
Dankbarkeit - Das Gute In Dich Aufnehmen
Aus dem Alltagsstress aussteigen und in einen Modus der Zuversicht und Dankbarkeit eintauchen. Diese Übung hilft dir durch die Vorstellung eines einfachen positiven Ereignisses oder Dinges, etwas was Moment präsent ist, Dankbarkeit in deinem Leben zu kultivieren. Das hilft dir dabei, in einen Zustand der Ruhe und positiven zuversichtlichen Stimmung einzutauchen. Die Übung geht dabei in einfach Schritten vor und orientiert sich an der Methode von Dr. Rick Hanson.
Transkription
Dankbarkeit oder das Gute in sich aufnehmen.
Bei dieser Übung geht es darum,
Dir eines positiven Ereignisses oder dir einer positiven Bedingung oder eines Fakts in deinem Leben bewusst zu werden,
Es dir mit allen Aspekten wahrzunehmen,
Es emotional in dich aufzunehmen,
Diese Emotionen ausbreiten zu lassen in dir und damit das Positive,
Das ist diese Emotion und dieses Netzwerk,
Was sich neuronal bilden kann,
In dir zu intensivieren.
Je häufiger du diese Übung machst,
Desto eher werden sich neuronale Netzwerke des Positiven in deinem Gehirn verknüpfen,
Mit all den Umständen,
Den positiven Ereignissen,
Den Dingen,
Für die du in deinem Leben dankbar bist,
Es schafft ein gutes fundiertes Gleichgewicht oder ein Ausgleich zu dem Hang zum Negativen,
Den unser Gehirn von Natur aus hat.
Es ist also eine sehr praktische Eigenschaft,
Die du hier einübst.
Du kannst diese Übung genauso machen,
Wie sie hier aufgesprochen ist oder auch später in verkürzter Weise als informelle Praxis,
Das heißt in deinem Alltag einfach in kurzer Weise und einfach integrieren.
Erlaube dir,
In einer bequemen Sitzhaltung,
Kannst aber auch genauso gut im Liegen praktizieren,
Hier anzukommen.
Für einen Moment die Achtsamkeit einladen und bemerken,
Was dich hier auf die Matte oder das Sitzkissen oder den Stuhl begleitet hat.
Die kommende Übung arbeitet mit einer Vorstellung und auch mit Emotionen,
Das während der Übung oder eine Sackgasse vorfinden,
Wo du merkst,
Hier komme ich nicht weiter,
Das ist gerade nicht möglich.
Dann ist es immer möglich,
Zur Achtsamkeit zurückzukehren,
Einen Moment zu schauen,
Was ist gerade da,
Emotionen am Körper,
Empfindungen,
Dich darauf einzulassen.
Du kannst auch einen Moment deine Atmung vertiefen und dadurch Beruhigung einladen und dann kehrst du einfach wieder zur Übung zurück,
Wenn du das möchtest.
Jetzt eine Vorstellung einladen,
Eines positiven Ereignisses,
Was gerade passiert ist.
Vielleicht hast du auch gerade eine angenehme Empfindung,
Ja vielleicht gerade den kühlen Wind,
Die warme Luft in deinem Raum,
Einen angenehmen Geruch.
Vielleicht siehst du gerade etwas Schönes.
Denkst vielleicht an einen geliebten Menschen,
Der immer da ist für dich,
Der dich unterstützt,
Der dein Leben noch etwas schöner macht.
Es kann auch eine Fähigkeit sein,
Die du dir antrainiert hast,
Die du vielleicht verbessert hast,
Wo du dich mit Wohl fühlst,
Die dir hilft,
Genau den Ausdruck im Leben zu finden,
Den du dir vielleicht vorher gewünscht hast.
Es kann eine schwierige Zeit sein,
Die du gemeistert hast.
Eine Vorstellung von dieser Sache,
Fähigkeit,
Von diesem Fakt,
Von der Person in deinem Geist,
Wach werden zu lassen,
Kann einfach eine Kleinigkeit auch sein,
Die dich zum Schmunzeln bringt,
Die dein Herz erwärmt,
Etwas,
Wofür du dankbar bist.
Manchmal kann es schwierig sein,
Eine Vorstellung von etwas,
Wofür du dankbar bist,
Hochkommen zu lassen.
Dann können es auch grundsätzliche Sachen sein,
Ja.
Dann kann es auch der Fakt sein,
Dass du am Leben bist,
Dass du da bist und genau dieses Leben leben darfst,
Dass du vielleicht ein Dach über dem Kopf hast,
Genug zu essen hast.
Es kann die Verbindung zum Universum sein,
Der Fakt,
Dass du mit allem energetisch verbunden bist,
Dass die Materie,
Aus der sich der Körper zusammensetzt,
Den du bewohnst,
Auch Teil der Materie dieses Planeten ist,
Dass du mit allem auf eine bestimmte,
Vielleicht auch nur die subtilste Weise verbunden bist,
Dass du nie wirklich alleine bist,
Sondern Teil eines Ganzen.
