sich beim Einatmen alles ganz mühelos ausdehnt und beim Ausatmen wieder ganz natürlich zurückzieht.
Und das alles bist du.
So wie du in diesem Moment atmest,
Wie du in diesem Moment sitzt.
Welche Gedanken du gerade hast,
Deine Empfindungen.
Guck mal,
Wie viel da präsent ist,
Wie viel in dir drin steckt.
Das ist nur ein Bruchteil davon.
Vieles nehmen wir ja gar nicht bewusst wahr.
Du bist voller Ideen,
Voller Energie.
Auch wenn du dich gerade müde fühlst,
Auch wenn du dich auf den Boden legen willst und nie wieder aufstehen möchtest,
Steckt da ganz,
Ganz viel in dir.
Das ist ein Meisterwerk,
Weil es das so nur ein einziges Mal gibt.
Und du und dein Körper und dein Aussehen und deine Art sind der Ausdruck dessen,
Was alles in dir ist.
Und es geht nicht darum,
Alles rauszulassen oder alles zu leben oder an sich zu zerren.
Höher,
Weiter,
Schneller,
Lauter,
Doller,
Bunter.
Für mich geht es mir darum,
Dass du dich selbst bedienst an deinem eigenen Buffet,
Den eigenen Dingen,
Die du mitbringst.
Und sie für dich arbeiten lässt.
Erstmal für dich,
So wie du es brauchst.
All deine Ideen und Gedanken und wie du sie vielleicht nennst,
Eigenheiten.
Lass sie für dich sein.
In allererster Linie für dich.
Und dann wird ganz natürlich,
Ganz automatisch,
Brauchst du gar nichts für tun.
Das wird auch eine Wirkung auf dein Umfeld haben,
Auf den Personen,
Denen du begegnest,
Auf die Personen,
Mit denen du zusammenlebst,
Tagtäglich siehst.
Habt den Mut,
Habt das Vertrauen,
Habt die Neugier,
Es mal auszuprobieren,
Dass all das,
Was du mitbringst,
Dass es für dich da ist.
Das heißt,
Wenn du ein Mensch bist,
Der ganz viel Empathie hat,
Schenk dir erst mal selbst diese Empathie.
Oder wenn du ein Mensch bist,
Der Geduld besitzt,
Sei erst mal geduldig mit dir selbst.
Wende all deine Geschenke,
All deine Eigenheiten,
Wie auch immer du es nennen möchtest,
Wende es erst mal für dich an.
Erstmal für dich.
Setz dir erst mal selbst die Sauerstoffmaske auf,
Bevor du die Welt rettest.
Und ich weiß,
Du willst die Welt retten,
Sonst wärst du nicht hier,
Bei mir.
Also,
Hab keine Sorge,
Dass du egoistisch bist.
Ich weiß,
Du willst die Welt retten,
Du willst sie zu einem besseren Ort machen.
Du liegst auch nachts mal wach oder auch tagsüber und denkst ja,
Was kann ich tun?
Ich lade dich ein,
Fang bei dir an.
Überschütte dich selbst mit all dem,
Was du hast.
Empathie,
Geduld,
Liebe,
Wärme,
Geborgenheit,
All das.
Und wenn du satt bist,
Wende dich nach außen.
Wenn du merkst,
Oh,
Bist wieder müde oder da fehlt was,
Dann kümmerst du dich wieder um dich.
Vielleicht ist das das wahre Geben und Nehmen.
Du nimmst erst mal für dich,
Was du mitbringst und gibst dann an andere.
Und daraus entsteht eine Balance.
Für dich und für andere.
Und wenn du Glück hast und du wirst Glück haben,
Wirst du Menschen begegnen,
Die das auch machen und die dich auch beschenken mit dem,
Was sie selbst besitzen.
Und vielleicht magst du ihnen sagen oder sie dazu einladen oder sie zu fragen,
Ob sie sich auch selbst beschenken mit all dem,
Was sie mitbringen.
Ich weiß nicht,
Ob das zu hören war.
Das war mein Nachbar von oben.
Ich wünsche dir,
Dass du dich reichlich selbst beschenken kannst mit all den Dingen,
Die du mitbringst,
Die du in diese Welt mitgebracht hast,
Was du dir auch erarbeitet hast,
Kultiviert hast,
Daran geblieben bist.
Beschenk dich selbst.
Du bist so wertvoll.
Probier es aus.
Und wenn es sich erst mal komisch anfühlt,
Ist okay.
Denk dran,
Nicht du bist komisch,
Sondern die Gesellschaft hat gesagt,
Du bist komisch.
Mach weiter damit.
Beschenk dich selbst.
Es sind deine Dinge,
Die du mitgebracht hast.
Sie gehören dir.
Und wenn wir alle befüllt sind,
Können wir gemeinsam die Welt retten.
Jeden Tag aufs Neue.
Dann lade ich dich ein,
Tief durch die Nase einzuatmen und den Atem kurz anzuhalten.
Und durch den Mund auszuatmen.
Bleib gern noch einen Moment so sitzen.
Öffne die Augen erst,
Wenn du so weit bist.
Und ich wünsche dir,
Dass du das für dich mitnehmen kannst.
Dass du von nun an täglich guckst,
Wie du dich selbst mit dem,
Was du mitbringst,
Mit dem,
Was dich ausmacht,
Beschenken kannst.
Erstmal dich glücklich machen und damit in die Welt hinaus gehen.
Vielen Dank,
Dass du mit mir meditiert hast und ich freue mich aufs nächste Mal.
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