Dir das,
Wofür du dankbar bist,
Erst mal in deinem Geist aufzunehmen,
Es auf dich wirken zu lassen.
Wenn du möchtest und kannst,
Es zu visualisieren,
Ja,
Wie sieht das aus?
Wenn das eine Fähigkeit ist,
Dann kannst du sie vor deinem geistigen Auge durchführen lassen,
Eine Person,
Für die du dankbar bist,
Die du liebst,
Vor deinem geistigen Auge erscheinen lassen.
Denke daran,
Es geht nicht darum,
Die perfekte Vorstellung zu haben.
Ja,
Das kann auch etwas Symbolisches sein,
Aber etwas Konkretes.
Diese Vorstellung in deinem Geist anzureichern,
Es auszudehnen,
Zu spüren,
Wie sich diese Vorstellung nun auf dich auswirkt.
Vielleicht verändert sich die Atmung,
Vielleicht ist das Körpergefühl jetzt ein anderes.
Und auch die Emotionen,
Die dabei wach werden,
Wahrzunehmen.
Vielleicht ist Liebe zu spüren,
Ein Zugehörigkeitsgefühl da,
Freude am Leben zu sein oder ganz einfach Dankbarkeit.
Diese Emotionen einen Moment zu spüren.
Auch das Körpergefühl,
Was da vielleicht einhergeht mit wahrzunehmen,
Die Aufmerksamkeit auf diesen Bereich zu lenken.
Ja,
Vielleicht ist das Gefühl von Dankbarkeit,
Liebe,
Freude im Herzen zu spüren,
In der Brust oder im Bauch.
Dann die Wahrnehmung darauf lenken,
Wenn du möchtest,
Dorthin zu atmen.
Dieses wohltuende Gefühl sich ausbreiten zu lassen,
Wie ein Balsam.
Die Energie,
Wärme sich ausbreiten zu lassen.
Oder vielleicht ist es auch wie Sternenstaub.
Dafür sorgen,
Dass das Gefühl,
Die Wahrnehmung gerade da ist,
Sich immer weiter ausbreitet und dein ganzes Wesen einnimmt.
Du bist diese Person,
Die dieses Wohlgefühl,
Diese Dankbarkeit in deinem Wesen aufnimmt,
Es in deinem Gewahrsein ausbreitet und auf dein ganzes Sein expandiert.
Es kann auch sein,
Dass wenn wir Dankbarkeit praktizieren und in uns aufnehmen,
Dass auch immer wieder die Erinnerung,
Dass wir dieses einmal nicht hatten oder es uns vielleicht nicht immer zur Verfügung steht,
Wach werden.
Eine Sehnsucht entsteht,
Vielleicht eine kleine Traurigkeit.
Auch das einen Moment wahrnehmen,
Dass das Positive und das Negative auch manchmal nebeneinander passieren.
Die Aufmerksamkeit.
Dann aber auch immer wieder auf die positiven Empfindungen zurücklenken und akzeptieren,
Dass das Negative auch im Hintergrund da sein kann.
Dass es Fakt ist,
Dass wir nur Positives wahrnehmen können und als dieses bewerten,
Wenn es auch das Gegenteil,
Die Umkehrung gibt.
Diese Dualität ist das Gesetz allen Seins.
Und es ist unsere Entscheidung,
Wo wir den Fokus hinlenken und dir bewusst zu werden,
Wenn du das Positive in dir anreicherst und die positive Energie in deinem Körper,
In deinem Sein ausbreitest.
Du genau dieses anreicherst und einen wichtigen Samen für Resilienz,
Freundlichkeit und Selbstmitgefühl in deinem Leben setzt.
Wenn du diesen Samen regelmäßig wässerst,
Wirst du daraus eine Pflanze,
Die eines Tages zu einem kräftigen Baum des Positiven,
Der Dankbarkeit in deinem Leben wird.
Einige Momente noch dabei bleiben.
Es darf sich gut anfühlen,
Wenn du merkst,
Dass du abdriftest,
Immer wieder zu dem Konkreten zurückkommen.
Im Körpergefühl,
Der Emotionen,
Dem Fakt,
Dass dieses Positive,
Dafür wofür du dankbar bist,
In deinem Leben ist.
Und egal,
Ob es jetzt passiert oder du es dir nur vorstellst,
Es macht einen Unterschied.
Zum Ende der Übung die Aufmerksamkeit wieder zurückbringen zum Körper und zur Atmung.
Einige Momente nachspüren.
Jedes Unterschiedsbewusstwerden,
Den eine positive Erinnerung und Dankbarkeit in deinem Sein auslöst,
Die positive Emotionen ansteuert,
Körpergefühle und schlussendlich auch neuronale Prozesse des Positiven in deinem Gehirn auslöst,
Die Übung ist mit dem Ausklingen der Zimbeln beendet.
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